Die Stillzeit ist eine besondere Zeit für Mutter und Kind. Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist jetzt besonders wichtig, um die Gesundheit der Mutter zu unterstützen und die optimale Entwicklung des Babys zu fördern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie gekochtes Rotkraut und andere wärmende Speisen eine wertvolle Ergänzung Ihrer Ernährung in der Stillzeit sein können.

Die Bedeutung einer warmen Ernährung im Wochenbett
Die Zeit des Wochenbetts beträgt 40 Tage bzw. 7 Wochen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dem Körper so viel Wärme wie möglich zuzuführen, da dem Unterleib oft Wärme fehlt. Eine warme und blutstärkende Ernährung, die abwechslungsreich und regelmässig eingenommen wird, ist hier essenziell. Früchte, Salate und Milchprodukte sollten nur in geringen Mengen konsumiert werden, dafür aber viel warme Getränke und Speisen.
Es empfiehlt sich, für die Zeit des Wochenbetts Kraftbrühen zuzubereiten. Diese können auch schon während der Schwangerschaft zwischendurch eingenommen werden, um sich von innen zu wärmen. In China werden den Frauen im Wochenbett traditionell Töpfe mit diesen Kraftbrühen vorbeigebracht, um sie für die anstrengende Zeit mit dem Neugeborenen zu stärken.
Rezept für Kraftbrühe
Für eine klare Kraftbrühe benötigen Sie:
- Suppenhuhn, Siedfleisch oder Pouletschenkel
- Karotten
- Lauch
- Zwiebeln
- Sellerie
- Knoblauch
- Kräuter
Geben Sie alle Zutaten in einen Topf, füllen Sie ihn mit warmem Wasser auf und lassen Sie die Brühe mindestens zwei Stunden köcheln. Je länger die Brühe kocht, desto mehr Yang-Qualität erhält sie.
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Eisenmangel und blutbildende Lebensmittel
Eisenmangel wurde früher als "Bleichsucht" bezeichnet. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Mundwinkelrhagaden können Symptome dafür sein. Zu den Blut bildenden Lebensmitteln gehört alles, was die Farbe des Blutes hat. Je früher sich eine Frau vollwertig ernährt hat, desto besser ist sie vorbereitet.
Eisenreiche Lebensmittel
- Fleisch
- Fisch
- Eier
- Gekochtes Rotkraut
Das Ei ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel und der beste Eiweisslieferant. Fleisch zeigt ein wärmendes, ausgewogenes Temperaturverhalten und wirkt stützend und kräftigend. Fische haben wie das Fleisch eine gute Wirkung auf das Qi und das Blut und haben eine ausleitende und diuretische Wirkung. Achten Sie jedoch auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel, um Verunreinigungen zu vermeiden.
Vitamine und ihre Bedeutung für die Nerven
Alle B-Vitamine sind für die Nerven wichtig. B12-Mangel kann das Arteriosklerose-Risiko erhöhen. Da es wasserlöslich ist, kann man es bei einer Supplementation nicht überdosieren. Die Folsäure (Folat, Vitamin B9) ist ein wasserlösliches Vitamin, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Er muss es daher über die Nahrung aufnehmen. Folsäure ist wichtig für die Herstellung der Erbsubstanz und die Bildung der roten und weissen Blutkörperchen.
Milchprodukte in der Stillzeit
Der Mensch ist das einzige Säugetier, das im Erwachsenenalter noch Muttermilch trinkt. Laktose- und Milcheiweiss-Unverträglichkeiten sind jedoch sehr häufig. Milchprodukte wirken verschleimend und sollten daher nicht zu viel gegessen werden. Achten Sie auf Ihren Körper und reduzieren Sie den Konsum, wenn Sie Beschwerden feststellen.
Weitere Ernährungstipps
- Vermeiden Sie zu viele Früchte, Salate und Milchprodukte.
- Trinken Sie viel warme Getränke und essen Sie warme Speisen.
- Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und regelmässige Ernährung.
Zusammenfassung
Eine ausgewogene Ernährung mit Fokus auf wärmende und blutbildende Lebensmittel wie gekochtes Rotkraut, Kraftbrühen und eisenreiche Produkte kann die Stillzeit positiv beeinflussen. Achten Sie auf Ihren Körper, vermeiden Sie übermässigen Konsum von Milchprodukten und sorgen Sie für eine regelmässige und abwechslungsreiche Nahrungsaufnahme. So unterstützen Sie Ihre Gesundheit und die Ihres Babys optimal.
| Lebensmittelgruppe | Empfehlung | Beispiele |
|---|---|---|
| Wärmende Lebensmittel | Regelmässig und ausreichend | Kraftbrühen, gekochtes Rotkraut, Fleisch, Fisch, Eier |
| Blutbildende Lebensmittel | Integrieren | Fleisch, Fisch, Eier, Rotkraut |
| Milchprodukte | Reduzieren | Milch, Käse, Joghurt |
| Früchte und Salate | Massvoll | Weniger als warme Speisen |