Der Blumenkohl erlebt derzeit ein echtes Revival, und das zu Recht! Gebackener Blumenkohl ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten. Dieses Rezept, das angeblich von einem Israeli namens Eyal Shani erfunden wurde, bringt die Aromen des Nahen Ostens auf den Tisch.

Ein Rezept für gebackenen Blumenkohl
- Küche: Israeli Kitchen
- Vegan
Zutaten:
- 1 Blumenkohl
- Genügend Olivenöl
- Fleur de Sel
- 1 Blatt Backpapier
Zubereitung:
- Den Blumenkohl waschen, den Strunk nicht ganz abschneiden, ein paar Blätter müssen dran bleiben.
- Den Blumenkohl kopfüber in kochendes Wasser geben und gar kochen. Mit dem Messer testen, ob er schon weich ist. Dauert je nach Grösse ca. 10-15 Minuten.
- Wenn er gar ist, den Blumenkohl sorgfältig herausnehmen und abtropfen lassen.
- Das Backpapier "verknüllen" und damit ein Nest formen.
- Den Blumenkohl ins Körbli setzen, beides aufs Backblech legen.
- Den Blumenkohl nun mit Olivenöl einreiben - yep, mit den Händen. Ein Bisschen Ayurveda Stirnguss für Anfänger. Das Olivenöl soll in jede Ritze dringen.
- Mit Fleur de Sel salzen.
- Ab in den 200 Grad heissen Ofen damit für ca. 15-20 Minuten. Auf jeden Fall so lange, bis der Blumenkohl schön knusprig aussieht.
Nun kann man den Blumenkohl einfach so geniessen. Schmeckt echt sehr lecker. Oder einen Salat daraus machen. In Tel Aviv bekommt man den gebackenen Blumenkohl genau so bei Miznon.
Die Aromen des Nahen Ostens
Die multikulturell geprägte Esskultur aus dem Nahen Osten bringt neue Aromen und bereichernde Geschmackserlebnisse zu uns. Zwischen Damaskus und Jerusalem kommen unterschiedlichste Traditionen und Einflüsse zusammen. Dass die Küche dieser Region heute so angesagt ist, liegt vor allem daran, dass sie auf unkomplizierte Weise gesunde Vielfalt auf unsere Teller bringt. Sie ist überwiegend vegetarisch geprägt, die Hauptrolle spielen Gemüse und Fisch.
Sie benutzt weniger Fett als die meisten traditionellen Küchen Mitteleuropas, dafür aber gesunde Pflanzenöle, und verzichtet auf Zusatzstoffe. Nun muss man ja nicht alles mit- und nachmachen, was «im Trend» ist. Aber sich mit dieser Variante der Mittelmeerküche zu beschäftigen, lohnt sich. Wir kennen Bulgur und Couscous, Safran und Sesam, frische Feigen und Granatäpfel. Auch Kardamom, Koriander und Kreuzkümmel samt ihren gesundheitlichen Vorteilen sind längst keine Neuheit mehr.

Mezze: Mehr als nur Vorspeisen
Entscheidend ist hier die Art der Zubereitung. Die Vielfalt macht's, und hier fällt gern das Stichwort «Mezze». Häufig heisst es, Mezze seien «orientalische Vorspeisen», wie die italienischen Antipasti. Aber es geht eigentlich mehr um die Art des Auftischens und des Geniessens. Das arabische «mazmaza» heisst nämlich «Naschen», im Sinne von «langsam essen».
Heute versteht man unter «Mezze» oft nicht mehr nur Kleinigkeiten für den ersten Hunger, sondern eine Hauptspeise für mehrere Personen mit allen möglichen Variationen. Was dabei auf den Tisch kommt, ist Lust und Laune (und dem Können der Köche) überlassen. Es müssen nicht mehr nur die Klassiker der Levante-Küche sein wie Hummus, gefüllte Weinblätter oder Falafel. Gerne dürfen abwechslungsreiche Salate dabei sein, beispielsweise mit dicken Bohnen, gehobeltem Fenchel, Gurken, gebratenem Spargel, Radieschen und vielen Kräutern.
Auch Feigen, Granatapfelkerne und saftige Pfirsiche bringen Frische in den Salat. Die klassische marokkanische Suppe Harira mit Kichererbsen, Spinat und Lammfleisch ist perfekt für einen kalten Winterabend; zu anderen Zeiten kommen warme oder kalte Suppen mit roten Linsen, Mangold, Spinat, Paprika oder Tomaten in die Mezze-Schüssel. Sommerlichen Suppen wird gerne Joghurt zugegeben.
Einfach zuzubereitende Rezepte gibt es zuhauf, auch im Internet; für frische Inspirationen sind die genannten Kochbücher und andere ihrer Art eine erfreuliche Lektüre. Eine Hauptrolle in der Levante-Küche spielt das liebevolle, appetitliche Anrichten der kleinen Portionen. Fladenbrot (Pitabrot) zur Begleitung ist ein Muss.
Baharat ist eine Gewürzmischung aus dem arabischen Raum. Hauptbestandteile sind Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Nelken, Muskatnuss, Paprika, Pfeffer und Zimt. Wie Curry hat Baharat jedoch keine festgelegte Zusammensetzung, sondern wird in vielen regionalen Varianten verwendet.
Harissa ist eine scharfe Würzpaste aus Chilis, Knoblauch, Koriander, Olivenöl und Salz, eventuell auch Zitrone. Sumach, auch Gewürz- oder Gerbersumach genannt, besteht aus den zerstossenen oder geriebenen Beeren des mediterranen Essig- oder Färberbaums (Rhus coriaria). Das dunkelrote Pulver schmeckt kräftig aromatisch, fruchtig und säuerlich und wird ähnlich wie Zitrone genutzt. Es verfeinert Dips, Salate und Schmortöpfe aller Art.
Za'atar (auch Satar, Zaatar) ist eine Gewürzmischung, deren Hauptzutat der Syrische Oregano ist. Er wird auch als Syrischer Majoran, wilder Thymian (arabisch Satar) und Biblischer Ysop bezeichnet, ist aber weder Thymian (Thymus) noch Ysop (Hyssopus), sondern ein Kraut aus der Oregano-Familie (Origanum syriacum). Dazu kommen gerösteter Sesam, Sumach und Salz. Je nach Region können auch Anis, Fenchel oder Koriander sowie Sonnenblumenkerne und Nüsse dazukommen. Traditionell wird Za'atar mit Olivenöl gemischt und vor dem Backen auf Fladenbrot gestrichen.
Fre(e)keh ist unreif geernteter Weizen, der getrocknet und geröstet wird, was ihm ein nussiges, etwas rauchiges Aroma verleiht. Joghurt: Die Köche der Levante raten zu Schafs- und Ziegenmilchjoghurt wegen des «phantastisch kräftigen Geschmacks».
Shakshuka, ursprünglich aus der nordafrikanischen Küche stammend, ist ein neuer Hit der Levante-Kochkunst und gilt auch als israelisches Nationalgericht. Es wird von den Israelis zu jeder Tageszeit verspeist. Shakshuka sind pochierte Eier in einer dicken Sauce aus Tomaten, Chili und Zwiebeln, gewürzt mit Knoblauch und Kreuzkümmel.
Mutabbal, der oft noch mit dickem Joghurt verrührt wird, ist ganz ähnlich. Beide Dips bestechen nicht gerade durch ihre Farbe, schmecken jedoch sehr fein zu Falafel oder Kibbeh, wovon es auch vegetarische Varianten gibt. Oft sind Granatapfel- und Pinienkerne dabei. Ful oder Foul aus dicken Bohnen ist im ganzen Nahen Osten ein beliebtes, sehr sättigendes Frühstück.
Die gekochten und mit Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzten Favebohnen, manchmal grob püriert, werden mit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Oliven und Fladenbrot serviert. Tabouleh, ein weiteres typisch levantinisches Gericht, ist nicht mit dem nordafrikanischen Tabouleh aus Couscous zu verwechseln.
Dieses Rezept ist eine Adaption des Salates von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Wooow! Umami-Alarm! Ich habe den Salat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zubereitet und beim zweiten Mal gleich einen ganzen Blumenkohl alleine gegessen. Wie sich dieser geröstete Blumenkohl mit der Ahorn-Piment-Zimt-Sauce verbindet, ist eine Offenbarung. Im Original ist auch noch Granatapfel und Stangensellerie enthalten.
Das Essen interessiert mich sehr, auf Reisen sogar noch mehr. Wo auch immer ich hinfahre, versuche ich etwas von der Küche der Gegend zu verstehen, was mal leichter fällt, mal schwieriger sein kann. Ich koste viel, stelle allerlei Recherchen an und wähle schliesslich einzelne Rezepte aus, die ich dann am eigenen Herd nachkoche.
Rezept: Israelische Hummus-Bowl mit Sesamaubergine und Baharat-Linsen
Exotisch und einfach zubereitet: Für den Hauch Urlaub auf Deinem Teller benötigst Du nicht viel. Die Kombination aus frischem Gemüse und exotischer Würze sorgt für ein einzigartig leckeres Geschmackserlebnis. Lass es Dir schmecken!
Allergene: Glutenhaltiges Getreide (Weizen) oder daraus hergestellte Erzeugnisse•Sesamsamen•Schwefeldioxide und Sulfite•Milch (einschließlich Laktose)
Bitte beachte auch die Informationen zu Inhaltsstoffen und Allergenen auf dem Produktetikett. Gesamtzeit35 Minuten, Arbeitszeit35 Minuten, Niveau Mittel
Zutaten:
- 150 g Chapati-Brot (Beinhaltet: Glutenhaltiges Getreide (Weizen) oder daraus hergestellte Erzeugnisse.)
- 10 g Sesam (Beinhaltet: Sesamsamen.)
- 2 g Gewürzmischung „Hello Baharat“
- 12 ml Balsamico Rosso (Beinhaltet: Schwefeldioxide und Sulfite.)
- 140 g Hummus (Beinhaltet: Sesamsamen.)
- 100 g Naturjoghurt (Beinhaltet: Milch (einschließlich Laktose).)
Was Du zu Hause haben solltest:
| Nährwertangaben | Wert |
|---|---|
| Energie (kcal) | 753 kcal |
| Energie (kJ) | 3152 kJ |
| Fett | 32 g |
| davon gesättigt | 5 g |
| Kohlenhydrate | 82 g |
| davon Zucker | 27 g |
| Eiweiss | 27 g |
| Salz | 3 g |
Kochutensilien: Grosse Schüssel, Backblech, Kleiner Topf, Sieb
Zubereitung:
- Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vor.
- Enden der Aubergine abschneiden, Aubergine längs halbieren und in 1 cm dicke Halbmonde schneiden. Auberginen-Halbmonde in einer grossen Schüssel mit 1 EL [2 EL] Öl, Sesam, Salz und Pfeffer* vermengen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen für 20 - 25 Min. goldbraun backen. Die Schüssel benötigst du in Schritt 4 wieder.
- Zwiebel halbieren, abziehen und in feine Streifen schneiden. In einem kleinen Topf 12 ml [24 ml] Essig, 2 EL [4 EL] Wasser und die Hälfte [alles] vom Agavendicksaft miteinander vermengen und aufkochen lassen. Zwiebelstreifen hinzufügen und 1 weitere Min. köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und ziehen lassen.
- Linsen durch ein Sieb abgiessen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, bis dieses klar hindurchfliesst. Knoblauchzehe abziehen. In einer grossen Bratpfanne 1 EL [2 EL] Öl erhitzen, Knoblauch hinzupressen und 1 Min. anschwitzen. Linsen und “Hello Baharat” Gewürzmischung hinzufügen und zusammen 2 - 3 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer* abschmecken, vom Herd nehmen und kurz beiseitestellen.
- Gurke längs halbieren und quer in ca. 0.5 cm dicke Halbmonde schneiden. Tomaten halbieren, Strunk entfernen und Tomatenhälften in 1 cm grosse Würfel schneiden. In der grossen Schüssel aus Schritt 1 Gurkenhalbmonde, Tomatenwürfel und die Zwiebeln mitsamt der Flüssigkeit vermengen. Nach Belieben wiederholt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Petersilienblätter fein hacken und in einer kleinen Schüssel zusammen mit dem Kumin (Kreuzkümmel) und Naturjoghurt vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brot in den letzten 2 - 3 Min. der Auberginen-Backzeit im Ofen mitbacken und in jeweils 4 Dreiecke schneiden.
- Linsen, Salat und Aubergine nebeneinander in tiefen Tellern anrichten. Brot, Hummus und Dip dazu anrichten und geniessen.
Das kalorienarme Rezept mit frischen Lachsfilets, das im Dampfgarer zubereitet wird und mit gedünstetem Gemüse ein super gesundes Gericht ergibt. Knackig und erfrischend schmeckt dieser sommerliche Salat. Das Rezept ist einfach und schnell zuzubereiten. Ein erfrischender Sommersalat als Beilage oder leichte Hauptspeise.
Momos sind der kulinarische Stolz der Tibeter. Mit diesem Wolfsbarsch mit Zitrus-Kräuter-Rezept bringen Sie Abwechslung auf den Tisch. Ein Fischrezept mit spanischem Flair. Versuchen Sie sich an dem Kabeljau in Folie, genannt al phil-phil.
Blumenkohl Steak?! Auf jeden Fall nachmachen! 🔥
tags: #gegrillter #blumenkohl #israelisch