Der Crevetten-Cocktail ist eine vielseitige, elegante Vorspeise, die sich durch ihre frischen Aromen und leichte Zubereitung besonders gut für festliche Anlässe eignet. Dieses Rezept, das in den 1960er Jahren in Amerika entstand und in den 1980er Jahren in Europa populär wurde, vereint frische Meeresfrüchte mit einer leckeren Cocktailsauce, die oft Mayonnaise, Ketchup, Zitronensaft und scharfe Gewürze enthält.

In den verschiedenen Rezepturen, die in den bereitgestellten Materialien beschrieben werden, finden sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Zutaten und Zubereitungsweisen. In den verschiedenen Rezepten aus den Quellen werden ähnliche Zutaten verwendet, wobei die Zubereitungsweisen und Geschmacksrichtungen variieren können.
Zutaten und Zubereitung
Die Zutaten, die in den verschiedenen Rezepten vorkommen, sind weitgehend vergleichbar, wobei sich Unterschiede in der Menge, in der Verarbeitung und in der Verwendung von Gewürzen ergeben. Die genaue Menge der Zutaten variiert je nach Quelle. Einige Rezepte enthalten zusätzliche Komponenten wie Avocado, Tomaten oder Limetten, andere verzichten darauf.
Mayonnaise selbst herstellen: Eine frisch hergestellte Mayonnaise verleiht der Sauce einen besseren Geschmack.
Scharfe Komponenten nach Wunsch dosieren: Tabasco, Cayennepfeffer oder scharfe Chilis können nach Geschmack ergänzt werden.
Zubereitungsschritte
- In einer Schüssel wird ein Eigelb mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verquirlt.
- Anschließend wird langsam Öl oder Pflanzenöl unter Rühren hinzugefügt, bis eine cremige Mayonnaise entsteht.
- Die Crevetten werden unter kaltem Wasser abgespült und in kochendes Wasser gegeben.
- Sie werden für 30 Sekunden bis 1 Minute blanchiert, bis sie leicht gekrümmt und rosa gefärbt sind.
- Die Cocktailgläser werden mit Salatblättern gefüllt, z. B. Chicorée, Lollo Rosso oder Eisbergsalat.
- Die blanchierten Crevetten werden in die Gläser gelegt, gegebenenfalls mit Trauben, Avocado- oder Mangowürfeln kombiniert.
- Vor dem Servieren wird die Sauce nach Geschmack abgeschmeckt.
Rezeptbeispiele
Im Folgenden werden drei Rezeptbeispiele aus den bereitgestellten Quellen vorgestellt.
Rezept 1
- Eigelb verquirlen und das Öl tropfenweise unterrühren, bis eine mayonnaiseartige Sauce entsteht.
- Eigelb mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verquirlen.
- Salat waschen, trocken schleudern und in feine Streifen schneiden.
- Cocktailgläser mit Salat füllen, Garnelen darauf verteilen und mit Sauce beträufeln.
Hinweis: Dieses Rezept ist besonders aromatisch und eignet sich gut für festliche Anlässe.
Rezept 2
- In einem Liter Wasser Zwiebel, Lorbeerblätter, Knoblauch, Staudensellerie, Salz und Garnelenschalen kochen.
Rezept 3: Mexikanische Fajitas mit Garnelen
Ein tolles Gericht sind Spaghetti mit scharfer Tomatensauce und Garnelen.
Zutaten:
- 8 Stück Weizentortillas
- 50 g Käse-Mix
- 150 g saure Sahne
- 75 g Joghurt
- 200 g Garnelen
Zubereitung:
- Heize den Backofen auf 220° C Ober-/Unterhitze (200° C Umluft) vor. Rote Zwiebel halbieren und abziehen. Eine Hälfte fein würfeln und andere Hälfte in dünne Streifen schneiden. Gelbe und rote Paprika halbieren, Strunk und Kerngehäuse entfernen und Paprikahälften in 1 cm dünne Streifen schneiden. Champignons je nach Größe vierteln oder achteln.
- Paprika- und Zwiebelstreifen und Champignons auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen, mit 1 EL Öl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und für 18 - 20 Min. backen, bis das Gemüse weich ist.
- Limette heiß abwaschen, abreiben und in Spalten schneiden. Saure Sahne mit 1 TL Limettenabrieb, Salz, Pfeffer und einigen Tropfen Limettensaft abschmecken. In einer zweiten kleinen Schüssel nach Geschmack Sriracha mit Joghurt verrühren (Achtung: scharf!). Dip mit Salz und Pfeffer würzen.
- Tomaten halbieren und Strunk entfernen. Tomaten in kleine Würfel schneiden und mit Zwiebelwürfeln, Saft von 1 Limettenspalte und 1 EL Öl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und marinieren lassen.
- Knoblauch abziehen. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch in die Pfanne pressen. Garnelen zugeben und 3 - 5 Min. braten, bis die Garnelen durchgegart sind. Garnelen mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Tortillas im Backofen für 1 - 2 Min. erwärmen.
- Tortillas auf Teller verteilen und scharfe Soße gleichmäßig darauf verstreichen. Ofengemüse und Garnelen darübergeben, mit Käse und Tomatenwürfeln bestreuen und mit Limettendip toppen. Tortillas mit Limettenspalten genießen.
Variationen und Anpassungen
Ein Crevetten-Cocktail kann je nach Geschmack, Saison und Anlass individuell gestaltet werden.
- Fischergarnelen statt Crevetten: Garnelen oder Shrimps können als Ersatz für Crevetten verwendet werden.
- Andere Früchte: Statt Trauben oder Melone können auch andere Früchte wie Ananas, Kiwi oder Pfirsiche verwendet werden.
- Scharfe oder schärfere Sauce: Wer scharfe Gerichte mag, kann Tabasco, Cayennepfeffer oder scharfe Chilis in die Sauce geben.
- Alternative Salate: Neben Chicorée können auch andere Salate wie Rucola, Lollo Rosso oder Endivie verwendet werden.
- Krabben oder Meeresfrüchte: In einigen Rezepten werden statt Crevetten auch Nordseekrabben verwendet.
Ein Crevetten-Cocktail eignet sich als Vorspeise zu festlichen Anlässen, bei Brunchen oder auch als leichtes Abendessen. Wer auf Diäten oder Allergien achtet, kann die Sauce auf Zutaten wie Mayonnaise, Ketchup oder Alkohol überprüfen und ggf. anpassen.
Surf and Turf: Eine edle Kombination
Surf & Turf – Dry Aged Rib Eye Steak mit Garnelen dazu knusprige Kartoffeln und Mojo-Mayo
Surf and Turf steht für die Verbindung von Fleisch und Meeresfrüchten. Traditionell gibt es Hummerschwanz und Filet Mignon, also Rinderfiletspitzen. Aus diesem Klassiker haben sich mittlerweile zahlreiche Rezepte entwickelt. Meistens enthalten sie Rindfleisch, aber auch andere Fleischsorten sind denkbar.

Die Bedeutung des Begriffs
Der Begriff Surf and Turf repräsentiert die Verbindung aus Land und See. Surf spielt auf den Wassersport an, während Turf im Englischen eine Pferderennbahn bezeichnet, was für die Herkunft des Fleisches von der Wiese steht. Auf deutschen Karten ist daher gelegentlich vom Besten aus Land und Meer zu lesen.
Zutaten für Surf and Turf
Bei der Wahl der Zutaten hast du freie Hand, sofern eine aus dem Wasser, die andere vom Land stammt. In der Regel handelt es sich beim Fleisch allerdings um ein Steak. Neben dem Filet eignen sich Rumpsteak und Entrecôte sehr gut. Für Surf and Turf vom Grill empfehlen sich Garnelen wie die Argentinische Rotgarnele. Sie haben eine kurze Garzeit und ein hervorragendes Aroma. Möchtest du hingegen mehr Eindruck machen, muss es Hummer sein. Theoretisch ist auch Fisch geeignet für Surf and Turf, schliesslich kommt er aus dem Wasser. Hier wären Lachs und Thunfisch einen Versuch wert.
Saucen und Beilagen
Steak und Garnelen sprechen für sich, aber eine Sauce macht das Luxus-Grillgericht rund. Grundsätzlich empfehlen sich alle Saucen mit dezentem Eigenaroma. Sie müssen vor allem auch zu den Meeresfrüchten passen. Klassische Steak Saucen sind für Garnelen oder Hummer zu intensiv. Ein Klassiker ist frisches, knuspriges Baguette, das sowohl Rindfleisch als auch Meeresfrüchte dezent begleitet. Im Frühjahr und Frühsommer bietet sich grüner Spargel vom Grill als Beilage an. Im Sommer sind zahlreiche Grillgemüse von der Tomate bis zum Fenchel denkbar. Ein Allrounder, der immer passt, sind Rosmarinkartoffeln, gerne auch vom Grill.
Weinempfehlung
Meeresfrüchte harmonieren traditionell mit Weisswein, zu Rindfleisch gibt es kräftigen Rotwein. Schon rein farblich bietet sich ein Roséwein ein. Soll es ein Rotwein sein, ist ein Spätburgunder eine gute Wahl. Er hat eine sehr feine Aromatik und übertönt daher die Meeresfrüchte nicht. Wenn die Aromen sehr kräftig sind, zum Beispiel wenn grillierte Garnelen mit Knoblauch auf ein dry aged Entrecôte treffen, sind auch Rotweine aus dem Holzfass eine gute Wahl.
Zubereitung auf dem Grill
Wenn du Surf and Turf vom Grill anbietest, gibt es eine Herausforderung: die Garpunkte alle zu treffen. Das Seafood soll innen leicht glasig und saftig sein, keinesfalls trocken. Dafür kommt es nur kurz über die Hitze. Rindfleisch hingegen grillierst du am besten scharf an, dann sollte es noch einen Moment ruhen. Das gelingt am besten, wenn du den Grill in mehrere Zonen aufteilst. Darauf bereitest du Steaks und Meeresfrüchte parallel zu. In jedem Fall brauchst du ein Grillthermometer, um die Rindfleisch Kerntemperatur zu messen. Meeresfrüchte zu grillieren, ist eher Gefühlssache. Dazu servierst du Rosmarinkartoffeln oder Spargel als Surf and Turf Beilage, schon ist dein Luxus-Menü vom Grill fertig.
Variationen von Surf and Turf
Rindersteak mit Hummer oder Garnelen ist die klassische Interpretation von Surf and Turf, mittlerweile gibt es aber viele Variationen. Gerade beim Grillieren kannst du eine Vielzahl von Kombinationen ausprobieren. Dabei gilt: Je kräftiger das Fleisch, umso stärker sollte auch der Eigengeschmack der Meeresfrüchte sein.
Weitere Rezeptideen
- Burger mit Garnelen: Rindfleischpatty getoppt von White Tiger Garnelen und Avocado.
- Surf and Turf Spieße: Einfach zu grillieren und vielseitig kombinierbar.
- Iberischer Surf and Turf: Edles Iberico Secreto mit frischen Tintenfisch kombiniert.
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Energie (kJ) | 3448 kJ |
| Energie (kcal) | 824 kcal |
| Fett | 36.2 g |
| davon gesättigt | 13.5 g |
| Kohlenhydrate | 83.3 g |
| davon Zucker | 25 g |
| Eiweiss | 46 g |
| Salz | 4.1 g |