Die Kunst des Frittierens: Perfekte Pommes Frites selber machen

Die perfekten Pommes Frites selber zu machen, ist leichter gesagt als getan. Die Rede ist nicht von Backofen-Frites, Wedges oder anderen Fakes - ich will das Original. Doppeltes Frittieren soll mich einen Schritt näher an die perfekten selbstgemachten Pommes Frites bringen.

Der Weg zur Knusprigkeit: Doppeltes Frittieren

Beim ersten Versuch war ich noch weit weg von perfekten Pommes. Die Portion aus festkochenden Kartoffeln wurde nicht knusprig, die aus mehligkochenden zu fad. Da der Geschmack zwar unterschiedlich stark, bei beiden Endprodukten aber vorhanden war, nehme ich mir als nächstes die fehlende Knusprigkeit vor. Die will ich beim zweiten Versuch erhöhen, und zwar mit einer neuen Herangehensweise.

Die Vorbereitung

Ich beginne wie beim ersten Versuch: Kartoffeln schneiden, waschen und trocknen. Diesmal wasche ich die Kartoffelsticks in warmem Wasser, um die Stärke noch etwas besser auswaschen zu können. Das ist im Vergleich zum ersten Mal nichts wirklich Neues, aber ich möchte es trotzdem erwähnt haben - denn jedes Detail könnte am Ende den entscheidenden Unterschied ausmachen. An den Zutaten ändere ich nichts: Ich verwende weiterhin sowohl fest- als auch mehligkochende Kartoffeln, weil ich bisher keinen Favoriten eruieren konnte.

Der Frittierprozess

Die grosse Anpassung, die ich plane, betrifft den Frittierprozess. Ich werde die geschnittenen, gewaschenen und getrockneten Kartoffelsticks zuerst für drei Minuten bei 150 Grad Celsius frittieren. Danach lasse ich sie auf Zimmertemperatur abkühlen und frittiere sie ein zweites Mal, jedoch bei 175 Grad Celsius und für vier Minuten. Bratöl verwende ich dasselbe wie beim ersten Versuch. Ich habe es mit einem Sieb gereinigt, um allfällige Rückstände zu entfernen.

Der Timer ist gestellt und die Pommes bereit für ihr erstes Bad im Fett.

Die Wissenschaft hinter dem doppelten Frittieren

Was bringt das für die Knusprigkeit? Was passiert beim doppelten Frittieren? Weil das Bratöl im Vergleich zum Wasser eine viel höhere Wärmekapazität hat, überträgt es bei Temperaturen von über 100 Grad die Wärme direkt auf das Lebensmittel - in meinem Falle die Kartoffelsticks. So verdunstet das in den Pommes gebundene Wasser. Im ersten Frittierprozess bildet sich innerhalb von Sekundenbruchteilen eine feine Kruste, die für die Knusprigkeit und Fettaufnahme im zweiten Frittierprozess notwendig ist.

Diese Kruste wird optimal, wenn die Fritten in einem ersten Schritt bei niedrigen Temperaturen um die 150 Grad Celsius vorgegart, abgekühlt und dann bei ungefähr 175 Grad fertig frittiert werden. So wird sichergestellt, dass kein Wasser mehr aus dem Inneren der Kartoffelsticks nach aussen getragen wird und die Temperatur auch im Kern der Fritten auf über 100 Grad ansteigen kann. Die Pommes werden goldgelb und schön knackig - so zumindest lautet die Theorie des Bundeszentrums für Ernährung.

Die Fritteuse ist aufgewärmt und bereit, den Pommes einzuheizen.

Die Praxis: Doppelt frittiert hält besser

Zurück zur Praxis: Ich heize die Fritteuse auf, bereite die Kartoffelsticks vor und beginne wiederum mit den festkochenden Kartoffeln, gefolgt von ihren mehligkochenden Freunden. Nach dem ersten Frittierdurchgang sind beide Sorten - erwartungsgemäss - weder durchgegart noch knusprig. Sie sind labbrig, warm und fettig. Deshalb lasse ich sie auf einem mit Haushaltspapier belegten Gitter abtropfen und auskühlen.

Nach einigen Stunden - zufälligerweise gerade kurz vor dem Abendessen - sind sie ready fürs zweite Bad im Fett. Es wird heisser und auch länger. Gespannt schaue ich dem Timer zu, wie die letzten Sekunden verrinnen und ich endlich den Deckel der Fritteuse ein zweites Mal öffnen darf, um die Fritten zu erlösen. Sind sie gelungen? Wie viel besser als beim einmaligen Frittieren sind sie? Die Spannung ist kaum auszuhalten. Zudem kriege ich langsam Hunger.

Nicht wirklich lecker: So sehen die Pommes nach dem ersten Frittieren aus.

Das Ergebnis

Die festkochenden Kartoffeln sind heller als nach dem einmaligen Frittiervorgang. Das fällt mir auf, sobald ich den Deckel der Fritteuse anhebe und beiseite lege. Der Duft von Frittiertem steigt in die Nase und das Wasser läuft mir im Mund zusammen, doch etwas Geduld brauche ich noch. Ich schütte die Pommes auf saugfähiges Haushaltspapier und höre schon, dass sie knusprig sind. Ich kann nicht widerstehen, schnappe mir eine Fritte, verbrenne mir Finger und Gaumen, bin aber zufrieden. Die Pommes sind tatsächlich viel knuspriger als beim ersten Versuch. Geschmacklich haben sie mich schon nach einmaligem Frittieren überzeugt, das ist jetzt sogar noch eine Spur besser geworden. Innen sind sie zwar etwas fester, aber auch weniger cremig als beim ersten Mal, was mich nicht gross stört. Ich habe ausserdem das Gefühl, dass sie etwas fettiger sind als noch in der ersten Runde. Auf jeden Fall stelle ich eine klare Steigerung fest und bin begeistert. Trotzdem bin ich überzeugt, dass noch etwas mehr herauszuholen ist.

Das passt schon eher: Die festkochenden Pommes nach dem zweiten Frittiervorgang.

Mein Hunger ist nach der ersten Portion Pommes gestillt. Doch selbstverständlich will ich auch wissen, wie die mehligkochenden Kartoffelsticks nach zweimaligem Frittieren schmecken. Sie sind - wie schon beim ersten Versuch - viel heller als ihre festkochenden Artgenossen. Auch hier höre ich bereits beim Ausleeren des Frittierkorbs, dass die Pommes knuspriger sein müssen. Der erste Biss bestätigt diesen Eindruck. Beim einmaligen Frittieren hat mir der Kartoffelgeschmack gefehlt. Dieser ist nun etwas intensiver, im Vergleich zu den festkochenden Pommes könnte er aber noch stärker sein. Die Fritten sind nicht zu fettig und innen schön fluffig. Im Gegensatz zu den festkochenden Pommes Frites sind sie auch nach zehn Minuten an der frischen Luft noch schön knusprig und lecker. Die Steigerung im Vergleich zum ersten Mal empfinde ich bei den Pommes mit mehligkochenden Kartoffeln extremer als bei den festkochenden. Doch auch hier beschleicht mich das Gefühl, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.

Auch die mehligkochenden Fritten brauchen sich nach zweimaligem Frittieren nicht zu verstecken.

Weitere Tipps für perfekte Pommes

Zweimaliges Frittieren hat also geholfen: Die Fritten werden knuspriger und schmecken besser. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter, nehme die Tipps aus der Community mit und wasche das nächste Mal die Pommes Frites vor dem Frittieren in kochendem Wasser. Ich überlege mir zudem, die Fritten nach dem ersten Frittiervorgang über Nacht einzufrieren.

Hast du weitere Tipps, die ich beachten sollte? Dann rein damit in die Kommentarspalte. Wenn du mich auf meinem Weg zu den perfekten selbstgemachten Pommes Frites begleiten möchtest und hungrig auf mehr bist, dann folge mir mit einem Klick auf den «Autor folgen»-Button.

Selbstgemachte POMMES gehen IMMER 😍🍟 | Lege kommt auf den Geschmack

Typisch Britisch: Mehr als nur Fish and Chips

Dieser Beitrag dreht sich komplett um das Thema ” Typisch British”. Bekannt sind die Briten für ihr Fisch and Chips. Damit lässt sich aber auch die eigentlichen Essgewohnheiten der Briten gut beschreiben, denn es wird gerne zu Tiefkühlkost gegriffen und gerne auch viel frittiert. Es muss oftmals schnell gehen und gerade deshalb sind viele Briten auch übergewichtig.

Für die, die es deftig mögen, beginnt der Tag auf der Insel mit einem deftigen English Breakfast. Das Frühstück wird in der Regel in mehreren Gängen serviert. Nachdem der 2. Gang verspeist wurde, geht es mit warmen Speisen weiter. Hier werden Rühreier oder Spiegeleier zusammen mit Bohnen in Tomatensauce serviert. Die meisten Briten trinken morgens einen schwarzen Tee zum Frühstück.

Die Tea time ist den Briten heilig. Gereicht wird ein Schwarztee, gerne mit Milch, verfeinert und dazu kleine Köstlichkeiten. Das Ritual besteht bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts und dient dazu, denn kleinen Hunger zu stillen und die Wartezeit zum Abendessen zu überbrücken. In der Regel wird der Tee in Kombination mit kleinen Sandwiches oder Hefegebäck serviert.

Weitere typisch britische Eigenheiten

  • Englischer Humor: Die direkte Art, Witze zu erzählen, oft geprägt von Trockenheit und schwarzem Humor.
  • Royal Family: Grossbritannien ist stolz auf seine intakte Monarchie.
  • Sonnenbrand im Urlaub: Viele Briten mit hellem Hauttyp ziehen sich schnell einen Sonnenbrand zu.
  • Höflichkeit: Stets zuvorkommend, entschuldigungsbereit und mit vornehmer Zurückhaltung.
  • Pub-Besuche: Bestellung direkt an der Bar nach einem festgelegten System.
  • Linksverkehr: Fahren auf der linken Strassenseite.

Weitere Frittier-Variationen

Kurz gesagt ist Karaage frittiertes Hühnchenfleisch nach japanischer Art. Das Besondere an Karaage ist, dass das Fleisch in eine würzige Marinade eingelegt und dann gleich zweimal frittiert wird. Dadurch wird gewährleistet, dass die Pouletstücke aussen extrem knusprig werden, aber innen schön saftig bleiben.

Für unsere vegane Variante werden knackiger Blumenkohl und schmackhafter Tofu mariniert und frittiert. Das Resultat: ein absoluter Fan-Favorite unter unseren Gästen.

Öffnungszeiten Five Guys Landquart

Willkommen bei Five Guys 20a Tardisstrasse in Landquart. Wir sind der Meinung, du solltest exakt das bekommen, was du möchtest - es geht schließlich um dein Essen. Deshalb gibt es bei uns mehr als 250.000 Kombinationsmöglichkeiten für Burger, Hot Dogs und Sandwiches. Und nicht zu vergessen: Du hast auch 1.000 verschiedene Möglichkeiten, deinen Milkshake zusammenzustellen.

Unsere beliebten Fries werden im "Boardwalk-Style" zubereitet.Was das heißt? Sie werden täglich vor Ort frisch handgeschnitten und im Anschluss in 100% Erdnussöl frittiert. Du kannst zwischen Fries im Five Guys Style (naturbelassen) oder Cajun Style (spicy!) wählen. Komm vorbei - wir freuen uns schon auf dich!

Wochentag Hours
Montag 11:00 - 20:00
Dienstag 11:00 - 20:00
Mittwoch 11:00 - 15:30
Donnerstag Geschlossen
Freitag 11:00 - 20:00
Samstag 11:00 - 20:00
Sonntag 11:00 - 20:00

tags: #frittiert #auf #englisch