Flammkuchen ist ein vielseitiges Gericht, das sich sowohl herzhaft als auch süß zubereiten lässt. Dieses Rezept kombiniert die Süße von Aprikosen mit dem würzigen Geschmack von Ziegenkäse zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis.

Zutaten
- Mehl
- Salz
- Hefe
- Wasser
- Crème Fraîche
- Aprikosen
- Ziegenkäse
Zubereitung
- Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe im Wasser auflösen und dazu giessen. Zu einem glatten, weichen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 ½ Std.
- Backofen auf 220 Grad vorheizen. Teig halbieren und auf wenig Mehl je ca. 2 mm dick auswallen.
- Crème Fraîche darauf verteilen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen. Aprikosen und Ziegenkäse darauf verteilen, würzen.
- In der Mitte des vorgeheizten Ofens ca. 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
Tipp: Für Unter-und Oberhitze-Funktion die Bleche nacheinander backen.
Variationen
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Hier sind einige Ideen, wie Sie Ihren Flammkuchen variieren können:
- Mit Nektarinen und Speck: Für eine Kombination aus Süße, Rauch und mediterranen Aromen.
- Mit Feigen und Rucola: Passt perfekt in den Spätsommer oder Herbst.
- Mit geräucherter Forelle und Apfel: Eine ungewöhnliche, aber köstliche Alternative.

Das Tolle am Flammkuchen ist ja, dass man den irgendwie immer essen kann, oder? Den Teig für den Flammkuchen mache ich dabei nicht selber, sondern greife auf einen Fertigteig zurück. Und bei den Fertigteigen habe ich einen ganz klaren Favorit, der hier genannt werden muss: Migros Flammkuchenteig.
Schneidet nun den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger). Nun wird der Sommer Flammkuchen für ca. 8-10 Minuten in die untere Ofenhälfte geschoben. Nach dem Backen wird nun noch etwas Ziegenfrischkäse mit Hilfe eines Löffels (kleine Häufchen) auf dem Flammkuchen verteilt und sofort serviert.
Bei diesem Sommer Flammkuchen schlagen die Geschmacksknospen Purzelbäume :) Denn die Süsse der Nektarinen harmonieren gerade zu perfekt mit dem rauchigen Bauernspeck und dem mediterranen Aroma des Rosmarins. Das “Tüpferlchen auf dem i” ist der Ziegenfrischkäse, welcher das Geschmackserlebnis abrundet :) Ich weiss, viele mögen keinen Ziegen(frisch)käse…aber hey, der machts im Fall wirklich aus!
Original Flammkuchen Rezept aus dem Elsass - schnell und lecker
Weitere Rezeptideen
Neben dem Flammkuchen mit Aprikosen und Ziegenkäse gibt es noch viele andere leckere Rezeptideen, die Sie ausprobieren können:
- Tomaten Tarte: Ideal für die Sommermonate, wenn die Tomaten frisch und aromatisch sind. Die Tomaten in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten ebenfalls in Scheiben schneiden (dritteln). Die Tomaten Tarte für ca. 35 Min. auf der untersten Rille des auf 220 °C vorgeheizten Ofens backen.
- Low Carb Apéro Häppchen: Zusammenrollen. Das tolle an den Low Carb Apéro Häppchen ist, dass man diese mit beliebigen Zutaten variieren kann.
- Mediterrane Feta-Päckchen: Alles mit Olivenöl und Pfeffer marinieren und für ca. 15-20 Minuten auf dem Grill zubereiten. Tipp: Die Feta-Päckchen können auch im Ofen zubereitet werden. Hierfür den Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Feta-Päckchen für ca. 10 Minuten backen.

Gemüsebouillon selber machen
Ob für sich selber oder als Geschenk für seine Liebsten: Eine selbstgemachte Gemüsebouillon ist in jedem Fall eine wahrhaftig gute Idee! Keine Zusatzstoffe, keine Geschmacksverstärker, nur das pure Aroma leckerer Gemüsesorten findet man in der selbstgemachten Gemüsebouillon.
Das Tolle an der selbstgemachten Gemüsebouillon ist zudem, dass man diese neben dem klassischen Verwendungszweck, also für die Herstellung einer Bouillon, auch noch als Saucenbasis einsetzen kann. Wobei an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass sich die selbstgemachte Gemüsebouillon nur als Geschenkidee für Kochliebhaber eignet. Wer nix in der Küche anzufangen weiss, der versteht auch den Sinn einer selbstgemachten Gemüsebouillon nicht.
Hinweis: Im Kühlschrank hält sich die selbstgemachte Gemüsebouillon ca. 3-4 Monate.
Die Gläser und Deckel für die selbstgemachte Gemüsebouillon müssen zuerst sterilisiert werden. Gemüse von der Schale befreien, wo nötig. Gemüsewürfel mit Hilfe einer Küchenwage wägen, damit ihr das Gesamtgewicht wisst und die korrekte Menge an Salz ermitteln könnt.
Die Gemüsestücke werden nun in einen Food Processor / Küchenmaschine gegeben, wo das Gemüse in ganz feine Stücke geschnitten wird. Hierfür muss das Gemüse, welches sich am Rand des Behälters ansammelt, immer mal wieder mit einem Spachtel vom Rand entfernt und in die Mitte des Behälters geschoben werden.
Die dabei entstandene Flüssigkeit muss entfernt werden: Hierfür das Gemüse in ein feines Tuch geben.
Die selbstgemachte Gemüsebouillon wird nun in die sterilen Gläser gefüllt und gut verschlossen im Kühlschrank gelagert. Es spielt keine Rolle, wie viel Gemüse ihr für die Bouillon verarbeitet. Auch das Mengenverhältnis zwischen den einzelnen Gemüsesorten kann variieren bzw. von meinen Rezeptangaben abweichen. Wichtig ist einfach, dass das Verhältnis von Gemüse zum Salz stimmt.
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