Flammkuchen mit Mangold und Ziegenkäse: Ein herzhaftes Rezept

Jeder liebt Pizza - Sie können der italienischen Spezialität bestimmt auch nur selten widerstehen. Doch haben Sie schon einmal Flammkuchen, den französischen Bruder des Klassikers probiert? Seit geraumer Zeit liegt die elsässische Delikatesse stark im Trend.

Die Erfindung des Flammkuchens haben wir Brotbäckern aus dem Elsass zu verdanken. Um die Temperatur des Ofens einzuschätzen, wurde Brotteig sehr dünn ausgerollt und als «Testlauf» im Ofen gebacken. Der Name Flammkuchen kommt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren.

Perfekt für Experimentierfreudige: Sie können wirklich alles als Belag verwenden, was Ihr Kühlschrank gerade hergibt. Die bekannteste Variante ist ein Flammkuchen mit Sauerrahm, Frühlingszwiebeln und Speck. Besonders jetzt empfiehlt sich ein saisonal belegter Flammkuchen mit Kürbis oder Mangold oder eine winterlichsüsse Variante mit Apfelscheiben, Birnenstücken und Zimt. Auch ganz minimalistisch, nur mit Ziegenkäse und Feigen serviert, schmeckt der Flammkuchen einfach himmlisch.

Ein saisonaler Flammkuchen mit frischen Zutaten.

Der Teig: Selbstgemacht oder gekauft?

Chuecheteig (Kuchenteig) gab es oft gekauften hier in der widmatt, ich finde das ausrollen sowas von mühsam. Gekauft habe ich jeweils einen Kuchenteig mit Schweizerbutter, oft findet man auch welchen beim Bäcker, das wäre dann die super Alternative. Immer gab es zwischendurch Zeiten wo ich selber den Kuchenteig selber gerieben habe…. und eben ausgewallt.

Seit dem Frühjahr 20, wo das Einkaufen nicht mehr ganz so spontan war wie vorher und alle zu jeder Mahlzeit zu Hause waren, habe ich ganz auf hausgemachten Kuchenteig umgestellt. Mit Übung ist auch das auswallen nicht mehr ganz so mühsam, genügend Mehl, jedoch nicht Berge davon ist mein Tipp. Zudem verarbeite ich den Teig Kühlschrank kalt. Da es ein Butterteig ist, wird er durchs ausrollen weicher, im ideal Fall jedoch noch so, das er problemlos in das Blech transportiert werden kann.

Ich habe natürlich etliche Rezepte ausprobiert, welche mit Öl oder mit Quark oder Joghurt…. alles in allem war es immer ok, jedoch dieser mit Butter, gute Chäsibutter, schmeckt uns am besten. Da es nur wenige Zutaten sind, kann man hier besonders auf die Herkunft achten. Ich verwende in der Regel das helle UrDinkel Mehl aus der Mühle Landshut und die Butter aus der Dorfchäsi Utzenstorf, da kaufe ich jene im goldenen Papier die es 500 Gramm oder als 1 Kilo Mödeli gibt.

Ich verarbeite den Teig mit der Küchenmaschine, so wird die Butter nicht zu warm durch die Handwärme.

Zubereitung des Teigs:

Mehl, Salz und die kalte Butter in Stücken mit der Küchenmaschine, am besten mit dem K Hacken verreiben, das Wasser zugeben und zu einem Teig zusammenfügen. Dabei nicht unnötig kneten. Ich bereit davon die 4 fache Menge zu, teile es dann in 4 Portionen und friere sie, gut eingepackt ein. Auftauen über Nacht im Kühlschrank oder wenns kurzfristiger ist draussen. Ich walle ihn am liebsten bei Kühlschrank Temperatur aus, am Anfang.

Oft verwende ich diesen Chuecheteig für einen einfachen Früchtekuchen , sind die Äpfel schrumpelig oder die Birnen genug reif, mag sie hier keiner gerne einfach so essen, als Früchtekuchen jedoch sehr. Wir mögen auch salzige Kuchen, wie zB Zuchinikuchen, bunter Gemüsekuchen oder Chäschueche ebenfalls sehr. Diese Kuchen sind zudem ein idealer Resteverwerter. So können Quark- Rahm- Yoghurt- Frischkäseresten etc bestens aufgebraucht werden.

Das Rezept: Flammkuchen mit Mangold und Ziegenkäse

Ich habe aktuell wieder ein Bio-Gemüse Tasche, damit etwas Farbe und Abwechslung bei den Vitaminen auf den widmatt Tisch kommt. Ich sehe es als meine Aufgabe, das meine Familie sich gesund ernährt und achte darauf, das wir alle auf die 5 Portionen Früchte und Gemüse kommen, so gut ich das auch beeinflussend kann, da mittlerweile alle fast täglich auswärts essen und nicht nur von zu Hause mitnehmen.

In der letzten Gemüsetasche war farbiger Krautstiel angekündigt… ich sah bereits bunte Stengel, weil ich mag die gratiniert sehr gerne. Beim auspacken waren es aber dann junge Krautstile, ähnlich wie Blattspinat. Diese könnte man ja durchaus auch zu einem Gratin verarbeiten, idealerweise mit Kartoffeln…. damit würde ich aber nicht punkten am Familientisch. So entschied ich mich für einen Gemüsekuchen.

Mit in der Tasche war eine Stange Lauch und Bärlauch. Zudem tummelten sich diverse Frischkäseresten im Kühlschrank (die werden oft von der Ältesten mit nach Hause gebracht vom Pic Nic Mittagessen). Ihr könnte also gut die einzeln Komponente austauschen.

Zutaten:

  • 1 Portionen Chuecheteig
  • 100 Gramm Speck, in feine Streifen
  • 300 Gramm Lauch, rüsten und in Ringe schneiden
  • 2 Knoblizehen, pressen
  • 1 EL Bratcrème (oder Bratbutter)
  • 1 EL Peperonciniöl (Alternativ mehr Bratbutter)
  • 500 Gramm junger Mangold, gewaschen
  • 130 Gramm Grindelwaldnerkäse (alternativ Rezenten Landshut, was in Gruyère ist)
  • 2 EL Bärlauchpaste (wird aus viel Bärlauch, wenig Rapsöl und etwas Salz hergestellt)
  • 110 Gramm Frischkäse (bei mir Bärlauch und Nature)
  • 115 Gramm Hüttenkäse
  • 1.5 dl Rahm
  • 1 dl Milch
  • 3 Eier (ich habe 2 Eier und 2 Eiweisse verwendet)
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Weisswein
  • 1/2 Zitrone, Abrieb
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskat (frisch gerieben)
  • etwa Wasser
  • etwas Mehl
  • 3 El Paniermehl

Zubereitung:

  1. Den Mangold Waschen und gut abtropfen lassen oder in der mit der Salatschleuder etwas trockenen.
  2. Den Speck in einer Bratpfanne auslassen, die Bratbutter und das Peperoniciniöl dazugeben. Den Lauch etwas andünsten, Knoblauch dazugegeben und nun den Mangold ebenfalls, Andünsten bis er etwas zusammenfällt. Ich habe ihn unter drei mal zugegeben, damit das wenden einfacher fällt. Mit dem Weisswein und etwa 2 Esslöffel ablöschen und ein paar Minuten Köchern lassen. Von der Herdplatte ziehen und erkalten lassen.
  3. Währenddessen den Rahm, Milch, Eier, Frischkäse, Hüttenkäse, Bärlauchpaste, Maizena, Zitronenabrieb gut vermischen, was am besten mit dem Purierstab klappt. Die Masse kräftig mit Pfeffer, frischer Muskatnuss und Salz würzen.
  4. Den Ofen bei 180 Grad auf Intenisvbacken (Heissluft plus Unterhitze) oder Heissluft vorheizen. Nun den Chuecheteig auf genügend Mehl rund ausfallen und das Blech damit belegen. Ich gebe gerne auf den Boden des Bleches Backpapier, den Rand lasse ich aber normaler weise. Tipp: das Backpapier unter Wasser zusammenknauschen, so lässt es sich einfach in eine Form geben.
  5. Den Boden des Kuchenteiges mit einer Gabel einstecken, das Paniermehl darauf verteilen. Die Ei- Frischkäsemasse zum Gemüse geben, alles gut vermischen und auf den Kuchenteig verteilen.
  6. Im Ofen ungefähr 40 Minuten backen, etwas auskühlen lassen und aus dem Blech heben.

Bei uns gab es Blattsalat dazu. E Guete!

Die erste Runde Kuchen gab es mit frischem Blattsalat an der Haussalatsauce, da war der Kuchen direkt aus dem Ofen auf den Tisch gewandert. Er schmeckt aber auch wirklich wunderbar wenn er kalt ist oder dann aufgewärmt. Gerade wie er in euer Sommer- Ferien- Timing passt…. einpacken kann man Kuchen natürlich auch bestens….

Den Lauch und die Frühlingszwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Den Käse an der Rösti Raffel dazu reiben. Die Süsskartoffeln schälen und ebenfalls dazu reiben. Den Speck fein schneiden und dazugeben.

Nun alle Gewürze dazu und alles sehr gut vermischen. Den Backofen auf Intensivbacken 180 Grad vorheizen und die Feuchtigkeitsreduktion aktivieren. Alternativ mit Ober/Unterhitze 180 Grad backen. Die Eier , Rahm, Ricotta und Mascarpone zur Masse geben und alles gut vermischen. Funktioniert am besten mit zwei Gabeln.

Den Kuchenteig in ein rundes Blech geben, ich bevorzuge eines mit Lochboden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Masse darauf verteilen.

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Auf gehts, die Rettung Truppe ist wieder in geheimer Mission unterwegs 🙂 Diesmal wird Flammkuchen, Tarte, Kuchen, Fladen und Quiches gerettet. Denn Hand aufs Herz, wer kauft nicht oft den fix fertigen Kuchen- resp. Blätterteig?

Ich! Nämlich. Mürbeteig und Pizzateig kommt mir nicht fertig ins Haus, aber so ein hübsche Blätterteig, gerade wenn es die butterige, ausgewallte Variante ist, ist schon was Praktisches. Dabei, nochmals Hand aufs Herz, ist der Teig so was von schnell zusammengeschustert.

Ok nicht der Blätterteig, den hab ich bis anhin auch noch nie selber gemacht. Hier kommt aber so ein Zwischending, Quarkblätterteig. Der hat so was von super, super toll geschmeckt. Meine Familie war schockverliebt und aus den bereits verplanten Resten wurde nichts.

Kein Krümelchen blieb übrige. Alle 5 haben zugeschlagen und den Käsekuchen auf dem Quark-Blätterteig rübis stübis weggegessen. Alles! Aus dem Resten Teig wollte ich noch hübsche Handpies basteln, auch das wurde nichts, denn der Junior hat bereits Teig genascht.

Wollt ihr auch zufriedene Familienmitglieder und Genussmenschen am Tisch? Dann versucht es doch auch einmal.

Quarkblätterteig

Für den Teig das Mehl mit dem Salz vermischen und die kalte Butter in Stückchen dazugeben. Mit dem K-Hacken oder von Hand zu einer krümeligen Masse verreiben. Das sollte effizient gemacht werden, damit die Butter nicht zu weich wird. Den Quark dazugeben und sofort, ohne lange zu kneten zu einem Teig zusammenfügen. Nun für etwa 30 Minuten, in Frischhaltefolie verpackt in den Kühlschrank geben. Danach herausholen und auf wenig Mehl zu einem Streifen von ca. 20 Zentimeter auswallen. 90 Grad drehen. Das Prozedere noch einmal wiederholen und den Teig nochmals in der Frischhaltefolie verpackt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung den Käse an der Rösti Raffel reiben und mit den beiden Eiern, dem Joghurt, der Maisstärke gut vermischen. Den Knoblauch schälen und feinst würfeln oder dazu pressen. Die Masse gut würzen, hierbei kommt die Salzmenge je nach Sorte der Käse an. Muskatnuss und Pfeffer ebenso grosszügig dazugeben.

Den Backofen auf Ober-Unterhitze bei 200 Grad vorheizen, Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und am besten auf leicht bemehlten Backpapieren auswallen. Das Obere ablösen und den Teig samt dem unteren Papier, in das Kuchenblech geben. Das Paniermehl darauf verteilen und die Käsemasse darauf geben. Die Tomaten in Würfeli schneiden und auf dem Käsekuchen verteilen. Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen geben und gut 40 Minuten backen, bis er schön goldbraun ist. Aus dem Ofen holen.

Frank Rosins Rezept für leckeren Flammkuchen! 🔥 | Mehr als nur die „elsässische Pizza“! 🍕

Hinweis: das ist wiederum eine Rettungsaktion der Blogger in geheimer Mission: so findet ihr heute auf folgenden Blogs weitere gerettet Kuchen, Tarte, Flammkuchen und Quiches.

Wenn liebe Freunde frisch geerntete Quitten frei Haus liefern und der betörende Duft die widmatt erfüllt, sprudeln die Ideen 🙂 So gab es kürzlich diese feine, herrliche Quitten Galette mit Pistazien. Ich habe mir aus unseren Ferientagen in der Toscana Pistazienmehl mit nach Hause gebracht. Das schmeckt einerseits toll, sieht in Kombination mit der Quitte toll aus und vorallem aber auch wird der Teig darunter weniger weich. Die Cranberries geben eine herrliche Süsse zu den doch etwas säuerlichen Quitten und sind zudem ein toller Farbtupfer. Eine bunte, wohlschmeckende Herbstgalette, back sie euch zum Zvieri oder als Dessert.

Quitten Galette mit Pistazien

Für den Teig die trockenen Zutaten vermischen und mit dem KHacken in der Küchenmaschine die kalte Butter einarbeiten bis die Masse krümelig ist. Das Wasser zugeben und zu einem Teig zusammen fügen. Nicht kneten.

Die Früchte vierteln und das Kerngehäuse rausschneiden. Die Schale wegschneiden und das Fruchtfleisch mit dem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Quittenscheiben darin etwa 3 Minuten andünsten. Den Rohrzucker, den Apfelsaft, Kardamom und die Cranberries dazugeben und kurz erhitzen. Bei längerem köcheln zerfallen die Quitten sonst sehr schnell zu Mus.

Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf so wenig Mehl wie nötig rund auswallen, ich mache das gerne dirket auf dem Backpapier. So braucht es auch weniger Mehl. Es muss nichts her exakt sein, eine Galette lebt von dem Aussehen nach Handgemacht. In der Mitte des Teiges nun das Pistazienmehl und ca. 12 Gramm gehackte Pistazien geben. Darauf die ausgekühlten Quitten legen.

Den Teig zur Mitte legen, so dass in der Mitte aber ein Loch frei bleibt. Chnöpflimehl und Semolino ergeben der Galette einen festeren, knusperigen Biss. Kann beides durch gemahlenen Hartweizengriess oder Weissmehl ersetzt werden.

Zwiebelkuchen ist einer der typischen Herbstkuchen. Der Lieblingsmann und unsere grosse mögen ihn sehr, die beiden kleineren verzichten noch immer. Ich mag in Zwiebelkuchen etwas Süsse und finde gerade Cranberries sehr passend, zudem geben sie noch etwas Farbe in die Tarte. Dazu gab es Nüsslisalat mit Ei (Feldsalat) und von der wärmenden Pilzsuppe die ich euch bereits verbloggt habe.

Zwiebelkuchen mit Cranberries

Für den Hefeteig die beiden Mehlsorten mit dem Salz vermischen und die Hefe im handwarmen Wasser auflösen. Mit dem Öl zu dem Mehl geben und mit der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten. Ich liess ihn 8 Minuten in der Cooking Chef kneten. In der zwischen Zeit die Füllung zubereiten. Dafür die Zwiebeln schälen und am Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und feinst würfeln. In einer Pfanne etwa 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und Knoblauch während etwa 5 Minuten unter Rühren dünsten.

In einer Schüssel die Eier verquirlen. Den Teig in 4 Portionen teilen und 4 Tartelettes- Formen ausbuttern und mit dem Teig auskleiden. Die Zwiebeln Mischung auf die Tartelettes verteilen und die Ei Mischung darüber giessen. Im vorgeheizten Ofen während etwa 35 Minuten backen. Die Zwiebeltarte schmecken am nächsten Tag auch noch bestens, entweder im heissen Ofen etwa 3-5 Minuten aufbacken oder raumtemperiert geniessen. Ich habe 4 13 cm Tartelettes und ein kleineres von ca. 9 cm hergestellt aus den Zutaten.

Weitere Rezepte

Knollensellerie mit Rahmsauce: Mit einer leckeren Rahmsauce wird der Knollensellerie zu einem schmackhaften Gericht. Wer mag serviert das Gericht mit Reis oder breiten Bandnudeln.

Mangold mit Tahini-Joghurt-Sauce, Pinienkernen mit Zwiebel-Linsenreis: In diesem Rezept wird Mangold auf arabische Weise zubereitet. Das Gemüse wird kurz blanchiert und anschliessend in Öl erwärmt und gebraten.

Palmkohl-Bohneneintopf: Palmkohl - auch Schwarzkohl genannt - kann ähnlich zubereitet werden wie Federkohl. Palmkohl kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden.

Knackiger Frühlingssalat: Dieser frische Frühlingssalat ist eine leichte und nährhafte Mahlzeit. Wer mag serviert gebratener Halloumi, Tofu, Poulet oder auch Pitabrot dazu. Einen Teil der Karotten (oder alles) kann durch Rettich ersetzt werden, dadurch wird der Salat etwas schärfer.

Rhabarber-Ziegenkäsebrotschnitten: Die säuerliche Rhabarber passt hervorragend zu Ziegenkäse und Thymian. Das Rezept kann als schnelle Mahlzeit oder auch Apero zubereitet werden. Mit einem Salat werden diese Schnitten eine vollwertige Mahlzeit.

Randen-Gorgonzola Flammkuchen: Ein Flammkuchen eignet sich gut als Hauptgang mit einem Salat oder kann auch bei einem Apéro serviert werden. Der Teig kann einen Teig vorher zubereitet werden. Dafür den Teig über Nacht in den Kühlschrank geben.

Gemüsestrudel: Ein Gemüsestrudel eignet sich enorm gut um alle möglichen Gemüseresten aufzubrauchen. Im Rezept sind die Gemüsesorten, die ich benutzt habe aufgeführt. Es eignen sich jedoch ganz viele verschiedene Gemüsesorten für einen Strudel wie Randen, Kartoffeln, Wirz, Spinat, Chinakohl usw. Für das Rezept wird ungefähr 600g Gemüse benötigt, das Rezept unten ist nur ein Füllvorschlag mit diversen Gemüseresten.

Mungobohnensalat mit Radieschen: Dieser frische Salat eignet sich optimal für an einen warmen Tag. Er ist schnell zubereitet kann pur gegessen oder als Beilage beim Grillieren serviert werden. Die Radieschen werden mitsamt den Blättern verwendet. Radieschenblättern eignen sich ebenfalls gut für Blattsalate und können wie andere Kräuter roh gegessen werden.

Randenfalafel: Selbstgemachte Falafel brauchen gar nicht so lang für die Zubereitung, schmecken jedoch viel besser als gekaufte Falafel. Für diese Falafel müssen die Kichererbsen nicht mal gekocht werden. Nur sollen sie mindestens 12 Stunden eingeweicht werden. Ich weiche jedoch die Kichererbsen meist sogar 24 Stunden ein, dann haben sie mehr Zeit zum Quellen. Falafel eignen sich im Pitabrot, zu Salat oder zu Ofengemüse und schmecken gut mit einer frischen Joghurtsauce.

Selleriepürree mit Pilzen: Knollensellerie ist ein typisches Lagergemüse und somit das ganze Jahr über verfügbar. Er kann roh als Salat oder gekocht auf verschiedenste Weisen zubereitet werden. Selleriepürree ist eine feine Beilage zu Pilzen, jeglichem Gemüse oder auch zu einer Bio Forelle.

Teig auf wenig Mehl ca. 5 mm dick, rund auswallen, in die mit Backpapier belegte Form legen, so dass ein Rand von ca. 3 cm entsteht, gut andrücken.

Thymianblättchen abzupfen, grob hacken. Mit Ricotta, Käse und Ei mischen.

Mangoldblätter ca.

Ricottamasse auf dem Kuchenteig verteilen. Mangoldblätter samt Stiel spiralförmig auf die Masse legen.

Auf der untersten Rille des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens ca.

Ein mineralstoffreiches Gemüse, das sich ganz leicht dünsten, blanchieren oder auch gratinieren lässt.

Ein klassischer und herzhafter Elsässer Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck schmeckt auch mit UrDinkelmehl einfach wunderbar.

UrDinkel Flammkuchen

Ein klassischer und herzhafter Elsässer Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck schmeckt auch mit UrDinkelmehl einfach wunderbar.

Marcel Paa: Der Bäcker-Konditor-Meister Marcel Paa verzaubert mit seinen Kreationen eine grosse Fangemeinde. Ob Brot, Gebäcke oder Torten - alle können mit seinen Rezepten backen.

Flammkuchenteig: UrDinkelmehl, helloder Dinkelmehl Type 630WasserOlivenölSalzfalls ohne Sauerteig gearbeitet wird, nur 4 g Salz verwendenfrische HefeSauerteig-Starteroder 2 g FrischhefeBelagCrème FraîcheMagerquarkwenigPfeffer, schwarz, gemahlenwenigSalz1ZwiebelSpeckwürfelwenigSchnittlauch

Nährwerte pro Person Menge
Kalorien [Wert]
Fett [Wert]
Kohlenhydrate [Wert]
Protein [Wert]

Die angegebene Menge ist ausreichend für 3 Flammkuchen.

Für den Teig, UrDinkelmehl (250 g), Wasser (140 g), Olivenöl (25 g), Salz (1 TL), frische Hefe (2 g) und Sauerteig-Starter (100 g) in die Küchenmaschine geben und etwa für 10 Minuten schonend zu einem Teig kneten.

Danach den Teig in ein leicht gefettetes Becken geben und für 1 Stunde bei Raumtemperatur gären lassen.

Den gut gegärten Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in drei gleich grosse Stücke teilen.

Anschliessend die Teiglinge zu gleichmässigen Kugeln formen.

Vorbereitung Füllung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Eier mit der Milch verrühren, mit Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen, zum Mehl geben. Mit einer Kelle kurz verrühren, bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
  2. Die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch pressen, die Butter in einer Pfanne zergehen lassen und beides darin andünsten. Auskühlen lassen.
  3. Den Salametti und den Landjäger in sehr kleine Würfel schneiden, die Kräuter fein hacken, alles mit der Zwiebel zum Teig geben und gleichmässig vermengen. Nach Bedarf mit etwas Salz würzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen.

Vorbereitung Capuns

  1. In einem grossen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Mangold Blätter nacheinander kurz blanchieren, unter eiskaltem Wasser abschrecken und mit einem Tuch trocken tupfen.
  2. Die weissen Stielenden wegschneiden, den untersten Teil der Stiele entfernen den Rest in feine Streifen schneiden.
  3. Die Mangoldblätter flach auslegen. Pro Blatt 1 Esslöffel der Füllung im unteren Drittel des Blattes platzieren. Zuerst die Längsseiten über die Füllung legen, dann das ganze Blatt von unten her gleichmässig einrollen, ohne es zu beschädigen. Bei sehr grossen Blättern evtl. vor dem Einrollen den unteren Teil des Blattes wegschneiden.

Falls die Capuns nicht direkt verwendet werden, lassen Sie sich so vorbereitet gut einfrieren. Zur Zubereitung auftauen und mit der Anleitung (siehe unten) fortfahren.

Zubereitung im Ofen

  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Gratinform ausbuttern, die Capuns darin mit der offenen Seite nach unten verteilen.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die fein geschnittenen Stiele darin andünsten, mit dem Weisswein, der Bouillon und dem Rahm ablöschen und alles aufkochen, über die Capuns giessen, alles in der Form verteilen.
  3. Den geriebenen Bergkäse darüber streuen und im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten gratinieren. Zum Servieren mit dem Stiel-Gemüse auf die Teller verteilen, etwas Sauce dazu geben und mit feinen Landjägerwürfeln garnieren.

Zubereitung über dem Feuer

Für die Zubereitung über dem Feuer braucht man eine gute Glut und einen fürs Feuer geeigneten Gusseisentopf, z.B. einen Dutch Oven. Die Capuns können im Voraus gerollt und gut transportiert werden.

  1. Reichlich Bratöl in den Gusseisentopf geben. Den Topf auf die Glut stellen und einige Minuten erhitzen lassen. Vom Feuer nehmen, zuerst die fein geschnittenen Stielenden, dann die Capuns mit der offenen Seite nach unten in den Topf legen und zurück auf das Feuer stellen. Nach 1-2 Minuten den Weisswein, die Bouillon und den Rahm dazu giessen, mit dem Deckel verschliessen, den Deckel mit Glut bedecken und ca. 10 Minuten kochen lassen.
  2. Den Deckel vorsichtig öffnen, den geriebenen Bergkäse über die Capuns streuen, den Deckel erneut schliessen und den Käse 2-3 Minuten schmelzen lassen.

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