Eine gesunde Ernährung ist in jedem Lebensalter von großer Bedeutung. Was und wie wir essen, beeinflusst maßgeblich unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Es ist wichtig, die Früchte und Gemüse nicht zu verkochen. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Mango und Broccoli enthalten viel Vitamin C, Rüebli und Süßkartoffeln Antioxidantien, pflanzliche Öle, Nüsse, Spinat und Broccoli Vitamin E.
Viele ältere Menschen trinken zu wenig und essen zu wenig eiweisshaltige Speisen wie Fleisch, Milchprodukte oder Hülsenfrüchte. Unser Tipp: Essen Sie zwischendurch ein gekochtes Ei, eine Handvoll Nüsse oder ein Stück Käse. Wer sich am Morgen eine Kanne Tee zubereitet und diese bis am Abend trinkt, sorgt für genügend Flüssigkeit.

Es muss nicht immer Fleisch sein: Pflanzliche Proteine wie Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Tofu oder Quinoa schmecken gut, sind gesund und erst noch besser fürs Klima. Mit Poulet, rotem Fleisch, Sesam, Kürbiskernen, roten oder weissen Bohnen und Linsen erhält der Körper genügend Zink.
Die Bedeutung von Vielfalt in der pflanzlichen Ernährung
Na klar, Paprika und Tomaten sind gesund. Doch auf die Dauer reicht es nicht, immer nur das Lieblingsgemüse auf den Teller zu bringen. Neueste Forschungen zeigen: Ob Gemüse, Salat, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte - erst mit mindestens 30 verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln pro Woche kann man optimal von den Nährstoffen der grünen Küche profitieren. Man muss sich dafür nicht vegetarisch oder vegan ernähren. Vielmehr kommt es auf den richtigen bunten Mix an.
Wie Sie den schaffen, zeigt NDR-Ernährungs-Doc Silja Schäfer in ihrem 2-Wochen-Programm mit mehr als 60 alltagstauglichen Rezepten. Sie weiss aus ihrem Praxisalltag, woran die guten Vorsätze für mehr "Grünes" immer wieder scheitern. Es ist nicht der mangelnde Wille, die besten Lebensmittel der Welt auf den Teller zu bringen, sondern die Frage nach der Umsetzung. Silja Schäfer ist überzeugt: Mit ihrem Masterplan kann jeder Gemüse und Co.
Farbenfrohe Ernährung für mehr Lebensfreude
Und ohne schlechte Gedanken, wenn es mal etwas mehr ist oder deftig wurde. Es geht aber auch ganz leicht, dafür farbig. Farbig essen bedeutet Lebenslust, gibt neue Energie und macht Freude. Essen bedeutet viel mehr als nur Nahrung aufzunehmen und das Auge isst mit.
Einerseits bedeutet für mich essen: Beisammensein mit Familie und Freunden, sich vom Alltag zu erzählen, einen schönen Abend zu verbringen. Aber es bedeutet auch auch, wie etwas angerichtet ist und macht so Lust auf mehr. Und das sage ich nicht nur, weil ich Foodbloggerin bin und mir Mühe gebe, das Essen schön anzurichten. Ich denke auch für Kinder bedeutet es viel, wie das Essen angerichtet ist (man kann z.B.

Aus diesem Grund finde ich diesen Foodtrend des farbigen Essens so cool. Denn wer farbig isst, ist sicher auch fröhlicher. Und ich kann mir vorstellen, dass auch Kinder so mehr Freude bekommen. Einerseits heisst Farbfood, dass man viele Möglichkeiten hat, andererseits auch viele Zutaten.
Ich möchte euch meine liebsten farbigen Rezepte in Bildern hier zeigen. Sehr interessant finde ich ja Aussagen wie: aus blauen Tellern essen macht schneller satt. Oder kennt ihr das: eine Weindegustation, in einem Glas roten in einem anderen weissen Wein. Das Auge weiss sofort, was man trinkt. Doch wie ist es, wenn beide in einem schwarzen Glas sind, und nur die Zunge entscheiden muss, was man trinkt? (Wir haben so ein Glas zu Hause und den Test schon mehrmals gemacht, ist echt interessant).
Cool finde ich auch, wenn man mit den Farben spielen kann. z.B. einen Risotto rosarot färben mit Randensaft. Oder eine Omelette mit Spinat grün färben. Ich mache so was des öfteren und hoffe insgeheim natürlich auch, dass meine Kinder dann so etwas flexibler werden. Denn immer wieder höre ich, wie Kinder eine plötzliche starke Abneigung gegen die Farbe Grün im Essen haben.
Ich habe hier einige meiner liebsten Rainbow Menus, die ich in letzter Zeit gegessen habe, fotografiert und aufgelistet. Noch nicht sind alle verbloggt.
Saisonale Gemüsesuppe mit Haferflocken
Die kalte Jahreszeit geniesst man am besten mit einem Teller Suppe! Suppen sind im Winter sehr beliebt auf dem Familientisch, weil sie auf zahlreiche Arten einfach und schnell gemacht werden können, wunderbar von Innen wärmen und - gewusst wie - ganz schön gesund sind und satt machen. Suppen sind sehr vielseitig zubereitbar und deshalb so verbreitet und beliebt in der Familienküche. Das Beste an Suppen? Man kann einfach und schnell eine Extraportion Vitamine auf den Familientisch zaubern! Und das geht auch im Winter, denn auch in der kalten Jahreszeit gibt es saisonales Gemüse, das sich besonders gut für Suppen eignet. Wie zum Beispiel Lauch und Rüebli, die wir dem Januar-Warenkorb von Foodblogs Schweiz entnommen haben, um daraus eine gesunde Gemüsesuppe zu kochen. Besonders schmackhaft und nährend wird die Suppe, indem man Haferflocken dazugibt.
Zutaten:
- 1 fein gehackte Zwiebel
- etwas Butter
- ca.
Zubereitung:
- Die Zwiebel in der Butter andämpfen.
- Die Haferflocken dazugeben und mitrösten.
- Rüebli und Lauch beifügen und ebenfalls andämpfen.
- Mit der Bouillon ablöschen und zugedeckt bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Die Gemüsesuppe mit Haferflocken ist preiswert, aber nährend. Früher zählte diese Suppe zur Armenküche.

Weitere Rezeptideen
Ich mag diese Suppe sehr, denn sie hilft bei entzündlichen Krankheiten, besonders bei rheumatoider Arthritis.
- Suppe sofort auf Suppenschalen verteilen und mit Koriander bestreut servieren.
- Mit Cognac abschmecken.
Sauerteigbrot ist gesund, schön knusprig und leichter verdaulich. Der Teig wird über Stunden fermentiert, damit sich die Mikroorganismen voll entfalten können. Für Sauerteigbrot braucht es nur drei Zutaten: Mehl, Wasser und Salz. Hier ist Simons Rezept, das er an der Jahrestagung 2023 vorgestellt hat.
Eine Minestrone kochen uns sie am nächsten Tag mit der Tavolata geniessen? Ein Blech Madeleines backen oder mal wieder ein Dinner for one mit einem Crevettencocktail zelebrieren?
Gemüse vom Blech mit Rucola und Kapernäpfeln
Zutaten:
- 300 g mehlig kochende Kartoffeln, ungeschält, in ca.
- 2 Zucchini, schräg in ca.
- Je 1 rote und gelbe Peperoni, längs in ca.
- Petersilie o.Ä.
Zubereitung:
- Kartoffeln, Zucchini, Zwiebeln und Peperoni auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, 1 EL Olivenöl darüberträufeln.
- Backen: ca. 15 Min.
- Für die Sauce Aceto und restliches Olivenöl verrühren, mit Herbamare® würzen.
Sauce mit Gemüse mischen, Salat mit Rucola und Kapernäpfeln anrichten.
Man nennt sie die Orchideen des Mittelmeeres: die Blüten des Kapernstrauches.
Gesunde Rezepte unter 7 Euro - FÜR DIE GANZE FAMILIE
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