Hundeeis mit Hüttenkäse: Das perfekte Rezept für heiße Sommertage

Bei sommerlichen Temperaturen freuen sich auch unsere Vierbeiner über eine leckere Abkühlung. Ein selbstgemachtes Hundeglace oder eine fertige Eismischung bieten die gesunde Alternative zum «Menscheneis».

Anders als Menschen können Hunde ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren. Ist ihnen zu warm, beginnen sie zu hecheln. Dadurch verlieren auch Tiere wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Durch natürliche und gesunde Zutaten im Hundeglace kann dieser Speicher wieder aufgefüllt werden.

Eins vorneweg: Auch wenn uns unsere Vierbeiner mit grossen, treuen Augen beim Eisessen zuschauen - normales Eis ist für den sensiblen Hundemagen ungeeignet! Die in vielen Eissorten enthaltene Milch, sowie der hohe Zucker- und Fettanteil können bei unseren Haustieren zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Auch Zutaten wie Schokolade, Nüsse oder Kaffee können nicht gut verdaut werden oder gar giftig sein.

Wichtig: Das Hundeeis sollte nur in kleinen Portionen und zwischendurch als Snack angeboten werden. Auch zu kalte Speisen können zu Magenproblemen und Durchfall führen.

Ein selbst kreiertes Rezept oder eine Fertigmischung lassen sich ganz einfach in diverse Formen füllen und anschliessend einfrieren. Dazu eignen sich beispielsweise die Meiko Eiswürfelformen, Lochbälle (z.B. von KONG) oder die LickiMats. Unser Tipp: Vor dem Befüllen einen Karton unter die Form legen. So läuft die Eismasse nicht aus und die Eiswürfelform kann problemlos im Tiefkühler deponiert werden.

Das Thermometer steigt schon im Juni auf Höchstwerte und lässt uns mächtig schwitzen. Ein erfrischendes Eis ist deshalb immer eine willkommene Abkühlung. Nicht nur Frauchen und Herrchen lieben Eiscreme. Menscheneis ist für die Fellnase zwar tabu, doch mit wenigen Zutaten können Sie leckeres Hundeeis selber machen.

Im Sommer ist Abkühlung für Hunde besonders wichtig: Hunde mögen Allround-Talente sein, die Regulierung ihrer Körpertemperatur beherrschen sie jedoch nur schlecht. Über die Zunge schaffen sie es, wenigstens einen Teil der überschüssigen Wärme abzugeben. Das Schlecken von Eis hilft Ihrem Liebling, schneller abzukühlen. Allerdings sollten Sie Ihrer Fellnase ausschliesslich Hundeeis servieren. Denn aufgrund von Zutaten wie Zucker, Laktose oder Schokolade ist Speiseeis für Hunde ungeeignet. Sicherer und gesünder ist es deshalb, wenn Sie spezielles Eis für Hunde kaufen oder zu Hause Hundeeis selber machen.

Ähnlich wie bei uns Menschen gilt für Hunde: Auch wenn es die Laune hebt und für Abkühlung sorgt, sollte selbstgemachtes Hundeeis für Welpen und ausgewachsene Hunde nur ab und zu auf dem Speiseplan stehen und in Massen gefüttert werden. Schlingt der Hund zu schnell zu viel Eis herunter, schlägt ihm das auf den Magen oder verursacht Kopfschmerzen. Auch die Portionsgrösse ist idealerweise auf Ihren Hund abgestimmt. Wenn Sie zum ersten Mal Hundeeis selber machen, fangen Sie am besten klein an. Bieten Sie Ihrem Vierbeiner zunächst eine „Probeportion“ an. So finden Sie heraus, ob Eis Ihrem Hund schmeckt oder er mit Blähungen reagiert. Ausserdem können Sie feststellen, ob er das Eis geniesst oder es hastig verschlingt.

Bei den Zutaten sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob das reguläre Nassfutter, Obst, Gemüse, Fleisch oder Kräuter - Sie kennen Ihre Fellnase am besten und wissen, welche Leckereien im Futternapf gut ankommen. Wichtig: Viele Rezepte nutzen Hüttenkäse oder Joghurt als Basis. Klären Sie am besten mit dem Tierarzt, ob Ihr Hund Laktose verträgt, oder probieren Sie unsere milchfreien Rezepte. Achten Sie bei Obst darauf, dass es möglichst reif und nicht zu sauer ist und keine Kerne enthält. Egal, welche Zutaten Sie wählen: Je feiner alles püriert ist, desto mehr Freude wird Ihr Hund beim Schlecken haben und desto leichter kann er das Eis verdauen.

Die Zutaten für das Hundeeis stehen fest? Dann kann es losgehen. Als Eisform eignet sich alles, was der Haushalt hergibt: Muffinförmchen, Eiswürfelformen, Joghurtbecher oder andere kleine Behältnisse, die der Kälte des Eisfachs widerstehen. Besonders vorsichtigen Vierbeinern können Sie Hundeeis auch am Stiel anbieten. Besser ist es aber, ganz darauf zu verzichten. Die Mengen können und sollten Sie selbstverständlich an die Grösse Ihres Vierbeiners anpassen. Der Sommer ist lang. Da bleibt also genug Zeit, das perfekte Rezept für Ihr felliges Schleckermaul zu finden.

Bei heissen Sommertemperaturen eignet sich Hunde- und Katzenglace hervorragend als Alternative zu Leckerlis. Obst oder Gemüse nach Wahl pürieren, raspeln oder klein schneiden. Alle Zutaten gut vermischen und in eine Eiswürfelform füllen. Anschliessend für mindestens zwei Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Du kannst beim Obst zum Beispiel zwischen Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Äpfeln, Birnen, Melonen, Nektarinen, Aprikosen und Bananen variieren. Noch cooler sind thematisch passende Eiswürfelformen oder ein für Glace geeignetes Hundespielzeug, wie zum Beispiel der «Kong». Das Spielzeug verhindert, dass dein Vierbeiner die Glace als Ganzes isst. Die Menge an Glace hängt immer von der Grösse des Tieres und von seinem Magen-Darm-Trakt ab. Bitte füttere Glace nicht in grossen Mengen.

Die Rezepte fürs selbstgemachte Eis können sehr individuell gestaltet werden. Je nach dem was der Fellnase schmeckt. Egal in welchem Förmchen das Eis eingefroren wird. Wichtig ist, dass der Hund nicht allzu grosse Stücke schluckt. Das ist nicht nur sicherer, auch muss der Vierbeiner ein bisschen mehr dafür tun, um an den erfrischenden Inhalt zu kommen. Auch wenn Eis gute Laune macht und stets eine willkommene Abkühlung ist, sollte es in Massen gefüttert werden.

Für extralanges Vergnügen wird die Eismasse vor dem Einfrieren ganz einfach in einen KONG gefüllt. So erhält Ihr Tier nicht nur eine leckere Erfrischung, sondern ist auch damit beschäftigt, das Hundeglace herauszukauen, -knabbern und -schlecken.

Die LickiMats sorgen für Beschäftigung und können in Situationen wie beispielsweise beim Baden oder der Fellpflege beruhigend wirken. Bestreichen Sie Leckmatten mit Hundeglace für eine willkommene Abkühlung.

Hundeeis selber machen | Tierisch einfach: DIY mit Luisa | zooplus

Einfache Hundeeis-Rezepte zum Selbermachen

Hier sind einige einfache Rezepte, um Ihrem Hund eine Freude zu machen:

Hundeeis-Rezept Nr. 1: Mit Nassfutter

Wenn Sie erst einmal herausfinden wollen, wie Ihr Hund auf Eis reagiert, ist Hundeeis mit Nassfutter dafür bestens geeignet. Vermischen Sie einfach etwas Wasser mit einer kleinen Menge Lieblingsnassfutter Ihres Vierbeiners. Falls die Masse sehr grob ist, nehmen Sie einen Pürierstab zur Hilfe. Füllen Sie die Mischung anschliessend in Eiswürfelformen ab und lassen Sie sie einige Stunden gefrieren. Wenn Sie das Eis von der täglichen Futtermenge abziehen, kann Ihr Hund dieses leicht gemachte Hundeeis ohne schlechtes Gewissen geniessen.

Hundeeis-Rezept Nr. 2: Leberwurst-Eis

Alle Zutaten sollten gut zerkleinert oder püriert werden. Am Schluss geben Sie etwas Öl hinzu - nur so viel, bis die Menge schön gleichmässig ist. Füllen Sie die Masse anschliessend in eine geeignete Form und lassen Sie sie für einige Stunden im Gefrierfach. Das Eis können Sie im Ganzen oder als Crushed Eis servieren. Statt Hüttenkäse können Sie das Leberwurst-Eis für Hunde übrigens auch mit Haferflocken zubereiten.

Hundeeis-Rezept Nr. 3: Obst und Gemüse

Alle Zutaten fein pürieren und auf kleine Förmchen verteilen. Beim Verteilen kann ein Spritzbeutel hilfreich sein. Für einige Stunden ins Gefrierfach stellen, bis das Eis hart geworden ist - und schon kann der Schleckspass beginnen.

Hundeeis-Rezept Nr. 4: Mit Joghurt

Obst mit Wasser vermischen, pürieren und die Masse auf kleine Förmchen verteilen. Für Hunde, die Laktose vertragen, kann das Eis mit etwas Naturjoghurt angereichert werden. Ein kleiner Klecks Honig ist ebenfalls erlaubt. Süssstoffe und Zucker sind dagegen tabu, wenn Sie Hundeeis selber machen. Falls Ihr Hund ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat, können Sie Rinder- oder Hühnerbrühe in kleinen Portionen einfrieren. Damit kreieren Sie mühelos Low-Carb-Eis. Naturjoghurt und Quark lassen sich ohne Aufwand pur einfrieren.

Weitere Produkte zur Abkühlung

Neben selbstgemachtem Hundeeis gibt es auch andere Möglichkeiten, Ihrem Hund an heißen Tagen eine Abkühlung zu verschaffen:

  • petGelato: Ein Futtermittel in Pulverform, welches sehr schmackhaft ist und ganz einfach zu Eis verwandelt werden kann.
  • Smoofl Hunde-Eis am Stiel: Der erfrischende Leckerbissen für heisse Sommertage ist 100 % vegetarisch sowie frei von Getreide, Gluten und Laktose. Mit den essbaren Kaustangen kann Ihr Vierbeiner das gesamte Hunde-Eis geniessen.
  • Oralade Active: Eine optimale Zusatzflüssigkeit für Hunde, die speziell entwickelt wurde, um Ihren vierbeinigen Freund bei verschiedenen Bedingungen wie sportlichen Aktivitäten, heissem Wetter oder auf Reisen eine schnelle und effektive Flüssigkeitszufuhr zu ermöglichen.

Tipps zur Fütterung von Hundeeis

Um Ihren Vierbeiner an besonders heissen Tagen ausreichend abzukühlen, ohne ihn zu überfüttern, können Sie ihm auch einfach einen Eiswürfel anbieten, zum Beispiel im Wasser- oder Fressnapf.

Hier ist eine Tabelle, die Ihnen hilft, die richtige Menge an Hundeeis zu bestimmen:

Größe des Hundes Empfohlene Menge an Hundeeis
Klein (bis 10 kg) 1-2 kleine Stücke pro Tag
Mittel (10-25 kg) 2-3 kleine Stücke pro Tag
Groß (über 25 kg) 3-4 kleine Stücke pro Tag

Mit diesen Tipps und Rezepten können Sie Ihrem Hund eine willkommene Abkühlung an heissen Sommertagen bieten. Viel Spass beim Ausprobieren!

tags: #hundeeis #mit #huttenkase