Eis ist Genuss pur, und selbstgemachtes Eis ist unvergleichlich besser als gekauftes! Hier erfährst du, wie du köstliche vegane Eiswaffeln selbst zubereiten kannst, um dein Eisvergnügen noch zu steigern.

Die Welt des Eises: Mehr als nur eine Süßigkeit
Speiseeis ist eine der beliebtesten Süßigkeiten im Sommer. Es zieht die Menschen nach draußen, in die Sonne, zu den Badeseen und in die Eisdielen. Denn Sommerzeit ist zweifelsohne Eiszeit. Die leckere Abkühlung in Form von runden Eiskugeln mögen nicht nur Kinder.
Wer isst am meisten Eis?
Deutschland liegt auf Platz 5 der Rangliste der Eis-Vertilger. Überraschenderweise liegen Finnland, Norwegen und Schweden auf den Top 3 Plätzen, gefolgt von Italien auf Platz 4.
Die Geschichte des Eises
Viele Leute denken, dass die Italiener das Speiseeis erfunden haben, doch der Schein trügt. Das Eis wurde in China erfunden, und zwar bereits vor etwa 5000 Jahren. Marco Polo brachte von einer Seefahrt aus China Eisrezepte mit nach Europa, genauer gesagt nach Venedig.
Was macht Eis aus?
Eis besteht vor allem aus Wasser und Zucker. Der größte Bestandteil von Eis ist Wasser. Etwa 60-65 % sind notwendig, um Eis zu gefrieren. Die meisten Milcheissorten werden aus ultrahocherhitzter H-Milch mit einem Fettanteil von 3,5% hergestellt. In jedem Eis befindet sich eine nicht zu unterschätzende Menge Luft, die dafür sorgt, dass das Eis schön locker cremig und angenehm kalt schmeckt.
Veganes Eis: Eine gesunde und nachhaltige Alternative
Viele Menschen wollen sich immer bewusster ernähren und machen auch beim Eis nicht Halt. Veganes Eis ist inzwischen sehr gefragt - kein Tier soll mehr für Eis schuften müssen. Normales Fruchteis ist zwar an sich schon vegan, aber auch andere Eiscremes werden vermehrt vegan hergestellt. Milch, Sahne oder andere Molkereiprodukte werden also durch pflanzlich Inhaltsstoffe ersetzt. Mandel- oder Kokosmilch und Tofu-, Soja- oder Hafersahne machen das vegane "Milchspeiseeis" möglich. Auch auf normalen Zucker wird verzichtet. Stattdessen wird mit Früchten wie Datteln oder Bananen, Agaven- oder Yuconsirup gesüßt.

Vegane Eiswaffeln: Die perfekte Ergänzung
Sogar die obligatorische Eiswaffel ist inzwischen vegan erhältlich. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, nimmt aber fast jeder gerne ein paar Euro für eine leckere Abkühlung in Kauf.
Veganes Eiswaffel Rezept
Hier ist ein einfaches Rezept, um deine eigenen veganen Eiswaffeln zu Hause zu backen:
Zutaten:
- Weizenmehl
- Zucker
- Pflanzliches Fett (Kokos, Palm)
- Sojalecithine (E322)
- Natriumhydrogencarbonat (E500ii)
- Salz
- Natürliches Aroma
Nährwert pro 100g:
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Energiegehalt / Brennwert | 2039 / 487 kj / kcal |
| Fett | 23 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 20 g |
| Kohlenhydrate | 65 g |
| Davon Zucker | 37 g |
| Eiweiß | 4,3 g |
| Salz | 0,02 g |
Zubereitung:
- Alle Zutaten zusammenkneten, nicht rühren.
- Gleichmäßige, kleine Kugeln (max. 20 g schwer) formen und diese auf ein Backblech mit Backpapier legen.
- Bei 180°C bis 200°C ca. backen.
- Man kann die noch warmen Honigwaben auch in eine gewünschte Form schneiden oder ausstechen.
Genieße deine selbstgemachten veganen Eiswaffeln mit deinem Lieblingseis!