Seit kurzem prägt das Schlagwort Erlebnisgastronomie die heimische Szene. Doch was macht ein Steak-Essen zu einem besonderen Erlebnis? Es geht um mehr als nur die Zubereitung von Fleisch.

Verschiedene Steak-Zuschnitte
Die Kunst des Grillens und exklusive Events
Herzlich Willkommen in der Grill-Elite! Für Grillbesitzer gibt es exklusive Owners Club Events. Als Mitglied des Owners Club sind Sie Teil einer besonderen Gemeinschaft und herzlich zu unseren exklusiven Owners Events eingeladen. Unser Club richtet sich ausschliesslich an Besitzer von azado Grills oder Aussenküchen, die eine Leidenschaft für das Grillen teilen.
Als Mitglied dieser Gemeinschaft kannst du nicht nur deine Begeisterung für das Grillen mit Gleichgesinnten teilen, sondern auch von exklusiven Vorteilen profitieren. Wenn du noch mehr aus deiner Mitgliedschaft herausholen möchtest, hast du die Möglichkeit, dich für ein Upgrade anzumelden.
Profikoch Erklärt: so gelingt das perfekte Steak
Beispiele für exklusive Grill-Events:
- Bucherer Event 7. März 2024: Als Grillbesitzer bist du herzlich eingeladen zum exklusiven Owners Club Event am 7. März 2024 um 19 Uhr in Bucherer St. Gallen.
- Old Timer X azado Grill (Mitte Juni): Genieße einen exklusiven Abend mit Zugang zu einem Oldtimer Exposée, leckeres Essen vom Grill und einer tollen Gemeinschaft.
Mitgliedschaft im Owner Club
Die Mitgliedschaft im Owner Club steht ausschliesslich Besitzern eines azado Grills oder einer azado Aussenküche offen. Alle Grill- und Aussenküchenbesitzer werden automatisch als Mitglieder des Owner Clubs betrachtet. Wenn Du jedoch zusätzliche Vorteile und exklusive Angebote geniessen möchtest, hast Du die Möglichkeit, dich für ein Upgrade anzumelden. Wähle unten das gewünschte Programm aus und registriere Dich sich, um die Vielfalt an exklusiven Clubleistungen in vollem Umfang nutzen zu können.
Gold Member: CHF390/Jahr
- Einladung zu exklusiven Owners Club Events
- 10% Rabatt auf azado Zubehör (exkl. Grillteile)
- 30% Rabatt auf 87-STEAKart Messer
- Jährlicher Wartungs- und Reinigungsservice für Ihren azado Grill in Wert von 490 CHF inkl.
Die Vielfalt der Steak-Cuts
Um die Diversität unseres Angebots zu erweitern, verwenden wir für unsere Cuts zwei verschiedene Arten von Tieren. Entweder handverlesene regionale Rinder aus dem Zurzibiet, welche ca. 3 Jahre alt werden oder ältere Kühe (Old Cow), welche ca. 8-jährig werden.
Es erfüllt uns mit besonderem Stolz Cuts von der Old Cow anzubieten, denn dies ist ein nicht alltäglicher Fleischgenuss. Um möglichst nachhaltig zu arbeiten, kaufen wir immer das ganze Nierstück ein, welches 30 Tage lang dry agen durfte. Aus diesen Nierstücken portionieren wir unsere Porterhouse und T-Bone Steaks sowie Tomahawks, grössere Entrecôte und Côte de Bœuf.
Hier eine Übersicht einiger beliebter Steak-Cuts:
| Steak-Cut | Beschreibung |
|---|---|
| Tomahawk | Das Tomahawk wird aus dem hinteren Teil der Hochrippe geschnitten. Dabei belassen wir das Ribeye am kompletten Rippenknochen. So bekommt das Tomahawk-Steak einen einzigartigen Look und sorgt auf dem Grill für ein besonders intensives Fleischaroma. |
| T-Bone | Seinen Namen verdankt dieses Steak dem T-förmigen Knochen, welcher am Rande liegt. Es besteht aus einem kleinen Filet und einem Entrecôte Anteil. |
| Ribeye | Das Ribeye besteht aus zwei Muskeln und zeichnet sich durch eine feine Marmorierung aus. Dieser Cut wird zwischen der 5. und 12. Rippe aus dem mittleren Rücken geschnitten. |
| Porterhouse | Wie das T-Bone verfügt auch dieser Cut über einen T-Knochen. Das Porterhouse wird jedoch weiter hinten geschnitten und verfügt somit über einen grösseren Filetanteil. |
| Feder vom Iberico Schwein | Im vorderen Rücken liegend, hat die Feder des Iberico Schweines einen sehr lockeren Muskelaufbau. Der nussige Geschmack, sowie seine schmelzende Konsistenz machen diesen Cut zu einer wahren Delikatesse. |
| Kotelett vom Rind | Das Kotelett vom Rind stammt aus dem vorderen Rücken. Es bildet den Übergang vom Ribeye zum Entrecôte. Hier verändert sich die Muskelstruktur, wobei der äussere Muskelstrang des Ribeye’s nach oben ausläuft. |
Nachhaltigkeit und ethische Verantwortung
«Nose to tail» - «Von der Nase bis zum Schwanz». Natürlich sind wir als Steakhouse etwas eingegrenzt, was die Wahl unserer Produkte angeht - nicht jedes Stück von einem Tier eignet sich zum Grillieren. Doch wir haben uns dieser ethischen und ökologischen Verantwortung verschrieben, möglichst viel von einem Tier zu verwenden. Ein Rind oder Schwein hat viel mehr zu bieten als Filet und Entrecote. Genau diese, sogenannten «second cuts», sind diejenigen, welche uns faszinieren.
Uns ist wichtig zu erwähnen, dass für uns eine artgerechte und nachhaltige Tierhaltung im Einkauf als Voraussetzung gilt.

Artgerechte Tierhaltung
Restaurant-Empfehlung: Grill mit Aussicht
GRILL - SICHT - BAR. Alles vereint im 10. Stock des TORRE Hochhauses mitten in Baden. Gönnen Sie sich den relaxten Glamour, wie ihn nur ein Rooftop-Restaurant bietet. Neben den weithin geschätzten Cuts vom Grill, verwöhnt Sie unser motiviertes Küchen- und Serviceteam mit einer saisonal inspirierten Karte, für den grossen und kleinen Hunger wie einer kreativen Cocktailkarte. Warme Küche gibt's bis spät. Gute Stimmung jeden Tag. Schauen Sie über den Tellerrand und geniessen Sie die atemberaubende Aussicht. Es gibt so viel zu erleben, zu geniessen und zu sehen. Wann dürfen wir Sie bei uns begrüssen?
Kleine Gastgeschenke: Aufmerksamkeiten für den Gastgeber
Mitbringsel sind bei einer Einladung ein Zeichen der Wertschätzung. Wenn Sie zu einem Essen eingeladen sind, können Sie Ihre Gastgeber mit einer einzigartigen Geschenkidee überraschen. Eine Weinflasche oder ein Blumenstrauss sind dabei eher die Klassiker. Wenn Sie etwas anderes als Standard verschenken möchten, gibt es viele andere Optionen.
- Ein Schneid- und Servierbrett
- Gute Steakmesser (vorher abklären, ob Bedarf besteht)
- Selbstgemachte Gewürze
- Ein fertiges Set mit Tablett oder eine Schale mit etwas Selbstgebackenen
- Süsse Gäbelchen oder Macchiatolöffel für einen Kaffeeklatsch
- Vorratsgläser mit feinen Kaugummis, Bonbons oder einer Backmischung
- Etwas zum Basteln, z.B. Keramik- und Glasfarben

Gastgeschenke
Kulinarische Höhenflüge: Steak-Genuss über den Wolken
Flugzeug-Catering ist gewissen Spielregeln unterworfen, denn alles muss am Boden vorbereitet werden. Köche, die ein Steak auf Wunsch braten oder eine Portion Pasta garen, gibt es an Bord nicht. Kein Wunder, dass bei den Caterern Speisen beliebt sind, bei denen es nicht mehr viel zu tun gibt und die dennoch etwas hergeben.
In der Firstclass wird der Kaviar ebenso geschätzt wie der Balik-Lachs, der in der Schweiz nach einem angeblich uralten Rezept geräuchert wird. In Wirklichkeit ist er aber doch nur skandinavischer Zuchtlachs. Die Businessclass setzt dagegen gern auf Vorspeisen (oder eben Mezze), wie sie in der libanesischen Küche beheimatet sind. Nur in der Economy sieht es bei den meisten Airlines eher mau aus: Da geht es vor allem ums Sattwerden.
Auf meinem Flug nach Kuala Lumpur via Vereinigte Arabische Emirate wurden mir in der Businessclass zwischen Zürich und Abu Dhabi Hummus, Petersiliensalat, ein aus Kichererbsen gebackenes, schön krosses Teigbällchen, Salat zum Selbstwürzen, dazu gutes Fladenbrot und ein etwas fade schmeckendes Brötchen serviert.
Verglichen mit anderen Airlines, die Mezze servieren, konnte das Angebot von Etihad mit dem von Emirates (der Test liegt schon einige Jahre zurück) mithalten. Nur die Mezze bei Qatar Airways waren, vor zwei Jahren probiert, noch etwas schöner angerichtet. Die restlichen Vorspeisenangebote - Cecina mit Tomaten und Oliven sowie eine Linsen-Mais-Suppe - liess ich aussen vor.
Bei der Hauptspeise war die Auswahl noch grösser. Rindfleisch mit Polenta, Seeteufel mit schwarzem Reis und Arancini mit Parmesanchips klangen eher europäisch, das Kabsa-Chicken-Gericht dagegen arabisch. Ich bestellte die letztgenannte Speise und war mehr als zufrieden. Prima gewürzter Basmatireis (Kardamom und Zimt waren zu schmecken), saftiges Poulet, Cashewkerne.
An die Nudelsuppe, die mir vor ein paar Jahren auf einem Singapore-Airlines-Flug serviert wurde, kam dieser Gang zwar nicht ganz heran, doch kulinarisch befriedigend war er allemal. Ebenso wie der Shiraz von Teusner aus dem amerikanischen Barossa Valley mit Jahrgang 2020; ich zog ihn dem ebenfalls angebotenen Spanier von Condado de Haza vor. Mit den Weingläsern konnte ich leben, mit dem zehn Jahre alten Tawny Port von Graham’s erst recht. Passte super zur nicht zu süssen Tarte Tatin mit Vanillesauce.
Klar, dass auf dem zweiten Streckenabschnitt, der in der Economyclass zurückgelegt wurde, Abstriche zu machen waren. Ob es wirklich unvermeidlich ist, den Wein hier im Pappbecher zu servieren, kann man diskutieren. Schlimmer war allerdings, dass das Rindfleisch des Hauptganges zäh war; der gut gewürzte Reis konnte da nicht mehr viel retten. Gut schmeckte dann wieder der erfrischende Chia-Pudding als Dessert.

Etihad-Essen in der Economyclass: überzeugendes Dessert, zähes Fleisch.
Zwischenstopp in der Firstclass-Lounge
Nicht nur der ganze Flughafen von Abu Dhabi ist nagelneu (und dank kurzen Wegen ein Muster an Übersichtlichkeit und Komfort!), auch die Firstclass-Lounge wurde eben erst eingeweiht. Hier wird, anders als in der benachbarten Business-Lounge, kein Buffet aufgebaut, sondern à la carte serviert. Ein ausgezeichneter Champagner aus dem Jahr 2010 (der Sténopé von Devaux, in Zusammenarbeit mit Michel Chapoutier entstanden) machte den Anfang, der Salat mit Schafskäse, Walnüssen und Kürbis war gut abgeschmeckt.
Und dann das sehr gute Steak, nach Wunsch «medium rare» gegart und mit einer Kartoffelterrine serviert, an der zwar nicht die blättrige Konsistenz, aber die allzu zurückhaltende Würzung zu bemängeln war. Der 2000er Colheita Port von Warre, die Luxusversion eines Tawny-Portweins, war schon für sich allein ein Grund, die Lounge aufzusuchen. Ganz zum Schluss entdeckte ich in der Lounge doch noch ein kleines, sehr feines Dessert- und Snack-Buffet.