Butternut Kürbis Sorten: Vielfalt und Geschmack für Ihre Herbstküche

Der Kürbis, ein "Supergemüse" mit einer beeindruckenden Vielfalt, ist aus der ausgewogenen Ernährung kaum wegzudenken. Mit über 1000 Sorten, von denen viele essbar sind, bietet er eine Fülle an Möglichkeiten für kreative Gerichte und herbstliche Dekorationen. Besonders beliebt sind der Hokkaido und der Butternut-Kürbis, aber auch andere Sorten wie Muscade de Provence und Gelber Zentner erfreuen sich grosser Beliebtheit.

In der Schweiz hat der Kürbisanbau in den letzten Jahren stark zugenommen, und viele Bauern präsentieren stolz ihre Sortenvielfalt auf Kürbisausstellungen und Kürbisfesten. Ob zum Schnitzen, Wiegen oder einfach nur zum Geniessen - der Kürbis ist ein Blickfang und vielseitig einsetzbar.

Die meisten Kürbisse sind sowohl gekocht als auch roh geniessbar, und fast alle Teile des Kürbisses können für ein feines Menü verwendet werden. Die Reife erkennt man an der "Klopfprobe": Klingt der Kürbis hohl und dumpf, ist er reif und schmackhaft.

Spätestens seit Halloween erfreut sich der Kürbis grosser Beliebtheit als Dekorationselement. Ausgehöhlt und mit geschnitzten Gesichtern ziert er Hauseingänge und Gärten. Das Fruchtfleisch lässt sich zu köstlichen Suppen, Aufläufen oder Kuchen verarbeiten, und die Kerne sind reich an wertvollen Nährstoffen wie Serotonin, Vitaminen, Eisen, Kalzium, Magnesium, Selen und Zink.

Kürbisse sind bei kühler Lagerung mehrere Monate haltbar. In Frischhaltefolie eingewickelt, bleiben sie im Kühlschrank etwa eine Woche lang frisch.

Hier stellen wir die beliebtesten Sorten vor - und zeigen, für was man sie am besten verwenden kann:

Die große Kürbis Vielfalt

Beliebte Butternut Kürbis Sorten

Neben dem Knirps ist der Butternuss sicher der beliebteste Speisekürbis. Erstens hat er einen unvergleichlich nussigen Geschmack, zweitens hat er den grössten Fruchtfleisch-Anteil. Kerne befinden sich nur im unteren, grösseren Kürbisbauch. Alles darüber ist pures Fruchtfleisch. Das kann man ganz einfach in Scheiben schneiden und als «Vegi-Burger» anbraten. Eltern schwören auf den Butternuss für Babybrei. Zudem hat der Butternuss einen farbigen Bruder, den «orangen Butternuss». Der ist zwar noch nicht so bekannt. Sollte er aber sein.

Butternut-Kürbis: Diesen Kürbis erkennt man an seiner Birnenform. Er hat keine Rillen und lässt sich ganz leicht schälen. So wie der Name verrät, hat Butternuss-Kürbis buttriges Fruchtfleisch und einen wunderbar nussig-aromatischen Geschmack. Diese Kürbissorte eignet sich für alle Zubereitungsarten.

Weitere beliebte Kürbissorten

  • Hokkaido: Er hat eine rötliche Farbe, festes Fruchtfleisch, muss meistens nicht geschält werden und eignet sich für fast alle Gerichte. Hokkaido-Kürbis wird vor allem geliebt, weil er praktischerweise für die meisten Rezepte nicht einmal geschält werden muss.
  • Muscade de Provence: Ein Allrounder. Er kommt ursprünglich aus Frankreich und ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Kürbis. Mit seinem fruchtig-aromatischen Geschmack eignet er sich sowohl für Suppen, als auch zum Anbraten, für Kuchen oder einfach roh als Knabbergemüse.
  • Gelber Zentner: Viele kaufen den Riesenkürbis zum Schnitzen, aber in der Küche ist der Gelbe Zentner ebenfalls ein Multitalent unter den Kürbissorten und eignet sich mit seinem leicht süsslichen, weich gegarten Fruchtfleisch für zahlreiche Kürbis-Rezepte.
  • Orange Knirps: Er ist allererste Wahl für Kürbissuppe. Sein grell oranges Fruchtfleisch und seine auffällig leuchtende Schale geben der Suppe eine tolle Farbe. Schmeckt etwas wie Karotten und Kartoffeln und ergibt ein schön cremiges Püree.
  • Spaghettikürbis: Ganz ein cooler Kürbis für alle Low-Carb-Fans: Im Inneren hat der Spaghettikürbis Fasern. Und wenn man den Kürbis kocht, können die wie Spaghetti aufgedreht werden.
  • Delicata: Schöner Kürbis mit schönem Namen, dieser Delicata. Super geeignet für Ofengerichte, da man ihn einfach halbieren und befüllen kann. Aber da sein Aroma recht süsslich und dezent nussig ist, empfehlen wir ihn, roh zu essen oder für Süssspeisen zu verwenden.

Nicht essbare Kürbisse:

  • Zierkürbisse: Zierkürbisse sind nicht essbar, sie sind sogar giftig. Sie dienen ausschliesslich der Dekoration.
  • Kalebasse Kürbis: Der Kalebasse Kürbis ist nicht essbar, sie sind sogar giftig!!

Verwendung und Reife

Die meisten Kürbisse sind gekocht und auch roh geniessbar. Die Reife der Kürbisse erkannt man mit Hilfe der sogenannten «Klopfprobe». Klingt der Kürbis hohl und dumpf, schmeckt er am besten!

Kürbis in der Küche

Kürbis kann man als Suppe, Salat oder Snack geniessen. Grundlegende Antioxidantien und Vitamine machen den Kürbis zu einem echten Muss für eine ausgewogene Ernährung.

Kürbis und Curry passen gut zusammen: Jeder kennt zwar die gute, alte Kürbissuppe, doch die wird schnell langweilig. Warum also nicht lieber ein Curry probieren? Einfach den Kürbis in Würfeln zusammen mit Knoblauch, Rosinen, Zwiebeln, Currypulver und Gemüsebrühe in eine Pfanne geben und das Ganze für 15 Minuten kochen lassen. Dann gefrorene Erbsen hinzufügen. Nach weiteren zehn Minuten sollte die Kürbiswürfel weich geworden sein. Kräuter beigeben und mit einem Vollkornreis servieren - schon ist das gesunde und auch für Vegetarier geeignete Curry fertig.

Muffins mit Kürbis sind ideal für Low-Carb-Diät: Für die Naschkatzen unter uns eignen sich ausserdem Muffins und Kekse aus Kürbis, eine noch gesündere Alternative ist der klassische Kürbiskuchen.

Kürbiskerne sind reich an Vitamin E: Egal ob ihr euch für ein süsses oder salziges Kürbis-Gericht entscheidet - hebt die Kerne auf, denn sie strotzen geradezu vor Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Diese kann man geröstet ganz einfach über einen Salat streuen, dem ihr damit zudem einen geschmacklichen Kick gebt.

Lagerung von Kürbissen

Im Herbst haben sie Hochsaison - aber welche Kürbisse kann man mit Schale essen und wie lange sind sie eigentlich haltbar?

An einem kühlen Ort sind Kürbisse mehrere Monate lang haltbar. In Frischhaltefolie eingewickelt, bleibt das Gemüse im Kühlschrank etwa eine Woche lang frisch.

Nährwerte des Kürbis

Grundlegende Antioxidantien und Vitamine machen den Kürbis zu einem echten Muss für eine ausgewogene Ernährung. In ihm stecken vor allem Vitamin A sowie Lutein, Xanthin und viel Karotin. Für diejenigen, die auf die schlanke Linie achten, sei ausserdem erwähnt, dass der Kürbis kaum Kalorien und keine gesättigten Fette hat.

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