Die Kombination von Keksen und Marmelade ist in der deutschen Backtradition seit Generationen ein fester Bestandteil, insbesondere in der Weihnachts- und Adventszeit. Marmeladenfüllung in Keksen verleiht nicht nur eine fruchtige Note, sondern auch eine besondere Süße, die den Keksen eine leichte, aber intensive Geschmackssprache verleiht. Kekse mit Marmeladenfüllung sind eine Variante von Mürbeteigplätzchen, bei der die Füllung nicht nachträglich aufgetragen wird, sondern bereits während der Teigbearbeitung in die Form gebracht wird. Die Füllung besteht in den meisten Fällen aus Marmelade, Gelee oder Pflaumenmus, wobei die fruchtige Süße harmonisch in den weichen, butterreichen Mürbeteig passt.
Im Folgenden werden verschiedene Rezepte, Zubereitungsschritte und Tipps vorgestellt, die sich aus den bereitgestellten Quellen ableiten lassen.

Die Grundlagen: Der perfekte Mürbeteig
Die Zutaten für den Mürbeteig sind in den verschiedenen Rezepten weitgehend gleich. Grundlegende Bestandteile sind Mehl, Butter, Zucker, Eier (oder Eigelb), Vanillezucker oder Vanilleextrakt sowie Backpulver. Die Mengen können je nach Rezept und Anzahl der Kekse leicht variieren. In einigen Rezepten wird auch Puderzucker oder Kokosblütenzucker als Zuckerersatz verwendet.
Zubereitung:
- Mehl mit Backpulver und Salz in eine Schüssel geben.
- Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und in die Mehlmischung geben.
- Eigelb, Zucker und Vanillezucker hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten.
Der Teig wird in Frischhaltefolie gewickelt und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gestellt, um zu härten. Einige Rezepte erwähnen, dass der Teig nicht zu lange geknetet werden sollte, da dies ihn zu weich oder zu elastisch machen könnte.
Formgebung der Kekse
Die Formgebung der Kekse ist ein entscheidender Schritt, da sie die Form, die Größe und die Qualität der Füllung bestimmt:
- Kügelchen rollen: Der Teig wird in walnussgroße Stücke abgezogen und zu Kugeln geformt. Mit dem Finger oder der Rückseite eines Löffels wird eine Mulde in die Kugel gedrückt.
- Rechtecke ausrollen: Der Teig wird dünn ausgerollt und in Rechtecke geschnitten.
- Engelsaugen oder Ausstechformen: In einigen Rezepten wird empfohlen, Kekse mit Ausstechformen in Form von Sternen, Herzen oder Engelsaugen herzustellen.

Die Füllung: Marmelade, Gelee oder Pflaumenmus
Die Füllung mit Marmelade ist das entscheidende Element der Kekse. In den Rezepten wird empfohlen, Marmelade ohne grobe Stücke zu verwenden, damit sie sich gleichmäßig in die Kekse spritzen lässt. Einige Rezepte empfehlen, mehrere Arten von Marmelade zu verwenden, um ein Farben- und Geschmacksreichtum in der Keksdose zu erzeugen.
Weintraubenmarmelade selber machen - 2 Rezepte
Die Füllung der Kekse mit Marmelade erfordert etwas Geschick, um Überlauf zu vermeiden und eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. In mehreren Rezepten wird empfohlen, die Marmelade in die Mulde zu spritzen, wobei darauf geachtet werden soll, dass nicht zu viel Marmelade verwendet wird.
Backen und Dekorieren
Die Backdauer und Temperatur sind entscheidend für die Qualität der Kekse. Die Kekse sind nach 10-15 Minuten im Ofen meist goldbraun an den Rändern und haben eine leichte, weiche Konsistenz in der Mitte. Nach dem Backen werden die Kekse oft mit Puderzucker bestäubt oder mit weiteren Dekorationselementen wie Schokolade, Mandeln oder Zuckerstreuseln versehen.
Backen:
- Den Backofen auf 175-180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Kekse in der Mitte des Ofens 12-15 Minuten backen.
- Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Dekoration:
- In manchen Rezepten wird empfohlen, die Kekse nach dem Backen mit Puderzucker zu bestreuen oder mit gehackten Mandeln zu dekorieren.
Tipps und Tricks für perfekte Marmeladenkekse
- Kalt halten: Der Teig sollte immer kalt sein, damit er sich gut verarbeiten lässt.
- Nicht zu stark kneten: Ein zu stark gekneteter Teig wird zu elastisch und schwer auszustechen.
- Marmelade nicht übertreiben: Die Marmelade sollte nur in einer Menge gefüllt werden, die der Keksrand halten kann.
Variationen und Anpassungen
Durch Anpassungen wie die Zugabe von Mandeln, Vanille oder weihnachtlichen Gewürzen kann die Grundrezeptur individuell gestaltet werden.
- Mandeln: In mehreren Rezepten werden gemahlene oder gehackte Mandeln in den Teig oder als Dekoration verwendet.
- Vanille: Vanille ist eine häufig verwendete Zugabe, die den Teig aromatisch macht.
- Weihnachtliche Anpassungen: In einem Rezept wird erwähnt, dass Weihnachtliche Gewürze wie Zimt oder geriebene Orangenschale in den Teig gemengt werden können.
- Mehlsorten: Einige Rezepte empfehlen Weizenmehl, andere Dinkelmehl.
Lagerung
Die Aufbewahrung der Kekse ist ebenfalls wichtig, um die Frische und Konsistenz zu erhalten. In den Quellen wird empfohlen, die Kekse in gut verschließbaren Dosen aufzubewahren. In einem Rezept wird empfohlen, die Kekse in gut schließenden Dosen aufzubewahren, wodurch sie bis zu zwei Wochen lang frisch bleiben.
Nussbutter als Alternative
Nussbutter ist eine leckere, proteinreiche Alternative für alle, die auf Milchprodukte verzichten möchten. Die Alleskönnerin unter den Nussbuttersorten ist die Erdnussbutter. Eine Nussbutter entsteht, wenn Nüsse in einem möglichst starken Mixer erst zu einem feinen Pulver gemahlen werden. Die Wärme, die der Mixer dabei erzeugt, sorgt dafür, dass sich das Öl in der Nuss freisetzt und sich mit dem fein gemahlenen Pulver zu einer cremigen, streichfähigen Masse verbindet.
5 Fakten zu Nussbutter
- Pflanzenbasierter Brotaufstrich
- Reich an Proteinen, Ballaststoffen und gesunden Fetten
- Mit etwas Übung und einem starken Mixer einfach selbst herzustellen
- Mandelbutter ist süss, Haselnussbutter intensiv, Baumnussbutter tief und warm
- Butter aus Cashewkernen ist besonders cremig, Macadamiabutter hat am meisten Fett