Ciao Couscous, hallo Bulgur! Noch nie gehört? Dann wird es aber höchste Zeit! Bulgur heißt auch Bulghur, Boulghour oder Burghul. Jap, es ist kompliziert, wir haben uns den Namen auch nicht ausgedacht. Bulgur ist aber mindestens so vielseitig wie seine Namen vermuten lassen und eine super Alternative zu herkömmlichen Beilagen.

Bulgur stellt in bestimmten Teilen des Orients eines der Hauptnahrungsmittel dar. Und auch in der Schweiz erfreut sich das Getreide immer grösserer Beliebtheit. Aber was ist Bulgur eigentlich? Und ist er auch gesund?
Was ist Bulgur?
Bulgur ist eine Grundzutat für zahlreiche Gerichte der orientalischen Küche. In Vorderasien weit verbreitet, kommt er oftmals als Beilage zu Fleisch und/oder Gemüse auf den Tisch. Da er nahrhaft, sättigend und reich an Proteinen ist, eignet er sich jedoch auch prima als vegetarisches Hauptgericht.
Herkunft und Bedeutung
Der Begriff «Bulgur» stammt aus dem Arabischen und bedeutet «gekocht». In der orientalischen Küche hat Bulgur eine lange Tradition. In grossen Teilen Vorderasiens gehört er zu den Grundnahrungsmitteln, wo er, ähnlich wie Reis, gerne als Beilage serviert wird. Besonders beliebt ist er in der Türkei, wo Bulgur ein Bestandteil vieler traditioneller Gerichte ist. Doch auch in anderen Ländern des Vorderen Orients ist Bulgur verbreitet. So zum Beispiel im Libanon. Dort ist der vorgekochte Hartweizen oftmals die Grundlage für den bekannten Taboulé-Salat, der auch mit Couscous zubereitet werden kann.
Herstellung von Bulgur
Bulgur besteht für gewöhnlich aus vorgekochtem Hartweizen. Dafür wird das Getreide zuerst eingeweicht und dampfgegart, dann maschinell von den entstandenen Rückständen, der sogenannten Kleie, getrennt und geschnitten. Ein Vorteil dieses schonenden Verfahrens ist, dass viele Nährstoffe erhalten bleiben.
Hartweizengriess unterschiedliche gemahlen. Bulgur wird hauptsächlich aus Dieser wird zunächst eingeweicht und anschliessend dampfgegart. Nach dem Trocknen wird er dann in Feinheitsstufen
Unser Bulgur wird aus gereinigtem und sortiertem Hartweizen in Deutschland hergestellt. Bulgur kann sowohl eine grobe, als auch feine Textur haben. Bei uns bekommst Du genau die goldene Mitte, damit Du ihn für Deine Lieblingsgerichte verwenden kannst. Geschmacklich ist er herzhaft-nussig und hat eine feine Getreide-Note.
Dieser einfache BULGURSALAT wird dich begeistern!
Bulgur vs. Couscous
Auch Couscous besteht meist aus Hartweizen. Dieser wird zunächst zu Griess verarbeitet, bevor er zu kleinen Kügelchen gerollt und getrocknet wird.
Da der Weizengriess bereits bei der Herstellung gedämpft wird, muss er beim Kochen nur noch kurz in Wasser eingeweicht werden. Im Unterschied dazu wird bei der Herstellung von Couscous der Hartweizengriess lediglich mit Wasser benetzt. Die Klümpchen, die sich dabei bilden, werden mit den Händen so lange zerrieben, bis sich kleine Kügelchen bilden. Diese werden getrocknet und anschliessend gelagert.
Beide, Bulgur und Couscous, sind Getreideprodukte, aber sie unterscheiden sich in ihrer Herstellung und Textur. Couscous wird aus Hartweizengriess hergestellt und hat eine feine, körnige Textur. Bulgur hingegen wird aus vorgekochtem und getrocknetem Weizen hergestellt und hat eine etwas gröbere Konsistenz. Geschmacklich sind sie ähnlich, können aber in unterschiedlichen Gerichten verwendet werden.
Ist Bulgur gesund?
Mit seinem hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiss kann Bulgur eine wichtige Proteinquelle für die vegane Ernährung sein. Dazu ist er reich an Ballaststoffen und hält lange satt. Die hohe Konzentration an Mineralstoffen, namentlich Phosphor, Kalzium und Magnesium, machen Bulgur zu einem guten Nährstofflieferanten, nicht nur für Veganer.
Da das gesamte Korn geschrotet wird, ist Bulgur sehr nährstoffreich. Der Weizengriess enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Phosphor. Die Herstellung von Bulgur ist äusserst schonend, so bleiben all diese Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes hat Bulgur einen guten Sättigungseffekt und ist deshalb auch für Diäten bestens geeignet.
Da Bulgur ein Weizenprodukt ist, enthält es auch Gluten und ist somit für Personen, die an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, nicht geeignet.

Zubereitung: Kochen oder Quellen
Da Bulgur bereits vorgekocht ist, wenn er bei uns in den Supermarkt kommt, ist seine Zubereitung simpel. Als Grundrezept den Bulgur in einem Sieb waschen und anschliessend mit der doppelten Menge Wasser oder Bouillon aufkochen und bei kleiner Hitze für etwa zehn Minuten köcheln lassen. Da sich Bulgur beim Kochen auf die dreifache Masse ausdehnt, sollte man sich von der ungekochten Grundmenge nicht täuschen lassen. Als Faustregel gilt: 50 g pro Person als Beilage, 80 g pro Person als Hauptspeise.
Für die Zubereitung lässt Du die gewünschte Menge Bulgur in der zweifachen Menge Salzwasser 10 Minuten köcheln. Unser Bulgur kann aber noch mehr! Er hat nicht nur einen hohen Ballaststoffgehalt, sondern kommt selbstverständlich auch in Bioqualität und in der extra großen 2 kg-Packung daher.
Wir haben das mal durchgerechnet: Bei einer Portion von 80 Gramm pro Person, kannst Du stolze 25 Tage hintereinander Bulgur essen.
Bulgur benötigt eine längere Kochzeit im Vergleich zu Couscous.
Da Bulgur schon borgegart ist, lässt er sich schnell und einfach zubereiten. Meisst genügt es, den Weizengriess mit heissem gewürzten Wasser zu übergiessen und ihn dann während 20 Min. quellen zu lassen. Alternativ kann man ihn auch mit kaltem Wasser quellen lassen, dann braucht man allerdings eine Zubereitungszeit von 8 - 12 Stunden. Bulgur nimmt beim Quellen grössere Mengen an Wasser auf, Deswegen vervielfacht sich sein Volumen bei der Zubereitung.
Du kannst Bulgur genau wie unseren Reis, Quinoa oder Couscous ideal als Beilage zu Deinem Gericht servieren. Warm oder kalt, mit Gemüse oder Fleisch, kochen oder nicht kochen - das ist hier die Frage!
Verwendung in der Küche
Egal, ob im Salat oder als Beilage: Bulgur mundet kalt und warm. Und auch als Dessert eignet er sich.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bulgursalat mit Tomate, Zucchini und Feta? Oder als Beilage neben Bratlingen, unserem Auberginen-Burger oder türkischen Köfte? Die Möglichkeiten sind ebenso endlos, wie die Bulgurkörner in unserer Großverpackung.
In der Türkei wird Bulgur häufig als Beilage zu Fleischspeisen gereicht, weil es Soßenbestandteile hervorragend aufnimmt.
Couscous-Salat lässt sich wunderbar mit einer Vielzahl weiterer Zutaten kombinieren. Frisches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Paprika oder Zwiebeln verleihen dem Salat Frische und Knackigkeit. Du kannst auch Kräuter wie Petersilie, Minze oder Koriander hinzufügen, um den Geschmack zu intensivieren. Feta-Käse oder geröstete Nüsse können dem Salat eine cremige Textur beziehungsweise zusätzlichen Biss verleihen.
Haltbarkeit und Lagerung
Ungekochter Bulgur, der sich noch in der Originalverpackung befindet, ist über mehrere Jahre ungekühlt haltbar. Sobald er geöffnet wird, sollte er luftdicht verpackt und innert einem halben Jahr aufgebraucht werden. Im gekochten Zustand ist Bulgur im Kühlschrank ca.
Das Lebensmittel Couscous hat in der Regel eine lange Haltbarkeit. In der ungeöffneten Verpackung kann Couscous mehrere Monate lang haltbar sein, vorausgesetzt, er wird kühl und trocken gelagert. Nach dem Öffnen der Verpackung ist es ratsam, den Couscous in einem luftdichten Behälter oder einer verschliessbaren Tüte aufzubewahren.
Hülsenfrüchte als Ergänzung
Hülsenfrüchte, die auch als Hülsenfrüchte bezeichnet werden, sind Pflanzen, die wegen ihrer Samen angebaut werden, die nicht nur essbar, sondern auch reich an Proteinen, Ballaststoffen und anderen Nährstoffen sind.
Es gibt viele verschiedene Arten von Hülsenfrüchten, von denen jede ihre eigenen ernährungsphysiologischen und kulinarischen Eigenschaften hat. Reich an pflanzlichem Eiweiß: Hülsenfrüchte sind eine hervorragende Quelle für pflanzliches Eiweiß, was sie besonders wichtig für Menschen macht, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.
Hülsenfrüchte sind auch eine Quelle für vollständiges Eiweiß, d. h. Reich an Ballaststoffen: Hülsenfrüchte sind reich an Ballaststoffen, die dabei helfen können, eine gesunde und regelmäßige Verdauung aufrechtzuerhalten.
Geringer Gehalt an gesättigten Fettsäuren : Hülsenfrüchte enthalten wenig gesättigte Fettsäuren, die zu einem Anstieg des Blutcholesterinspiegels beitragen können. Reich an Mikronährstoffen: Hülsenfrüchte sind auch reich an wichtigen Mikronährstoffen wie Eisen, Zink, Kalzium und Magnesium. Trägt zum Gewichtsmanagement bei: Hülsenfrüchte gelten auch als Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, d. h. sie werden langsamer verdaut und können helfen, ein längeres Sättigungsgefühl aufrechtzuerhalten.
Aufgrund ihres Nährstoffreichtums und ihrer zahlreichen gesundheitlichen Vorteile werden Hülsenfrüchte häufig als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung empfohlen. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zuzubereiten, u. a. als Suppe, Salat, Eintopf und Beilage.
Nachhaltigkeit: Hülsenfrüchte haben einen kleineren ökologischen Fußabdruck als andere tierische Proteinquellen, da sie weniger Wasser und Ressourcen für ihre Produktion benötigen. Vielseitigkeit: Hülsenfrüchte können in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden, von Suppen und Eintöpfen bis hin zu Salaten und Beilagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hülsenfrüchte eine hervorragende Quelle für wichtige Nährstoffe sind. Sie sind preiswert, nachhaltig und vielseitig einsetzbar, können gesundheitsfördernd sein und zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung beitragen.
Zubereitung von Hülsenfrüchten
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Hülsenfrüchte zu kochen, je nachdem, welche Sorte Sie verwenden und welche kulinarischen Vorlieben Sie haben.
- In kochendem Wasser garen: Diese Methode wird häufig für Linsen, Kichererbsen und Bohnen verwendet. Weichen Sie die Hülsenfrüchte einfach mehrere Stunden oder über Nacht in kaltem Wasser ein, spülen Sie sie dann ab und geben Sie sie in einen Topf mit kochendem Wasser.
- Kochen im Slow Cooker: Hülsenfrüchte können ganz einfach im Slow Cooker gekocht werden, indem man sie einweicht und zusammen mit Wasser oder Brühe, Gemüse, Gewürzen und Kräutern in den Slow Cooker gibt.
- Dampfgaren: Hülsenfrüchte können auch gedämpft werden, entweder mit einem elektrischen Dampfgarer oder mit einem Topf mit Dampfkorb. Weichen Sie die Hülsenfrüchte einfach ein und geben Sie sie dann in den Dampfkorb mit kochendem Wasser.
- Im Ofen garen: Hülsenfrüchte können für eine knusprigere Textur im Ofen gegart werden. Spülen und trocknen Sie die Hülsenfrüchte einfach ab, mischen Sie sie mit Olivenöl und Gewürzen, verteilen Sie sie auf einem Backblech und backen Sie sie ca.
- Einarbeitung in Gerichte: Hülsenfrüchte können einer Vielzahl von Gerichten hinzugefügt werden, z. B. Suppen, Eintöpfen, Salaten, Aufläufen und Beilagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hülsenfrüchte auf viele verschiedene Arten zubereitet werden können, um Ihren kulinarischen Vorlieben gerecht zu werden.
Lucul und Dicifood
Wir bei Lucul wissen, dass es nicht einfach ist, im Alltag Rezeptideen zu finden und jeden Tag etwas anderes zu kochen, das köstlich schmeckt und gut für unsere Gesundheit ist. Sie entstand aus dem Zusammentreffen von Lucul und Dicifood, zwei Westschweizer Unternehmen, die Fans von Innovation und der Aufwertung lokaler Produkte sind. Einfache und schmackhafte Gerichte mit möglichst vielen Zutaten aus der Region, das ist unser Versprechen. Im Handumdrehen fertig, Sie werden es lieben!
FAQ zu Couscous
Was passt zu Couscous-Salat?
Couscous-Salat lässt sich wunderbar mit einer Vielzahl weiterer Zutaten kombinieren. Frisches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Paprika oder Zwiebeln verleihen dem Salat Frische und Knackigkeit. Du kannst auch Kräuter wie Petersilie, Minze oder Koriander hinzufügen, um den Geschmack zu intensivieren. Feta-Käse oder geröstete Nüsse können dem Salat eine cremige Textur beziehungsweise zusätzlichen Biss verleihen.
Wie kocht man Couscous?
Um Couscous zu kochen, gibst Du ihn in eine Schüssel und giesst kochendes Wasser oder Brühe darüber. Decke die Schüssel ab und lasse den Couscous für etwa 5-10 Minuten quellen, bis er weich und fluffig ist. Anschliessend kannst Du ihn mit einer Gabel auflockern.
Wie viele Kalorien hat Couscous?
Couscous hat etwa 180-200 Kalorien pro 100 Gramm. Die genaue Kalorienmenge kann je nach Marke und Zubereitungsmethode variieren.
Was ist der Unterschied zwischen Bulgur und Couscous?
Beide, Bulgur und Couscous, sind Getreideprodukte, aber sie unterscheiden sich in ihrer Herstellung und Textur. Couscous wird aus Hartweizengriess hergestellt und hat eine feine, körnige Textur. Bulgur hingegen wird aus vorgekochtem und getrocknetem Weizen hergestellt und hat eine etwas gröbere Konsistenz. Geschmacklich sind sie ähnlich, können aber in unterschiedlichen Gerichten verwendet werden.
Wie lange ist Couscous haltbar?
Das Lebensmittel Couscous hat in der Regel eine lange Haltbarkeit. In der ungeöffneten Verpackung kann Couscous mehrere Monate lang haltbar sein, vorausgesetzt, er wird kühl und trocken gelagert. Nach dem Öffnen der Verpackung ist es ratsam, den Couscous in einem luftdichten Behälter oder einer verschliessbaren Tüte aufzubewahren.