Der Klassiker: Einfaches Rezept für Weizenbrot mit Hefe

Dem Duft von frisch gebackenem Brot kann sich niemand entziehen, es weckt Kindheitserinnerungen und Appetit auf knusprige Brötchen und herzhafte Brote. Immer mehr Menschen nutzen das Wissen um die alte Bäckerskunst, besinnen sich auf die Tugend des Selbermachens und backen ihr eigenes Brot. Dabei braucht es für ein geschmacklich hochwertiges Brot nur vier Zutaten: Mehl, Wasser, Salz und Zeit.

Hier finden Sie ein einfaches Rezept für ein klassisches Weizenbrot, das Sie leicht zu Hause backen können. Das Backen im Brattopf verleiht dem Brot eine tolle Kruste.

Einfaches 🍞 Mischbrot mit knuspriger Kruste im Römertopf - 🥪 kann jeder!

Die Zutaten

  • Mehl
  • Salz
  • Hefe (ca. 30 g)
  • Wasser

Die Zubereitung

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe zerbröckeln, daruntermischen. Wasser dazugiessen, mischen, zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 40 Min. gehen lassen.

Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Teig etwas flach drücken, zu einer Kugel oder einem länglichen Brot formen. Brattopfboden gut bemehlen, Brot hineinlegen, mit wenig Mehl bestäuben, Deckel aufsetzen, Teig nochmals ca. 20 Min. aufgehen lassen.

Backen

Backen: ca. 30 Min. in der unteren Hälfte des Ofens. Fertig backen: ca. 15 Min. Herausnehmen, etwas abkühlen, Brot aus dem Brattopf nehmen, auf einem Gitter auskühlen.

Hinweise: Für einen Brattopf mit Deckel

Alternativrezept mit Küchenmaschine

Mehl, Salz und Hefe in der Schüssel der Küchenmaschine mischen. Wasser und Honig beigeben, mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1½ Std. gehen lassen. Teig auf wenig Mehl etwas flach drücken, zu einer Kugel, dann zu einem länglichen Brot formen, auf ein Backpapier legen, Teig mit Mehl bestäuben. Nochmals zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Min. aufgehen lassen. Teig mit einem scharfen Messer mehrmals schräg ca. 1 cm tief einschneiden.

Ca. 15 Min. in der unteren Hälfte des auf 220 °C vorgeheizten Ofens. Hitze auf 180 °C reduzieren, ca. 20 Min. fertig backen.

Mehltypen und ihre Eigenschaften

Unsere Brotvielfalt verdanken wir den unterschiedlichen Mehlsorten und ihrer Mischung. Zum Brot backen werden hauptsächlich Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl verwendet. Sie sind mit unterschiedlichen Typenbezeichnungen erhältlich.

Die Typenbezeichnung gibt den Aschegehalt des Mehls in Milligramm pro 100 g an. Der entsprechende Messwert wird dann zur Typennummer.

Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine sitzen vor allem in den Randschichten des Korns. Je stärker die Ausmahlung des Korns ist, sprich, je mehr Schale im fertigen Mehl verarbeitet ist, desto höher ist auch der Mineralstoffgehalt. Dunkleres Mehl verfügt also über einen höheren Ausmahlungsgrad, einen höheren Mineralstoffgehalt und somit über eine höhere Typenbezeichnung.

Die verschiedenen Mehltypen weisen teils sehr unterschiedliche Backeigenschaften auf. Grundsätzlich kann zwar jedes Mehl für jedes Backwerk verwendet werden, optimale Ergebnisse erzielen Sie jedoch mit den jeweils passenden Sorten.

Überblick über gängige Mehltypen

Mehltyp Eigenschaften Verwendung
Type 405 (Weizenmehl) Helles, feines Mehl mit gutem Bindevermögen Kuchen, Hefeteig, Brötchen, Kekse, Saucen
Type 550 (Weizenmehl) Kräftiger, aber immer noch hell Brot- und Pizzateige, Kleingebäck
Type 815 (Roggenmehl) Helles Roggenmehl Herzhafte Backwaren wie Brot oder Brötchen
Type 630 (Dinkelmehl) Sehr helles Mehl Kuchen-, Brot- und Brötchenteige

Tipps für ein perfektes Brot

  • Hefe: Lösen Sie die frische Hefe in handwarmer Flüssigkeit auf, dann erst die restlichen Zutaten unterkneten. Eine Prise Zucker füttert die Hefepilze an und startet so den erwünschten Gärprozess. Auf keinen Fall sollte bei diesem ersten Schritt Salz hinzugegeben werden.
  • Teig: Hefeteige freuen sich tatsächlich über grobe Behandlung, über ausdauerndes Kneten und Schlagen. Dadurch bildet sich das Proteingerüst, das später beim Backen für einen lockeren und zugleich stabilen Brotlaib sorgt. Wichtig ist es, den Teig nach dem ersten Gärvorgang ein weiteres Mal kräftig durchzukneten.
  • Backen: Brot sollte stets im vorgeheizten Ofen gebacken werden. Mit Ober-/ Unterhitze erzielen Sie die besten Ergebnisse, da Umluft das Brot zu schnell austrocknet. Beginnen Sie mit einer hohen Temperatur (220-250 °C), die Sie dann nach kurzer Backzeit reduzieren (auf ca. 200 °C).
  • Feuchtigkeit: Wenn ihr Brot besonders knusprig werden soll, dann müssen Sie für ausreichend Feuchtigkeit im Ofen sorgen. Hierfür können Sie einfach eine Schüssel Wasser in den Backofen stellen. Das verdampfende Wasser kondensiert auf der Oberfläche ihres Brot-Teiglings und verhindert, dass sich zu schnell eine Kruste bildet.
  • Lagerung: Der „Todesstoß“ für jedes Brot ist die Aufbewahrung in einer Plastiktüte oder -dose. Am besten für die Aufbewahrung von Brot geeignet sich hochwertige Brotkästen aus Naturmaterialien wie Steingut, Ton oder Holz.

Mit diesen Tipps und Rezepten gelingt Ihnen garantiert ein leckeres, selbstgebackenes Brot!

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