Beim Essen wollen wir alles: Schnell, lecker, gesund und geschmacksintensiv. In den letzten 20 Jahren hat sich die Art und Weise, wie wir zu Hause kochen und essen, fast vollständig verändert. Wir verbringen weniger Zeit in der Küche und erwarten gleichzeitig viel mehr von unseren Mahlzeiten. Das Bewusstsein darüber, dass pflanzliche Lebensmittel den Teller dominieren sollten, hat sich verbreitet. Das ist toll. Doch damit steigen manchmal auch die Ansprüche. Es muss schnell, aber klar sein; einfach, aber voll im Geschmack. Wir möchten uns von einer Vielfalt von Geschmacksrichtungen der Welt inspirieren lassen und sind dennoch irgendwie „klassisch“ geprägt. Damit wir genussvoll, satt, glücklich und gesund sind, benötigen wir also ein paar geschmacksintensive Komponenten, die überall zu kaufen und vielfältig anwendbar sind.
Diese acht Zutaten solltest du deshalb immer zu Hause haben: Tahini, Miso, (Erd-)nussbutter, Zitronen, Ingwer, Kurkuma, Apfelessig und Salbei. Sie bringen das gewisse Extra in jedes Essen und können täglich verwendet werden.
Hier sind einige kreative und schmackhafte Ideen, wie du deine Brokkolisuppe mit den genannten Zutaten und anderen Beilagen aufpeppen kannst.
Tahini: Die cremige Sesampaste als Suppen-Topping
Buttrig und süss, gleichzeitig sanfte Bitterkeit: Wie nichts anderes schafft die Sesampaste den Spagat zwischen süss und herzhaft. Tahini steckt voller wichtiger Mineralstoffe und Vitamine wie Magnesium, Eisen, Kalzium, Lecithin, Phosphor sowie den Vitaminen E und B. Zudem ist Tahini proteinreich und enthält ungesättigte Fettsäuren.
So kannst du es verwenden:
- Suppe: Tahini und Erdnussbutter haben eine ähnliche Konsistenz und können bei vielen Suppen als alternatives Verdickungsmittel anstelle von Mehl verwendet werden.
- Tahini-Sosse: Mische es mit griechischem Joghurt, Knoblauch, Petersilie, Koriander und Zitronensaft und im Nu’ hast du eine würzige Ergänzung zu Fleisch oder Gemüse.
- Noch schneller: Tahini mit ein paar Esslöffel warmen Wasser und Zitronensaft mischen und über das Essen geben. Etwa zum Marinieren von Tofu oder über Nudeln mit Gemüse. Schmeckt auch zu Ofengemüse.
- Salatdressing: Kombiniere es mit Olivenöl, Apfelessig und Zitrone für das Salatdressing.
- Brownies, Pancakes und Süsses: In süsse Teigrezepte einbacken, um ihnen eine angenehm buttrige Bitterkeit zu verleihen und gleichzeitig einen zusätzlichen Nährstoffschub zu geben. Halva, ein beliebtes israelisches und türkisches Konfekt, besteht übrigens aus Honig, Pistazien und Tahini.
- Baba Ganoush: Die orientalische Auberginencreme schmeckt einfach fantastisch und lässt sich mit minimalem Aufwand im Hochleistungsmixer zubereiten: Eine kleine Aubergine im Ofen backen und das Fruchtfleisch rauskratzen. Püriere es dann mit zwei Esslöffeln Tahini, einer Knoblauchzehe, Zitronensaft sowie Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel. Schmeckt pur oder mit Pitabrot, am besten mit geröstetem Sesam oder Granatäpfelkernen als Topping.
- Hummus: Püriere abgetropfte Dosen-Kichererbsen mit Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und Kreuzkümmel.

Miso: Umami-Geschmack für deine Suppe
Miso füllt einen Topf mit Geschmack ohne viel Aufwand. Es ist eine dickflüssige Substanz und wird aus fermentierten Sojabohnen und einem Schimmelpilz namens Koji (der wissenschaftliche Name ist Aspergillus oryzae = Gesundheit) hergestellt. Das hört sich erst einmal nicht besonders lecker an, hat aber einen tollen Umami-Geschmack. Da es sich bei Miso um ein fermentiertes Lebensmittel handelt, ist es eine natürliche Quelle für gesunde Probiotika. So erhöhst du die Gesundheit deines Mikrobioms und Verdauungssystems und stärkst dein Immunsystem. Ausserdem ist Miso eine Quelle für Kupfer, Mangan, Vitamin K, Proteine und Zink.
So verwendest du es:
- Miso-Suppe: Das ist wohl der Klassiker. Geniesse es in einer schnellen Brühe mit Gemüse und Tofu für ein Fünf-Minuten-Abendessen oder mit Udon Nudeln, Frühlingszwiebeln und Shiitake Pilzen.
- Miso-Nudeln: Gemüse anbraten und mit einem Mix aus 100 ml Wasser und 10 g Misopaste, 5 EL Tamari, 1 EL Ahornsirup und 1 EL Hefeflocken, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und mit Sojanudeln (oder alternativ Vollkornspaghetti) geniessen.
- Miso-Lachs: Das Filet mit Knoblauch und Misopaste anbraten und mit etwas Weisswein ablöschen. Ein Plus: Lachs ist ausserdem reich an Carotinoiden, einer Vorstufe von Vitamin A, und Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind unerlässlich für Herz, Hirn, Augen und gesundes Altern und sie haben bei einigen Frauen in den Wechseljahren einen positiven Effekt bei Hitzewallungen.
- Miso-Dip: Perfekt zu Gemüsesticks, Cracker, Fisch oder Fleisch. Einfach Misopaste mit Joghurt, etwas Knoblauch, Honig und Sesamöl mischen
- Salatdressing: Miso mit Sesamöl und Apfelessig mixen, dann mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Passt hervorragend zu allen Salaten und verleiht ihnen einen asiatischen Touch.
- Zum Backen: Die Prise Salz, die man sonst beim Backen immer nutzt, durch Miso ersetzen.

Erdnussbutter: Cremigkeit und Geschmack für deine Brokkolisuppe
Toast mit Erdnussbutter und Marmelade ist in den USA ein Kindheitsklassiker. Bei uns ist diese Mischung eher ungewöhnlich. Und dennoch wird Nussbutter oder -mus auch hier inzwischen viel eingesetzt. Da sie viele Kalorien hat, streichen sie einige von ihrem Ernährungsplan. Was für ein Fehler, denn in Nüssen steckt viel mehr als „nur“ Fett: Selen, Zink, Kalzium, Magnesium und vieles mehr. Auch Vitamin E, K, A und D sind Bestandteil vieler Nussarten. Wichtig ist jedoch, sowohl bei Erdnussbutter als auch bei jedem anderen Nussmus, auf die Zutatenliste zu schauen. Denn egal, welche Nuss sich im Glas verbirgt: Neben ihr sollte nichts anderes enthalten sein.
So verwendest du es:
- Suppen und Eintöpfe: Nussmus verleiht Suppen und Eintöpfen eine besondere Cremigkeit und kann damit Sahne ersetzen. Aber auch sonst verleiht es vielen Dingen das gewisse Extra: Eingerührt in deine Béchamelsosse, ins Salatvinaigretten, aber auch in deine Pasta-Sosse.
- Dip: Verquirlt mit Soja, Ingwer, Chili und Reisessig wird daraus mit Erdnussbutter ein Satay-Dip, der perfekt zu Fleisch oder Tofu passt.
- Curry: Gemüse und Fleisch oder Tofu in der Pfanne anbraten. Kokosmilch, Curry und einen ordentlichen Löffel Erdnussbutter einrühren und aufkochen lassen. Abschmecken und geniessen.
- Müsli-Topping: Bei Müsli denken die meisten einfach an einen fertigen Flocken-Mix mit Milch. Doch warum so langweilig, wenn es auch richtig wow geht? Joghurt oder Quark, verschiedene Früchte (darf auch TK sein), Leinsamen, Chiasamen, Nüsse, Kerne UND ein Löffel Nussmus. Hier schmeckt Mandelmus genau wie Cashewmus oder Erdnussmus. Verfeinert natürlich auch Pancakes, Waffeln, körnigen Frischkäse oder jede Stulle.
- Backen: Nussmus eignet sich hervorragend zum Backen von Keksen, Muffins oder Brownies. Es kann bei vielen Rezepten Butter oder Öl ersetzen und gibt eine extra nussige Note. Wie wäre es etwa mit: Energieballs oder Karotten-Mandel-Muffins?
- Shakes und Smoothies: Nussmus sorgt für eine besonders cremige Konsistenz und lang anhaltende Sättigung ohne Heisshunger.
Zitronen: Frische und Vitamin C für deine Suppe
„Zitronen sind doch nichts Besonderes", denkst du jetzt vielleicht. Mag sein, doch die meisten nutzen sie trotzdem viel zu wenig. Das ist schade, denn sie sind echte Alleskönner: Sie sind reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt, die Hautgesundheit unterstützt und die Kollagenproduktion fördert. Voller Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und vor Zellschäden schützen. Ausserdem kann der Saft von Zitronen helfen, die Verdauung anzuregen und die Magensäureproduktion zu unterstützen, was Blähungen und Verdauungsproblemen vorbeugen kann. Das macht sie zum perfekten Küchenhelfer.
Tipp: Am besten nimmst du Bio-Zitronen, dann kannst du neben dem Saft auch die Schale als Zitronenabrieb nutzen
So benutzt du sie:
- Aromabooster: Abgeriebene Zitronenschale von Bio-Zitronen verleiht Desserts, Dressings und Marinaden eine frische Note ohne zusätzliche Säure.
- Geschmacksverstärker: Ein Spritzer Zitronensaft hebt den Geschmack von jedem Gemüse, Salaten, Suppen oder Fisch. Schmeckt toll im Porridge, Smoothie oder auf überbackenem Fetakäse.
- Basis für Sossen und Dressings: Etwa Zitronen-Joghurt-Sosse: Naturjoghurt mit Zitronensaft (und Abrieb), etwas Knoblauch, Minze, Salz und Pfeffer. Das passt perfekt zu gegrilltem Fisch, Fleisch, Gemüse - und geht sogar als Pastasosse.
- Eingelegte Zitronen: Eingelegte Salzzitronen brauchen zwar drei bis vier Wochen Ruhezeit, bevor man sie geniessen kann, sind aber in 15 Minuten schnell gemacht. Hier findest du ein einfaches Rezept. Sie sind eine marokkanische Delikatesse und können in vielen Speisen als Würzmittel verwendet werden. So verfeinern sie Gerichte mit Hähnchen, Fleisch und Fisch, aber auch Risotto, Couscous oder Pastagerichte.
- Backen und Baiser: Zitronensaft für stabilen Eischnee und als Buttermilch-Ersatz (ein Esslöffel Zitronensaft auf 235 Milliliter Milch und eine Viertelstunde stehen lassen). Ausserdem schmeckt es einfach frisch in jedem Kuchen.
- Glasur für Gemüse und Fleisch: Zitronen-Honig-Glasur für gebratenes Hühnchen, Lachs oder glasiertes Gemüse. Dafür etwas Honig, Apfelessig, Zitrone und Wasser in einer Schüssel verrühren und auf das Gericht geben, bevor es in den Ofen wandert.

Ingwer: Würze und Gesundheit für deine Brokkolisuppe
Viele kennen die Knolle nur im Winter als Tee für ein gutes Immunsystem. Doch in Ingwer steckt noch mehr Superpower. Es wirkt verdauungsfördernd, entzündungshemmend, leicht schmerzlindernd (toll bei Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden) und fördert die Durchblutung. Wenn dir Ingwer zu „normal” ist, dann nimm stattdessen mal Galgant. Das ist eine Wurzel aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), die geschmacklich zwischen Ingwer und Zitronengras, mit einer leicht pfeffrigen Note liegt. Der gesundheitliche Nutzen ist ähnlich, wobei Galgant traditionell mehr auf Herzgesundheit und gegen Magenbeschwerden und Entzündungen ausgerichtet ist. Du findest Galgant übrigens auch in XbyX Bauch Gefühl. Verwenden kannst du es genau wie Ingwer. Sei allerdings behutsam, wenn sie neu für dich ist.
So nutzt du Ingwer / Galgant:
- In Getränken: Der bekannte Ingwertee, Wasser mit Ingwer, eine Ingwerlimonade, ein Ingwer-Shot oder ein Stück der Knolle mit in den Mixer geben, wenn du dir deinen Smoothie machst. Ingwer macht Getränke scharf und lecker.
- Suppen und Eintöpfe: Gerade in asiatischen Suppen darf Ingwer nicht fehlen: Miso-Suppe, Tom Kha Gai mit Kokosmilch oder Ramen. Doch auch bei traditionellen Suppen verleiht Ingwer eine würzige Tiefe: Ein daumengrosses Stück in die Kürbis- oder Karottensuppe ist perfekt.
- Asiatische Pfannengerichte: Wok-Gerichte sind super, weil sie schnell gehen und je nach Zutaten immer wieder anders sind: Fein gehackter oder geriebener Ingwer zusammen mit Knoblauch anbraten und Gemüse, Fleisch oder Tofu hinzufügen. Wer mag, löscht mit Kokosmilch, Sojasosse oder etwas Gemüsebrühe ab. Für eine einfache, aber leckere Stir-Fry-Sosse mischt du einfach 60 ml Sojasosse mit der doppelten Menge Brühe, hackst 15 g Ingwer und mixt das mit je einem Teelöffel Reisessig, Sesamöl, Maisstärke und ggf. etwas Honig. Mit weniger Flüssigkeit eignet sich das natürlich auch als Marinade für Fisch oder Fleisch.
- Beim Backen: Scharfer Ingwer passt nicht zu süssem Gebäck? Weit gefehlt. Gemahlener oder frischer Ingwer verleiht Gebäck eine würzige Note. Also probiere mal Ingwerplätzchen oder -kuchen. Auch in Lebkuchen, Bananenbrot oder Karottenmuffins bringt Ingwer das gewisse Etwas.
- Und wer nicht gern bäckt: Ein Hauch geriebener Ingwer intensiviert den Geschmack von Früchten wie Melone, Ananas oder Beeren. Also rauf damit, auf den Obstsalat.
- In fermentierten Lebensmitteln: Vor vielen Jahren gab es noch keine Kühlschränke und ausgefeilte Kühlmethoden. Das Obst oder Gemüse musste konserviert werden, weil nicht alle geernteten Mengen sofort verwendet oder gegessen werden konnten. Heute ist Einlegen oder Fermentieren eher ein Nischengeschäft. Dabei freut sich gerade dein Mikrobiom immer über die enthaltenen Probiotika. Vielleicht probierst du dich an einem einfachen Kimchi-Rezept?
Kurkuma: Farbe und Antioxidantien für deine Brokkolisuppe
Kurkuma (auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt) ist eine Knolle aus der Rubrik der Ingwergewächse und wird viel in der indischen, asiatischen und britischen Küche eingesetzt. Vom Geschmack her ist Kurkuma würzig und bitter-erdig und deswegen für einige zunächst ungewohnt. Doch du solltest deine Geschmacksknospen daran gewöhnen. Denn Kurkuma enthält Curcumin, ein starkes Antioxidans mit entzündungshemmenden Eigenschaften, das die Gelenkgesundheit unterstützt, das Immunsystem stärkt und die Verdauung fördert.
So verwendest du Kurkuma:
- Currys: Mische Kokosmilch mit Currypaste, schwarzem Pfeffer und Kurkuma und lasse deine Zutaten (Gemüse, Fleisch, Süsskartoffeln, Kichererbsen, Tofu etc.) darin einköcheln. Das schmeckt pur als Eintopf oder zu Reis. Apropos Reis: Wenn du Reis gelb färben möchtest, dann geht das wunderbar mit Kurkuma. Auf 200 g Reis einen TL Kurkumapulver (und ggf. etwas Zimt) mit ins Wasser geben und wie gewohnt kochen.
- Wer mehr auf Suppen als auf Currys steht, mag vielleicht diese Süsskartoffel-Kokos-Suppe.
- Salate: Kurkumapulver kann man wunderbar mit ins Salatdressing mischen. Zusammen mit Balsamico, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und ggf. einer Prise Ingwer hat dein Salat eine ganz besondere Note. Passt auch toll zu orientalischen Kartoffelsalaten, Quinoa oder Linsensalaten. Ansonsten kann man Kurkuma gut mit einem geriebenen Möhrensalat kombinieren.
- Kurkuma-Gemüse aus dem Ofen: Schneide 500 g Gemüse (z. B. Karotten, Süsskartoffeln, Zucchini, Paprika, Blumenkohl) in gleich grosse Stücke und mische alles mit 2 EL Olivenöl, 1 TL Kurkumapulver, ½ TL Paprikapulver, ½ TL Kreuzkümmel und Salz und Pfeffer. Lasse es auf einem Backblech bei 200 °C im Ofen 25-30 Minuten rösten.
- Smoothies: In Smoothies lässt sich wunderbar alles vereinen, was uns guttut - und was sonst zu kurz in der Ernährung kommt. Einfach rein in den Mixer, durchdrehen und geniessen. Kurkuma sorgt beim Smoothie nicht nur für eine tolle gelbe Farbe, sondern auch die gesundheitliche Extrapower. Wie wäre es etwa mit einem Glücklich in Gelb Smoothie?
Tipp: Ohne das in schwarzem Pfeffer enthaltene Piperin kann dein Körper den Wunderwirkstoff Curcumin übrigens nicht so gut aufnehmen. Es wirkt quasi wie ein Katalysator. Deswegen achte darauf, immer eine Prise schwarzen Pfeffer in deine Kurkuma-Rezepte einzumischen.
Apfelessig: Säure und gesundheitliche Vorteile für deine Brokkolisuppe
Apfelessig bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile, da er reich an Essigsäure, Antioxidantien, Enzymen und Mineralstoffen ist. Er unterstützt die Verdauung, indem er den Magensäurehaushalt reguliert und die Darmflora fördert, hilft bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und beeinflusst Cholesterin- und Blutdruckwerte positiv. Dank seiner antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften stärkt er das Immunsystem und bekämpft schädliche Bakterien. Mit anderen Worten: Einer Küche ohne Apfelessig fehlt etwas. ;-)
Hier eine Tabelle mit einigen der genannten Zutaten und ihren wichtigsten Nährwerten:
| Zutat | Wichtige Nährwerte |
|---|---|
| Tahini | Magnesium, Eisen, Kalzium, Lecithin, Phosphor, Vitamine E und B, Proteine, ungesättigte Fettsäuren |
| Miso | Kupfer, Mangan, Vitamin K, Proteine, Zink, Probiotika |
| Erdnussbutter | Selen, Zink, Kalzium, Magnesium, Vitamine E, K, A und D |
| Zitronen | Vitamin C, Antioxidantien |
| Ingwer | Verdauungsfördernde und entzündungshemmende Eigenschaften |
| Kurkuma | Curcumin (Antioxidans, entzündungshemmend) |
| Apfelessig | Essigsäure, Antioxidantien, Enzyme, Mineralstoffe |
Neben den genannten Zutaten gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, deine Brokkolisuppe zu verfeinern. Hier sind einige Ideen aus der Community:
Weitere Menü-Vorschläge für Kinder (und Erwachsene)
- Suppen:
- Kürbissuppe
- Gerstensuppe
- Kartoffelcremesuppe mit feinem Brot und Aufschnitt
- Süsskartoffel-Kokossuppe
- Cremige Tomatensuppe mit „grilled cheese“ sandwich
- Hauptgerichte:
- Hörnli (z.B. als Gratin oder klassisch mit Gehacktem und Apfelmus)
- Pizza
- Teigwaren mit Pesto und Fischstäbchen
- Spätzli mit Fleischkügeli
- Pasta Cinque Pi
- Aufläufe / Gratins:
- Tortellini-Auflauf
- Lasagne
- Kartoffelgratin
- Teigwaren-Spinat-Gratin
- Reis-Gratin mit Tomaten und Käse
- Snacks / kleinere Mahlzeiten:
- Süsskartoffel-Pommes mit Joghurt-Dip
- Schinken- oder Käsegipfeli mit Salat
- Café complet
- Zucchetti-Tätschli mit Joghurt-Dip
- Kartoffel-Zucchetti-Puffer
- Süsse Speisen:
- Griessbrei
- Milchreis
- Apfelwähe
- French Toast (Fotzelschnitte)
Hast du auch schon die Nase voll vom eigenen Tomaten-Mozzarella-Salat oder kommen dir die selbst gezogenen Gurken schon zu den Ohren raus? Dann probier doch mal was Neues aus! Unter diesen Rezeptideen findest du bestimmt etwas Feines, das du noch nie gegessen hast. Natürlich kannst du fast alle Kräuter einfrieren, um deine Überschüsse haltbar zu machen. Entweder luftdicht verschlossen oder du kannst dir auch im Eiswürfel-Behälter mit etwas Wasser schon fertige “Kräuterwürfel” vorbereiten. So kannst du auch gleich eigene Kräutermischungen ganz nach deinem Geschmack zusammenstellen. Das Gleiche gilt natürlich für Kräutersalz, Kräuteröl oder Kräuteressig. Doch was kannst du sonst noch alles mit deinen Kräutern anstellen?
- Basilikum-Brokkoli-Suppe ist sehr vitaminreich und kann übrigens gut für die kältere Jahreszeit eingefroren werden. In Suppen werden die wasserlöslichen Vitamine, die in vielen Gemüsen enthalten sind, nicht weggeschüttet.
- Basilikum-Rahmglacé - ein erfrischender Genuss. Wenn du noch frische Erdbeeren hast - nur rein damit!
- Pikante Schnittlauch-Wähe - ein feiner Apéro.
- Schnittlauch-Öl - fein zu Salaten und du kannst dir auch das Heulen beim Zwiebeln hacken sparen. Keine Sorge, wenn der Schnittlauch schon Blüten macht. Erstens sieht das ganz hübsch aus, ist einladend für Insekten und auch für uns essbar. Sie machen sich hübsch als essbare Deko auf deinen Gerichten. Auch mit den Blüten lassen sich Salze, Öle und Essige herstellen. Oder du machst daraus eine feine Schnittlauchblüten-Butter.
- Chimichurri - eine bekannte argentinische Grillsauce mit Petersilie und Olivenöl als Hauptzutaten.
- Himbeer-Rosmarin-Creme - eine überraschend leckere Kombination. TIPP: Da der Geschmack von Rosmarin super zu Fleisch passt, kannst du lange, dicke Rosmarinstängel auch als dekorative Schaschlikspiesse benutzen. Die unteren Seitenzweige abstreifen und nur oben stehen lassen.
- Oregano-Rosmarin-Giabatta - ein feiner Apéro.
- Champignons mit Oregano-Spinat-Füllung und mit (Thurgauer-)Käse überbacken.
- Gemüse-Eintopf, Lasagne, Suppe, Gemüse-Wähe oder -Tarte sind alles prima Rezepte, um mehrere verschiedene Gemüsesorten gleichzeitig zu verwerten. Die hast du aber bestimmt schon alle einmal ausprobiert.
- Dörrtomaten - so bleiben besonders viele Vitamine erhalten.
- Geschmorte Rahm-Gurken - ein vergessener Klassiker aus der alten schwäbischen Küche.
- Gurken-Relish - DER Hammer zu Burgern oder Sandwiches.
- Kürbis-Brot - saftig und leuchtend gelb.
- Peperoni mit Gemüse-Ragout-Füllung - hier kannst du gleich alle überschüssigen Gemüse und Kräuter reinpacken!
- Kaltgeräuchertes Chili-Salz - erst Chilis trocknen und dann, z.B. im BigGreenEgg, mit feinem Salz bei kühlen Temperaturen (max. Chili im Ausbackteig - scharf und knusprig!
dlRahm, flaumig geschlagen
Suppe: Zwiebel in Butter andünsten. Blumenkohl und Kartoffel dazugeben, mit Bouillon ablöschen. Gemüse 15-25 Minuten garen. Suppe pürieren.
Rahm dazugeben, würzen.
Garnitur: Blumenkohl, in der Bratbutter kurz braten, würzen.
Suppe anrichten.
- Was tun, wenn …? Suppe ist geschieden?
- Was tun, wenn …? Fade Suppe aufpeppen?
- Was tun, wenn …? Suppe versalzen - was nun?
Know-how: Was genau ist ein Schaumsüppchen?
Hier sind einige leckere Rezepte mit Blumenkohl und Broccoli:
- Blumenkohl-Pizza
- Blumenkohlgratin mit Schinken
- Blumenkohl-Gnocchi
- Ganzer Blumenkohl aus dem Ofen mit Haselnuss-Dukkah (Low Carb)
- Kung-Pao-Blumenkohl
- Panierter Blumenkohl aus dem Ofen mit Dip (Low Carb)
- Gemüsecurry mit Blumenkohl-Reis
- Blumenkohlsalat
- Blumenkohllasagne
- Schneller Spätzli-Gemüse-Gratin
- Rindsgeschnetzeltes mit Broccoli
- Broccoli-Pizza (Low Carb)
- Broccoli-Käse-Nuggets
- Gebackener Broccolisalat (Low Carb)
- One-Pot-Pasta mit Poulet und grünem Gemüse
- Spaghetti mit Broccolisauce
- Broccoli-Guacamole
- Blumenkohl-Broccoli-Tortilla
- Blumenkohl-Broccoli-Gratin mit Pouletwürfeln
- Kartoffel-Broccoli-Gratin
Hast du noch Fragen? Suppe versalzen oder Fondue zu flüssig? Kein Problem, Sabine und Marie helfen dir weiter.
- Früchte und Gemüse einmachen?
- Glänzende Früchtekuchen und -wähen?
- Pilzpulver selber herstellen?
- Pralinés aufbewahren?
Mit diesen Ideen und Zutaten kannst du deine Brokkolisuppe immer wieder neu erfinden und ein abwechslungsreiches und gesundes Gericht zaubern. Lass deiner Kreativität freien Lauf und probiere neue Kombinationen aus!