Alle Jahre wieder: Die schönste Zeit des Jahres rückt immer näher und damit auch die Planungen für das diesjährige Weihnachtsmenü. Viele Familien haben ihre eigenen Traditionen beim Festessen - ob Fisch, Würstchen mit Kartoffelsalat oder doch der klassische Weihnachtsbraten. Sind wir ehrlich: An Weihnachten bleiben wir gerne bei den Klassikern. Egal ob es das Filet im Teig, der Kalbsbraten, die Forelle oder das Fondue chinoise ist, in den meisten Familien kommt jedes Jahr dasselbe auf den Tisch. Das ist auch gut so, Tradition soll gelebt werden.
Um den allseits bekannten Gänsebraten als Festmahl ranken sich dabei zahlreiche Mythen und Legenden. So liegt der Ursprung des traditionellen Weihnachtsgerichts möglicherweise im katholischen Brauch der Martinsgans. Am letzten Abend vor der vorweihnachtlichen Fastenzeit am 11. November genossen die Menschen noch einmal den Festschmaus. An Heiligabend wurde das Ende der Fastenzeit mit einem erneuten Martinsgans-Essen zelebriert, woraus die Tradition der Martinsgans zu Weihnachten entstanden sein soll. Eine weitere Legende stammt aus dem Jahre 1588. Welche Version auch stimmen mag: Heutzutage ist die Auswahl bei der richtigen Grundlage für den Weihnachtsbraten um einiges grösser - von allen möglichen Fleischarten bis hin zu pflanzlichen Alternativen.
Eine traditionelle Weihnachtsgans ist ein klassisches Rezept und kann mit frischem Gemüse oder Bratäpfel serviert werden. Eine glasierte Weihnachtsgans ist ein aussergewöhnliches Mahl für die besinnliche Weihnachtszeit. Dieses Rezept gefüllte Gans mit Kräutern eignet sich auch als köstliche Weihnachtgans. Hier ein super Rezept für ein gelungenes Weihnachtsgericht. Eine Gänsebrust mit Birnen und Wirz ist ein sehr klassisches und beliebtes Gericht. Mit köstlichen Beilagen schmeckt unsere Gänsekeule traumhaft. Ein tolles Festessen. Das Rezept für eine Weihnachtsgans ist ein ideales Festessen. Begleitet mit köstlichen Beilagen eignet sich das Gericht für 6 Personen.
An Weihnachten gut und überraschend Essen? Ja! Dafür stundenlang in der Küche stehen? Nein! Der Auftakt an Weihnachten: Die Vorspeise. Zu Weihnachten tischen wir richtig auf: Edles, delikate Aromen, neue Kombis.
Hingegen sind wir fest dafür, mit den Beilagen zu spielen. Schon mal einen fruchtig-salzigen Salat mit exotischen Früchten zum Filet serviert? Es lohnt sich! Manche Rezeptvorschläge sind als Hauptgang rezeptiert. Servierst du diese als Beilage, kannst du entweder die Menge anpassen oder am nächsten Tag die Reste geniessen.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen einen leckeren Weihnachtsbraten vor, der ganz ohne Fleisch auskommt und dank seiner Füllung aus Linsen, Gemüse und weihnachtlichen Gewürzen garantiert jedem Geschmack gerecht wird. Die Nüsse verleihen dem Weihnachtsbraten dabei seine feste Konsistenz. Dank des Blätterteigs bleibt der Braten im Ofen schön saftig und sieht auf dem Esstisch angerichtet besonders hübsch aus. Anstelle von Eigelb können Sie den Blätterteig auch mit einer Soja- oder Hafersahne bestreichen, um den Braten komplett vegan zuzubereiten. Haferflocken fein pürieren. Die Gemüsemasse zu einem „Braten“ formen und auf eine Seite des Blätterteiges geben.
Dieses einfache aber spektakuläre Gericht ist angelehnt an Wirzrollen, welche traditionell mit Hackfleisch gefüllt werden. Um den Wirz besonders in Szene zu setzen, wird hier jedoch der ganze Kohlkopf mit einer vegetarischen Linsen-Gemüse-Sugo gefüllt und im Bräter gebacken. Serviert mit einer Portweinsauce stiehlt der Vegi-Roast jedem klassischen Braten die Show.
Veganer Braten ☆ Der Beste Linsenbraten ☆ Hackbraten ohne Fleisch für Weihnachten ☆
Rezept für einen vegetarischen Wirz-Braten
Hier ist das Rezept für einen vegetarischen Wirz-Braten mit Linsen-Gemüse-Füllung und Portweinsauce:
Zutaten:
- Wirz: 1 grosser Wirz (ca. 800g)
- Bratenschnur
- Wenig Öl zum Einfetten der Form
Zutaten Füllung:
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 250 g Champignons
- 100 g Karotte
- 100 g Sellerie
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Tomatenpüree
- Einige Zweige Thymian
- Einige Zweige Rosmarin
- 1 Lorbeerblatt
- 200 g grüne Linsen
- 2 dl Rotwein
- 400 g Pelati
- 2 dl Wasser
- Salz, Pfeffer
Zutaten Vegi-Gravy:
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zwiebel
- 1,5 EL Butter
- 1 EL Tomatenpüree
- 200 ml Portwein
- 1 EL Rotweinessig
- 1 l Gemüsebouillon
- 10 g getrocknete Steinpilze
- 1 Lorbeerblatt
- Einige Zweige Thymian
- 2 Wacholderbeeren
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
- Füllung: Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Die Pilze und das Gemüse in ca. 3 mm dicke Würfelchen schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch andünsten. Zuerst die Pilze, dann das Gemüse zugeben und einige Minuten mitdünsten.
- Das Tomatenpüree, die Kräuter sowie die Linsen beigeben. Alles vermengen und mit dem Rotwein ablöschen. Kurz köcheln lassen. Die Pelati sowie das Wasser zugeben. Je nach Linsensorte (siehe Packung) ca. 40-50 Minuten zugedeckt köcheln lassen bis die Linsen gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Wirz: Den Wirz in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten kochen. Aus dem Wasser nehmen, mit kaltem Wasser abspülen und gut trocken tupfen. Den Strunk mit einem Rüstmesser kegelförmig herausschneiden. Die Blätter vom gekochten Wirz vorsichtig nacheinander, nach außen schälen, bis nur noch das Kohlherz übrig bleibt. Dieses herausschneiden und an Stelle mit ca. 1/4 der Linsenmasse Füllen. Mit den innersten Blättern einpacken. Jeweils nach ca. 3 Lagen Blätter erneut eine Schicht Linsen einpacken. Den Wirz Lage für Lage füllen und mit den Blättern so kompakt wie möglich verschließen. Mit Bratenschnur umwickeln und in den eingefetteten Bräter geben.
- Den Ofen auf 180 Grad erhitzen. Den Bräter mit dem Deckel schliessen und zugedeckt ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Den Deckel entfernen, weitere etwa 15-20 Minuten fertig backen bis die äusseren Blätter knusprig sind. Zum Servieren mit Gravy (siehe unten) sowie Salzkartoffeln anrichten.
- Vegi-Gravy: Den Knoblauch und die Zwiebel fein hacken. Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Den Knoblauch und die Zwiebel zugeben und glasig dünsten.
- Das Tomatenpüree sowie Thymian zugeben und mitdünsten. Mit dem Portwein sowie dem Essig ablöschen. Kurz köcheln lassen. Die Steinpilze, das Lorbeerblatt sowie die Wacholderbeeren zugeben und mit der Bouillon aufgiessen. Ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Dazu passen Salzkartoffeln.
Weitere festliche Rezeptideen
Es gibt viele weitere festliche Rezeptideen, die Ihr Weihnachtsmenü bereichern können. Hier sind einige Vorschläge:
- Selbst gebeizter Lachs: Ein wunderbarer Auftakt für ein festliches Menu. Der Fisch kann im Voraus zubereitet werden und eignet sich sowohl als Vorspeise, wie auch als Bestandteil eines kalten Buffets.
- Lachstatar mit Tomaten und Kerbel: Perfekt für den Apéro oder als Vorspeise: ein erfrischendes Lachstatar mit Tomaten und dem zarten Aroma von Kerbel.
- Filet im Teig: Gehört zu den beliebtesten Festtagsklassikern und lässt sich gut im Voraus zubereiten. Es muss dann nur noch in den Ofen, wenn die Gäste eingetroffen sind. So können auch Gastgeber Weihnachten in Ruhe geniessen.
- Pavlova: Wenn der Anlass eine etwas grössere Geste erfordert, dann muss es schon mindestens eine Pavlova sein.
- Braten an Honigsauce: Mit diesem Braten schinden Sie garantiert Eindruck bei ihren Gästen.
- Bûche de Noël: Auch Weihnachtsbaumstamm genannt - ist ein traditionelles französisches Weihnachtsdessert und zählt zu den absoluten Klassikern unter den Weihnachtsgebäcken.
- Risotto mit Pilzen und Nüsslisalat-Pesto: Risotto geht immer. Für Gäste und im Alltag. Im Winter und im Sommer. Mit Pilzen, Gemüse oder Kaviar. Nur pampig darf der Reis nie sein.
- Marronisuppe: Eine köstliche, cremige Kastaniensuppe, verfeinert mit Zimt, Rosmarin und Rosa Pfeffer. Diese winterliche Suppe wird Ihre Gäste begeistern.
- Hirschfilet Wellington mit Mangold: Eine edles Stück Fleisch für einen festlichen Anlass, das in wenigen Augenblicken fertig gegart ist.
- Vol-au-vents mit Seafood: Ein Seafood-Gericht, welches der ganzen Familie schmeckt und das man gut auch seinen Gästen servieren kann.
- Gnocchi mit Steinpilzen und Salbei-Tempura: Diese hausgemachten Gnocchi mit Pilzen und Salbei sind ein richtiger Seelenwärmer.
- Quarksoufflé mit marinierter Mango: Wer seine Gäste mit diesem köstlichen Quarksoufflée verwöhnt, erntet garantiert grosses Lob.
- Hirsch-Entrecôtes mit Rotkohl (Rotkabis): Wir feiern die Jagdsaison mit Hirschfleisch, das mit einem feinen Steinpilz-Salz gewürzt ist. Wer mag, serviert nicht nur Rotkraut dazu, sondern auch Spätzle, gedämpfte Calvados-Äpfel und Preiselbeeren.
- Orangencrème: Mit filetierten Orangenschnitzen und getrockneten Datteln ist ein erfrischend-luftiges Dessert, das perfekt in die Weihnachtszeit passt.
- Rosé-Champagner mit Granatapfelkernen und Austern: Austern und erlesenen Champagner zum Apéro - das wird selbst die Gourmets unter Ihren Gästen beeindrucken.
Weihnachtsbräuche aus aller Welt
Jedes Land hat seine eigenen Traditionen für das Festtagsmahl. Hier einige Beispiele:
- Schweiz: Fondue Chinoise
- Polen: Frittierter Weihnachtskarpfen
- Grossbritannien: Turkey With All the Trimmings
- Mexiko: Pozole y tamales
- Norwegen: Lutefisk
- Skandinavien: Julbord/Julefrokost/Joulupöytä
- Lombardei (I): Cappone ripieno
- Venezuela: Hallacas Navideñas
- Deutschland, England, Frankreich: Die Weihnachtsgans
- Australien: BBQ Prawns
- USA: Christmas Ham / Festa dei sette pesci (Italoamerikaner)
- Philippinen: Lechon
- Irland: Christmas Spiced Beef
- Frankreich: Huîtres / La Buche de Noel
- Argentinien: Vitel toné
- Japan: Kentakkii (Kentucky Fried Chicken)
- Veneto (I): Baccalà mantecato e polenta
- Sizilien: Buccellato
- Grossbritannien: Christmas Pudding

In diesem Sinne: Merry Christmas, Gëzuar Krishtlindjen, Vrolijk Kerstfeest, Joyeux Noël, Mutlu Noeller, Sretan Božić, Prejeme Vam Vesele Vanoce, Hristos se rodi, Glædelig Jul, Boas Festas, Buon Natale, Hyvää Joulua, Καλά Χριστούγεννα, கிறிஸ்துமஸ் வாழ்த்துக்கள், めりーくりすます und Frohe Weihnachten allerseits!
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