Vielfalt und Nachhaltigkeit: Ein Blick auf die Schokoladensorten bei Aldi Nord

Kakao ist ein beliebter Bestandteil vieler unserer Lieblingsprodukte, wie Schokolade, Getränke, Gebäck und Süßigkeiten. Die Schweiz ist bekannt für ihren hohen Schokoladenkonsum, mit über 10 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Aldi Nord begegnet den Herausforderungen im Kakaoanbau durch eine verantwortungsvolle Sortimentsgestaltung und setzt dabei auf anerkannte Standards und Zertifizierungen, die soziale und ökologische Anforderungen festlegen.

Aldi Nord verfolgt den Ansatz, im Sortiment nur zertifizierte Kakaoprodukte zu führen. Nahezu alle kakaohaltigen Produkte sind nach den Standards Fairtrade, Fairtrade Kakaoprogramm oder Rainforest Alliance zertifiziert. Weitere Informationen zum Engagement für einen nachhaltigeren Kakaoanbau finden Sie in den Einkaufspolitiken und auf der internationalen CR-Webseite von Aldi Nord.

Der Slogan "Du hast den Wandel in der Hand!" symbolisiert einen nachhaltigen Kakaoanbau. Mit Ihrer Kaufentscheidung beeinflussen Sie den Erfolg von Produkten, die nachhaltig produzierten Kakao enthalten. In den Filialen von Aldi Nord wird eine Schokolade angeboten, die alle fünf Beschaffungsprinzipien von Tony’s Open Chain erfüllt. Alle Zutaten dieser Schokolade stammen von Fairtrade-Produzenten.

Moser Roth: Eine Aldi-Eigenmarke im Fokus

Moser Roth, eine traditionsreiche Eigenmarke von Aldi, erfreut sich großer Beliebtheit bei Schokoladenliebhabern. Die Marke geht auf die Fusion der Stuttgarter Konditorei Roth mit dem Unternehmen von Konditormeister Eduard Moser im 19. Jahrhundert zurück. Moser-Roth entwickelte sich zur bedeutendsten Schokoladenfabrik der Region und gilt bis heute als Geheimtipp unter Schokoladenfreunden.

Aldi differenziert sein Schokoladensortiment preislich, wobei Moser Roth das obere Ende markiert und als vergleichsweise hochpreisige Handelsmarke gilt. Die Marke bietet eine große Produktvielfalt, von edlen Klassikern bis hin zu saisonalen Kompositionen. Dazu gehören Tafelschokoladen, Pralinen, Trüffel und Schokoladen-Täfelchen. Ob Vollmilch, zarte Edelbitterschokolade oder verführerische Noisette mit gemahlenen Haselnüssen - bei Moser Roth findet sich für jeden Geschmack die passende Schokolade. Die Schokoladen eignen sich auch hervorragend zur Zubereitung köstlicher Kuchen und Desserts.

Palmöl in Schokolade: Wo es vorkommt und warum

Palmöl wird in der Lebensmittelindustrie aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften und des günstigen Preises häufig eingesetzt. Bei Tafelschokolade wird Palmöl hauptsächlich für Füllungen verwendet. Wer Palmöl vermeiden möchte, kann auf Vollmilch- oder Bitterschokoladen zurückgreifen, da diese in der Regel kein Palmöl enthalten.

Es ist jedoch wichtig, die Zutatenliste genau zu prüfen, da sich Rezepturen ändern können. Ein Beispiel hierfür ist die Nuss-Nougat-Creme "Nusskati" von Aldi Nord, die früher als palmölfreie Alternative zu Nutella galt, nun aber Palmöl enthält.

Palmölfreie Alternativen bei Aldi

Auch wenn die "Nusskati" nicht mehr palmölfrei ist, gibt es bei Aldi weiterhin Optionen für Konsumenten, die auf Palmöl verzichten möchten. Wie bereits erwähnt, sind viele Vollmilch- und Bitterschokoladen palmölfrei. Es lohnt sich, die Zutatenlisten der verschiedenen Produkte zu vergleichen und gegebenenfalls auf Alternativen anderer Marken auszuweichen.

Nachhaltigkeit bei Aldi: Fairtrade-Kakao und die "Chocolate Scorecard"

Aldi legt Wert auf Nachhaltigkeit und bietet eine zunehmende Anzahl von Produkten mit Fairtrade-zertifiziertem Kakao an. Dies betrifft unter anderem ausgewählte Schokoladen von Moser Roth sowie Cerealien mit Schokoladenanteil. Aldi Süd und Aldi Nord stellen in diesem Jahr sämtliche Moser Roth Tafelschokoladen, Pralinen sowie Saisonartikel zur Oster- und Weihnachtszeit schrittweise auf das Fairtrade-Kakaoprogramm um. Die Mehrkosten für die Umstellung werden von Aldi getragen, sodass die Preise für die Kunden stabil bleiben.

Die Fairtrade-Zertifizierung zeichnet sich durch einen festgelegten Mindestpreis sowie eine Prämie für die Kakaobauern aus. So unterstützt Aldi Projektarbeit in den Anbauländern und engagiert sich für den nachhaltigen Anbau von Rohstoffen.

Aldi hat sich zudem das Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwei Jahre bei Tafelschokolade, Backzutaten und Brotaufstrichen vollständig auf Fairtrade-zertifizierten Kakao umzustellen.

Die Bemühungen von Aldi im Bereich Nachhaltigkeit wurden auch durch die "Chocolate Scorecard" von "Be Slavery Free" gewürdigt. In dieser globalen Initiative, die die Nachhaltigkeitsleistung bei Schokolade von 29 Einzelhändlern aus der ganzen Welt bewertet, erzielte Aldi die beste Platzierung unter den Einzelhändlern.

Tipps für den Kauf von Schokolade ohne Palmöl

  • Zutatenliste prüfen: Achten Sie beim Kauf von Schokolade immer auf die Zutatenliste. Palmöl wird oft als "pflanzliches Öl" oder "pflanzliches Fett" deklariert.
  • Vollmilch- und Bitterschokoladen bevorzugen: Diese Sorten enthalten häufiger kein Palmöl.
  • Auf Fairtrade-Zertifizierung achten: Fairtrade-zertifizierte Schokoladen unterstützen einen nachhaltigen Kakaoanbau und faire Arbeitsbedingungen.
  • Bewusst konsumieren: Informieren Sie sich über die Hersteller und deren Engagement für Nachhaltigkeit.

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Gesundheitliche Aspekte: Zucker und Fett

Neben Palmöl ist auch der Zuckergehalt in Schokolade ein wichtiger Aspekt für die Gesundheit. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Es gibt zwar Schokoladenvarianten mit reduziertem Zuckergehalt, aber diese sind oft mit Süßstoffen versetzt, die ebenfalls umstritten sein können.

Auch der Fettgehalt sollte beachtet werden. Insbesondere Palmfett und Glucose-Fructose können bei übermäßigem Konsum zu einer Fettleber führen.

Lindt & Sprüngli lehnt Zusammenarbeit mit Discountern ab

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli lehnt eine Zusammenarbeit mit den deutschen Lebensmitteldiscountern Aldi und Lidl ab. CEO Adalbert Lechner kritisiert das Geschäftsmodell der Discounter scharf und befürchtet eine Entwertung der Marke durch Tiefpreisangebote. Daher beliefert Lindt & Sprüngli diese nicht.

Das Geschäftsmodell der Discounter konzentriere sich auf wenige, sehr beliebte Produkte, die zum Tiefstpreis angeboten werden. Dies sei für Lindt ein Problem, da beispielsweise bei den Lindorkugeln die roten mit Milchschokolade die beliebteste Geschmacksrichtung seien, während in einem Supermarkt noch sieben weitere Lindor-Sorten im Regal stehen.

«Wenn ich jetzt die rote Lindor-Kugel an einen Discounter gebe, der die zum Tiefpreis verschleudert, setze ich meine guten anderen Handelspartner unter Druck, auch alle anderen Sorten im Preis zu senken, obwohl die aufgrund der Sortimentsvielfalt deutlich höhere Kosten haben. Das wollen wir nicht», sagte Lechner.

Nach Dubai jetzt Tokyo

Produktseitig sieht Lechner nach der Dubai-Schokolade bereits den nächsten Hype: Die Tokyo-Style-Schokolade - mit Matcha drin. Derzeit sei diese noch handgemacht; die Idee sei aber, dass sie später mit der Dubai-Schokolade eine Markenfamilie bilde. «Matcha ist vom Trend sogar noch stärker. Dubai-Schokolade war so ein Peak, da ging die Nachfrage steil nach oben. Bei Matcha steigt die Kurve kontinuierlich», so Lechner. Es gebe derzeit eine «riesige Fangemeinde für Matchatee: die machen Pilates, gehen zum Yoga und trinken Matcha.» Ihr Fokus liege auf Balance und Achtsamkeit. «Diese Konsumenten werden Interesse an unserer Schokolade haben», glaubt Lechner.

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