Afrikanische Suppenrezepte: Eine kulinarische Reise

Die afrikanische Küche ist so vielfältig wie der Kontinent selbst. Klassische, westliche Zubereitungsarten und asiatische Einflüsse vereinten sich im Laufe der letzten Jahrhunderte wie in keinem anderen Land. Von würzigen Eintöpfen bis hin zu cremigen Suppen bietet Afrika eine reiche Auswahl an Aromen und Texturen. Hier sind einige inspirierende Rezepte, die Sie in die Welt der afrikanischen Suppen entführen.

Kürbiscremesuppe

Diese cremige und wärmende Suppe ist ein perfekter Start für ein afrikanisch inspiriertes Menü.

Zutaten (4 Portionen):

  • Pfanne mit mind. g Kürbis
  • TL Ras el Hanout/Garam Masala

Zubereitung:

  1. Butter erhitzen, Zwiebeln darin andünsten. Rüebli und Kürbis mitdünsten.
  2. Bouillon dazugeben, 20-30 Minuten köcheln lassen.
  3. Suppe pürieren.
  4. Rahm beifügen, Suppe mit Salz, Muskat, Pfeffer und Ras el Hanout/Garam Masala abschmecken.
  5. Suppe anrichten und nach Belieben mit wenig Ras el Hanout bestreuen.

Die nordafrikanische Gewürzmischung Ras el Hanout ist z.B. eine Messerspitze, ca. ca. ca. ca.

Tipp: Die nordafrikanische Gewürzmischung Ras el Hanout ist z.B. eine Messerspitze, ca. ca. ca. ca.

Hier gehts fein weiter:

  • Kürbis-Kartoffelsuppe mit Würstchen Aktiv25minGesamt40min
  • Kürbissuppe im Ofen Aktiv15minGesamt45minVegetarisch
  • Kürbissuppe mit IngwerrahmAktiv30minGesamt30minVegetarisch
  • Kürbis-Marroni-SuppeAktiv15minGesamt35minVegetarisch
  • Kürbissuppe mit IngwerAktiv30minGesamt30minVegetarisch
  • Kürbissuppe mit LauchschneckenAktiv45minGesamt45minVegetarisch
  • Kürbissuppe mit WeissweinAktiv15minGesamt55minVegetarisch
  • Kürbissuppe mit KürbiskernpestoAktiv45minGesamt45minVegetarisch
  • Kürbis-Aprikosen-SuppeAktiv35minGesamt35minVegetarisch

Westafrikanischer Erdnussbuttereintopf

Dieser westafrikanische Eintopfrezept aus dem Kochbuch «Happy & Healthy» von Caroline Pritschet ist Soulfood pur.

Zutaten:

  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Süsskartoffeln
  • Chili
  • Tomaten
  • Bouillon
  • Zitronensaft
  • Erdnussbutter
  • Spinat
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Ingwer schälen und fein hacken. Süsskartoffeln putzen und mit Schale in Würfel schneiden. Chili klein schneiden.
  2. Einen grossen Topf erhitzen, Öl hineingeben. Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Ingwer, Chili, Koriander und Süsskartoffeln dazugeben und einige Minuten weiter anschwitzen.
  3. Tomaten, Bouillon, Zitronensaft und Erdnussbutter dazugeben und umrühren. 15 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
  4. Spinat waschen und am Schluss unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Auf Suppenteller verteilen und nach Belieben mit veganem Rahm, Bockshornkleesamen, frischem Koriander, schwarzem Sesam und geschälten Erdnüssen garnieren.

Buchtipp: «Happy & Healthy» von Caroline Pritschet Einfache schnelle vegane Rezepte für mehr Wohlbefinden. Jan-Thorbecke-Verlag 2022, gebundene Ausgabe zirka Fr. 41.90.

Leblebi - Nordafrikanische Suppe mit Kichererbsen

Gesund und günstig Kartoffelsuppe mit Kichererbsen - gesund, lecker, einfach und schnell -

Leblebi ist ein beliebter nordafrikanischer Snack aus gerösteten Kichererbsen. Hier wird dieser Snack zu einer herzhaften Suppe weiterverarbeitet und ist nicht nur lecker, sondern auch noch eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Protein.

Zutaten:

  • Kichererbsen, getrocknet
  • Salz
  • Olivenöl
  • Zwiebel, gelb, gross, klein gewürfelt
  • Kreuzkümmel, ganz
  • Paprikapulver
  • Chiliflocken, getrocknet
  • Koriander, frisch, grob gehackt
  • Knoblauch, gehackt
  • Pelati Pomodoro, gehackt

Zubereitung:

  1. Salz (3 Esslöffel) in 4 Liter Wasser auflösen. Anschliessend Kichererbsen (455 g) hinzufügen und 8 bis 24 Stunden einweichen.
  2. Wasser abgiessen und Kichererbsen abspülen. Dann in einen Topf mit Salz (1 TL) geben. Drei Zentimeter mit Wasser bedecken und das Ganze zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und auf niedrigster Stufe etwa 45 Minuten köcheln lassen, bis die Kichererbsen durchgegart sind. Danch die Kichererbsen in ihrer Kochflüssigkeit abkühlen lassen.
  3. Olivenöl (4 Esslöffel), Zwiebeln (1) und Salz (1 TL) in einen grossen Suppentopf geben. Hitze reduzieren und den Topf abdecken. Nach ein paar Minuten nachsehen und umrühren, dabei die Feuchtigkeit vom Deckel zurück in den Topf tropfen lassen, damit es weiter dampft.
  4. Zwiebeln für weitere 15 Minuten dünsten, bis sie eine braune Farbe annehmen und weich sind.
  5. Kreuzkümmel (2 Teelöffel), Paprikapulver (1 TL), Chiliflocken (wenig), Koriander (20 g) und Knoblauch (2 Zehen) hinzufügen und 1 Minute lang umrühren.
  6. Pelati (180 g) hinzugeben und einige Minuten weiter köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  7. Die gekochten Kichererbsen und so viel ihrer Kochflüssigkeit hinzugeben, dass die Kichererbsen 5 cm bedeckt sind. Hitze erhöhen und das Ganze zum Kochen bringen. Man benötigt etwa 4 Tassen Flüssigkeit: die gesamte Kochflüssigkeit (3 Tassen) plus 1 Tasse zusätzliches Wasser.
  8. Eintopf zum Köcheln bringen und 20 Minuten simmern lassen.
  9. 2 Kellen Suppe in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und pürieren. Dabei beachten, dass die Suppe heiss ist.
  10. Die pürierte Masse zurück in den Suppentopf geben und unterrühren, um die Suppe etwas einzudicken.

Weitere afrikanische Spezialitäten

Die Küche Südafrika’s ist so bunt gemischt wie die Bevölkerung dieses Landes.

  • Atjar: Fruchtig scharfe Sauce mit ganzen Fruchtstücken, Knoblauch und viel Chili.
  • Biltong: Traditionelles an der Luft getrocknetes Fleisch der Buren, mit ganzen Koriandersamen und ist stark gewürzt.
  • Blatjang: Fruchtig scharfe Sauce indischen Ursprunges mit Fruchtstücken, Knoblauch und viel Chili.
  • Bobotie: Typisch südafrikanisches Gericht aus der malaiischen Küche.
  • Boerewors: (Afrikaans: Bratwurst) Traditionelle zu einer Schnecke gerollte Bratwurst der Buren.
  • Crayfish: Langustenart die vor Südafrikas Küsten gefangen wird.
  • Garam Masala: Lieblingsgewürz der Kapstädter. Masala ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen.
  • Fenugreek (Bockshornklee): Besitzt einen bittersüßen Geschmack, wenn er geröstet wird.
  • Kingklip: Gehört der Farmilie der Dorsche an. Südafrikanische Bezeichnung für Lengfisch. Hat festes, herzhaftes Fleisch und ist sehr beliebt.
  • Koeksister: Fritierte Teigzöpfe die in Öl gebacken werden.
  • Kurkuma: Die Gelbwurzel ist ein wichtiges Gewürz in der südafrikanischen Küche. Sie färbt wie Safran die Speisen gelb, ist aber bei weitem nicht so teuer.
  • Masala: Eine Mischung aus aromatischen Gewürzen für indische Gerichte.
  • Mielie Pap: Ist ein Maisbrei, wird oft mit einer Sauce gegessen.
  • Melktart: (Afrikaans: Milchtorte) Gefüllter Blätterteigkuchen.
  • Peri-Peri: Auch als Piri-Piri bekannt. Rote getrocknete Pfefferschoten (Chili) die gemahlen in Olivenöl eingemacht werden, und so Monate gelagert werden können. Wird als Souce für Langusten, Hähnchen oder anderen gegrillten Speisen verwendet.
  • Perlemon: Südafrikanischer Name einer großen Seeschnecke, die auch als Abalone bekannt ist.
  • Pickles: Konservierungsart, die von Seeleuten verwendet wurde um Gemüse haltbar zu machen.
  • Pie: Pies kommen aus der englischen Küche.
  • Potjiekos: (Afrikaans: (sprich: boykies) Dreibeiniger Topf) Gerichte, oft Eintöpfe die über offenem Feuer in einem dreibeinigen, eisernen Topf gegart werden.
  • Rooibos: (Afrikaans: Rotbusch) Eine Teebuschart die nur in Südafrika, im Gebiet der Cedarberge (Westkap) gedeiht.
  • Waterblommetjies: Eine Seerosenart, deren Blühte wie Gemüse zubereitet wird, wie zB.

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