Wie man von Süßigkeiten loskommt: Effektive Tipps und Strategien

Viele Menschen kennen das Problem: Ein unstillbarer Heißhunger auf Süßes, besonders auf Schokolade. Dieser Artikel bietet Ihnen umfassende Ratschläge, wie Sie dieses Verlangen unterbinden und langfristig eine gesündere Lebensweise erreichen können. Es geht nicht nur um Figurprobleme, sondern um ernste gesundheitliche Aspekte, die durch übermäßigen Zuckerkonsum entstehen können.

Die Ursachen verstehen

Grundsätzlich sollte die Ursache für den Heißhunger auf Süßes gefunden und behandelt werden. Da dies jedoch nicht immer sofort möglich ist, kann eine Symptombehandlung hilfreich sein. Es könnte leicht der Eindruck entstehen, dass ein Verzicht auf Süßes nur eine Frage des Willens ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen können.

  • Psychische Ursachen: In Stresssituationen dienen Schokolade und Co. häufig der Beruhigung und „Belohnung“. Wer schon als Kind mit süßen Speisen getröstet oder verwöhnt wurde, gönnt sich oftmals auch im Erwachsenenalter ein zuckriges Wohlgefühl.
  • Körperliche Ursachen: Manchmal kann auch ein Nährstoffmangel, beispielsweise Magnesiummangel, hinter dem Verlangen nach Süßem stecken.
  • Candida-Infektion: Solche Art von Zucker-/Kohlenhydratabhängigkeit entsteht, wenn im Körper eine Pilz (Candida)- Infektion vorliegt.

Strategien zur Überwindung des Heißhungers

Es gibt verschiedene Ansätze, um den Heißhunger auf Süßes zu reduzieren und langfristig loszuwerden. Hier sind einige bewährte Tipps:

1. Den Konsum hinauszögern

Versuchen Sie, den Start der Nascherei so weit wie möglich hinauszuzögern. Beginnen Sie den Tag ohne Zucker, um den Insulinspiegel nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Evtl. Den Insulinspiegel nicht ständig mit Zucker hochzutreiben hat viele gesundheitliche Vorteile.

2. Bitterstoffe nutzen

Der "Trick" bei 7-Kräuter-Pulver nach Heidelberger ist, dass es eine große Menge Bitterstoffe enthält. Da der bittere Geschmack für Süßmäulchen wohl oftmals gewöhnungsbedürftig ist, könnte es Vorteile haben, sich langsam ranzutasten. Und dafür gibt es auch viele andere Möglichkeiten (die evtl. auch preiswerter sind). Viele Gemüsesorten haben Bitterstoffe, die sowieso nach meiner Information sehr gesund sind.

3. Zuckerarme Alternativen wählen

Wenn ich den Wunsch nach Süßem spüre, nehme ich einen Teelöffel Xylit oder Erythrit in den Mund, behalte es im Mund und ziehe es durch die Zähne, die davon profitieren. Der Hunger nach Süßem bleibt aus. Auch habe ich Schokolade 85% vorrätig. Davon benötige ich nur 1/4 eines 25-Gramm-Täfelchens, das ich langsam lutsche.

Hier folgt eine kurze Auflistung von natürlichen Alternativen zu herkömmlichen Haushaltszucker. Bedenken Sie, dass auch diese Alternativen von Natur aus Zucker enthalten. Manche von ihnen eignen sich tatsächlich als Ersatz, andere weniger. Achten Sie aber immer darauf auch die natürlichen Süßungsmittel nur in Maßen zu verwenden. Denn wie gesagt: Zucker ist Zucker!

Der beste Weg, um auf Zucker zu verzichten - binnen 2 Tagen!

4. Vorräte vermeiden

Am besten kauft man keine Schokolade und anderen Süßkram, dann kommt man auch nicht in Versuchung. Was man nicht zuhause hat, das kann man auch nicht essen. Das ist die erste und sehr einfache Regel, die den Zuckerkonsum in den Griff bekommen kann.

5. Ernährungstagebuch führen

Wer sein Essverhalten beobachtet und aufschreibt, was er zu sich genommen hat, kann es analysieren und besser entscheiden, was zu ändern wäre. Gerade die Snacks zwischendurch, die häufig unbewusst im Mund landen, fallen ins Gewicht und durch das Ernährungstagebuch erst auf.

6. Ablenkung suchen

Wenn sich die Gedanken nur um Süßes drehen, Sie süchtig nach Schokolade sind, dann hilft in der Regel nur eins: Ablenkung. Sport und Bewegung eignen sich besonders gut, um Heißhungerattacken zu hemmen.

7. Mahlzeiten planen

Für einnen gesunde Ernährung muss auch entsprechend Zeit eingeplant werden. Wer sich am Wochenende schon Gedanken macht und seinen Essensplan für eine Woche verschriftlicht, hält sich tendenziell eher daran und verzichtet so auf Zucker. Zum Wochenplan gehört auch eine Einkaufsliste, die an die neuen Essensgewohnheiten angepasst ist.

8. Auf versteckten Zucker achten

Auch in verarbeiteten Lebensmitteln wie Saucen, Fruchtjoghurt oder Essiggurken sind reichlich versteckte Zucker vorhanden. Für die Ernährungsberaterin Melanie Sprenger genügt ein Blick auf die Inhaltsangaben: «Steht der Zucker unter den ersten zwei oder drei Positionen auf der Zutatenliste, empfehle ich es wegzulassen.

9. Ausreichend trinken

Wer viel trinkt, der hat den Magen automatisch etwas voller und ist schneller gesättigt. Circa eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit sollte etwa ein halber Liter Wasser getrunken werden. So füllt sich der Magen bereits mit Flüssigkeit und das Sättigungsgefühl setzt anschliessend beim Essen schneller ein, weil weniger von der Mahlzeit reinpasst.

10. Sport treiben

Sport zu treiben hebt die Stimmung, stimuliert die Hormone und regt den Stoffwechsel an. Durch Sport - gerade draussen an der frischen Luft - belohnt man seinen Körper und wird auf natürliche Weise high, was auch den Drang nach Süssem lindert.

Die Rolle von Candida

Falls wirklich Candida im Spiel ist, darf man den Zucker nicht sofort weglassen, weil der hungrige Pilz sonst die inneren Organe befallen kann. MaxJoy und Locke sind erfahrene Anwender von CDL. Die Anwendung von CDL ist ein wirkungsvolles Mittel gegen eine zu starke Ausbreitung von Candida. Für mich war mein Candida-Befall der Grund, zusätzlich zu den anderen Mitteln mit der CDL-Einnahme anzufangen.

Schritt 3. Ballaststoffe sorgen dafür, dass Sie sich länger satt fühlen. Außerdem führen sie zu einer Entschlackung und reduzieren Symptome für Candida in Ihrem Körper. Candida-Pilze sind hauptsächlich verantwortlich für Ihre Abhängigkeit vom Zucker.

Zuckerentzug: Was Sie erwartet

Je nachdem wie viel Zucker Sie regelmäßig konsumiert haben, ist die zuckerfreie Zeit eine enorme Umstellung für Ihren Körper. Das wird sich auf die Verdauung auswirken wie auch auf Haut und Haare. Trinken Sie daher viel und am besten stilles Wasser. Wenn Ihnen das zu langweilig erscheint, können Sie auch Tee zu sich nehmen oder das Wasser mit Zitronenscheiben und Minze anreichern.

Beim Entzug von Zucker, wenn man quasi von hundert auf null zurückfährt, kann es passieren, dass man genau jene Empfindungen hat, die dazu geführt haben, Zucker zu essen. Der Stress nimmt zu, man kann unter Schlaflosigkeit oder Nervosität leiden. Sogar Schmerzen sind möglich.

Zuckersucht: Auswirkungen auf die Gesundheit

Eine Zuckersucht hat viele direkte Auswirkungen auf unsere gesamte Gesundheit. Ob Folgekrankheiten von Fettleibigkeit wie Diabetes, Herzerkrankungen, Fettleber oder Verdauungsstörungen. Die Liste ist lang. Zucker fördert sogar das Wachstum von Krebszellen, wie viele Studien bestätigen.

Tabelle: Mögliche Auswirkungen von übermäßigem Zuckerkonsum

Gesundheitliche Auswirkung Beschreibung
Diabetes Langfristig führt ein unkontrollierter Konsum zu einer Insulinresistenz.
Verdauungsstörungen Ein hoher Zuckerkonsum ist extrem schlecht für die nützlichen Mikroorganismen im Darm.
Übergewicht Der zu viele Zucker wird zunehmend als Fett gespeichert.
Fettleber Das Fett lagert sich auch in der Leber an: Es entsteht eine Fettleber.

tags: #wie #von #subigkeiten #wegkommen