Wenn in der Adventszeit der Duft von Zimt, Vanille und frisch gebackenem Mürbeteig durch Ihre Küche zieht, ist die Weihnachtsbäckerei in vollem Gange. Die Weihnachtsbäckerei ist ein unverzichtbarer Teil der traditionellen Festvorbereitungen in vielen Haushalten. Plätzchen backen gehört zu den schönsten Traditionen der Vorweihnachtszeit - ob allein, mit der Familie oder mit Freunden. Die Weihnachtsbäckerei ist mehr als nur das Backen von Keksen - es ist ein Ausdruck von Liebe, Kreativität und Tradition. Ob als Geschenk oder als Leckerei für das Kaffeekränzchen, selbstgebackene Plätzchen und Kekse bringen nicht nur Geschmack, sondern auch Nostalgie, Freude und Familienstimmung mit sich.

Grundlagen für perfekte Weihnachtsplätzchen
Ein guter Plätzchenteig bildet die Basis für jede Keks- oder Plätzchensorte. Lediglich vier Grundzutaten bilden die Basis der meisten Plätzchenteige: Eier, Butter, Zucker und Mehl. Achten Sie bei allen Zutaten - auch bei ergänzenden Beigaben wie gemahlenen Nüssen oder Gewürzen - auf Frische und Qualität. Verwenden Sie für Weihnachtsplätzchen, sofern im Rezept nicht anders angegeben, Weizenmehl Typ 405. Nach strengen Hagen Grote Kriterien, wie natürlicher Kultivierung oder biologischem Anbau, erfolgt unsere weltweite Gewürzauswahl. Aus Tahiti kommen die besten Vanilleschoten der Welt.
Das Grundrezept
Ein typisches Grundrezept enthält Mehl, Butter, Zucker, Eier, Vanillezucker und Backpulver. Der Teig muss mürbe und leicht zu verarbeiten sein.
Bekannt ist er auch als „1-2-3-Teig“ - das Verhältnis von Zucker, Butter und Mehl beträgt 1:2:3. Ein Grundrezept umfasst beispielsweise 100 g Zucker, 200 g Butter und 300 g Mehl. Für Varianten wie Schwarz-Weiß-Gebäck färbt man einen Teil des Teigs mit Backkakao ein; Vanillekipferl gelingen mit zusätzlich gemahlenen Mandeln. Besonders fein wird der Teig, wenn das Mehl gesiebt und Puderzucker statt Haushaltszucker verwendet wird. Wichtig: Eier und Butter sollten direkt aus dem Kühlschrank kommen, damit der Teig fest bleibt. Nach der Zubereitung den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde, idealerweise über Nacht, kaltstellen.
Zutaten für ein Grundrezept
- Mehl
- Butter
- Zucker
- Eier
- Vanillezucker
- Backpulver
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer dünnen Schicht (ca. Im vorgeheizten Ofen (200 °C, E-Herd / 175 °C, Umluft) ca. Dieser Teig eignet sich hervorragend für das Ausstechen und das Spritzen. Er lässt sich gut einfrieren, was vor allem bei größeren Mengen praktisch ist.
Techniken zur Herstellung von Plätzchen
Zwei der beliebtesten Techniken zur Herstellung von Plätzchen sind das Ausstechen und das Spritzen.
Ausstechen
Beim Ausstechen wird der Teig dünn ausgerollt und mit einem Ausstecher in Formen geschnitten. Diese Technik ist besonders bei Familien beliebt, da sie einfach und kindgerecht ist. Ausgestochene Plätzchen können mit Zuckerguss, Streuseln oder Puderzucker dekoriert werden. Ein weiteres Plus ist, dass die Formen variieren können - von einfachen Kreisen bis hin zu komplexeren Mustern wie Herzen, Sterne oder Tierfiguren. Ob pur, mit Zuckerguss verziert oder halb in Kuvertüre getaucht: Ausstechplätzchen (auch Ausstecher oder Butterplätzchen) sind ein köstlicher Klassiker, der vom Weihnachtsteller nicht wegzudenken ist.
Spritzen
Beim Spritzen wird der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und dann direkt auf das Backblech gespritzt. Diese Technik ermöglicht die Herstellung von gleichmäßig geformten Plätzchen, die oft gefüllt werden können. Ein Beispiel hierfür ist das Schokoladen Spritzgebäck, das in der Quelle [1] beschrieben wird. Bei der Spritztechnik ist die richtige Füllung entscheidend.
Rezept: Klassische Vanillekipferl
Beliebte Plätzchensorten
Neben dem klassischen Plätzchenteig gibt es zahlreiche Variationen, die sich durch besondere Zutaten oder Formen auszeichnen.
Vanillekipferl
In Deutschland, Österreich und Tschechien gehören Vanillekipferl zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen. Vanillekipferl sind ein Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Sie bestehen aus einem einfachen Mürbeteig, der mit Vanillezucker aromatisiert wird. Der Mürbeteig wird mit gerösteten Mandeln oder Nüssen verfeinert und zu Hörnchen geformt. Die Kekse werden in Form von Hörnchen geformt und nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt.
Marzipan Heidesand
Ein weiteres Beispiel ist das Marzipan Heidesand, bei dem feiner Mürbeteig mit Marzipan kombiniert wird. Diese Kekse sind zart und aromatisch.
Nussecken
Nussecken bestehen aus einem Nussteig, der mit Schokolade oder Konfitüre gefüllt werden kann. In der Quelle [5] wird ein veganes Rezept beschrieben, das ohne Ei und tierische Butter auskommt.
Schneeflöckchen
Ein weiteres Rezept ist das Schneeflöckchen, das mit Puddingpulver zubereitet wird. In der Quelle [1] wird erwähnt, dass diese Plätzchen besonders schnell herzustellen sind und optisch auf dem Teller glänzen.
Nougat Tuff
Ein weiteres Rezept ist das Nougat Tuff, bei dem ein zarter Spritzteig mit cremigem Nougat oder Nutella gefüllt wird.
Zimtsterne
Bestreichen Sie den ausgerollten Teig zuerst mit der Eiweißmasse und stechen Sie danach die Sterne aus. Neben dem Zimt sorgen gemahlene Mandeln für ein feines, nussig-süßliches Aroma. Eine Eiweißglasur verleiht dem Gebäck die typische Optik. Ca. 3 Wochen vorher: Zimtsterne (nach etwa 4 Tagen am aromatischsten; Haltbarkeit ca.
Engelsaugen
Auch als Husarenkrapfen bekannt: Der Haselnuss-Mürbeteig mit fruchtiger Marmeladenfüllung macht Engelsaugen zu einem zeitlosen Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Für feine Weihnachtsplätzchen mit besonderem Etwas finden Sie eine Auswahl an Rezepten - von Dinkel-Engelsaugen mit Amalfi-Zitronen-Konfitüre über Matcha-Limetten-Kekse bis zu Tahiti-Vanille-Kipferln mit Karamell oder Doppelkeksen mit Champagnerfüllung.
Lebkuchen
Lebkuchen, auch Pfefferkuchen genannt, gibt es in zahlreichen Variationen. Man unterscheidet zwischen braunen Lebkuchen wie Printen oder Baseler Leckerli und Oblaten-Lebkuchen wie den klassischen Elisenlebkuchen. Die Mischung aus Honig, Nüssen und weihnachtlichen Gewürzen macht Lebkuchen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Weihnachtsbäckerei.

Tipps und Tricks für die Weihnachtsbäckerei
Die Weihnachtsbäckerei kann eine schöne, aber auch zeitaufwendige Tätigkeit sein. Die bereitgestellten Rezepte und Techniken zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, köstliche Plätzchen und Kekse zu backen, die sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugen. Ob man sich für das Ausstechen oder das Spritzen entscheidet, ob man lieber einfache Butterplätzchen oder gefüllte Kekse backt - die Vielfalt der Rezepte und Techniken macht das Backen zu einer spannenden Tätigkeit.
Grundausstattung
Für das Plätzchenbacken reicht eine kleine Grundausstattung: hochwertige, rutschsichere Rührschüsseln, Küchenwaage, Handmixer oder Küchenmaschine, Teigrolle und gegebenenfalls Ausstechformen. Praktisch zum Abwiegen kleiner Mengen ist eine Löffelwaage. Für besonders feine Teige empfiehlt sich ein Mehlsieb, um Mehl oder Puderzucker klümpchenfrei zu verarbeiten und Teige noch luftiger zu machen. Je nach Vorlieben lässt sich diese Basisausrüstung erweitern.
Backen mit Umluft oder Ober-/Unterhitze
Ob Umluft oder Ober-/Unterhitze am besten geeignet ist, hängt von der Sorte und dem Rezept ab. Die meisten Backrezepte sind für Ober-/Unterhitze ausgelegt. Ist nur eine Temperatur angegeben, sind Sie mit dieser Einstellung meist richtig. Der Vorteil von Umluft liegt darin, dass Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen können. Die Wärme wird über einen Ventilator gleichmäßig verteilt. Wenn im Rezept eine Temperatur für Ober-/Unterhitze angegeben ist, reduzieren Sie diese bei Umluft einfach um 20 °C. Bei Umluft spielt die Position der Backbleche keine Rolle; bei Ober-/Unterhitze sollte das Blech mittig im Ofen platziert werden.
Lagerung
Lassen Sie Plätzchen vollständig auskühlen, bevor sie in Dosen kommen - warme Plätzchen verursachen Kondenswasser und begünstigen Schimmel. Trennen Sie Sorten mit Lagen aus Butterbrotpapier, so bleibt die Form erhalten und Krümeln wird vorgebeugt.
Weitere Tipps
- Werden Plätzchen zu hart, fehlte dem Teig oft Feuchtigkeit.
- Übrig gebliebenen Plätzchenteig können Sie ausgerollt im Gefrierbeutel einfrieren.
- Für dickflüssigen Zuckerguss Flüssigkeit (Wasser oder Zitronensaft) sehr sparsam dosieren: Für 250 g Puderzucker genügen ca.
Kekse das ganze Jahr über
Klar, zu Weihnachten haben Weihnachtskekse Hochsaison, aber auch im restlichen Jahr dürfen es immer wieder Kekse, Cookies und Plätzchen nach passendem Rezept sein. Kekse schmecken das ganze Jahr über und wir backen sie mit Begeisterung! So werden in Österreich auch Osterkekse oder Hochzeitskekse gerne zubereitet. Im Burgenland gibt es sogar die berühmten Hochzeitsbäckerinnen, die sich auf Hochzeitsgebäck - Rezepte spezialisiert haben. Auch für Kinder ist das einfache Kekse-Backen oft eine der ersten Küchenerfahrungen, denn die kleinen Naschereien sind oft schnell und einfach gemacht: Aus Zutaten wie Mehl, Butter, Zucker, manchmal mit Schokolade, manchmal ohne…die Auswahl an Rezepten ist riesig. Erwachsene wie Kinder haben oft ihr Lieblings-Rezept.
Ein Rezept für ein Keks ist eher jenes für ein trockenes Kleingebäck, während es beim Plätzchen schon raffinierter schmecken darf. Bei uns finden sich garantiert einfache Kekse Rezepte für jeden Anlass - es empfiehlt sich immer etwas Mehl, Eier, Butter und andere einfache Zutaten zu Hause zu haben, denn so ist die Nachmittagsjause stets gesichert!