Die Vielfalt der Waffeln: Unterschiede und Sorten

Waffeln sind ein beliebter Snack, der in vielen verschiedenen Varianten erhältlich ist. Ob süß oder herzhaft, knusprig oder weich, es gibt für jeden Geschmack die passende Waffel. Dieser Artikel beleuchtet die Unterschiede zwischen verschiedenen Waffelsorten und gibt Einblicke in die Welt der Waffeln.

Waffeln als Snackkulturgut

Die Schoggi-Waffeln aus dem Toggenburger Städtchen Lichtensteig gehören seit über fünfzig Jahren zum Schweizer Snackkulturgut. Kägi Fret wird seit der Lancierung im Jahre 1958 im Toggenburger Städtchen Lichtensteig hergestellt und ist somit zu 100 Prozent Swiss made. Das Toggenburger Waffel-KMU setzt sich gegen Schoggi-Giganten wie Mars mit Agilität durch.

Eis in der Waffel oder im Becher

Eis gehört zum Sommer wie die Sonne. Ob klassisch, bunt oder vegan, die Vielfalt ist riesig. Doch was macht ein gutes Eis aus? Und ist es besser, es in der Waffel oder im Becher zu genießen?

Vorlieben der Bundesbürger

Die meisten Bundesbürger genießen ihr Eis lieber in der Waffel als aus dem Becher. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge bevorzugen 55 Prozent der Befragten Eis aus dem Hörnchen. Lediglich die Befragten ab 55 Jahren bilden eine Ausnahme und genießen ihr Eis lieber aus dem Becher (51 Prozent). Nicht jeder isst sein Eis gern aus der Waffel, sondern präferiert den unverfälschten Eisgeschmack. Kleinen Kindern kann das Essen aus der Waffel schwerfallen, es tropft und das Eis landet überall.

Das Eis an der Eisdiele gibt es im Becher oder in der Waffel, mit oder ohne Toppings wie Sahne, Saucen, Liköre und Streusel. Die Eissorten, die am liebsten gegessen werden, sind immer noch die Klassiker Vanille, Stracciatella und Schokolade. In der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen wird allerdings Joghurt noch öfter genannt als Vanille oder Schokolade. Viele Eisdielen experimentieren mit neuen Geschmacksrichtungen und veganen Rezepten und so gibt es neben den Klassikern auch ausgefallene Eissorten.

Umweltaspekte: Waffel vs. Becher

Ob man sein Eis lieber in der Waffel oder im Becher genießt, ist Geschmackssache. Allerdings gibt es auch ökologische Aspekte zu berücksichtigen.

  • Die Waffel: Die essbare Waffel ist aus Umweltsicht unschlagbar, da keine Abfälle entstehen, wenn sie mitgegessen wird. Zudem werden in der Regel keine zusätzlichen Löffel benötigt.
  • Einweg-Pappbecher: Einweg-Pappbecher sind weit verbreitet, aber problematisch. Sie sind oft mit Plastikfolie ausgekleidet, was die Umweltauswirkungen erhöht und zu Mikroplastik in der Umwelt führt. Auch die Herstellung der Pappe verbraucht viel Wasser, Chemie und Energie.
  • Biologisch abbaubare Produkte: Eisbecher aus Biokunststoffen bieten keine gesamtökologischen Vorteile gegenüber herkömmlichen Einwegprodukten. Sie können in der Regel nicht recycelt werden und tragen nicht dazu bei, dass weniger Wegwerfbecher hergestellt werden. Zudem kann die Bewerbung als biologisch abbaubar dazu führen, dass sie eher in der Umwelt liegen gelassen werden, wo sie ähnlich lange verbleiben wie Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen.
  • Mehrwegbecher: Eine gute Alternative sind Mehrwegbecher aus Kunststoff, die hunderte Male wiederverwendet werden können. Durch die Teilnahme an einem solchen Mehrwegsystem können Eisdielen Abfall vermeiden, Ressourcen einsparen und die Vermüllung der Umwelt verhindern. Die Rückgabe der Becher kann durch ein Pfandsystem oder eine App sichergestellt werden. Auch ein Mehrweg-Eisbecher kann der Waffel aus Umweltsicht nicht den Rang ablaufen, wenn sie denn gegessen wird.

Weitere Waffelvarianten und Snacks

Neben den klassischen Eiswaffeln gibt es eine Vielzahl anderer Waffelvarianten, die als Snack beliebt sind:

  • VAYA Waffeln: Bestehen aus Kichererbsen, grünen Erbsen, Bohnen und Randen. Zudem sind die VAYA Waffeln eine Proteinquelle und reich an Ballaststoffen.
  • Allos Amaranth Mais-Waffeln: Für alle, die eine Brotzeit zwischendurch lieben, aber am liebsten ohne Brot, gibt es die Waffeln aus Mais und Amaranth. Frei von Gluten, voll mit leckeren Zutaten. Goldgelber Mais zusammen mit locker gepopptem Amaranth - das ist einfach eine runde Sache.
  • Wernli Jura Waffel: Eine exquisite zarte Waffel mit einer feinen Kakaocrème-Füllung. Nur beste Kakaobohnen werden verwendet, um diese köstliche Füllung herzustellen. Jede einzelne Waffel ist mit viel Liebe und Sorgfalt produziert.

Diese Waffeln bieten eine willkommene Abwechslung zu herkömmlichen Snacks und sind oft eine gesündere Alternative.

Worauf man bei der Eisdiele achten sollte

Daniela Krehl gibt Tipps, worauf man bei der Eisdiele achten sollte:

  • Farbe: Sehr intensive, bunte Farben sind oft ein Indiz für Zusatzstoffe.
  • "Aus eigener Herstellung": Eine rechtliche Definition für diese Begriffe gibt es nicht.
  • Zutatenliste: Bei loser Ware muss die Zutatenliste nicht öffentlich angegeben sein, aber die Anbieter sind verpflichtet, über Allergene und Zusatzstoffe zu informieren.
  • Unterschied zwischen Eis, Eiscreme und Cremeeis: Diese Begriffe sind in den Leitsätzen des Speiseeises im Deutschen Lebensmittelbuch klar definiert.
  • Kalorien: Je mehr Fett das Eis enthält, desto mehr Kalorien sind enthalten. Leichtere Sorten sind Fruchteise, insbesondere Sorbet.
  • Gemogelt wird eher bei: Pistazien- oder Walnuss-Eis, da die Zutaten teuer sind.

Auch Stiftung Warentest und Öko-Test haben Eissorten, vor allem aus Supermärkten, unter die Lupe genommen. Bei Wassereis sollte man auf bedenkliche Aromazusätze oder Verdickungsmittel wie Carragen oder Carboxymethylcellulose achten. Generell sind kurze Inhaltsstofflisten ein gutes Zeichen für weniger stark verarbeitete Produkte.

Leitsätze für Speiseeis

Die Leitsätze für Speiseeis des Deutschen Lebensmittelbuches definieren verschiedene Eissorten:

EissorteDefinition
MilcheisEnthält mindestens 70 Prozent Milch.
EiscremeEnthält mindestens zehn Prozent Milchfett.
FruchteisMuss einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent haben.
FruchteiscremeEnthält mindestens acht Prozent Milchfett und hat einen deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack.
SorbetDarf keine Milch oder Milchbestandteile enthalten und hat einen Fruchtanteil von mindestens 25 Prozent.

Wird auf einer Eispackung im Supermarkt nur der Begriff "Eis" verwendet, darf das Produkt auch pflanzliches Fett, meist Kokosfett, enthalten. Dies ist für die Hersteller günstiger, aber weniger hochwertig als Milchfett.

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