Was gibt es Schöneres, als mit goldbraunen Pancakes in den Tag zu starten? Wir zeigen euch, wie ihr die fluffigen Pfannkuchen ohne Eier zubereiten könnt und erklären, was der Unterschied zu Omeletten ist.

Wo kommen Pancakes her?
Natürlich kommen die Pancakes aus dem Fernsehen. Nein, natürlich gab es sie schon lange bevor die Flimmerkiste erfunden wurde. Ihre Geschichte reicht bis in die Urzeit zurück. Untersuchungen an 30’000 Jahre alten Mahlsteinen deuten darauf hin, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren Pfannkuchen aus Schilf und Farn herstellten, die wahrscheinlich mit Wasser vermischt und auf einem heissen Stein gebacken wurden. Damals waren es wohl eher Fladenbrote als das, was wir heute darunter verstehen.
Pancakes oder zumindest etwas Vergleichbares gab es schon vor mehr als 5000 Jahren, wie der Fund von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, in den italienischen Dolomiten zeigt, der so etwas wie Pfannkuchen bei sich hatte. Auch die alten Griechen, Römer und Elisabethaner assen Pfannkuchen, jeweils mit unterschiedlichen Zutaten und verschiedenen süssen Beilagen.
Pfannkuchen wurden früher traditionell am Shrove Tuesday oder Pancake Day vor Beginn der Fastenzeit gegessen, um die danach «verbotenen» Lebensmittel wie Eier, Milch und Butter aufzubrauchen. Bei uns ist das übrigens der Fasnachtsdienstag, an dem wir in der Schweiz allerdings Schenkeli statt Pfannkuchen essen.
In den amerikanischen Kolonien wurden Pfannkuchen als «Hoe Cakes», «Johnnycakes» oder «Flapjacks» aus Buchweizen- oder Maismehl hergestellt. Sogar Thomas Jefferson hatte sein eigenes Pfannkuchenrezept.
Pancakes, Pfannkuchen oder Omeletten?
Oft herrscht Verwirrung, wenn es um die Frage geht, ob Pancakes, Pfannkuchen und Omeletts nicht das Gleiche sind. Nein, es sind drei grundsätzlich verschiedene Gerichte, die sich in der Zubereitung und den Zutaten unterscheiden.
Deutsche Pfannkuchen sind dünner und grösser als Pancakes und werden mit einem Teig aus Mehl, Eiern und Milch zubereitet. Sie können süss oder herzhaft sein.
Omeletten hingegen werden hauptsächlich aus verquirlten Eiern hergestellt (ausser in der Schweiz) und sind in der Regel herzhaft mit Gemüse, Käse oder Schinken gefüllt (ausser in der Schweiz).
Last but not least die Pancakes. Sie sind ein Klassiker der amerikanischen Küche. Ihr Hauptmerkmal ist ihre Fluffigkeit. Sie werden nämlich mit Backpulver zubereitet und sind deshalb sehr luftig. Sie werden typischerweise mit Ahornsirup oder Beeren serviert.

Vegane Buttermilk Pancakes
Eine beliebte Variante in den USA sind Buttermilk Pancakes und genau die machen wir heute. Vegane Buttermilch ist bei uns schon fast ein Klassiker. Ob Cupcakes, Muffins, Schokoladenkuchen oder Ranch Dressing, überall machen wir unsere pflanzliche Buttermilch ganz einfach selbst. Das ist auch keine Hexerei, wir mischen pflanzliche Milch mit etwas Apfelessig und das wars.
Ansonsten ist es ganz einfach: Mehl - wir mischen Kokosmehl und Weizenmehl -, Zucker, etwas Salz, Vanille für etwas mehr Tiefe und natürlich Backpulver. Das macht die Pancakes schön fluffig. Wir nehmen übrigens Weinstein-Backpulver, das ist im Gegensatz zu herkömmlichem Backpulver fast geschmacksneutral. Das gibt es in jedem Supermarkt. Ei-Ersatz ist wie so oft nicht nötig, das Gericht funktioniert auch ohne.
So, es wird Zeit, dass ihr euch ein super fluffiges Frühstück gönnt. Lasst euch die Pancakes schmecken!
Vegane Ernährung für Anfänger: Vor- und Nachteile
Rezept für Vegane Buttermilk Pancakes
Zutaten für 8 Pancakes
- 100 g Weissmehl
- 25 g Kokosmehl
- 2 EL Rohrohrzucker
- 1 TL Vanillepulver
- 1½ EL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 240 ml pflanzliche Milch
- 1 EL Apfelessig
- Beeren für die Garnitur
- Ahornsirup zum Beträufeln
Zubereitung
- Für die Buttermilch den Apfelessig mit der pflanzlichen Milch verrühren und kurz ziehen lassen.
- Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mischen.
- Die Essig-Milch-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem homogenen Teig verrühren und 15 Min ruhen lassen.
- Etwas Öl in der Bratpfanne erhitzen, dann 1 Espressotasse Teig (ca. 80 ml) in die Pfanne geben und den Pancake wenden, sobald sich Blasen bilden und ca.
Vegane Pancakes - Das Grundrezept
Dieses simple Rezept beweist, dass der Klassiker für einen reichhaltigen Brunch auch ohne Eier luftig wird.
Zutaten
- 270ml Soja- oder Hafermilch
- 2EL Raps- oder Sonnenblumenöl
Zubereitung
- Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel mischen.
- Sojamilch, Öl und Ahornsirup dazugeben und alles mit einem Schwingbesen glattrühren bis ein flüssiger Teig entsteht.
- Teig portionenweise in eine heisse Bratpfanne geben und die Pancakes goldbraun braten. Jeweils wenden, sobald der Teig auf der Oberseite fest ist.
Tipp: 70 ml der Milch mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser ersetzen. Frische Pfannkuchen wie von der Oma... naja, fast!
Herzhafte Variante: Vegane Pancakes mit Kichererbsen-Curry
Herzhaft belegt mit unserem leckeren Kichererbsen-Curry - getoppt mit Crème fraîche, frischen Tomaten und Frühlingszwiebeln! Einen Teelöffel Öl und je 2EL Teig für einen Pfannkuchen in die Pfanne geben.
Die vegane Ernährung hat abseits der Weltprobleme wie klimaschädliche Massentierhaltung auch viele Vorzüge für dein Wohlbefinden. Mit unserem veganen Kichererbsen-Curry fällt es leichter denn je, eine vegane und proteinreiche Ernährung in den Alltag zu integrieren - auch ohne den Einsatz von Fleisch. Mit Löwenanteil kannst du deine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung sicherstellen. Ohne den Aufwand jeden Tag frisch kochen zu müssen.
| Nährwertangaben | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | Ca. 350 kcal |
| Protein | 15 g |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 50 g |
Bitte beachte: Wenn du die Mengenangaben selbst anpasst, kann es passieren, dass dir das Rezept nicht perfekt gelingt.
tags: #vegane #sube #pfannkuchen