Das Stockbrot ist ein Klassiker unter den Outdoor-Rezepten und hat sich seit seiner Entstehung als einfache Nahrung im Freien zu einem beliebten kulinarischen Highlight entwickelt. Ob beim Camping, bei lustigen Gartenfesten oder einfach beim lauschigen Lagerfeuer. Es eignet sich perfekt für Lagerfeuerabende, Grillpartys, Familienausflüge und auch für Kindergeburtstage. Das Backen von Stockbrot ist eine spassige Aktivität, die ganze Generationen verbindet.
Das Grillen von Stockbrot ist eine Mischung aus Teig, Feuer und Spaß! Die leckere Kunst, Stockbrot zu wickeln, über dem Lagerfeuer zu backen und gleichzeitig ein Abenteuer erleben. Hier findest du ein einfaches Rezept ohne Quark und Hefe, das garantiert gelingt.

Was ist Stockbrot?
Ein Stockbrot besteht aus einem einfachen, aber geschmeidigen Teig, der auf einen Holzstock gewickelt wird und über der Glut oder über dem Grill gebacken wird.
Warum ein Rezept ohne Quark und Hefe?
Stockbrot ohne Hefe ist denkbar einfach: Du ersetzt die Hefe einfach durch Backpulver und schon geht dein Stockbrot genauso gut wie mit Hefe auf. Allerdings ändert sich durch das Backpulver die Konsistenz des Stockbrots, es wird eher kuchenähnlich.
Einfaches Stockbrot Rezept ohne Hefe und Quark
Zutaten:
- Mehl
- 2 TL Backpulver
- Salz
- Wasser
Optionale Zutaten für eine süße Variante:
- 2 Eier (anstatt Wasser)
- Prise Salz
- 100g Zucker
Zubereitung:
- Gib Salz, Backpulver und Mehl in eine Rührschüssel und vermische die Zutaten.
- Nach und nach die Milch dazugeben.
- Aus allen Zutaten einen Teig formen.
- Die Konsistenz sollte unbedingt fest sein, sonst haftet der Teig nicht am Stock.
- Nun lass den Teig ein paar Minuten stehen, um etwas aufzugehen.
- Jetzt werden vom Teig kleine Stücke abgeschnitten und mit den Händen zu einer dünnen Rolle gerollt.
- Reisse anschliessend ein Tennisballgrosses Stück ab, rolle es in den Händen und wickel ihn auf den präparierten Stock.
- Das Brot vorsichtig über dem Feuer drehen und den Stock langsam drehen, um ein gleichmäßiges Backen zu gewährleisten.
Glutenfreies Stockbrot Rezept
Für alle, die auf Gluten verzichten müssen, gibt es auch eine leckere Alternative:
Zutaten:
- 2 Tassen glutenfreies Mehl (eine Mischung aus Reis-, Mais- und Kartoffelstärke eignet sich hervorragend)
- 2 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Esslöffel Zucker
- 1/2 Tasse Milch (laktosefrei, falls erforderlich)
- 1/4 Tasse Wasser
- 1/4 Tasse zerlassene Butter oder Pflanzenöl
Zubereitung:
- Glutenfreies Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und in einer großen Schüssel gut vermischen.
- Milch, Wasser und zerlassene Butter (oder Öl) zu den trockenen Zutaten hinzufügen.
- Die Zutaten verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
- Den Teig einige Minuten kneten. Der Teig muss geschmeidig sein und sich gut formen lassen. Bei glutenfreiem Teig kann dies zur Verbesserung der Textur beitragen.
- Man teilt den Teig in kleine Portionen und formt daraus lange Stränge, die man um die Enden von sauberen, langen Stöcken wickeln kann, die im Ofen gebacken werden.
- Die Teigschlangen spiralförmig um die Enden der Stöcke wickeln.
- Das glutenfreie Stockbrot backen, bis es goldbraun ist. Das dauert etwa 10-15 Minuten, je nach Stärke des Feuers.
- Das gebackene Knüppelbrot kurz abkühlen lassen. Dann vom Stock nehmen.
Die richtige Wahl des Stocks
Beim Grillen von Stockbrot ist die Verwendung von geeigneten Ästen oder Stöcken über dem Feuer wichtig.
- Material: Nur ungiftiges, unbeschichtetes und unbehandeltes Holz verwenden.
- Stelle sicher, dass das Holz nicht behandelt oder lackiert ist, da beim Erhitzen gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen können.
- Äste vom Haselnussstrauch, Birken- und Weidenzweige eignen sich!
Tipps für die Zubereitung
Um das Stockbrot optimal zu grillen und ein gutes Ergebnis zu erzielen, sind einige praktische Tipps wichtig.
- Ein entscheidender Punkt für ein gleichmäßig gebackenes Stockbrot ist die Dicke des Teigstrangs. Ein zu dicker Strang benötigt mehr Zeit zum Garen und kann leicht anbrennen, bevor das Innere gar ist.
- Um das Stockbrot stabil zu halten und gleichzeitig sicherzustellen, dass es nicht herunterfällt, eignet sich eine Stütze aus Backsteinen oder der Rand einer Feuerschale.
- Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Drehung des Stockbrots während des Backvorgangs. Ein Stockbrot, das nur auf einer Seite gebraten wird, ist ungleichmäßig gebacken und kann innen roh bleiben.
- Um das Stockbrot aromatisch zu verfeinern, können Kräuter oder Gewürze unter die Teigmasse gemengt werden.
5 passende Dips zu Stockbrot
Ein Stockbrot schmeckt nicht nur alleine, sondern auch in Kombination mit verschiedenen Dips. Diese können vorab zubereitet werden und sorgen für eine abwechslungsreiche Geschmackspalette.
- Knoblauch Dip: Gehackten Knoblauch, saure Sahne und ein wenig Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Tomaten Dip: Frische Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, Olivenöl, Salz und Pfeffer mixen. Das Ergebnis ist ein köstlicher Tomaten-Dip.
- Hummus: Hummus ist eine gute Beilage. Hummus kann entweder fertig gekauft oder selbst zubereitet werden. Mische dazu Kichererbsen, Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer.
- Scharfer Senf-Dip: Scharfen Senf mit saurer Sahne, Honig, Dijonsenf und einer Prise Paprika oder Cayennepfeffer mischen.
- Zaziki: Griechischer Dip, wird aus Joghurt, Gurken, Knoblauch und frischen Kräutern wie Dill und Minze zubereitet.
Sicherheitsaspekte beim Stockbrot-Grillen
Obwohl das Stockbrot-Grillen ein einfacher Vorgang ist, sollte man dennoch einige Sicherheitsaspekte beachten, um Unfälle zu vermeiden.
- Wenn Kinder am Stockbrot-Grillen teilnehmen, sollten sie nur mit dem Teig kneten und wickeln, nicht aber mit dem Feuer in Kontakt kommen.
- Ein weiterer Sicherheitstipp ist, die Stockbrote nicht zu weit ins Feuer hinein zu schieben. Sie sollten immer über der Glut, aber nicht in der Flamme gebacken werden.
- Es ist wichtig, dass die Stockbrote immer gut sichtbar sind, sodass man sie im Auge behalten kann.

Knuspriges Schlangenbrot, am Stock über dem Feuer gebacken, ist ein besonderer Sommergenuss.
Vor- und Zubereiten: 10 min
Aufgehen lassen: 1 h 30 min
Grillieren: 10 min
Nährwerte pro Stück: 491 kcal
vegetarisch
Zutaten:
- Mehl
- Zucker
- Salz
- Trockenhefe (ca. 7 g)
- Öl
- Halbfettquark
- Wasser
- glattblättrige Petersilie
- Holzstecken oder dicke Holzspiesse
- Knoblauchzehe
- Olivenöl
- glattblättrige Petersilie
- Fleur de Sel
Zubereitung:
- Mehl, Zucker, Salz und Hefe in der Schüssel der Küchenmaschine mischen. Öl, Quark und Wasser beigeben, mit dem K-Haken rasch auf hoher Stufe zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teig zugedeckt ca. 10 Min. quellen lassen.
- Teig halbieren, Petersilie fein schneiden, über die eine Teighälfte streuen, leicht von Hand einkneten. Beide Teige in 2 Portionen teilen, zu 4 langen Rollen von je ca. 40 cm drehen und je um das Ende eines Holzsteckens wickeln. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1½ Std. aufgehen lassen.
- Knoblauch schälen, zu 1 EL Öl pressen, mischen, Kräuter-Schlangenbrot damit bestreichen.
- Holzkohle-/Gas-/Elektrogrill: Schlangenbrote über mittelstarker Glut oder auf mittlerer Stufe (ca. 200 Grad) ca. 10 Min. grillieren, dabei von Zeit zu Zeit wenden.
- Petersilie grob schneiden, mit 1 EL Öl vermischen, die lauwarmen Kräuter-Schlangenbrote damit bestreichen, Salz darüberstreuen.
Tipp: Achten Sie darauf, dass die Teigrollen nicht zu dick sind, sonst wird das Brot nicht richtig durchgebacken. Also lieber etwas dünner ausrollen.
Tipp: Falls Sie das Brot direkt über dem offenen Feuer backen, sollte der Abstand zwischen Flammen und Brot nicht zu gering sein. Ansonsten wird das Schlangenbrot schnell zu dunkel.
Tipp: Ein garantierter Kinderhit: Mischen Sie 3 EL Schoggiwürfeli anstelle des Kräuteröls unter die eine Hälfte des Teigs. Schon haben Sie eine süsse Schlangenbrot-Variante.