Pferdefleisch Steak Zubereitung: Ein umfassender Leitfaden

Das dunkelrote Pferdefleisch ist zart und reich an wertvollen Nährstoffen. Heute wird Pferdefleisch von Feinschmeckern geschätzt, doch früher galt es als «Fleisch der armen Leute». Noch bis 1995 durfte es in der Schweiz nur in speziellen Pferdemetzgereien verkauft werden. Dies, damit Rossfleisch nicht als viel teureres Rind verkauft werden konnte. Kulinarisch kann Pferdefleisch mit dem vom Rind durchaus mithalten.

Das Fleisch ist durch den sehr hohen Eisengehalt noch röter und dunkler als Rindfleisch. Es enthält zudem wenig Fett und einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Das Fleisch, das leicht süsslicher schmeckt als Rind, ist äusserst zart. Trotz diesen Vorzügen wird in der Schweiz nur wenig Pferdefleisch gegessen, was vor allem daran liegt, dass viele Leute das Pferd nicht als Nutztier wie etwa ein Kalb sehen. Gegessen werden hierzulande vor allem die edlen Stücke vom Rücken und vom Hinterteil. Sie können zubereitet werden wie etwa Rindshuft und -filet.

Pferdefleisch ist ein vielseitiges und geschmackvoll nutzbares Fleisch, das bei sachgerechter Zubereitung zu einer bereichernden Ergänzung des Speisezettels wird. Es eignet sich besonders gut zum Grillen, da es bei richtiger Auswahl zart und aromatisch bleibt.

Vorbereitung von Pferdefleisch für den Grill

Die Vorbereitung des Pferdefleischs ist entscheidend, um ein gelungenes Grillgericht zu erzielen:

  1. Pferdefleisch sollte nach dem Schlachten mindestens 2 bis 3 Wochen gelagert werden. Dieser Reifeprozess ist notwendig, um die besondere Geschmackskomponente des Fleischs zu entfalten und eine zarte Konsistenz zu erzeugen.
  2. Ein weiterer Vorschlag zur Vorbereitung des Fleischs ist das Einlegen in Buttermilch mit 5 bis 6 Wacholderbeeren. Dieser Schritt wird in mehreren Rezepten erwähnt und soll den Geschmack des Fleischs optimieren.
  3. Einige Rezepte enthalten auch Anweisungen für die Herstellung von Marinaden, die das Pferdefleisch vor dem Grillen eincremen. Eine Marinade aus Senf, Kokosfett und Zwiebeln wird beispielsweise erwähnt. Die Marinade sollte cremig und dickflüssig sein, damit sie das Fleisch optimal umhüllt und dessen Geschmack betont.
  4. Die Wahl des richtigen Fleischteils ist entscheidend für die Qualität des Grillgerichts. In den Rezepten wird empfohlen, etwas fettreiches Fleisch auszuwählen, da Pferdefett beim Grillen vollständig aufgelöst wird und das Grillgut besonders zart bleibt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Lagerung des Pferdefleischs. In mehreren Quellen wird darauf hingewiesen, dass Pferdefleisch nach dem Schlachten mindestens zwei bis drei Wochen gelagert werden sollte. Dieser Reifeprozess ist entscheidend für die Entfaltung einer würzigen Geschmackskomponente und der zarten Konsistenz.

Ein weiterer Tipp, der aus den Rezepten abgeleitet werden kann, ist die Empfehlung, das Fleisch vor dem Grillen in Buttermilch mit Wacholderbeeren einzulegen. Die Verwendung von Fett ist ebenfalls ein Thema, das in mehreren Rezepten angesprochen wird. Pferdefett besitzt eine geringe Bindung, weshalb es sich beim Grillen vollständig auflöst und das Grillgut besonders zart bleibt.

Rezepte und Zubereitungstipps

Die bereitgestellten Rezepte zeigen, dass Pferdefleisch vielfältig eingesetzt werden kann. Ob als Steak, auf Spieß oder als Hackfleisch-Gericht - die Vielfalt der Möglichkeiten ist beeindruckend.

Hier sind einige Rezeptideen:

Pferdefleischsteaks mit Kräuterbutter

  1. Die Steaks auf den heißen Grill legen und ohne Salz auf beiden Seiten braten.
  2. Die Steaks mit Butter und gehackter Petersilie servieren.
  3. Nach Geschmack kann Salz, Pfeffer, Zitronen- oder Essigspitzer hinzugefügt werden.

Pferdefleischspieße mit pikanter Soße

  1. Das Fleisch und die Zutaten in Würfel oder dünne Scheiben schneiden und abwechselnd auf einen Spieß stecken.
  2. Die Spieße mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  3. Die Butter leicht bräunen und die geriebene Zwiebel anschwitzen.
  4. Konfitüre, Tomatenketchup und Zitronensaft hinzugeben und gut verrühren.
  5. Die Soße unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen und dann die Kaffeesahne zugeben.
  6. Die Spieße können in einer Pfanne mit Fett gebraten oder auf dem Grill gegart werden.
  7. Die fertigen Spieße mit der pikanten Soße anrichten.

Gefüllte Champignons mit Pferdehackfleisch

  1. Die großen Champignons waschen und von Stielen und Futter befreien.
  2. Die Champignon-Stiele, die Petersilie, die Zwiebel und die Knoblauchzehe sehr fein hacken und dann gemeinsam mit dem Eigelb und den in Wasser ausgedrückten Toastscheiben unter das Hackfleisch kneten.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Füllung in die Champignon-Köpfe drücken und diese dann mit Schnittkäse bedecken.
  5. Die so vorbereiteten Champignon-Köpfe in eine gut gefettete Form setzen und im Backofen ca. 20 Minuten garen.
  6. Die 3 kleinen Champignons in dünne Scheiben schneiden und in Butter anbraten.
  7. Den Esslöffel Mehl übersteuben und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  8. Die halbe Tasse süße Sahne zugeben, kurz aufkochen lassen, vom Feuer nehmen und dann das Cremefresh unterrühren.
  9. Zum Schluß die feingehackte Petersilie untergeben. Nur bei Bedarf noch etwas salzen.
  10. Die gegarten Champignons mit der Sahnesoße übergießen und mit Reis oder Weißbrot anrichten.

Pferdefleisch süß-sauer

  1. Nach den 60 Minuten alles in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Die mit wenig Wasser glattgerührte Speisestärke unterrühren.
  3. Einmal aufkochen lassen.
  4. Das Fleisch abschmecken und in einer vorgewärmten Schüssel sofort servieren.
  5. Teigwaren jeglicher Art und frisches Gemüse passen gut dazu.

Teigtaschen mit Pferdehackfleischfüllung

  1. Den Hefeteig in der üblichen Art und Weise vorbereiten.
  2. Das Pferdehackfleisch kurz in der zuvor erhitzten Pfanne mit Erdnussöl oder Biskin anbraten. Das Fleisch wird dabei zu möglichst kleinen Teilen in der Pfanne verteilt, um dem Bratfett viel Angriffsfläche zu bieten.
  3. Feigen, Pflaumen und getrocknete Orangen etwas zerkleinern.
  4. Die durchgebratene Fleischmasse abkühlen lassen, dann mit Feigen, Pflaumen, getrockneten Orangen, Rosinen und getrockneten Mandeln vermengen und gut durchkneten.
  5. Den Hefeteig möglichst dünn ausrollen und zu Quadraten mit ca. 15-20 cm Seitenlänge schneiden.
  6. Die Füllmasse in kleinen Portionen auflegen und Teigtaschen formen.
  7. Die Teigtaschen werden dann gebacken und mit Vanillesoße serviert.

Würzung und Beilagen

Die Wahl der richtigen Würzung und Beilagen ist entscheidend, um den Geschmack des Pferdefleischs optimal zur Geltung zu bringen:

  1. Die Verwendung von Würzen sollte sparsam sein, um den besonderen Geschmack des Pferdefleischs zu erhalten. In mehreren Rezepten wird empfohlen, das Fleisch nur mit Salz, Pfeffer und geringem Öl zu würzen.
  2. Die Beilagen sollten mild gewürzt sein, damit der Geschmack des Pferdefleischs nicht überdeckt wird. Empfehlenswert sind Reis, Pommes Frites, Weißbrot oder frisches Gemüse.
  3. In einigen Rezepten wird Tomatenketchup, Zitronensaft oder herbe Konfitüre als Würze genutzt. Diese Kombinationen tragen dazu bei, das Aroma des Pferdefleischs zu unterstreichen und den Geschmack zu bereichern.
  4. Die Zubereitung kann entweder im Ofen oder auf dem Grill erfolgen. Bei der Verwendung eines Grills ist es wichtig, das Feuer nicht zu heiß zu halten, um das Fleisch nicht zu verbrennen.

Pferdefleisch unterscheidet sich bei der Zubereitung nur wenig vom Rindfleisch. Es ist von dunklerer Farbe und schmeckt minim süsslich. Dazu eine Sauce auf Mehlbasis, das angeröstete Mehl muss mindestens 10 Minuten, besser länger, in Bouillon köcheln, damit der Mehlgeschmack verschwindet und die Sauce bekömmlich wird. Dabei wird reichlich Knoblauch und Peperoncino zusammen mit mildem Rauchpaprika mitgekocht. Peperoncino längs halbieren und die sehr scharfen Kerne herausschaben. Schote klein würfeln.

Butter aufschäumen lassen, Mehl zugeben, rösten bis es gut nussbraun ist. Dabei öfters umrühren. Bouillon dazugiessen, Knoblauch, Peperoncino und Paprika zugeben und 30 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren und ev. etwas Wasser nachgiessen. Sobald Sauce und Beilagen servierbereit sind, Bratbutter bis zum Rauchpunkt erhitzen. Pferdefleisch ist in der Regel zarter als Rindfleisch und auch von dunklerer Farbe. Es besitzt einen typischen, süsslichen Geschmack und es ist sehr fettarm, wodurch es etwas zum Austrocknen tendiert.

Pferdefleisch, vor allem das Filet sollte nur zurückhaltend gewürzt werden, um den charakteristischen Geschmack nicht zu überdecken. 4 Filetsteaks à ca. Filetsteaks salzen und pfeffern und in Bratbutter beidseitig kurz und scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Apfelstückchen zugeben und ca. 1 Minute andünsten, mit der Bouillon ablöschen, ca. Filetsteaks in die leicht köchelnde Sauce geben und ca.

Das Grillen von Pferdefleisch erfreut sich wachsender Beliebtheit, insbesondere in Regionen, in denen Pferdefleisch traditionell auf dem Speiseplan stand oder immer noch eine Rolle spielt. Aufgrund seiner besonderen Geschmacksnote und der zarten Konsistenz bei sachgerechter Zubereitung ist Pferdefleisch eine willkommene Abwechslung zum gängigen Rindfleisch.

In den bereitgestellten Rezepten und Empfehlungen wird deutlich, dass das Grillen von Pferdefleisch nicht nur einfach, sondern auch köstlich sein kann.

Zusammenfassung

Das Grillen von Pferdefleisch ist eine interessante und geschmackvolle Alternative zum herkömmlichen Rindfleisch. Es eignet sich besonders gut für verschiedene Zubereitungsformen, sei es als Steak, auf Spieß oder als Hackfleisch-Gericht. Mit den richtigen Vorbereitungsschritten und einer sparsamen Würzung kann das Pferdefleisch seine besondere Geschmacksnote voll entfalten. Die bereitgestellten Rezepte und Tipps zeigen, dass Pferdefleisch eine willkommene Ergänzung des Speisezettels sein kann und sich besonders gut mit einfachen Beilagen wie Reis, Salat oder Weißbrot kombinieren lässt.

Wer das Grillen von Pferdefleisch ausprobieren möchte, sollte jedoch darauf achten, dass das Fleisch gut gelagert wurde und vor dem Grillen entsprechend vorbereitet wird.

Aspekt Empfehlung
Lagerung Mindestens 2-3 Wochen nach dem Schlachten
Marinade Buttermilch mit Wacholderbeeren
Würzung Sparsam, Salz, Pfeffer, wenig Öl
Beilagen Reis, Pommes Frites, Weißbrot, Gemüse

tags: #steak #vom #pferd