Steak Braten mit Kokosöl: Eine Anleitung für Genießer

In der modernen Küche hat sich Kokosöl als vielseitiges und nahrhaftes Öl etabliert, besonders in Kombination mit Fleisch. Es eignet sich nicht nur zum Braten, sondern auch zum Backen und als Geschmacksverstärker. Besonders in der asiatischen und indischen Küche wird Kokosöl häufig für Gerichte verwendet, die mit Kokosnuss, Currys oder anderen exotischen Zutaten kombiniert werden.

Diese Anleitung präsentiert verschiedene Rezepte und Tipps für die Zubereitung von Fleisch mit Kokosnussöl. Wir werden verschiedene Rezepte präsentieren, die Fleisch mit Kokosnussöl kombinieren. Dazu gehören Rezepte für Hähnchen, Rindfleisch und Schweinefleisch.

Was ist Kokosöl?

Kokosöl ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird. Es ist ein gesättigtes Fett, das bei Raumtemperatur fest und bei Temperaturen über 24°C flüssig ist. In der Küche wird es oft als Alternative zu Butter oder Olivenöl verwendet. Besonders wichtig ist die Verwendung von nativem Kokosöl, das kaltgepresst und unraffiniert ist. Es enthält mehr gesunde Nährstoffe und einen intensiveren Geschmack.

Kokosöl ist besonders hitzestabil und eignet sich somit gut für das Braten und Anbraten von Fleisch. Es kann auch zum Verfeinern von Soßen oder als Grundlage für exotische Gerichte verwendet werden.

Warum Kokosöl zum Braten verwenden?

Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten von Fleisch, da es eine hohe Hitzebeständigkeit aufweist. Im Vergleich zu anderen Ölen hat es einen höheren Rauchpunkt, wodurch es besser für das Anbraten von Fleisch geeignet ist.

Beim Kochen spielen Öle und Fette eine wichtige Rolle: Sie helfen beim Anbraten, sind Teil von Marinaden und geben extra Geschmack. Hier ein paar Tipps, welche Öle und Fette man für welchen Kochschritt verwendet.

Die wichtigsten Öle zum Kochen

  • HOLL-Rapsöl und HO-Sonnenblumenöl: Beide Öle sind fast geschmacklos, hitzestabil und eignen sich bestens fürs Anbraten.
  • Olivenöl: Ein gutes Olivenöl ist nicht zu bitter, sondern aromatisch, fruchtig und nussig. Dieses Öl kannst du vor allem als Finish verwenden.
  • Öle mit Eigenaroma: Sesamöl beispielsweise ist vor allem in der asiatischen Küche sehr beliebt und Kürbiskernöl verleiht dem Essen eine nussige Note.

Die wichtigsten Fette zum Kochen

  • (Brat-)Butter: Butter und Fleisch ist eine tolle Kombination. Verwende deshalb zum Anbraten immer Bratbutter - auch eingesottene Butter oder Butterschmalz genannt.
  • Schweineschmalz: Gerade herzhafte Speisen und Schmorgerichte erhalten durch die Zugabe von Schweineschmalz das gewisse Etwas.
  • Rindertalg: In der Küche kommt Rindertalg vor allem als Bratfett zum Einsatz. Er verfügt über einen kräftigen Eigengeschmack, der in Kombination mit rauchigen Barbecue-Gerichten besonders gut zur Geltung kommt.
  • Geflügelschmalz: Das ausgelassene Fett von Enten, Gänsen und Hühnern gibt es als Geflügelschmalz zu kaufen.
  • Kokosfett: Ob fest oder flüssig: Kokosfett verwendest du, wenn᾽s richtig heiss wird.

Rauchtabelle von Ölen und Fetten:

Öl oder Fett Rauchpunkt
Olivenöl extra vergine 130 - 175 °C
Raffiniertes Olivenöl ca. 220 °C
HOLL-Rapsöl ca. 210 °C
HO-Sonnenblumenöl ca. 210 °C
Natives Sesamöl ca. 170 °C
Butter ca. 175 °C
Bratbutter ca. 205 °C

Rezepte mit Kokosöl

In den folgenden Abschnitten werden wir verschiedene Rezepte präsentieren, die Fleisch mit Kokosnussöl kombinieren. Dazu gehören Rezepte für Hähnchen, Rindfleisch und Schweinefleisch.

Brathähnchen mit Kokosöl

Das Huhn mit Kräutern, Gewürzen und Kokosöl bestrichen, und dann im Backofen gebacken.

Rindfleisch mit Curry und frischer Kokosnuss

Mit Curry und frischer Kokosnuss zubereitet.

Indisches Curry mit Naanbrot

Ein weiteres Rezept ist das indische Curry mit Naanbrot.

Tipps zum Kurzbraten

Perfekte SteaksFleisch ca. 30 Min. vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.Pfanne mit Öl oder Bratbutter bei grösster Hitze heiss werden lassen.Steak nach Angaben im Rezept beidseitig anbraten. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Steak gemäss Angaben im Rezept beidseitig fertig braten.Erst jetzt würzen - geniessen.

Garstufen für Rindfleisch à la minute

Von oben nach unten:

  • Bleu / rare: Bratzeit: beidseitig je ca. 45 Sek.-1 Min.
  • Saignant / medium rare: Bratzeit: beidseitig je ca. 1½ Min.
  • À point / medium: Bratzeit: beidseitig je ca. 2½ Min.
  • Bien cuit / well done: Bratzeit: beidseitig je ca. 4 Min.

Dieses Zubehör brauchst du zum KurzbratenZum Kurzbraten in der Pfanne brauchst du eine Bratpfanne. Beschichtete Bratpfannen haben den Vorteil, dass nichts klebt. Zudem sind sie einfach zu reinigen. Für Poulet empfehlen wir diese Variante. Unbeschichtete Bratpfannen aus Gusseisen oder Edelstahl sind höher erhitzbar und haben den Vorteil, dass sie nach dem Braten einen leckeren Bratensatz hinterlassen, der sich prima als Basis für einen Jus oder eine dunkle Sauce eignet.

Tipp: Erhitze unbeschichtete Pfannen ohne Fett, bis sie richtig heiss sind, und wende das Bratgut erst, wenn sich eine Kruste gebildet hat, dann bleibt das Bratgut nicht am Boden haften.

Tipps und Tricks zum Kurzbraten

  • Arbeite portionenweise: Damit das Fett und die Pfanne nicht zu sehr abkühlen, gib nicht zu viel Fleisch auf einmal in die Pfanne.
  • Brate richtig heiss an: Anbraten erfolgt immer bei maximaler Hitze.
  • Wende das Fleisch vorsichtig: Beim Wenden der Fleischstücke keine Gabel verwenden, durch die Einstiche würde das Fleisch kostbaren Saft verlieren.
  • Bemehle das Fleisch: Geschnetzeltes bekommt durch das Bemehlen eine schöne Kruste.
  • Fleisch erst nach dem Braten salzen: Fleisch und Geflügel erst nach dem Braten salzen.
  • Lässt sich vorbereiten: Kurzgebratenes Fleisch und Geflügel kann im auf 60 Grad vorgeheizten Ofen bis zu 30 Min. warmgehalten werden.

Lagerung von Kokosöl

Kokosöl sollte an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden. Es kann bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, wobei es bei Temperaturen unter 24°C fest bleibt.

Fazit: Kokosöl ist ein vielseitiges und nahrhaftes Öl, das sich gut mit Fleisch kombinieren lässt. Es hat einen intensiven Geschmack und eignet sich gut für das Braten, Backen und Verfeinern von Gerichten. In den Rezepten, die aus den Quellen stammen, wird gezeigt, wie Fleisch mit Kokosnussöl zubereitet werden kann. Ob Hähnchen, Rindfleisch oder Schweinefleisch - Kokosöl verleiht dem Gericht einen intensiven Geschmack und eine knusprige Kruste.

Schnelles "Das perfekte Steak"-Rezept von Steffen Henssler

Die Keto-Diät

Viel Fett und kaum Kohlenhydrate - so lässt sich die Keto-Diät auf den Punkt bringen. In diesem Artikel findest du alles, was du über die Keto-Diät wissen musst: Was darf man essen? Was heisst ketogen eigentlich? Ist die Keto-Diät gesund?

Wer sich mit den Themen Fitness und gesunde Ernährung beschäftigt, kommt heutzutage kaum an dem Begriff Keto-Diät vorbei. In diversen Social-Media-Kanälen, auf Fitnessblogs und auch in zahlreichen Büchern wird der Ernährungstrend vorgestellt. Dabei ist die ketogene Ernährung gar keine neue Erfindung. Bereits im Jahr 1921 entwickelte ein Arzt in den USA die strenge Ernährungsform zur Therapie von Epilepsie - und so wird sie auch heute noch eingesetzt. Heutzutage ernähren sich auch immer mehr gesunde Menschen nach der Keto-Diät - vor allem, um abzunehmen.

Bei der ketogenen Ernährung setzt sich die ideale Verteilung der Makronährstoffe ganz anders zusammen als in der von vielen institutionellen Einrichtungen empfohlenen Mischkost. Bei der Keto-Diät soll die Ernährung zu etwa 80 bis 85 Prozent aus Fett bestehen, zu 10 bis 15 Prozent aus Eiweiß und lediglich zu 5 Prozent aus Kohlenhydraten. Zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass mindestens 50 Prozent unserer Ernährung aus Kohlenhydraten bestehen sollte.

Was ist der Vorteil beim Verzicht auf Kohlenhydrate?

Das Ziel der Keto-Diät ist es, den Stoffwechsel so umzustellen, dass der Körper seine Energie nicht mehr aus Kohlenhydraten, sondern aus sogenannten Ketonen (auch Ketonkörper genannt) zieht, die in der Leber aus Fett hergestellt werden. Dabei werden sowohl körpereigene Fette als auch Fette, die über die Nahrung aufgenommen werden, verwertet.

Bei der herkömmlichen Mischkost zieht der menschliche Körper Energie vor allem aus Kohlenhydraten. Glukose (auch Traubenzucker genannt) kann entweder direkt in kohlenhydratreichen Lebensmitteln vorkommen oder auch in komplexen Kohlenhydraten verbaut sein (zum Beispiel in Vollkornbrot oder Kartoffeln). Im Stoffwechselprozess wird Glukose zerkleinert und in Glykogen umgewandelt und in dieser Form in der Leber und den Muskeln gespeichert.

Wenn wir nun keine oder nur sehr wenige Kohlenhydrate zu uns nehmen, stellt der Körper den Stoffwechsel um: Zunächst verbraucht er die freie Glukose im Blut, anschliessend das Glykogen, das in der Leber und in den Muskeln gespeichert ist. Danach geht es an die Fettdepots. Um Energie zu gewinnen, wandelt die Leber Fettsäuren in Ketone um, die von sämtlichen Zellen als Energielieferant erkannt werden.

Dieser Mechanismus des menschlichen Körpers war ursprünglich vermutlich dazu gedacht, auch bei Nahrungsmittelknappheit das Überleben zu sichern. Auch durch Fasten kann der Ketose-Zustand erreicht werden.

Wichtig zu wissen: Die Ketose setzt nicht sofort ein.

Was darf man bei der Keto-Diät überhaupt essen?

Wie du bereits weisst, wirst du die meisten Kohlenhydrate bei der Keto-Diät aus deinem Ernährungsplan streichen müssen. Du wirst dich also von Brot, Pasta, Pizza und Kartoffeln verabschieden müssen. Hier haben wir die Lebensmittel zusammengestellt, die du bei der ketogenen Ernährung essen darfst - und auch ein paar Tipps und Inspiration für deinen Ernährungsplan.

  • Bei der Keto-Diät landen bevorzugt fettreiche Fische wie Lachs, Hering und Makrele auf dem Teller, die so gut wie keine Kohlenhydrate enthalten und gleichzeitig reich an Vitamin B, Potassium und Selen sind.
  • Fleisch versorgt unseren Körper mit Eiweiß und B-Vitaminen. Um den gewünschten Fettanteil zu erreichen, solltest du bei der Keto-Diät vor allem auf fettreiches Fleisch wie etwa Ribeye-Steak, Nackensteak, Schweinebauch, Speck oder Hackfleisch setzen.
  • Ein Ei enthält weniger als ein Gramm Kohlenhydrate, etwa sechs Gramm Eiweiß und etwa 5 Gramm Fett. Somit sind Eier für die Keto-Diät gut geeignet.
  • Bei Milchprodukten sind sich offizielle Institutionen und Keto-Diät einig: Milchprodukte sind gut für den Körper.
  • Auch wenn die Ernährung zum Grossteil aus Fett besteht, heisst das nicht, dass du keinen knackigen Salat essen darfst.
  • Die meisten Obstsorten enthalten zu viel Zucker und sind entsprechend nicht für die Keto-Diät geeignet. Allerdings musst du nicht komplett auf Obst verzichten: Beeren enthalten wenige Kohlenhydrate und versorgen den Körper mit Vitaminen und Antioxidantien, die vor Entzündungen schützen.

Welche Fette sind geeignet?

  • Besonders gut geeignet für die ketogene Ernährung sind Medium Chain Triglycerides (MCT- Fette), weil der Körper sie besonders schnell in Ketone umwandeln kann. Auf natürliche Weise kommen diese Fette in Kokosöl vor.
  • Olivenöl hat zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit und darf bei der Keto-Diät gerne reichlich verwendet werden. Auch Avocadoöl ist eine gute Wahl.
  • Neben pflanzlichen Ölen darfst du auch zu tierischen Fetten wie Schmalz greifen. Unter dem Namen “Ghee” wird Butterschmalz schon seit Jahrhunderten in der indischen Küche verwendet und erfreut sich auch unter Keto-Anhänger:innen grosser Beliebtheit.

Was darf man trinken?

Da Zucker bei der Keto-Diät tabu ist, fallen Süssgetränke wie Limonaden, Säfte und Softdrinks schon direkt weg. Erlaubt sind Kaffee, ungesüsster Tee und Wasser. Bei allen anderen Getränken - zum Beispiel Wasser mit Geschmack - musst du den Kohlenhydratanteil tracken. Besonders beliebt ist bei Anhänger:innen der Keto-Diät der sogenannte Bulletproof Coffee - schwarzer Kaffee mit Butter und MCT-Öl.

Nach all den Einschränkungen gibt es eine Überraschung: Schokolade ist nicht komplett vom Tisch, sie muss nur über 70 Prozent Kakao enthalten.

Wie viel Kohlenhydrate darf man essen?

Das Kohlenhydratlimit bei der ketogenen Ernährung liegt zwischen 15 bis 50 Gramm. Wer möglichst schnell in die Ketose gelangen möchte, kann seine Kohlenhydratzufuhr drastisch auf bis zu 15 Gramm senken, für eine längere Keto-Diät kannst du bis zu maximal 50 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zu dir nehmen. Wichtig: Die Kohlenhydrate sollten sich vor allem aus komplexen Kohlenhydraten aus Gemüse, Beeren und Milchprodukten zusammensetzen.

Die Keto-Diät im Alltag

Einer der Vorteile der Keto-Diät ist, dass die Ketose das Hungergefühl unterdrückt. Viele Anhänger:innen der Keto-Diät frühstücken entweder gar nicht oder trinken einen Bulletproof Coffee - also schwarzen Kaffee mit Butter und MCT-Öl. Da Brot in der Keto-Diät tabu ist, fällt das klassische Abendbrot weg. Stattdessen kannst du abends ebenfalls eine warme Mahlzeit oder einen Salat essen.

Eine Standardmahlzeit in der Keto-Diät sollte aus kohlenhydratarmem Gemüse und einer hochwertigen Fett- und Proteinquelle bestehen.

Auf Zucker musst du bei der ketogenen Ernährung zwar verzichten; allerdings heisst das nicht, dass du gar keine Desserts mehr essen kannst.

Wie man die Keto-Diät gesund gestaltet

  • Damit du deinen Körper trotzdem mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgst, solltest du unbedingt darauf achten, ausreichend Gemüse, Beeren und Nüsse zu essen.
  • Auch wenn du ein sehr striktes Kohlenhydratlimit einhalten musst, solltest du versuchen, deine Ernährung mit Salaten und kohlenhydratarmen Gemüsesorten möglichst abwechslungsreich zu gestalten.
  • Achte bei der Wahl der Lebensmittel vor allem auf Qualität und Frische. Unverarbeitetes Bio-Fleisch und frisches Gemüse sind deutlich gesünder und enthalten mehr Vitamine und Nährstoffe als Dosengemüse und Wurst.
  • Auch bei der Wahl der Fette gilt: Achte auf Qualität und gesunde, ungesättigte Fettsäuren.

Wie man die Umstellung schafft

  • Deshalb solltest du dich vor der Umstellung schon gut informieren und deine Mahlzeiten planen, damit du während der Umstellung selbst nicht überfordert bist.
  • Überlege dir, welche Lebensmittel du gerne isst und wie du sie in den Keto Ernährungsplan integrieren kannst.
  • Stelle dir am besten für die ersten Wochen direkt einen Ernährungsplan zusammen, auf dem du die Kohlenhydrate entsprechend verteilst.

Bei der Keto-Diät ist Schummeln übrigens nicht erlaubt. Während du bei anderen Diätformen bei einem Ausrutscher einfach etwas zu viele Kalorien zu dir genommen hast, setzt du bei der Keto-Diät die Ketose aufs Spiel.

Für die erste Umstellung ist es sicher hilfreich, die Mahlzeiten zu Hause zuzubereiten. Sobald du ein besseres Gespür dafür hast, wie viele Kohlenhydrate in welchen Lebensmitteln enthalten sind, kannst du auch in Restaurants essen. Viele Restaurants bieten Fleisch- oder Fischgerichte mit Gemüsebeilage an.

Ist Keto gesund?

Ob die ketogene Ernährung gesund ist, kann man bisher leider nicht eindeutig sagen. Einerseits gibt es bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien, die auf positive Auswirkungen auf die Gesundheit hinweisen. Andererseits wird die Stoffwechselumstellung von einigen Nebenwirkungen begleitet und die Langzeitwirkungen sind bisher nicht ausreichend erforscht.

Viele Menschen starten die Keto-Diät, weil sie abnehmen wollen. Dabei kann die ketogene Ernährung tatsächlich unterstützen. Vor allem zu Beginn purzeln die Pfunde sehr schnell, weil der Körper zunächst alle Kohlenhydratspeicher leert. Das dabei freigesetzte Wasser wird über die Nieren ausgespült.

Wie du bereits weisst, wandelt unser Körper bei der ketogenen Ernährung Fettreserven (und natürlich auch das Fett aus der Nahrung) in Ketone um und nutzt diese als Energiequelle. So wird körpereigenes Fett während der Ketose verbrannt, was beim Abnehmen helfen kann.

Einige Studien weisen bereits darauf hin, dass die Keto-Diät bei der Gewichtsreduktion effektiver ist als die herkömmliche Low-Fat-Diät, bei der vor allem auf Fett verzichtet wird.

Keto-Anhänger:innen berichten ebenfalls, dass sie durch die Stoffwechselumstellung weniger Hunger haben und sich durch die erhöhte Aufnahme von Proteinen länger satt fühlen.

Die ketogene Ernährung kann auch bei einem Lipödem helfen. Dabei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, bei der sich grosse Fettzellen an Beinen, Hüften und Po ablagern. Durch die Keto-Diät können diese Fettzellen in Energie umgewandelt werden.

Dass eine Ernährungsform, die komplett auf Zucker verzichtet, gut für die Zähne ist, sollte keine Überraschung sein. Die Keto-Diät senkt das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen, da weder säurehaltiges Obst noch Softdrinks oder Süssigkeiten konsumiert werden.

tags: #steak #mit #kokosol #braten