Spaghetti mit Glas zerkleinern gefährlich: Ein Mythos wird entlarvt

Die Vorstellung, dass das Zerkleinern von Spaghetti mit Glas gefährlich ist, hält sich hartnäckig. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist es tatsächlich riskant, oder handelt es sich lediglich um einen Mythos? Dieser Artikel geht der Frage auf den Grund und beleuchtet die Fakten.

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Die Herkunft des Mythos

Es ist schwer zu sagen, woher der Mythos genau stammt. Eine mögliche Erklärung ist die Angst vor Glassplittern, die beim Zerkleinern entstehen könnten und unbemerkt in die Spaghetti gelangen. Diese könnten dann beim Verzehr zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen.

Die Realität: Wie wahrscheinlich ist eine Verletzung?

Tatsächlich ist das Risiko einer Verletzung durch Glassplitter beim Zerkleinern von Spaghetti relativ gering. Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Art des Glases: Dickwandige Gläser sind stabiler und splittern weniger leicht als dünnwandige.
  • Kraftaufwand: Je mehr Kraft beim Zerkleinern aufgewendet wird, desto höher ist das Risiko, dass das Glas splittert.
  • Beschaffenheit der Spaghetti: Trockene Spaghetti sind spröder und können das Glas zusätzlich belasten.

Es ist also durchaus möglich, dass beim Zerkleinern von Spaghetti mit Glas Glassplitter entstehen. Allerdings sind diese in der Regel so klein, dass sie kaum zu Verletzungen führen.

Alternative Methoden zum Zerkleinern von Spaghetti

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf alternative Methoden zum Zerkleinern von Spaghetti zurückgreifen:

  • Brechen mit den Händen: Die einfachste und sicherste Methode ist das Brechen der Spaghetti mit den Händen.
  • Schneiden mit einem Messer: Auch das Schneiden mit einem Messer ist eine gute Alternative, um die Spaghetti auf die gewünschte Länge zu bringen.
  • Verwenden einer Küchenschere: Eine Küchenschere eignet sich ebenfalls gut zum Zerkleinern von Spaghetti.

Daniel Humm: Ein Spitzenkoch mit ungewöhnlichen Anekdoten

Daniel Humm gilt als einer der besten Köche der Welt. Trotzdem habe er seinen eigenen Kochstil erst vor kurzem gefunden. Über seinen Aufstieg zum «besten Koch der Welt» kursieren Anekdoten, die fast zu gut klingen, um wahr zu sein.

Vor acht Jahren wurde er darüber informiert, dass der berühmte Gastrokritiker Frank Bruni in seinem New Yorker Restaurant Eleven Madison Park essen wird. Damals war es nicht gut besucht. Also lud er 50 Freunde ein, die für ausgelassene Stimmung sorgen mussten. Bruni gab ihm vier Sterne, und das Restaurant ist seitdem immer voll.

Als er noch in der Schweiz arbeitete, im Gasthaus zum Gupf, stand er eines Morgens um vier Uhr auf und wollte auf den Markt in Zürich, doch er kam von der Strasse ab und verunfallte. Statt ein Spital aufzusuchen, nahm er sich ein anderes Auto, holte sich die frischen Kräuter, fuhr zurück und liess sich erst danach behandeln. Er kaufte vor allem Salate.

Im Restaurant Eleven Madison Park hat einer seiner Kellner gehört, wie ein Gast zu seiner Frau sagte, am liebsten hätte er jetzt ein Stück Pizza. Worauf er ihm, zwischen zwei Gängen, auf einer Kartonschachtel eine Pizza servierte.

An seinen Gerichten wirken Dutzende von Köchen mit, oft steckt monatelange Vorarbeit dahinter. Erst hat jemand die Idee, dann wird dran gefeilt, schliesslich kommen Umsetzung und Perfektion. Doch wenn der Gast das Endprodukt auf seinem Teller sieht, soll er von alldem nichts spüren. Als wäre das Essen vom Himmel gefallen, so soll es wirken.

Er denkt nicht täglich dran, dass er im April von der «50 Best»-Liste zum «besten Koch der Welt» gekürt worden ist. Und ihm kommen andere Dinge in den Sinn, wenn er in den Spiegel schaut. Ihm ist es wichtig, beim ganzen Trubel auf dem Boden zu bleiben.

Er sagt, es stellt sich die Frage, ob es so etwas wie das beste Restaurant der Welt oder den besten Koch überhaupt geben kann. Denn eigentlich ist es doch wie in der Kunst, bei Filmen oder in der Architektur. Das beste Haus der Welt gibt es nicht, vieles ist Geschmackssache und eine Trendfrage.

Klarstein Lucia Küchenmaschine: Ein Allround-Talent

Die Klarstein Lucia Küchenmaschine ist ein stilvolles Allround-Wunder für deine Küche. Hochgradig praktisch vereint sie Rührmaschine, Standmixer und Fleischwolf in einem Gerät. Mit 1800 Watt Leistung in 6 Stufen, planetarischem Rührsystem und 5,2-Liter-Edelstahlschüssel schafft sie alle Herausforderungen der modernen Rührkunst.

Frische Smothies und leckere Shakes kreierst du im 1,5-Liter-Mixeraufsatz. Und für Freunde von frischem Hack oder Pasta ist der Fleischwolf-Aufsatz aus Edelstahl die perfekte Ergänzung. Dank Saugnäpfen von unten ist diese LKW Küchenmaschine stabil.

Einige Nutzer bemängeln die Lautstärke des Geräts und die Bedienungsanleitung, die nicht alle Informationen enthält. Trotzdem sind viele begeistert von der Vielseitigkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Klarstein Lucia Küchenmaschine.

Baby Led Weaning: Breifreie Beikost für Babys

Baby Led Weaning bedeutet auf Deutsch "babygeführte Entwöhnung". Oft wird dafür die Abkürzung "BLW" verwendet. Im deutschen Sprachraum ist zudem die Bezeichnung "breifreie Beikost" geläufig. Stattdessen werden dem Baby verschiedene Lebensmittel in Stücken angeboten.

Der BLW-Start erfolgt etwa im Alter von 6 Monaten. Wichtig ist, dass das Baby alle sechs der sogenannten "Beikostreife-Zeichen" erfüllt: Das Baby kann seinen Kopf stabil halten, aufrecht sitzen, der Zungenstossreflex ist weitgehend verschwunden, die Hand-Mund-Koordination ist so weit ausgereift, das Baby macht Kaubewegungen und interessiert sich für das Geschehen am Esstisch.

Zu Beginn sollten die Lebensmittel einerseits fest genug sein, damit Ihr Baby sie gut halten kann, andererseits aber auch weich genug, damit es darauf "herumkauen" kann. Geeignet sind z. B. nicht zu weich gedämpfte oder im Ofen gebackene Gemüsesticks, gebackene Kartoffelschnitze, gedämpfte Broccoliröschen, Gurkensticks, Bananen, Melonenstücke, weiches, reifes Obst, Brot oder in Streifen geschnittenes gedämpftes Fleisch.

Italienische Küche in der Schweiz: Ein Pionier der Integration

Die italienische Küche galt früher - wie die Italiener auch - als exotisch und war in der Schweiz nicht immer willkommen. Dies ist die Geschichte eines Pioniers der italienischen Küche, der in der Schweizer Hauptstadt dazu beitrug, die grösste ausländische Gemeinde im Land zu integrieren, eine Mahlzeit nach der anderen.

Adriano Tallarini kam in Urbania zur Welt, in der Provinz Pesaro im Osten Italiens. Seine Eltern betrieben dort eine Osteria. Er kam 1955 in die Schweiz. Nach einer ersten bizarren Erfahrung, als er in im Skisportort Wengen im Bahnhofbuffet arbeitete, kam Tallarini nach Bern und trat eine Stelle als Kellner im Restaurant "Walliser Kanne" an.

Danach entschied er sich, seine Ausbildung abzuschliessen und übernahm schliesslich die Leitung der "Casa d'Italia". Dort begann der Kampf seines Lebens und seine wahre Leidenschaft. Das Restaurant war alt, und alles musste renoviert werden. Er hat damals unglaublich viel Arbeit investiert. Sein Arbeitstag begann um sechs Uhr morgens und dauerte zwölf Stunden.

1982 wurde die "Segregation" schliesslich offiziell beendet. "Jetzt sind die Spaghetti legal" hiess es dazu in einer Schlagzeile der lokalen Berner Zeitung BZ. Ein Jahr darauf erklärte der damalige Berner Stadtpräsdient Werner Bircher in einem Empfehlungsschreiben, "mit viel Mut, Können und Hingabe hat Adriano Tallarini die 'Casa d'Italia' zur vollen Entfaltung gebracht und entscheidend dazu beigetragen, durch die geteilte Freude an gutem Essen an diesem Ort gute Beziehungen zwischen Italienern und einheimischen Bernern zu schaffen".

Portugiesische Bäckereien in der Schweiz: Ein Stück Heimat

Rund 270'000 Portugiesinnen und Portugiesen leben in der Schweiz, sie sind die drittgrösste ausländische Gemeinschaft im Land. Viele von ihnen leben in der französischsprachigen Schweiz. Im Kanton Neuenburg zum Beispiel ist "da Silva" zum häufigsten Nachnamen geworden, weit vor traditionellen kantonalen Namen wie Jeanneret oder Robert.

Im Lauf der Jahre sind portugiesische Restaurants zu einem festen Bestandteil der Gastronomie von Orten wie Freiburg geworden, wie die traditionellen Weinkeller oder Fondue-Restaurants. "Das Brot selbst ist das Gleiche, die Zutaten sind die Gleichen, aber es gibt verschiedene Techniken und Gewohnheiten", sagt Lopes über ein Grundnahrungsmittel, das zur schweizerischen und zur portugiesischen Küche gehört. Aber die Portugiesen würden zwei oder gar drei Mal so viel Brot essen wie die Schweizer, sagt der Bäcker.

Lopes passte seine Bäckerei denn auch an die Schweizer Gewohnheiten an. Er kam auf ein Abenteuer in die Schweiz, nicht aus Not wie viele Leute. "Die Schweiz ist ein Land, das für Schokolade bekannt ist, und ich bin ein Schokolade-Fan. Das ist die Art der Gebäckskunst, die mich am meisten interessiert."

Liyah Huiling Jenni: Eine Taiwanerin erobert die Schweizer Küche

Im Herbst 1998 war Liyah Huiling noch eine "einfache Angestellte" in Taipeh, die nicht kochte. Liyah Huiling Jenni war eine Globetrotterin, bevor sie sich mit ihrer Familie in einer kleinen Schweizer Gemeinde niederliess. Heute ist sie in der Stadt Olten ein Begriff und kocht und serviert Speisen aus Asien und ihrer Heimat Taiwan. Ohne die Schweiz wäre es nie so weit gekommen.

Als sie immer weiter weg von ihrem Heimatort reiste, mit ihrem Ehemann schliesslich in die USA, nach Malaysia und Bahrain zog, verlor sie auch die Gelegenheit, ihre Kochkünste zu vertiefen - es gab immer irgendwo gutes asiatisches Essen. Ohne die Schweiz wäre Liyahs gastronomisches Talent vielleicht unentdeckt geblieben. "Die Schweiz hat mich Kochen gelehrt" 2006 kehrte die Familie zurück in die Heimatstadt ihres Ehemanns, nach Olten, eine Stadt in der deutschsprachigen Schweiz zwischen Bern und Zürich.

Anfänglich litt Liyahs Verdauungssystem in der Schweiz, wurde aber durch den Geruch aus den Nachbarküchen angeregt. "Der Grund, wieso ich mich entschieden habe, in dieser Wohnung zu leben, war der angenehme Geruch von Essen", sagt sie. "Als ich zum ersten Mal hierherkam, lag der Duft indischer Küche im Treppenhaus, und mir wur..."

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