Spaghetti Carbonara, Kaffee oder Tee: Ein Vergleich

Tauche ein in die Welt von Spaghetti Carbonara, entdecke die Unterschiede zwischen Cold Brew und Eistee, erfahre mehr über die Vorzüge von Matcha und lass dich von köstlichen Tee-Rezepten inspirieren. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Vergleich von Kaffee und Tee, beleuchtet die italienische Küchenkunst und gibt Tipps für weihnachtliche Spaziergänge.

Die Gustoni Bio Hartweizen-Spaghetti sind mehr als nur eine Beilage; sie sind das Herzstück eines jeden italienischen Gerichts. Die Pasta wird nach traditionellen Methoden hergestellt, wobei der Hartweizengrieß durch Bronzeformen gepresst wird. Unsere Gustoni Bio Hartweizen-Spaghetti kochen innerhalb von 10 bis 12 Minuten zu perfekter Al-Dente-Konsistenz, was sie zur idealen Grundlage für die verschiedensten Pasta-Gerichte macht.

Spaghetti Carbonara: Ein Klassiker im Vergleich

Wie bereiten Hazan und Gray/Rogers Spaghetti Carbonara zu? Der Vergleich soll eine gewisse Einsicht bieten.

Hazan stellt Carbonara ins Kapitel «Saucen» und verortet die Entstehung des Gerichts ins Nachkriegs-Rom, wo amerikanische Soldaten ihren italienischen Freunden Speck und Eier brachten und sie baten, etwas daraus zu kochen. Sie verwendet Pancetta, aromatisiert das Öl, indem sie darin Knoblauch röstet, gibt etwas Weisswein hinzu und bedient sich für sechs Portionen zweier grosser Eier. Beim Käse nimmt sie Pecorino romano und Parmiggiano reggiano, je hälftig. Ausserdem gehackte Petersilie.

Das «River Café» fügt das Gericht im Kapitel «Pasta» unter «Spaghetti» ein. Gray/Rogers nehmen etwas weniger Pancetta, eine rote Zwiebel, zusätzlich etwas Butter, ebenfalls Petersilie und die gleichen Mengen derselben Käsesorten. Der grosse Unterschied liegt bei den Eiern. Hier werden nicht weniger als neun Eigelbe zugegeben. (Ich bin immer etwas ratlos, was ich in einem solchen Fall mit neun Eiweissen anstellen soll. Das gibt etwa sechs Backbleche voll mit Meringue, halleluja.)

Die besten Spaghetti Carbonara meines Lebens ass ich einst in einer schäbigen Hütte am Pistenrand in Courmayeur, im Aostatal. Dort, wo Italiener auch Französisch sprechen. Die Spaghetti kamen in einer verbeulten Bratpfanne und waren göttlich. Ich habe seither versucht, sie in etwa so zuzubereiten wie die Köchin in jener heruntergekommenen Hütte. Daher ist mein eigenes Rezept für Carbonara noch etwas simpler als diejenigen in den beiden Standardwerken. Man muss nichts abmessen, Handgelenk mal Pi reicht alleweil. Variieren ist erlaubt. Wichtig ist, dass die Zutaten gut sind.

Spaghetti carbonara «simpel» - Zutaten und Zubereitung

Mengenangaben für eine Person, bei mehreren einfach multiplizieren.

Zutaten:

  • 100 bis 150 g gute Spaghetti oder Spaghettoni
  • 50-70 g Bratspeck in Streifen
  • 1 frisches Bio-Ei
  • mind. 2 EL geriebener, gereifter Parmesan oder je 1 EL Parmesan und Pecorino (was grad da ist)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Einen Topf Wasser ansetzen und zum Kochen bringen.
  2. Die Speckstreifen in kleinere Streifen schneiden und in eine heisse Bratpfanne geben. Anbraten, bis sie an den Rändern etwas knusprig sind, aber noch keine Speckchips. Pfanne vom Feuer nehmen.
  3. Wenn das Wasser brodelt, salzen, Spaghetti reingeben und diese al dente kochen.
  4. Derweil das ganze Ei in eine Schüssel geben und verquirlen. Die beiden geriebenen Käse dazugeben und gut vermengen.
  5. Wenn die Spaghetti ready sind, abgiessen und noch dampfend in die Schüssel zu Ei und Käse geben. Gut vermischen und den Speck aus der Pfanne dazugeben (das ausgelaufene Fett muss nicht unbedingt mit, ein bisschen schadet aber nicht).
  6. Pfeffern, alles gut untereinanderbringen und sofort in einem vorgewärmten Pastateller servieren. Zusätzliches Salz ist meist nicht nötig, Speck und Käse reichen hier völlig aus.

Die perfekte Spaghetti alla Carbonara | Rezept mit Cornelia Poletto

Wer Vegi will: Den Speck kann man ersetzen, etwa durch blättrig geschnittenen, leicht gesalzenen, gebratenen Knoblauch.

Weinempfehlung

Weinmässig würde ich bei Weiss bleiben. Italienische Weissweine beginnen und enden leider vielerorts bei Pinot grigio aus dem Veneto. Das Resultat sind geschmacklich dünne Weine. Eine gute Wahl zur Carbonara wäre ein italienischer Chardonnay der besseren Sorte. Aus dem Südtirol oder etwa aus Sizilien, wo das Zeug auf vulkanischen Böden wächst. Denkbar wäre etwa auch ein spritziger Verdicchio aus den Marken.

COLD BREW vs. EISTEE: Ein Vergleich

Obwohl sowohl Eistee als auch Cold Brew kalte Zubereitungen sind, sind beide Möglichkeiten grundweg unterschiedlich. Tatsächlich eignen sich bestimmte Tees für die ein oder andere Zubereitungsart besser. Einfach ausgedrückt unterscheiden sich Cold Brew und Eistee vor allem durch die Aufgusstemperatur des Wassers während des “Aufbrühens”.

Cold Brew bezieht sich, wie der Name schon sagt, auf den Vorgang des Aufbrühens von Tee mit kaltem Wasser. Dieser Prozess hat seinen Ursprung in Japan, als Teetrinker während der sommerlichen Hitzewellen ein kühlendes Getränk benötigten. Sie tauchten die Teeblätter stundenlang in das kalte Flusswasser ein, so dass der Aufguss in aller Ruhe genossen werden konnte. Die Japaner entwickelten auch eine andere Art des kalten Aufbrühens, die als kooridashi bekannt ist, eine Methode, bei der nur die feinsten Teeblätter und Eis zum Aufbrühen verwendet werden.

Cold Brew: Zubereitung und Empfehlungen

Kalt gebrühter Tee beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der bestimmte chemische Verbindungen an das Wasser abgegeben werden, wobei die drei bemerkenswertesten Verbindungen das Koffein, die Antioxidantien und das L-Theanin sind. Kaltes Aufbrühen funktioniert bei den meisten Tees, aber die beste Methode ist von Teefamilie zu Teefamilie doch etwas unterschiedlich.

Empfohlene Aufgusszeiten:

  • Japanische Tees: 2 - 4 Stunden
  • Andere Grüntees: 4 - 6 Stunden
  • Oolongs 3 - 4 Stunden
  • Schwarze Tees 6 - 8 Stunden
  • Weisse Tees 6 - 8 Stunden
  • Kräutertees (nach Hitzewallungen) 6 Stunden

Eistee: Die schnelle Alternative

Im Gegensatz zu Cold Brew wird bei Eistee während der Extraktion stets heisses Wasser verwendet. Daher ist die Zubereitung von Eistee viel schneller als die von kalt gebrühtem Tee. Zuerst wird der Tee gemäss den Anweisungen auf der Verpackung in heissem Wasser aufgegossen, wobei nur die Hälfte des benötigten Wassers verbraucht wird. Während der Tee aufgebrüht wird, wiegen Sie die Eiswürfel in einem Servierkrug. Das Gewicht sollte der restlichen halben Portion Wasser entsprechen, die beim Aufbrühen weggelassen wurde. Giessen Sie dann den heissen Tee über das Eis und servieren Sie ihn.

Matcha: Mehr als nur Tee

Obwohl vielerorts dem Land Japan die Kreation von Matcha angerechnet wird, entstand der bereits beschriebene Prozess tatsächlich im China des 10. Jahrhunderts unter der Song-Dynastie. Erst ein weiteres Jahrhundert später entdeckten die Japaner diesen Tee für sich und übernahmen den Matcha-Stil. Jetzt, Hunderte von Jahren später, wird die Matcha-Tradition in China nicht mehr wirklich fortgesetzt, sonder ausschliesslich von Japanern bei ihrer Teezeremonie verwendet.

Die Zubereitung von Matcha spielt eine Schlüsselrolle für den erhebenden Genuss jeder einzelnen Tasse. Da das gesamte Blatt zu Pulver gemahlen und nicht wie die meisten Tees in Wasser aufgegossen wird, geniessen Matcha-Trinker das gesamte Spektrum der gesundheitlichen Vorteile dieses Superfoods in einer wesentlich höheren Konzentrationen.

Matcha Rezept: Käsekuchen

Dieser Käsekuchen ist ein relativ einfaches und schnelles Rezept, dass jedoch unglaublich köstlich ist und eine fantastische Variante Matcha zu geniessen. Für diese Zubereitung empfehlen wir unseren Green Lantern Matcha N°308 aber jeder P & T Matcha kann hier Verwendung finden.

Zutaten:

  • Tee
  • Frischkäse
  • Zucker
  • Eier
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Vanilleextrakt
  • Mehl
  • Stärke
  • Sahne
  • Matchapulver

Zubereitung:

  1. Den Tee am besten am 24h zuvor in der Sahne ziehen lassen und diese am Tag des Backens abseihen.
  2. Frischkäse und Zucker cremig rühren bis letzterer aufgelöst ist. Dann jedes Ei einzeln hinzufügen, sobald das vorige inkorporiert ist. Sind alle Eier eingerührt, den Zitronensaft, Salz und Vanilleextrakt zu geben.
  3. In einer separaten Schüssel das Mehl sieben, dann in 3 Schritten die aromatisierte Sahne einrühren, sodass Klümpchen vermieden werden.
  4. Diesen Mix dann vollständig mit der Frischkäsemischung vermengen.
  5. Im auf 220 °C vorgeheizten bei Backofen 60-65 Minuten backen bis der Kuchen tief, goldbraun gefärbt ist und in der Mitte noch wackelt.

Weihnachtliche Spaziergänge mit Kaffee-Stopp

Die Weihnachtszeit kann hektisch sein, umso dringender ist ab und an eine Pause und frische Luft. Hier sind Tipps für ruhige Spaziergänge mit Cafés am Wegrand:

  • Laternentelefon im Hirzel: Nach einem 20-minütigen Spaziergang im Laternenschein ist der Zaubergarten erreicht. Dort warten Punsch, Glühwein und heisse Marroni auf die Spazierenden.
  • Waldpfad mit Weitsicht (Felsenegg): Der Buchenegg-Waldpfad führt vom Chnuschper-Hüsli zur Felsenegg, mit Weitsicht über den Zürichsee und Zwischenverpflegung auf der Karte.
  • Rundweg mit Stopp im winterlichen Gartenbeizli (Lützelsee): Der gut 40-minütige Rundweg ist an Idylle kaum zu überbieten. Heissen Kaffee gibt es im Gartenbeizli Hasel auf halber Strecke.
  • Seedammweg mit Ziel im Winterwunderland (Rapperswil): Der Seedammweg eignet sich für einen entspannten Spaziergang direkt am Wasser. Wer sich zum Abschluss weihnachtliche Atmosphäre wünscht, kann sich im «Winter Village» des Restaurants Lenox zwischen Schaffellen und viel Dekoration mit einem Heissgetränk aufwärmen.
  • Der Lichterweg mit 1000 LEDs (Thalwil): Bereits zum fünften Mal leuchten diesen Winter tausend LED-Lichter den Weg durch das Naherholungsgebiet Mettli. Aufwärmen können sich die Spazierenden ab 17 Uhr in der Chäshütte.
  • Rentier-Adventsweg fast wie beim Weihnachtsmann (Dachsen): Auf dem Mühlebachhof in Dachsen sind nämlich siebzehn der flauschigen Helfer des Weihnachtsmanns zu Hause. Jeden Winter gibt es rund um den Hof einen beleuchteten Rentier-Adventsweg. Im Hofladen gibts zudem Guetsli, Kuchen und Glühmost.

Koffein: Kaffee vs. Tee

Jeden Morgen starten Milliarden von Menschen ihren Tag mit einem koffeinhaltigen Getränk. Tatsächlich ist Koffein einer der am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe der Welt. Es ist ein natürliches Stimulans, das unser Gehirn und unser zentrales Nervensystem unterstützt und uns vorgaukelt, dass wir nicht müde sind.

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