Spaghetti Bolognese selber machen: Ein einfaches Rezept

Spaghetti Bolognese ist das wohl beliebteste Pastagericht Deutschlands! Ob Jung oder Alt, jeder kennt sie, jeder liebt sie.

Wieder einmal möchten wir Dir Bella Italia in Dein Zuhause bringen. Am besten gelingt das immer noch über Gerichte, die genauso einfach wie genial sind. Wie die Küche in Italien selbst! Frische, aromatische Zutaten, unkomplizierte Zubereitung - das alles kommt heute zusammen. Lass es Dir schmecken!

Fragt man in Bologna in einem Restaurant nach Spaghetti Bolognese, bekommt man wahrscheinlich zur Antwort: „Gli spaghetti bolognese non esistono“ (zu Deutsch: „Spaghetti Bolognese gibt es nicht“). Denn eigentlich handelt es sich bei dem italienischen Klassiker um eine Wortschöpfung, die so auf keiner Speisekarte zwischen Turin und Neapel zu finden ist. In Italien bezeichnet man das Gericht als Ragù alla bolognese.

Spaghetti Bolognese ist die Schweizer Variante des italienischen Klassikers "Tagliatelle al ragù".

Hier ist ein einfaches Rezept, um diesen Klassiker selbst zuzubereiten:

Zutaten

Für 4 Portionen:

  • 270 g Fettuccine (oder Spaghetti)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Rüebli
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL italienische Kräuter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 40 g geriebener Hartkäse
  • Öl oder Butter zum Anbraten

Was Du zu Hause haben solltest:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Nährwertangaben (pro Portion):

Nährwert Menge
Energie (kJ) 4082 kJ
Energie (kcal) 976 kcal
Fett 32 g
davon gesättigt 5 g
Kohlenhydrate 116 g
davon Zucker 20 g
Eiweiss 54 g
Salz 2 g

Allergene:

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen) oder daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Milch (einschließlich Laktose)
  • Eier

Bitte beachte auch die Informationen zu Inhaltsstoffen und Allergenen auf dem Produktetikett.

Ragú alla Bolognese - Original Rezept aus der Stadt Bologna

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Rüebli schälen und in kleine Würfel schneiden. Sellerie ebenfalls schälen und würfeln.

  2. Gemüse andünsten: Öl in einer Pfanne oder einem Gusseisentopf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Rüebli und Sellerie zugeben und kurz mitbraten.

  3. Fleisch anbraten: Das Rinderhackfleisch in Butter und Öl unter Rühren anbraten, bis es krümelig ist.

  4. Ablöschen: Mit Rotwein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen.

  5. Köcheln lassen: Gehackte Tomaten, Tomatenmark, Lorbeerblatt und italienische Kräuter zugeben. Die Sauce unter gelegentlichem Rühren bei kleinster Hitze ca. 20 Min. leicht köcheln lassen.

  6. Abschmecken: Bolognesesauce nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

  7. Pasta kochen: In einem grossen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Fettuccine (oder Spaghetti) darin 12 Minuten kochen, bis sie al dente sind. Anschliessend abgiessen.

  8. Servieren: Pasta auf Teller verteilen, Bolognesesauce darüber geben und mit geriebenem Hartkäse bestreuen. Sofort geniessen.

Die erste dokumentierte Erwähnung (Ende des 18. In diesem führt er ein Rezept mit dem Namen „Maccheroni alla bolognese“ an. Fast ein ganzes Jahrhundert später, im Jahre 1982, hinterlegte die Accademia della Cucina und die Confraternita del Tortellino bei der Handelskammer von Bologna ein Rezept, das bis heute als das Original gilt.

Tipps und Tricks

  • Für Vegetarier: Du kannst diese Soße auch für Vegetarier kochen. Du musst einfach nur das Hackfleisch und den Speck weglassen und an deren Stelle andere Zutaten verwenden. Möglich sind Veggie-Hack und Veggie-Speck aus dem Supermarkt.
  • Schneller: Statt frischen Tomaten 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 800 g), abgetropft, verwenden.
  • Fleisch: Rinds-Hackfleisch oder gemischtes Hackfleisch (Schwein und Rind) verwenden.
  • Wein: Rotwein kann durch Bouillon ersetzt werden.

Weiterhin hält sich der Irrglaube, dass „Bolognese“ mit Spaghetti gereicht wird. Doch jeder Italiener weiß: Dicke Saucen haften nicht gut an Spaghetti. Traditionell wird das Ragù mit Tagliatelle serviert. An den breiteren Bandnudeln bleibt die Sauce besser haften. Spaghetti hingegen werden eher mit leichten, dünneren Soßen serviert.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Die Haltbarkeit im Tiefkühler hängt von mehreren Faktoren ab. Je weniger Fett das Fleisch enthält, desto länger lässt es sich im Tiefkühler aufbewahren. Für langes Tiefkühlen sollte das Fleisch vakuumiert werden. Notfalls kann das Fleisch mit einer Alufolie dicht umwickelt oder in einen Gefrierbeutel verpackt werden.

Was schmeckt besser zu Spaghetti als eine Bolognese? Die würzige Tomatensauce mit gehacktem Rindfleisch und Gemüse ist der Saucenklassiker schlechthin.

tags: #spaghetti #bolognese #selber #machen #rezept