Die Geschichte des Hummer-Essens: Von der Cocktailsoße bis zum Präsidentenlunch

Mit den Kindheitserinnerungen ist das ja so eine Sache. Weil, als Knirps guckst du anders in die Welt. Offener. Unbeschwert. Beeinflusst ausschliesslich durch die beiden Menschen, denen du dein Hiersein verdankst. Vor allem guckte ich in die Kochtöpfe. Denn darin rührte die Mama. Und Mama war Kaiserin und Göttin zugleich. Der unantastbare Mittelpunkt des Kinderuniversums.

Die Geschichte des Hummer-Essens ist reichhaltig und vielfältig, von einfachen Cocktailsoßen bis hin zu opulenten Präsidentenluncheons.Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte und Zubereitungsarten von Hummer, sowie die Bedeutung von Hummer in der kulinarischen Welt.

Die Ursprünge der Cocktailsoße

Cocktailsoßen zählen zu den beliebtesten Dips und werden häufig bei Partys, Grillabenden oder Vorspeisen serviert. Sie sind in der Regel auf der Grundlage von Mayonnaise und Ketchup hergestellt und mit weiteren Zutaten wie Gewürzen, Säuren oder Alkohol angereichert. Die Vielfalt an Rezepturen spiegelt die kreativen Möglichkeiten wider, die sich bei der Zubereitung einer Cocktailsoße ergeben.

Cocktailsoßen sind in ihrer Grundzusammensetzung oft ähnlich, unterscheiden sich aber in der Wahl der Zutaten und im Verhältnis der Komponenten. Mayonnaise und Ketchup bilden die Basis, auf die zusätzliche Aromen wie Worcestershiresauce, Meerrettich oder Zitronensaft folgen. In einigen Rezepturen wird auch Alkohol wie Cognac oder Whiskey hinzugefügt, um der Sauce eine besondere Note zu verleihen.

Die genaue Herkunft der Cocktailsoße ist nicht eindeutig bekannt. Es wird angenommen, dass sie ursprünglich für Hummer- oder Garnelencocktails entwickelt wurde. In den USA ist die Sauce heute ein Klassiker, der häufig bei Partys und Vorspeisen serviert wird.

Cocktailsoßen können individuell angepasst werden, je nach Geschmack und Anlass:

  • Schärfe anpassen: Wer eine mildere Sauce möchte, kann Cayennepfeffer oder scharfes Paprikapulver verringern.
  • Alkoholische Variante: Die Zugabe von Alkohol wie Cognac oder Whiskey verleiht der Sauce eine besondere Note.
  • Veganisierung: Wer eine vegane Cocktailsoße herstellen möchte, kann pflanzliche Mayonnaisen oder selbstgemachte Alternativen verwenden.
  • Spezielle Anlässe: Für besondere Anlässe wie Partys oder Hochzeiten kann man die Sauce mit weiteren Aromen wie Rauchgeschmack (z. B.

Cocktailsoßen-Rezepte

Hier sind einige Cocktailsoßen-Rezepte die jeweils unterschiedliche Aromen und Konsistenzen erzeugen:

  1. Einfache Cocktailsoße
    1. Mayonnaise und Ketchup zu gleichen Teilen vermischen.
    2. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  2. Cocktailsoße mit Meerrettich
    1. Mayonnaise und Ketchup zu gleichen Teilen vermischen.
    2. Einen Teelöffel Meerrettich hinzufügen.
    3. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Cocktailsoße mit Whiskey
    1. Mayonnaise, Ketchup und einen Schuss Whiskey vermischen.
    2. Worcestershiresauce, Tabasco und Zitronensaft hinzufügen.
    3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    4. Alles gut verrühren.
  4. Cocktailsoße mit Cognac
    1. Mayonnaise und Ketchup zu gleichen Teilen vermischen.
    2. Einen Schuss Cognac hinzufügen.
  5. Cocktailsoße mit geräuchertem Paprika
    1. Mayonnaise und Ketchup zu gleichen Teilen vermischen.
    2. Geräuchertes Paprikapulver, Zitronensaft und eine Prise Zucker hinzufügen.
    3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Diese Sauce passt gut zu kalten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse oder als Dip zu Rohkost.

Wenn die Holzkohle im Big Green Egg ohnehin glüht und Sie eine Sosse machen möchten, die erhitzt werden muss, können Sie diese auch auf dem Big Green Egg zubereiten. Die Sosse erhält dann gleich eine leckeres, dezentes EGG-Aroma. Diese Sosse passt hervorragend zu Lachs und stellt dank der Crème fraîche eine frische Variante zur üblichen Safranmayonnaise dar. Unglaublich lecker!

Die Holzkohle im Big Green Egg anzünden und mit dem ConvEGGtor und dem Rost, auf 180 °C erhitzen. Das Olivenöl im Sossentopf aus Gusseisen erhitzen.

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Hummer als Teil des Präsidentenluncheons

Schon ein präsidialer Lunch kann mehr als ein Geschichtsbuch erzählen. Die Amtseinführung für Joe Biden verlief bescheidener als für viele seiner Vorgänger. Pandemiebedingt fand das Mittagessen, das traditionell zu Ehren des neuen US-Präsidenten ausgerichtet wird, nicht statt.

Auch wenn das Protokoll für den Lunch nur ein wenig mehr als eine Stunde ansetzt, ist es mehr als ein blosses Mahl. Die Zeitung Roll Call, die sich der Berichterstattung über den Kongress widmet, betrauerte die Absage und nannte einen Platz dort «one of the hottest tickets in town». Selten an dem Tag könne man dem neuen Präsidenten näher sein, Kameras gebe es beim Essen so gut wie nie, und am Ende erhalte jeder ein Geschenk.

Bei Barack Obamas Amtseinführung 2009 waren es Kristallvasen für die 230 Ehrengäste. Auf der Speisekarte standen Hummer, eine New-England-Fischsuppe, Bison-Steak mit Kartoffel-Meerrettich-Puffern und als Dessert Hudson-Valley-Apfelkuchen mit Sauerrahm-Glacé und Käse.

Obama servierte Hummer, Bison-Steak und Apfelkuchen. Joe Biden musste seinen präsidialen Lunch wegen Corona ausfallen lassen.

Knigge beim Geschäftsessen

Sie haben eine Einladung zum Geschäftsessen bekommen? Wahrscheinlich stellen Sie sich zuerst die Frage: Was soll ich anziehen? Bewerben Sie sich für eine Stelle mit viel Kundenkontakt, kann es durchaus sein, dass der Personalchef das Vorstellungsgespräch mit einem Essen in einem gehobenen Restaurant verbindet. Wer hier grobe Fehler macht, muss damit rechnen, trotz guter beruflicher Qualifikationen eine Absage zu bekommen. Bei einem wichtigen Essen warten jede Menge Fettnäpfchen.

Ist die Suppe zu heiss, sind Pusten und Schlürfen tabu! Ebenso darf das Brot nicht in die Suppe gedippt werden. Erlaubt ist es dagegen, den Teller ein wenig zu kippen, damit Suppenreste ausgelöffelt werden können. Aus einer Suppentasse dürfen Reste sogar getrunken werden. Wird vor dem Essen Brot und Butter gereicht, streichen Sie auf keinen Fall ein Butterbrot! Stattdessen brechen Sie jeweils ein mundgerechtes Stück ab, bestreichen dieses einzeln mit Butter und essen es mit der linken Hand. Belegte Brote und Sandwiches werden mit Besteck gegessen.

Es gilt als unfein, Brot in Sossenreste (das gilt auch für Salatsosse) zu tunken. War es früher tabu, Salatblätter zu schneiden, ist dies inzwischen erlaubt. Sie schneiden Spaghetti und löffeln sie dann? Das können Sie tun: aber bitte nur zu Hause! Profis drehen die Spaghetti mit der Gabel auf, weniger Geübte verwenden dazu einen Löffel als Drehunterlage. Pizza muss im Restaurant mit Besteck gegessen werden. Am besten schneiden Sie diese dafür erst in Stücke. War es früher verpönt, Kartoffeln zu schneiden, so ist das heute kein Problem mehr. Während es auf Grillpartys üblich ist Poulet mit den Fingern zu essen, wird es an einer Tafel mit Besteck gegessen. Nur wenn es gar nicht anders geht, dürfen Sie die Hände zu Hilfe nehmen. Wird Ihnen ein Fleischspiess serviert, streifen Sie das Fleisch ab und essen es dann mit Messer und Gabel.

Für Fisch gibt es spezielles Fischbesteck. Fehlt dieses, können Sie zwei Gabeln verwenden. Gräten legen Sie auf einen Extrateller. Eine Herausforderung ist der Hummer: Sie dürfen die Beine und Scheren mit der Hand anfassen, eine Hummergabel erleichtert es, das Scherenfleisch herauszuziehen. Der restliche Hummer wird mit Besteck gegessen. Hat der Koch die Zangen nicht bereits geknackt, benutzen Sie dafür die Hummerzange.

Ob Sie Rot- oder Weisswein bevorzugen, dürfen Sie inzwischen selber bestimmen. Die frühere Regel, dass Rotwein zu rotem Fleisch und Weisswein zu weissem Fleisch gereiht wird, gilt nicht mehr. Weingläser werden übrigens immer am Stiel angefasst. Schenkt Ihnen der Kellner einen Schluck zum Testen ein, möchte er nicht wissen, ob Ihnen der Wein schmeckt: Sie sollen lediglich die Qualität prüfen. Stimmt die Temperatur und „korkelt“ der Wein nicht, bestätigen Sie das durch ein Nicken. Warten Sie bitte ansonsten immer, bis der Gastgeber sein Glas erhebt.

Gern wird nach dem Essen ein Kaffee oder ein Espresso getrunken. Bestellen Sie diesen jedoch niemals, solange am Tisch noch jemand isst. Wer kennt nicht das Benehmen mancher Gäste in Ferienhotels am Buffet. Aber auch wer meint, bessere Manieren zu haben, kann immer noch einiges falsch machen: Auch wenn man sich am Buffet bedient, sollte die Menü-Reihenfolge eingehalten werden. Zuerst also die Vor- und dann die Hauptspeise, abschliessend das Dessert oder Käse. Kreuz und quer essen ist tabu.

Es spielt keine Rolle, ob eine Serviette aus Papier oder Stoff bereitliegt: Stecken Sie diese niemals in den Hemdkragen oder Ausschnitt. Eine Ausnahme bilden nur die speziellen roten Hummerservietten. Falten Sie die Serviette einmal zur Mitte, sodass Sie vor dem Trinken mit der oberen Innenseite den Mund abtupfen können. Nach dem Essen oder wenn Sie zwischendurch aufstehen, kommt die Serviette links neben den Teller. Vielleicht finden Sie, dass all diese Regeln nun doch etwas kompliziert sind. Ein Fauxpas kann immer passieren: Eine Entschuldigung, ein charmantes Lächeln rettet dann die Situation, wenn Sie ansonsten souverän und unverkrampft auftreten.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt sind die Tischgespräche: Auch hier gibt es Regeln, die Sie kennen sollten! Vor allem in einem internationalen Geschäftsumfeld wie auch bei grossen privaten Anlässen gehört Small Talk dazu. Die Atmosphäre ist locker und man lernt sein Gegenüber beim Austausch über das Wetter, das letzte Ferienziel, Kunst, Hobbys etc. auf unkomplizierte Weise besser kennen. Möchten Sie noch etwas bestellen oder die Rechnung begleichen, rufen Sie auf keinen Fall „Herr Kellner“ oder gar „Fräulein“. Machen Sie besser durch ein diskretes Handzeichen oder Blickkontakt auf sich aufmerksam.

Zu guter Letzt soll auch das allgegenwärtige Handy noch erwähnt werden: Im Restaurant muss Ihr Telefon immer abgestellt werden. Erwarten Sie einen unaufschiebbaren Anruf, stellen Sie es bitte auf Vibrationsalarm. Restaurants der gehobenen Klasse ermöglichen meistens, dass das Handy hinterlegt werden kann und der Kellner bei einem Anruf ein Zeichen gibt. Keinesfalls gehört das Handy auf den Tisch.

Ein Fauxpas kann immer passieren: Eine Entschuldigung, ein charmantes Lächeln rettet dann die Situation, wenn Sie ansonsten souverän und unverkrampft auftreten.

Diese vielseitigen Aspekte zeigen, dass der Hummer weit mehr als nur ein Gericht ist. Er ist ein Symbol für Genuss, Tradition und kulinarische Kreativität.

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