Shaun das Schaf Pizza Rezept: Ein spielerisches Kocherlebnis

Wo Shaun das Schaf auftaucht, herrscht nach kurzer Zeit Chaos, aber auch jede Menge Spaß! Inspiriert von der beliebten Animationsserie, gibt es viele Möglichkeiten, spielerisch an das Thema Pizza heranzugehen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige Ideen und Produkte vor, die das Kochen und Spielen mit Pizza verbinden.

Spielerische Pizza-Abenteuer

Die Aufträge trudeln bei der Pizzeria Angelo regelmäßig ein. Die Roller der Lieferanten laufen pausenlos. Nur noch schnell die richtigen Zutaten auf die Pizzen und ab geht’s.

Mozzaroller: Das "Push your luck"-Spiel

Mozzaroller ist im Grunde ein klassisches „Push your luck“ - Spiel. Man würfelt so lange, bis man die Pizza gebacken kriegt, oder macht eben weiter, bis man mitten im Auftrag stecken bleibt. Das wäre dann nicht so gut, aber im Spiel gewinnt die Gier über den Menschen ein ums andere Mal. Es gibt schon einige Spiele, die ganz ähnlich funktionieren, zuletzt z.B. Monster 12.

8 Pizza-Auftragskarten liegen aus und warten auf die Zutaten. Mit 8 Würfeln versucht man sein Glück mit Champignons, Mozzarella, Mais, Oliven, Rucola und Tomaten. Natürlich gehen die Wünsche der Besteller weit auseinander, auch in der Anzahl der Zutaten. Mit dem ersten Wurf checkt man mal ab, was möglich ist.

Man wählt eine der ausliegenden Auftragskarten und legt passende Zutaten-Würfel ab. Nun entscheidet man, wie es weitergeht. Mit einem weiteren Wurf muss man zuerst die begonnene Pizza vollenden, bevor man eine neue beginnt. Natürlich darf man jederzeit passen. Sind zu diesem Zeitpunkt die Auftragskarten voll, sammelt man sie ein.

Für jede unvollendete Auftragskarte erhält man beim Passen jedoch einen Strafchip. Jeder Strafchip bedeutet einen Würfelverlust in der nächsten Runde. Die Auftragskarten unterscheiden sich in den Kundenfarben. Denn Mozzaroller ist auch ein Mehrheitenspiel. Wer die meisten Aufträge eines Kunden erfüllt, bekommt das punktereiche Lieferantenplättchen der entsprechenden Farbe.

Das behält man leider nicht sicher bis zum Ende. Holt ein anderer Spieler mehr Aufträge dieser Farbe ein, wandert das Plättchen weiter. Kann die Auftrags-Auslage nicht mehr aufgefüllt werden, endet die Partie, wenn alle Spieler gleich oft am Zug waren.

Die Abrechnung beginnt: Jede Pizza-Zutat bringt einen Punkte, dazu noch die Lieferantenplättchen und für Bonuspunkte sorgen Pizzen mit Knoblauch und Chili. Mozzaroller liegt auch ein Solospiel bei. Dort tritt man über weniger Runden mit weniger Aufträgen an. Entweder man schnappt sich die Aufträge oder verliert sie an Geschäftsinhaber Angelo.

Die Lösung mit den Strafchips finde ich sehr gelungen. Wenn die eigene Gier zu gross ist, tritt man in der nächsten Runde mit einem oder zwei Würfel weniger an. Und manchmal muss man das Risiko trotzdem eingehen, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Mozzaroller ist ein guter, familiärer Spielfüller mit hohem Glücksfaktor. Schnell erklärt für zwischendurch.

Osmo Pizza Co.: Pizzeria-Management für Kinder

Für das multimediale Lernspielzeug von Osmo gibt es mit «Pizza Co.» ein neues Set. Dabei müssen die Spieler eine Pizzeria zum Laufen bekommen. Und das ist manchmal ganz schön stressig!

Das Wichtigste vorab: «Pizza Co.» kannst du nur spielen, wenn du auch das Genius Starter Kit von Osmo hast. Und ein iPad. Dann verfügst du über ein Lernspielzeug, mit dem Kinder von 5 bis 12 Jahren eine Menge intelligenten Spielspass haben sollten.

Wie auch bei den anderen Sets von Osmo geht auch hier nichts ohne die eigene App. Leider gibt es nicht eine App für alle Osmo-Spiele, sondern du musst für jedes neu gekaufte Set im App-Store die passende App finden und installieren.

Schneller loslegen kann dagegen der Junior-Pizzaiolo. Er übernimmt die Vertretung für einen Pizzabäcker, der dringend Ferien braucht und nach ein paar rudimentären Instruktionen auch schon geschwind ins Hawaii-Hemd schlüpft und verschwindet.

Ab jetzt gilt’s! Es muss genug Geld verdient werden, um die Miete zu bezahlen und sich die ein oder andere Verschönerung oder technische Verbesserung - Stichwort schnellerer Ofen - leisten zu können.

Im Laden bist du als Spieler beides: Pizzabäcker und Servicekraft. In der Küche findest du eine Reihe von Zutaten für deine Pizzen: Pilze, Salami, Peperoni, Anchovis, Oliven und (so schlimm das auch ist) Ananas. Die Kundschaft, allesamt lustige Tiere, bestellen bei dir, und du bereitest die Pizza vor den Augen der Gäste zu.

So siehst du auch gleich, ob du die Wünsche der Gäste erfüllt hast, wenn du die Pizza in den Ofen schiebst. Hier zeigt «Pizza Co.» seine Stärke: Als Spieler musst du möglichst schnell die passenden Zutatenplättchen für die Pizza zusammensuchen.

Sobald sie belegt ist, schiebst du sie nach rechts aus dem Sichtbereich des Osmo-Reflektors und auf dem iPad-Screen wandert sie in den Ofen. Trainiert wird hier die Auge-Hand-Koordination. Und Fehler verzeihen dir die Gäste nicht! Wenn eine Löwin eine zur Hälfte mit Pilzen belegte Pizza will, muss es die Hälfte ihrer Wahl sein. Dass man eine Pizza später auch einfach drehen kann, verstehen oder akzeptieren hier weder Osmo-Reflektor noch die pedantische Grosskatze.

Wenn du aber die Pizza exakt nach Wunsch belegt hast, sind die Chancen auf Trinkgeld nicht schlecht. In der Pizzeria musst du auch abkassieren. Haben Löwe, Nashorn, Bär und Co. gegessen, rufen sie nach der Rechnung. Wenn du früher schon gerne Flohmi gespielt hast, bist du jetzt im Vorteil. Denn die Gäste der Pizzeria haben den Rechnungsbetrag natürlich nicht immer passend.

Deshalb musst du möglichst schnell ausrechnen, wie viel Rückgeld dein Gast bekommt. Ich habe es ausprobiert und gemerkt, wie sehr bargeldloses Zahlen Fähigkeiten wie Kopfrechnen verkümmern lässt. Entschädigt wurde ich für die Anstrengung von einem sehr grosszügigen Lemur, der mir für eine 10-Dollar-Pizza stolze 4 Dollar Trinkgeld gegeben hat.

Alles in allem verspricht «Pizza Co.» eine Menge Spielspass - auch wenn die One-Man-Show mitunter ganz schön stressig ist. In den beiden auszuwählenden Schwierigkeitsstufen wächst du als kleiner Pizzabäcker an den Herausforderungen, bis du aus den Zutaten auch Smileys auf die Pizza zaubern kannst.

Die Reaktionen der Gäste motivieren, immer besser zu werden. Und «Pizza Co.» kannst du auch gut miteinander spielen. So kann ein Kind die Pizzen belegen und backen, das andere ist dran, wenn die Kunden bezahlen wollen und das Wechselgeld ausgerechnet werden muss.

Ein echtes Pizza-Znacht im Stil von Shaun das Schaf

Nach einem erlebnisreichen Tag gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam eine leckere Pizza zu genießen. So auch bei einem Pfadilager, wo ein Pizza-Znacht vorbereitet wurde. Alle freuten sich auf ihre selbst belegte Pizza, die dann auch sehr gut schmeckte. Am Abend gab es Lagerkino mit «Shaun das Schaf».

Hier eine Tabelle mit möglichen Zutaten, inspiriert von den Spielen:

Zutat Beliebtheit Besonderheit
Champignons Hoch Klassisch
Mozzarella Sehr hoch Darf nicht fehlen
Mais Mittel Süßlich
Oliven Mittel Herb
Rucola Mittel Pfeffrig
Tomaten Hoch Fruchtig
Knoblauch Mittel Aromatisch
Chili Niedrig Scharf

Tipp: Lassen Sie Ihre Kinder die Pizza selbst belegen und gestalten. Das fördert die Kreativität und den Spaß am Kochen.

Shaun das Schaf Motivtorte | Fondant Torte

Egal ob mit Spielen oder einem echten Pizza-Znacht - die Welt von Shaun das Schaf bietet viele Möglichkeiten, Spaß und Kreativität in die Küche zu bringen.

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