Schweizer Braten Zubereitung: Ein Festtagsklassiker

Der Schweizer Braten ist ein Festtagsklassiker, der durchaus auch alltagstauglich ist.

Entrecôte auf den Punkt braten

In dieser Version sorgt zusätzliches Kalbsbrät für Extra-Saft und -Geschmack.

Zutaten und Nährwerte

Eine Portion (ohne Randen) enthält ca.:

  • 770 kcal
  • 46 g Eiweiss
  • 37 g Kohlenhydrate
  • 47 g Fett

Hinweis: Enthält Gluten und Laktose.

Zubereitungsschritte

  1. Schweinsfilet im heissen Öl von allen Seiten 2-3 Minuten anbraten und dann aus der Pfanne nehmen.
  2. Schalotten schälen, in Ringe schneiden und im Bratfett glasig dünsten. Thymian zugeben, mit Rotwein und Bouillon ablöschen und bei milder Hitze langsam einkochen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Schweinsfilet mit Salz und Pfeffer würzen. Estragon von den Stielen zupfen, grob hacken und unter das Brät rühren.
  4. Blätterteig ausbreiten und Brät gleichmässig darauf verstreichen. An allen Seiten einen Rand von 1 cm frei lassen. Schweinsfilet in die Mitte setzen. Teigränder mit Eigelb bestreichen, Teig über dem Filet zusammenfalten und mit restlichem Eigelb bestreichen. Nach Belieben mit Teigresten verzieren.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 30-35 Minuten goldgelb backen. 10 Minuten ruhen lassen.
  6. Kalte Butter in Stückchen unter die nicht mehr kochende Schalottensauce rühren und zum portionierten Schweinsfilet servieren.

Dazu passen in Butter gedünstete Randen. Kalbsbrät erhältst du in deiner Metzgerei. Wir empfehlen, es vorzubestellen.

Sauerbraten Variante

Etwas Planung, ein gutes Stück Fleisch und dem Sonntagsbraten wie beim Grosi steht nichts mehr im Wege. Dieser Sauerbraten liegt drei Tage in einer aromatischen Beize aus Wein, Essig und Gewürzen, das macht das Fleisch wunderbar zart und saftig.

Zutaten und Nährwerte (Sauerbraten)

Eine Portion (ohne Kartoffelselleriestock) enthält ca.:

  • 300 kcal
  • 46 g Eiweiss
  • 6 g Kohlenhydrate
  • 9 g Fett

Hinweis: Enthält Gluten, ist aber Laktosefrei.

Zubereitungsschritte (Sauerbraten)

  1. Das Gemüse für die Beize putzen, grob würfeln und mit Rotwein, Essig, Kräutern und Gewürzen in einer Pfanne aufkochen. In eine Schüssel giessen und auskühlen lassen. Den Rindsbraten in die Beize legen (er sollte vollständig bedeckt sein). Zugedeckt 4-5 Tage kühl stellen und das Fleisch täglich wenden.
  2. Braten und Gemüsewürfel aus der Beize nehmen und trockentupfen. Beize aufkochen und den dabei entstehenden Schaum abschöpfen. Dann durch ein feines Sieb giessen und beiseitestellen.
  3. Braten salzen und pfeffern. Olivenöl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten. Braten herausnehmen, Gemüse in den Bräter geben und anbraten. Tomatenmark, Zucker und Mehl dazugeben, kurz anrösten. Die Hälfte der beiseitegestellten Beize unter Rühren dazugeben und aufkochen.
  4. Braten wieder dazugeben (er sollte zur Hälfte mit Sauce bedeckt sein). Mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel auf den Bräter setzen und bei milder Hitze ca. 2,5 Stunden schmoren. Öfter wenden.
  5. Braten herausnehmen, 10 Minuten ruhen lassen, in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Dazu passt Kartoffelselleriestock. Auf Vorbestellung beizt deine Metzgerei den Braten gerne für dich.

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