Burger selbst machen? Perfekte Burger Buns sind der Geheimtipp für das ultimative Geschmackserlebnis beim Burger grillieren. Wer mit viel Herzblut am Grill steht, sollte bei Burgerbrötchen keinen Kompromiss eingehen. Deshalb solltest Du auch deine Buns selbst machen!
Wer hat sich nicht auch schonmal über die Konsistenz oder den Geschmack von im Supermarkt gekauften Burger Buns geärgert? Dem wollen wir entgegenwirken. Gemeinsam mit Bäckermeister und von uns ernannter „Grillfürst-Burgerbrötchen-König“ Dietrich Friesen haben wir die mit Abstand besten Burgerbrötchen gebacken und möchten euch seine Tipps und Tricks auf keinen Fall vorenthalten.
Der Burger Bun ist der erste Schritt, um deinen Burger auszubauen. Du kannst sie entweder schon fertig kaufen oder eben selber machen. Doch selbst gemacht schmeckt doch immer am besten, nicht? Warum dann nicht den Bun einfach mal selber machen. Mit diesem Rezept machst du die ultimativen Burger Buns!
Das optimale Burgerbrötchen ist fluffig und gibt auf Druck leicht nach. Es ist weder zu fest noch zu weich. Über dem Grill musst du es leicht anrösten können, ohne dass es zerbröselt. Zudem schmeckt es ein wenig süsslich und ist damit perfekt auf seine fleischliche Einlage abgestimmt. Schliesslich muss es auch noch einiges aushalten können, denn saftig grilliertes Beef und Toppings muss es verkraften. Durchweichen gilt nicht!
Anspruchsvolle Grillmeister vertrauen deshalb nicht auf gekaufte Buns, sondern legen selbst Hand an und verwandeln ihre Küche in eine Burger Buns Backstube. So kannst du mit verschiedenen Rezepten experimentieren und das für dich perfekte Rezept kreieren. Ausserdem sind handgemachte Kreationen viel leckerer. Wenn es aber mal schnell gehen muss, kannst du natürlich auch Burgerbrötchen kaufen.

So machst du die leckeren Burger Buns selber
Stelle dir eine grosse Schüssel bereit. Giesse 200 ml lauwarmes Wasser und 60 ml (4 EL) Milch hinein. Nun rührst du den Zucker unter. Brösel den Hefewürfel hinein und lasse alles ca. 5 Minuten ruhen. Tipp: Nimm unbedingt frische Hefe für die Burgerbrötchen.
Nach der 5-Minuten-Wartezeit fügst du Mehl, weiche Butter, 1 Ei und Salz hinzu. Verknete alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig. Das kannst du mit den Händen machen, einfacher geht es mit deiner Küchenmaschine.
Tipp: Mit der Küchenmaschine brauchst du auf hoher Stufe ca. 5 Minuten. Dann bekommst du einen wunderbar seidig-glänzenden Teig für die Burger Buns. Je länger du den Teig knetest, umso besser wird übrigens dein Teig. Es muss ein wunderbar glatter und ziehbarer Teig entstehen.
Nun lässt du den Teig erst einmal ruhen. Decke ihn mit einem sauberen Küchentuch ab und stelle ihn an einen warmen Ort. Dort kann er ca. 1 Stunde gehen. Jetzt geht es ans Formen der Buns. Pro Bun brauchst du ca. 80 bis 90 g Teig. Teile den Teig in die jeweiligen Portionen, dazu nimmst du am besten eine Küchenwaage. Nimm eine Teigportion in deine Hand und rolle sie zu einer gleichmässigen runden Kugel. Diese legst du dann auf das Backpapier und drückst sie zu einer flachen Scheibe von ca. 8-9 cm Durchmesser.
Tipp: Je gleichmässiger du die Scheiben formst, desto schöner wird das fertige Ergebnis. Lasse dir also ruhig Zeit, damit das Endergebnis - das perfekte Brioche Burger Bun - passt. Noch einfacher geht es mit Burger Ringen.
Die Teiglinge müssen nun auf dem Backpapier nochmals 1 Stunde abgedeckt ruhen. Das ist wichtig für die „Fluffigkeit“. Heize nun deinen Grill (idealerweise ein Kugelgrill) auf 200 °C vor. Nun bestreichst du deine Buns nochmal mit der Ei-Milch-Mischung. Streue jetzt noch etwas Sesam auf die Burgerbrötchen- durch das Einstreichen mit dem Ei haftet der Sesam gut.
Tipp: Eier und Milch hast du bereits am Anfang der Zubereitung von Burger Buns bereitgestellt. So haben die Zutaten beim Bestreichen der Buns bereits Zimmertemperatur angenommen. Das ist wichtig, denn zu kalte Eier und Milch würden die Buns „erschrecken“.
Schiebe die Teiglinge nun auf einem Pizza- und Brotbackblech in den vorgeheizten Grill und lasse sie ca. 15-20 Minuten backen. Sind sie schön goldbraun, holst du sie heraus und lässt sie auf einem Kuchengitter auskühlen. Die Burgerbrötchen werden mit Ei eingestrichen.
Dietrich erklärt dir auf was du beim Formen der Teiglinge achten musst. Wie erreichst du, dass deine Burger Buns nicht zu hoch werden?
Das beste BURGER BUN Rezept. Punkt! Brioche Burger Buns selber machen
Schwarze Burger Buns selber machen
Willst du ganz besondere Burgerbrötchen selbst machen, dann wandle das obige Rezept einfach ab. Schwarze Burger Buns sind der Hit bei deiner Grillparty! Bei der Zubereitung Schritt 2 fügst du einfach noch 30 g Tintenfisch-Tinte (Sepia) und ca. 25 g Mehl hinzu.
Tipp: Sepia wird oft verwendet, um Pasta schwarz zu färben. Du bekommst sie online im Portionsbeutel, so dass du sie gut portionieren kannst. Da die Tinte färbt, trägst du beim Verarbeiten und Formen des Teigs am besten Einmal-Handschuhe. Beim Backen siehst du natürlich nicht, dass sie sich goldbraun verfärben. Verlasse dich hier auf deine Erfahrung oder mache nach ca. 15-18 Minuten Backzeit den Drucktest. Dazu drückst du auf den Bun und fühlst die Kruste.

Mehltypen im Vergleich
Die meisten Burger Buns Rezepte verwenden Mehl Type 550. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mehl Type 405 und Mehl Type 550? Die Typennummer sagt dir, wie viel Mineralstoffgehalt dein Mehl hat. In vielen Haushalten wird meist Weizenmehl Type 405 verwendet. Bei der Herstellung dieses Mehls werden die äusseren Schalenschichten und der Keim entfernt. Dadurch ist dieses Mehl sehr fein. Zwar hat es nicht so einen hohen Mineralstoffgehalt, dafür sehr gute Backeigenschaften.
In punkto Bindefähigkeit steht das Weizenmehl Type 550 dem Type 405 kaum nach. Da es eine höhere Griffigkeit hat, nimmt es beim Aufgehen des Teiges die Flüssigkeit langsamer auf und eignet sich besonders für die Herstellung von Hefeteigen, Nudel- und Strudelteigen. Auch für helle Brote und Brötchen kannst du es wunderbar verwenden.
Farbvarianten für Burger Buns
Ob rot, gelb oder grün, wenn du Burgerbrötchen selbst machen willst, kannst du sie in nahezu allen Farben strahlen lassen. Knallige Farben erreichst du mit Safran oder Kurkuma für Gelb, Spinat Pulver für Grün oder Rote Beete Pulver für Rot bzw.
Weitere Tipps für perfekte Burger Buns
- Ruhezeit beachten: Auch wenn du es eilig hast, der Teig für selbstgemachte Burger Buns braucht genügend Zeit zum Ruhen.
- Abdeckung: Achte darauf, dass du den Teig beim Gehen locker mit einem sauberen Geschirrtuch abdeckst und stelle die Teigschüssel bzw.
- Gärschrank verwenden: Hier noch ein echter Geheimtipp, damit deine Burger Buns perfekt aufgehen. Verwende einen Gärschrank, damit die Buns beim Aufgehen schön feucht bleiben und so noch besser aufgehen können.
- Experimentieren: Lasse beim Backen von Buns deiner Phantasie freien Lauf. Trau dich ruhig etwas auszuprobieren, bis du die perfekten Burgerbrötchen gefunden hast. Variieren kannst du beispielsweise mit dem Grad der Süsse. Manche mögen liebliche Brioche Brötchen, andere mögen es weniger süss.
- Buttermilch verwenden: Wenn du zu den Grillmeistern gehörst, die milde Burger Buns bevorzugen, kannst du etwas Buttermilch zum Teig geben. So entsteht eine ganz zarte Süsse, die fast nur zu ahnen ist. Magst du es lieblicher, gibst du etwas Zucker dazu. Einige schwören sogar auf eine Prise Vanillezucker.
- Vegane Varianten: Veganer müssen natürlich auch nicht verzichten, denn für vegane Burger Buns tauschst du die Buttermilch einfach gegen Sojamilch aus und kannst sogar, wenn du magst, das Weizenmehl durch Vollkornmehl ersetzen.
Wenn du noch ein Neuling in Sachen Burger Buns bist, ist das folgende Rezept wunderbar geeignet, um deine ersten Hamburgerbrötchen selbst zu backen.
Bevor du die Teiglinge in den Ofen schiebst, muss dieser immer vorgeheizt sein. Sei auch hier geduldig und warte bis die vorgegebene Temperatur erreicht ist. Da jeder Ofen anders ist, lasse die Buns nicht alleine, sondern schaue nach ca. 10 Minuten, wie sie aussehen. Bleib am besten dabei, denn wenn sie goldbraun sind, kannst du sie herausholen. Mit der Zeit weisst du, wie dein Ofen reagiert und weisst, wann die Buns fertig sind.
Lege sie nach dem Backen auf ein Küchengitter zum Auskühlen und decke sie auf keinen Fall ab.
Burger Buns einfrieren
Buns kannst du super einfrieren. So kannst du eine grössere Menge herstellen und hast bei Bedarf - und einer überraschenden Grillparty - immer Buns vorrätig. Packe ein bis zwei Buns in einen Gefrierbeutel und lege sie in deinen Tiefkühler. Gefrorene Buns legst du auf Backpapier, schiebst sie in deinen Backofen (nicht vorheizen) und schaltest auf 150 °C. Nach ca.

Der perfekte Patty
Zum Schluss noch ein Tipp zu den Patties. Schliesslich sollen nicht nur die Hülle, sondern auch der Inhalt perfekt sein. Damit die Patties schön gleichmässig aussehen, nimmst du am besten eine Burgerpresse, zum Beispiel die Grillfürst Burgerpresse. So werden die Patties vollkommen identisch und lassen sich optimal grillieren.
Burger Buns schmecken am besten, wenn sie lauwarm und leicht angeröstet sind. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Für die erste zerlässt du etwas Butter in der Pfanne oder auf der Grillplatte. Dann legst du die Burger Buns mit der Schnittfläche nach unten auf und lässt sie höchstens eine Minute anrösten. Alternativ legst du die Burger Buns auf den Rost über der Flamme bzw. der Glut.
Für Burger eignen sich Buns aus Hefeteig am besten. Die haben ein angenehmes Eigenaroma und die berühmte luftige Konsistenz. Die sorgt zugleich dafür, dass die Burgersauce nicht vom Brötchen läuft. Ansonsten kannst du deine selbstgemachten Buns frei nach deinen eigenen Vorstellungen abwandeln.
Wie schwer ein Burgerbrötchen ist, hängt vom Teig und der Größe ab. Brioche Buns wiegen in der Regel 30 bis 70 Gramm, wobei das nur ein grober Richtwert ist. Wichtiger als das Gewicht ist in der Regel, dass Patty und Bun von der Grösse her zusammenpassen. Dabei sollte das Patty immer einige Zentimeter weniger im Durchmesser haben. Ein guter Trick funktioniert so: Forme das Patty so, dass es roh gleichgroß ist wie die Brötchenhälfte.