Genießt Du beim Italiener auch so gern einen richtig guten Salumi-Teller? In Italien heißen Wurstwaren salumi und das Geschäft, in dem man sie kaufen kann, salumeria. Prosciutto, Mortadella und Salami kennt wohl jeder Freund der italienischen Küche. Doch Italien ist eine Nation mit unglaublich vielen Wurstsorten.
Wir wollen diese Vielfalt unterstützen und auch Dich zu Hause in den besonderen Genuss kommen lassen. Wir haben ein sorgfältig ausgewähltes Spezialitäten-Angebot mit großer geschmacklicher Bandbreite und vielen regionalen Sorten aus kleinen Handwerksbetrieben. Persönliche Beratung ist uns ebenfalls nicht Wurst.
Die Herstellung von Schinken und Wurstwaren ist in Italien eine Kunst und ein hoch angesehenes Handwerk. Viele Rezepturen und Methoden sind gut gehütete Geheimnisse. Wir bieten Dir ausschließlich Würste von kleinen Herstellern an. Die meisten Würste werden aus Schweinefleisch hergestellt und luftgetrocknet.
Für die perfekte Salami braucht man in Italien erstklassiges Schweinefleisch, Salz, Luft und viel, viel Zeit. Aber Achtung: Salami ist nicht gleich Salami! Es gibt mehr als 40 verschiedene Sorten. Die Salami im Piemont wird mit dem Edelwein Barolo verfeinert, in der Toskana würzt man die berühmte Finocchiona mit Fenchelsamen. Im Süden des Landes findet man viel Peperoncino in der Wurst.

Wieso schmeckt italienischer Schinken so lecker und so anders? Genau wie die Salami werden italienische Schinken an der Luft getrocknet. In wärmeren Gebieten, wie denen am Mittelmeer, lässt sich Schinken so gut konservieren. Wir bieten Dir als italienischen Schinken Parmaschinken (Prosciutto di Parma DOP) mit seinem einzigartig delikaten Aroma an. Außerdem erwartet Dich eine geniale Auswahl an Prosciutto crudo. Du kannst Schinken am Stück oder als Aufschnitt kaufen.
Wenn Du original italienisch kochen willst, brauchst Du in vielen Fällen Pancetta. Dieser relativ magere italienische Bauchspeck schenkt Pastasaucen, Füllungen oder Bratenrezepten geschmackliche Tiefe und diesen typisch italienischen Geschmack. Probier doch einfach mal, wir haben viele Sorten im Angebot! Neben Pancetta hat Italien in Sachen Speck noch mehr zu bieten, zum Beispiel den durchwachsenen, geräucherten Südtiroler Speck, der einem rohen Schinken ähnelt und super auf den Brotzeitteller passt.
Die Vielfalt der italienischen Salami
Italienische Salami ist ein Wurstprodukt, das durch sorgfältige Herstellung und die Verwendung hochwertiger Zutaten gekennzeichnet ist. Die Geschmacksnote und Textur hängen stark von der Art des Fleisches, der Würzung und dem Reifeprozess ab. Italienische Salami wird in der Regel aus Schweinefleisch hergestellt, wobei auch Rindfleisch oder Wildfleisch verwendet werden kann.
Die Tiere, aus denen das Fleisch stammt, werden oft im Freien gehalten und mit natürlichen Futterquellen gefüttert. In einigen Fällen werden die Tiere speziell gefüttert, um den Geschmack und die Textur des Fleisches zu beeinflussen. Ein weiterer entscheidender Faktor für die Geschmacksvielfalt ist die Würzung. Traditionelle Rezepte enthalten Salz, Pfeffer, Knoblauch, Fenchelsamen und eine Vielzahl weiterer Kräuter und Gewürze. In einigen Fällen werden Wein oder andere Flüssigkeiten hinzugefügt, um die Aromen zu intensivieren.
Der Reifeprozess ist ein weiterer entscheidender Schritt bei der Herstellung von italienischer Salami. Nach dem Würzen und Mischen wird das Fleisch in Darmhülsen gefüllt und an einem gut belüfteten Ort getrocknet. Dieser Prozess kann mehrere Wochen oder sogar Monate dauern und beeinflusst den Geschmack, die Textur und die Konsistenz der Salami stark.
Italienische Salami ist in verschiedenen Regionen und Städten hergestellt, wobei jede Sorte ihre eigenen charakteristischen Merkmale hat.
Pizza Salami im Test der Stiftung Warentest

Beliebte Salami-Sorten für Pizza
- Salami Milano: Eine klassische, milde Salami mit feiner Textur und leicht süßlichem Geschmack, ideal für mildere Käsesorten.
- Soppressata: Eine rustikale, flache Salami, oft mit Knoblauch, Fenchel, Paprika und Chili gewürzt, die je nach Region unterschiedlich scharf sein kann.
- ’Nduja: Eine streichbare, scharfe Salami aus Kalabrien, die beim Backen wunderbar schmilzt und sich ideal für cremige Käsesorten oder scharfe Pizzen eignet.
- Salami Piccante: Eine scharfe Salami, die oft in der Diavola-Pizza verwendet wird und einen würzigen, leicht rauchigen Geschmack hat.
- Cacciatore: Eine feine, luftgetrocknete Salami mit herzhaftem Geschmack, die sich besonders gut auf rustikalen Pizzen mit verschiedenen Käsesorten wie Pecorino oder Gorgonzola eignet.
- Felino Salami: Sie stammt aus der Region Parma und ist für ihr mildes Aroma und die feinere Körnung bekannt.
- Finocchiona: Eine toskanische Salami, die für ihr charakteristisches Fenchelaroma bekannt ist.
- Napoli Salami: Eine scharfe, stark gewürzte Salami, die oft mit Paprika und Chiliflocken verfeinert wird.
- Calabrese Salami: Eine scharfe Salamisorte aus Kalabrien, die mit scharfen Peperoncini gewürzt wird.
Scharfe Salami auf Pizza: Ein Genuss
Italienische Salami ist eines der beliebtesten Toppings für Pizza. Sie bringt nicht nur Geschmack, sondern auch Aroma und Textur in das Gericht.
Pizza-Variationen mit Salami
- Pizza Salami Milano: Eine der klassischen Pizzasorten Italiens mit Salami Milano, San Marzano-Tomaten und Fior di Latte.
- Pizza Salami Diavola: Eine scharfe Variante der Salami-Pizza mit Salami Piccante oder ’Nduja, roten Zwiebeln, San Marzano-Tomaten und Fior di Latte.
- Pizza Soppressata: Eine rustikale Variante mit Soppressata-Salami, Pilzen, Paprika oder Zwiebeln.
- Pizza Cacciatore: Eine feine, luftgetrocknete Salami-Pizza mit Cacciatore-Salami und verschiedenen Käsesorten wie Pecorino oder Gorgonzola.
Authentische italienische Salami erkennen
Nicht jede Salami, die als „italienische Salami“ bezeichnet wird, ist tatsächlich authentisch. Eine echte italienische Salami stammt aus Italien und trägt oft eine regionale Bezeichnung. Italienische Salami enthält in der Regel nur Fleisch, Salz, Pfeffer, Kräuter und Gewürze.
Eine authentische italienische Salami wird traditionell hergestellt, ohne industrielle Verfahren oder chemische Zusatzstoffe. Bei der Herstellung wird Wert auf die Reifezeit, die Würzung und die Qualität des Fleisches gelegt. Italienische Salami ist oft teurer als industriell hergestellte Alternativen, da die Herstellung aufwendig und die Zutaten hochwertig sind.
Beim Kauf sollte man nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Qualität. Italienische Salami ist nicht nur ein Pizzatopping, sondern auch ein integraler Bestandteil der traditionellen italienischen Küche.
In vielen ländlichen Regionen Italiens wird Salami nach alten Rezepten hergestellt, die über Generationen weitergegeben werden. Dieser Prozess ist oft eine Gemeinschaftsarbeit, bei der Dorfbewohner sich zusammenfinden, um Salami herzustellen und zu teilen. In Süditalien sind Sorten wie die feurige ’Nduja oder die grobe Soppressata besonders verbreitet. In Norditalien hingegen wird oft Salami Milano oder Cacciatore hergestellt.
Die Pizza Bianca: Eine Alternative zur klassischen Pizza
Die Pizza Bianca ist eine Pizza-Variante, die es erlaubt, bestimmte Zutaten und Beläge hervorzuheben, die wir auf unserem gut gereiften Pizzateig platzieren möchten. Normalerweise verbinden wir Pizza immer mit einer Tomatensauce als Basis, auf der dann weitere Beläge kommen. Daran ist grundsätzlich nichts falsch.
Also: Tomate auf Pizza, JA!!! (wie zum Beispiel die perfekte Pizza Margherita!!)Aber nicht zwangsläufig immer und auf jeder Pizza. Könntet ihr euch eine „evergreen“ weiße Pizza mit Burrata, Mortadella und Pistazien auf Tomatenbasis vorstellen? Das würde wirklich keinen Sinn ergeben, denn diese Kombination funktioniert so, wie sie ist, perfekt!
Wir können sie auf verschiedene Arten zubereiten, z.B. als klassische runde Pizza oder neapolitanische Variante, bei der die Zutaten aufeinander abgestimmt sind, um bestimmte Geschmacksmerkmale herauszuarbeiten:(Falls du ein einfaches Rezept für einen Pizzateig brauchst, klicke hier)In diesem Fall habe ich z.B. eine Pizza Bianca mit nur 4 Käsesorten gemacht (Mozzarella, Parmigiano, Taleggio und Gorgonzola). Eine besondere Käsemischung, die eine schöne Würze und ein sehr kräftiges Umami-Erlebnis liefert, ergänzt durch eine würzige calabresische Nduja, eine streichfähige scharfe Salami, die zudem viele würzige Noten mitbringt, einige davon typisch für Nordafrika. Nach dem Backen: Zitronenzeste
Eine Pizza, die ein saisonales Produkt wie Zucchini in den Vordergrund stellt und den Geschmack durch die zitronigen und würzigen Kräuternoten hebt. Nach dem Backen: Frisch gehackte Petersilie und optional TrüffelspäneFür alle Pilzliebhaber ist diese Pizza ein echter Geschmacksknaller! Persönlich könnte ich so eine Pizza immer essen - vielleicht weil ich Pilze und den Wald liebe 😊 Die Kombination mit Taleggio ist fast poetisch, und wenn man Trüffel mag, hebt das den Geschmack noch weiter hervor. Die Steinpilzcreme kann man intensiver oder feiner zubereiten. Und da fragt man sich wirklich: Was hat die Tomate damit zu tun? Nach dem Backen: Valtellina IGP Bresaola, Rucola, Parmigiano Reggiano-Späne, Zitronen-OlivenölEin weiterer Klassiker, der durch seine Schlichtheit überzeugt. Als Alternative kann man auch Parmaschinken statt Bresaola nehmen. Eine Kombination, über die wenig zu sagen ist, ich wette, ihr habt sie schon probiert. Und die Tomatensauce? Nach dem Backen: Geriebener Pecorino Romano, knuspriger Speck, schwarzer Pfeffer und gehackte PetersilieIch liebe Artischocken persönlich sehr. Diese Variante mit würzigem Käse und knusprigem Speck überzeugt mich in jeder Hinsicht, obwohl auch eine reine Artischockenpizza (Artischockencreme als Basis und gegrillte Artischocken, Speck, Pecorino und frische Minze als Topping) spektakulär ist. Ich schätze den Geschmack der Artischocke und den süßlichen Nachgeschmack.
Dies sind nur einige Möglichkeiten. Wie ihr seht, gibt es hier einen riesigen Raum für Kreativität. Die moderne „Gourmet“-Pizza ist im Grunde eine Mischung aus Küche und Pizzeria. Wir können auf der Pizza richtig kochen, einzigartige Toppings und Kombinationen kreieren, um unseren Gaumen zu verwöhnen. Das ist ab und zu super, aber manchmal ist auch die Einfachheit einer schönen Margherita unschlagbar!
Salsiccia al Peperoncino Ticinese: Temperamentvolle Grillspezialität
Mit der Salsiccia al Peperoncino Ticinese verwandelt man jedes Grillfest in eine temperamentvolle Festa. Sie ist nämlich eine ausgesprochen scharfe Sache. Diese Grillspezialität passt perfekt zu gebratenen Kartoffeln mit Rosmarin, einem Salat der Saison oder knusprigem Brot. Eine echte Köstlichkeit!
Um die Salsiccia zu würzen, haben die Mastri Salumieri einen ganz besonderen Chili aus dem Mendrisiotto ausgesucht. Er wird in traditioneller Weise von kleinen Betrieben angebaut und dort mit Sorgfalt von Hand gepflückt. Hier ist man stolz auf das ausgeprägte Temperament und die ursprüngliche Qualität der eigenen Ernte.
Wusstest du, dass das Geheimnis der Schärfe dieses Chilis in seiner langen Sonnenreifung liegt, die er im Mendrisiotto erfährt? Leckere Grillspezialität mit echtem Tessiner Chili.

Passende Beilagen zur scharfen Salsiccia
- Brot: Ein Brot mit weichem und rundem Aroma, das die Schärfe der Grillwurst nicht überbetont.
- Käse: Käsesorten, die die Schärfe reduzieren und den intensiven Geschmack der Salsiccia optimal ergänzen.
- Wein: Ein frischer und spritziger Rotwein.
- Gemüse: Gemüse, das entweder Schärfe mit Süsse beantwortet oder das Feuer der Chili unterstreicht.
Italienische Salami ist ein vielseitiges und geschmackvolles Wurstprodukt, das in der italienischen und internationalen Küche eine wichtige Rolle spielt. Sie ist nicht nur ein beliebtes Pizzatopping, sondern auch ein Snack, der in Salaten, auf Brot oder in anderen Gerichten verwendet werden kann.
Die Herstellung von italienischer Salami ist ein kunstfertiger Prozess, bei dem die Qualität des Fleisches, die Würzung und der Reifeprozess entscheidende Faktoren sind. Beim Kauf echter italienischer Salami sollte man auf die Herkunft, die Zutaten, die Verarbeitung und den Preis achten, um sicherzustellen, dass die Salami authentisch und von hoher Qualität ist.