Sauerbraten nach Husarenart: Ein traditionelles deutsches Rezept

Starten Sie eine kulinarische Rundreise durch Deutschland mit einem typischen deutschen Rezept: Sauerbraten nach Husarenart. Von Hamburg bis München, von Köln bis Dresden - so weitläufig unser nördliches Nachbarland ist, so vielfältig ist auch seine Küche. Während in der bayerischen Küche viele Ähnlichkeiten zu österreichischen Spezialitäten entdeckt werden können, stellen gerade die norddeutschen Fischgerichte oft eine herrliche Abwechslung dar. Auch wenn uns eine Sprache eint - in der Küche treten Verständigungsschwierigkeiten zwischen deutschen und österreichischen Köchen auf, für die es einen Übersetzer braucht. Dabei kommt die bodenständige, gut-bürgerliche Küche unserer Nachbarn dem österreichischen Gaumen doch eigentlich sehr entgegen.

Hier ist ein detailliertes Rezept, um diesen Klassiker zuzubereiten:

Zutaten für die Marinade

  • dlRotweinessig
  • 4 Pfefferkörner, grob zerstossen
  • 1 besteckte Zwiebel, halbiert
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 1 kleiner Lauch, in Stücken
  • 1 grosses Rüebli, in Würfeli
  • ½ kleiner Sellerie, in Würfeli
  • einige Rosmarinnadeln

Alle Zutaten für die Marinade mischen und über das Fleisch in eine Porzellanschüssel giessen. Mit Klarsichtfolie abdecken und drei Tage kühl stellen. Dabei das Fleisch täglich wenden.

Zubereitung

  1. Aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier trockentupfen.
  2. Mit Salz und Pfeffer einreiben und in der heissen Bratbutter rundum gut anbraten.
  3. Die Marinade mit dem Gemüse über das Fleisch giessen und im vorgeheizten Ofen (180°C) ca. 105 Minuten schmoren. Ab und zu etwas Bouillon zufügen und das Fleisch wenden.
  4. Aus der Pfanne nehmen und mit Folie bedeckt warm stellen.
  5. Den Bratenfond durch ein Sieb in die Pfanne drücken (Gemüse gut ausdrücken) oder mit dem Pürierstab pürieren, Tomatenpüree und Bratensauce zufügen und zu einer sämigen Sauce einkochen. Nach Belieben mit Rahm verfeinern.
  6. Das Fleisch in Scheiben schneiden, auf einer vorgewärmten Platte anrichten, mit etwas Sauce übergiessen und mit Thymian bestreuen.

Bei Verwendung anderer Fleischstücke wie dicke Schulter, Unterspälte oder runder Mocken kann sich die Garzeit bis auf 150 Minuten verlängern. Garprobe: Mit der Fleischfabel oder einem Holzspiesschen ins Fleisch stechen. Das Fleisch muss locker von der Gabel fallen.

Dazu passen Kartoffelstock mit Kerbel, Nudeln, Spätzli oder Polenta.

Guten Appetit!

In der deutschen Küche gibt es viele traditionelle Gerichte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sauerbraten, Frikadellen und Eisbein, Kohlrouladen, Kartoffelklöße, Obatzter und Käsekuchen sind nur einige Beispiele. Diese Gerichte spiegeln die Vielfalt und den Reichtum der deutschen kulinarischen Tradition wider.

Hier sind einige weitere Rezeptideen aus der deutschen Küche:

  • Zucchinikuchen: Dieser Zucchinikuchen überzeugt durch seine besondere Saftigkeit und den aromatischen Geschmack.
  • Nudelsalat: Unser Nudelsalat ist die ideale Wahl für Partys, Picknicks oder als Beilage.
  • Kokosmakronen: Entdecke, wie du diese einfachen Kokosmakronen mit unserem schnellen Rezept backen kannst.
  • Gebratene Weißwurst mit Kartoffelpüree: Für die gebratene Weißwurst mit Kartoffelpüree zunächst das Kartoffelpüree zubereiten.
  • REITER Schwarzwälder Brötchen: Die REITER Schwarzwälder in dünne Streifen schneiden. Schnell, raffiniert und lecker. Original Rezept vom Marstall Festzell, Münchner Oktoberfest.

Besten Sauerbraten selber machen - Omas Rezept mit Bratensoße

Auch die Zubereitung von Wurstwaren hat in Deutschland eine lange Tradition:

  • Bratwurst: Die Zwiebeln schälen, fein hacken und mit den restlichen Zutaten ordentlich vermischen. In die vorbereiteten Därme abfüllen und abbinden.
  • Krabbenbrötchen: Für die Krabbenbrötchen zunächst die Brötchen aufschneiden. Die Remoulade auf den unteren Hälften verteilen. Je ein Salatblatt darauflegen.
  • Franzbrötchen mit Zimt: Für die Franzbrötchen mit Zimt Mehl in eine ausreichend große Schüssel geben, in die Mitte eine Ausbuchtung drücken.

Nicht zu vergessen sind auch traditionelle Beilagen und Desserts:

  • Kartoffelpüree: Zuerst die Erdäpfel mit der Schale weich kochen.
  • Rote Grütze: Für die Rote Grütze zunächst die Ribisel von den Rispen streifen, Himbeeren reinigen und Weichseln entkernen.
  • Grillstelze: Für die Grillstelze vom Wintergrill die Stelze vorkochen.

Für süße Leckereien:

  • Nutellakuchen: Butter, Zucker und Nutella 10 Minuten mit dem Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren.
  • Bratwurst in der Weißbrotkruste: Für die Bratwurst in der Weißbrotkruste den Toast entrinden und mit einem Nudelholz platt walzen.

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