Bei der Zubereitung von Salaten stellt sich oft die Frage, ob es besser ist, die Zutaten zu schneiden oder zu reiben. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, und die Wahl hängt oft von der Art des Salats und den persönlichen Vorlieben ab. In diesem Artikel werden wir die Unterschiede zwischen dem Schneiden und Reiben von Salat untersuchen und die verschiedenen Küchengeräte vorstellen, die für jede Methode zur Verfügung stehen.

Die Zyliss Trommelreibe: Ein Klassiker im Wandel
Ein bekanntes Küchengerät, das oft im Zusammenhang mit geriebenem Salat erwähnt wird, ist die Trommelreibe von Zyliss. Seit 1961 auf dem Markt, hat sich diese Reibe zu einem Klassiker entwickelt. Im Kurbelumdrehen zerkleinert die Reibe Zutaten in Scheiben, Stäbchen oder feine Streifen. Über 60 Jahre nach der Markteinführung verbessert Zyliss die Trommelreibe in entscheidenden Punkten und nennt sie Gourmet. Ein besserer Winkel und eine höhere Ausgabekante erleichtern die Arbeit. Geblieben ist der praktische Saugnapf am Fuss, mit dem die Reibe sicheren Stand findet.
Die Gourmet ist leicht gewachsen, dafür schlanker im Vergleich zur Vorgängerin. Mich dünkts, dass der Trichter ebenfalls etwas grösser ist, allerdings hat er am vorher glatten Rand neu eine hervorstehende Schiene, die den Stössel führt.
Die reibende Kraft
Am Prinzip hat sich nichts geändert. Ich setze eine der drei mitgelieferten Trommeln ein und schraube die Kurbel aus Plastik an. Die Lebensmittel kommen oben in den Trichter, ein paar Umdrehungen später ist die Kartoffel für den Gratin in Scheiben geschnitten oder für die Rösti in Stücke gerieben. Das geht flink von der Hand, vor allem bei grösseren Mengen spare ich Zeit im Vergleich zur klassischen Vierkantreibe. Kleiner Vorteil für Schussel wie mich: Die Fingerbeeren bleiben dank des Stössels auch dran.

Jetzt kommen die Änderungen ins Spiel, die man in der Autobranche wohl als «Modellpflege» bezeichnen würde. Ein leicht steilerer Winkel sorgt dafür, dass die zerkleinerten Lebensmittel besser aus der Reibe fliegen. Dank der höheren Ausgabekante finden auch grössere Schüsseln unter der Reibe Platz. Nachteil: wenn ich einen Teller statt einer Schüssel platziere, fliegen die Lebensmittel teilweise über den Teller hinaus, was beim Vorgänger weniger problematisch war.
Das um(t)reibt mich
Im Vergleich zum letzten Modell liefert Zyliss eine Trommel weniger. In der Grundausstattung finde ich eine feine, eine grobe und die Schneidetrommel. War die Birchertrommel bei der Vorgängerin noch im Standardpaket, ist sie jetzt optional erhältlich. Ebenso die Julienne- und die Puréetrommel.
Was mich zudem stutzig gemacht hat, ist der Aufdruck «Cleverly Swiss» dort, wo früher «Swiss Made» stand. Tatsächlich habe man aus Kostengründen die Produktion aus der Schweiz nach China verlagern müssen, heisst es bei Zyliss auf Anfrage. Das hinterlässt bei mir gemischte Gefühle.
Eins ist sicher: So lange es die Trommelreibe gibt, so lange wird es den gemischten Salat geben.
Vor- und Nachteile der Zyliss Gourmet Trommelreibe
Die neuste Version der Trommelreibe von Zyliss bietet einige Vorteile, aber auch Nachteile:
- Pro:
- Alles ist schnell kleingerieben.
- Es passen auch grössere Schüsseln drunter.
- Funktioniert noch etwas besser als die Vorgängerin.
- Tieferer UVP als die Vorversion.
- Contra:
- Nur noch drei Trommeln im Lieferumfang.
- In China statt der Schweiz hergestellt.
Es hat seinen Grund, dass die Trommelreibe von Zyliss zu den Klassikern der Küchengeräte gehört. Sie ist und bleibt auch in der neusten Version gut. Sicherlich nicht unverzichtbar, aber kurz mal Rüebli- oder Gurkensalat durchzulassen oder die Röstikartoffeln innert weniger Sekunden kleingerieben zu haben, ist schon eine lohnenswerte Zeitersparnis. Schade, dass Zyliss neu in China produziert. Das gibt einen Stern Abzug.
Gemüseschneider im Vergleich
Neben der Trommelreibe gibt es eine Vielzahl von Gemüseschneidern auf dem Markt, die unterschiedliche Funktionen und Vorteile bieten. Hier sind einige Beispiele:
- Früchteteiler „3 in 1“ von Genialo: Ermöglicht das Teilen von Obst in Hälften, Achtel-Spalten oder dünne quadratische Stifte.
- Fackelmann „Multi-Hacker“: Zerkleinert Kräuter und Nüsse mit einem Schneidemesser mit drei Klingen.
- Multischneider „Komfort“: Schneidet Gemüse in gleichmäßige Würfel in zwei verschiedenen Größen.
- Multi-Zerkleinerer „Küchenblitz“ von Genialo: Schneidet Lebensmittel in Würfel, hobelt Scheiben und Streifen.
- Multischneider „Chop’n Slice Plus“ von Maxxmee: Würfelt, hobelt Scheiben und zerkleinert Kräuter.
- Nicer Dicer Chef: Schneidet Würfel, Stifte, raspelt Scheiben und kreiert Gemüse-Spiralen.
- Livington Slice & Dice: Schneidet Gemüse in Würfel, Scheiben und Julienne-Streifen.
Die Wahl des besten Gemüseschneiders hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Es ist wichtig, die verschiedenen Funktionen und Schneidergebnisse zu berücksichtigen, um das passende Gerät für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
Küchenmaschine vs. Food Processor
Viele Hobbyköche stehen vor dem Kauf neuer Küchengeräte vor einer entscheidenden Frage: Küchenmaschine oder Food Processor - welches Gerät passt besser? Beide sind praktische Helfer im Küchenalltag und werden aufgrund ähnlicher Funktionen oft verwechselt. Doch es gibt klare Unterschiede, die wichtig sind, wenn man Küchengeräte kaufen möchte und unsicher ist, welches Gerät die eigenen Bedürfnisse besser erfüllt.
Eine Küchenmaschine ist ein äußerst vielseitiges Küchengerät, das vor allem in der Bäckerei und beim Kochen zum Einsatz kommt. Ihr Hauptzweck liegt im Mischen, Kneten und Aufschlagen von Zutaten - klassische Aufgaben also, die beim Backen und Zubereiten von Teigen anfallene. Ein Food Processor ist ein motorgestützter Zerkleinerer: Er besteht typischerweise aus einem flachen Motorblock, auf den eine Arbeitsbehälter-Schüssel aufgesetzt wird. In dieser Schüssel rotieren scharfe Messerklingen oder Schneidscheiben, die Zutaten in Sekundenschnelle klein schneiden.
Hier eine Tabelle, die die Hauptunterschiede zwischen Küchenmaschine und Food Processor zusammenfasst:
| Merkmal | Küchenmaschine | Food Processor |
|---|---|---|
| Hauptfunktion | Mischen, Kneten, Aufschlagen | Hacken, Schneiden, Pürieren |
| Aufsätze | Schneebesen, Rührhaken, Knethaken, optional: Fleischwolf, Pasta-Walze, Gemüseschneider | Universalmesser, Schneidscheiben, Raspelscheiben |
| Leistung | 300-1200 Watt | Variiert je nach Modell |
| Größe und Gewicht | Größer und schwerer | Kompakter und leichter |
| Einsatzgebiete | Backen, Teigzubereitung, vielseitige Zubereitungen mit optionalen Aufsätzen | Schnelle Zubereitung von Gemüse, Obst, Nüssen, Pürees, Dips |
Küchenreiben im Überblick
In der Küche wird geschnitten, gebraten, gebacken und eben auch gerieben. Kleine Gemüsestreifen, feine Käseraspeln und aromatische Gewürze lassen sich am besten mit einer Küchenreibe herstellen. In dieser Kategorie finden Sie eine Auswahl hochwertiger Küchenreiben, die Ihnen den Küchenalltag nachhaltig erleichtern werden. Lassen Sie sich von der Auswahl begeistern.
Für die feine Verarbeitung von Kartoffeln gibt es zusätzlich eine spezielle Kartoffelreibe. Eine Kartoffelreibe hat einen gröberen Aufsatz. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie Kartoffelpuffer zubereiten möchten. Eine weitere Variante der Gemüsereiben ist der Knoblauchschneider. Der Unterschied zwischen geschnittenem und gepresstem Knoblauch liegt in der Geschmacksintensität.
Eine spezielle Art der Käsereibe ist die Parmesanreibe. Bei einer Muskatreibe handelt es sich um eine Microplane Reibe. Diese Edelstahlreiben haben schärfere Kanten als normale Reiben und sind daher ideal, für harte Gewürze, wie die Muskatnuss. Doppelten Nutzen hat ein Zestenreisser auch Zester genannt. Mit seinen scharfen Kanten können Sie sowohl die fruchtige Schale von Zitrone und Orange entfernen als auch Muskat reiben.
Bei einer Multireibe oder Universreibe handelt sich meistens um eine Vierkantreibe. Die platzsparende, faltbare Reibe von Joseph Joseph ist ein solches Multitasking-Talent. Sie erfüllt alle Funktionen einer herkömmlichen Küchenreibe.
Elektrische Raffeln im Test
Viele Elektroraffeln kommen bei hartem Einsatz an ihre Grenzen. Zyliss aus Schweizer Produktion ist klarer Testsieger. Auf Knopfdruck aus frischem Gemüse einen Salat zubereiten, für einen Kuchen Nüsse reiben oder für eine Rösti Kartoffeln raffeln. Damit werben die Hersteller von Elektroraffeln.
Die Testerinnen bewerteten die Geräte in den Kategorien «Bedienung», «Schneid- und Raffel-Ergebnisse» und «Langlebigkeit». Montage und Bedienung der Elektroraffeln sind in der Regel problemlos. Ein bisschen Intuition braucht es beim Gerät von Solis, wo der Schneideinsatz vor der Montage eingelegt werden muss, bei der Raffel von Moulinex dagegen nachher. Auch der Umgang mit den scharfen Schneide-Einsätzen braucht ein bisschen Übung. Ansonsten sind die Geräte sicher: Kenwood zum Beispiel lässt sich erst starten, wenn der Deckel verriegelt ist.
Beim Hauptkriterium «Raffeln und Schneiden» zeigen sich grosse Unterschiede von Gerät zu Gerät, aber auch abhängig von den Rohmaterialien. Während alle mit Kartoffeln und Rüebli gut zurande kommen, schneiden einige von Gurken unvollständige Scheiben. Beim Käse haben vor allem die Raffeln mit schwächeren Motoren Mühe und brauchen entsprechend lange. Definitiv schwierig wird es bei Nüssen und Schokolade.
Von den fünf Raffeln mit «guten» Gesamtnoten sticht eine besonders hervor: Die Zyliss-Scheibenraffel aus Schweizer Produktion verpasste das Gesamturteil «Sehr gut» nur knapp.
Multifunktionale Küchenraffeln im Praxistest
«Eine gute Raffel muss gut montier- und demontierbar und einfach zu reinigen sein», sagt Daniel Ruoss, Leiter Kochschule an der Hotelfachschule Thun. Zusammen mit 4 weiteren Experten hat Daniel Ruoss auf dem Berner Bärenplatz-Markt 10 der in der Schweiz meistverkauften Multifunktionsraffeln getestet: Von der klassischen Vierseitenraffel aus Chromstahl bis hin zum multifunktionalen Gemüsehobel mit 8 Funktionen zum Scheibeln, Würfeln, Raffeln und Stifteln.
Nicht alle Geräte halten, was sie versprechen: «Insgeheim hoffte ich auf das einfachste Gerät im Test, die altbewährte Vierkantraffel aus Chromstahl. Leider aber ist das Resultat wirklich sehr unbefriedigend, das Gemüse wird zu Matsch», urteilt Jann Hoffmann, Koch der Radiosendung «DRS 3 chocht fein» und Inhaber des Restaurants Café Boy in Zürich.
Während des Tests kommen die Finger immer wieder den Klingen gefährlich nahe. Die bei den meisten Produkten mitgelieferten Gemüsehalter sollen die Verletzungsgefahr mindern, doch oftmals lässt sich das Gemüse mit den Haltern nicht gut über die Raffel ziehen. Sicherer sind die Raffeln der Firma Genius aus dem Angebot von Teleshop.ch: Beim Nicer-Dicer wird das Gemüse auf die Messer gelegt und mit einem Hebel hindurch gedrückt. Der Alligator funktioniert ähnlich, mit dem einzigen Unterschied, dass das Gemüse durch die Messer hindurchgedrückt werden. Bei beiden sind die Finger vor den Messern optimal geschützt.
Ebenfalls ein «genügendes» Urteil erhält der Universalhobel von GSD, gekauft bei Globus. Er ist vor allem für das Gemüsescheibeln geeignet, beim Raffeln und für Gemüsestifte aber überzeugt dieser Hobel wenig. Note 4,5 erhält der «Gourmet-Hobel» von Zyliss. Er besticht durch eine hohe Multifunktionalität und einem «befriedigenden» Schnittresultat bei Gurken, Karotten und Zwiebeln, Kartoffeln aber sind weniger sein Ding. Zudem benötigt er wegen seiner Grösse viel Stauraum im Küchenkasten.
Nur ein Gerät schafft es zu einer guten Gesamtbewertung: V5 von Börner. Mit ihm lassen sich alle Gemüse sehr gut in verschiedene Formen schneiden, seine Messer überzeugten die Jury ebenso wie die gute Reinigungseigenschaften.
Salat-Inspirationen
Es gibt viele Möglichkeiten, einen leckeren und nahrhaften Salat zuzubereiten. Hier sind einige Frühlingssalat-Ideen:
- Salat mit Paprika, Gurken und Zwiebeln: Gemüse und Kräuter abspülen und trocknen. Die Paprika entkernen, in dünne Streifen schneiden. Die Gurken schälen (optional) und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel hacken, die Salatblätter mit den Händen zerreißen. Für das Dressing Essig (kann nach Belieben durch Zitronensaft ersetzt werden) mit Pflanzenöl und Salz mischen.
- Spinatsalat mit Avocado und Ei: Die Eier hart kochen, abkühlen und schälen, in 4 Stücke schneiden. Spinat waschen und trocknen. Schälen Sie die Avocado, entfernen Sie den Kern. Das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Spinat, Avocado und Eier auf einem Servierteller anrichten. Mit gehackten Zwiebeln, Salz und Pfeffer bestreuen.
- Salat mit Radieschen und grünen Zwiebeln: Waschen und trocknen Sie die Radieschen und Zwiebeln gründlich. Die grüne Zwiebel fein hacken. Radieschen in dünne Scheiben schneiden.
- Löwenzahnsalat: Waschen Sie die Löwenzahnblätter gründlich und legen Sie sie dann eine halbe Stunde lang in kaltes, leicht gesalzenes Wasser, um die Bitterkeit zu entfernen. Trocknen und fein hacken. Die Gurke in Scheiben schneiden und zum Löwenzahn geben. Den Knoblauch hacken, mit Olivenöl, Essig, Senf und Honig verrühren, mit Salz abschmecken und den Salat würzen.
- Salat mit Tomaten, Käse und Kräutern: Waschen und trocknen Sie die Kräuter. Schneiden Sie die Tomaten in kleine Scheiben und den Käse in Würfel. Hacken Sie die Kräuter und vermengen Sie alles in einer tiefen Salatschüssel.
- Zucchinisalat: Schneiden Sie die jungen Zucchini in Streifen. Die Zwiebel in dünne Viertel schneiden. Zucchini mit Zwiebeln mischen, mit etwas Zucker bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln. Schneiden Sie die Gurke in Streifen. Den Knoblauch hacken. Alles Grünzeug grob hacken. Gemüse und Kräuter mischen, salzen und den Salat mit Pflanzenöl abschmecken.
- Frühlingssalat mit Hähnchen: Kochen Sie das Fleisch in Salzwasser und lassen Sie es abkühlen. In 1,5 cm dicke Streifen schneiden. Käse fein reiben. Knoblauch mit einer Knoblauchpresse zerdrücken. Die Gurke waschen und in Streifen schneiden. Mit Salz bestreuen und ca. 15 Minuten kühl stellen. Die Tomaten waschen und die Stielansätze entfernen. In Keile schneiden, salzen und ca. 15 Minuten kühl stellen. Filets, Gemüse, Knoblauch und Käse vermengen und gut durchmischen. Mayonnaise mit Senf, Salz und Pfeffer zu einer glatten Masse verrühren. Den Salat mit der entstandenen Sauce abschmecken.
- Erdbeer-Kräutersalat: Grünzeug und Erdbeeren waschen und trocknen. Spinat und Rucola mit den Händen zerzupfen. Schneiden Sie die Erdbeeren in große Stücke. Schneiden Sie den Käse in kleine Würfel. Für die Sauce einige Erdbeeren, Olivenöl, Balsamico-Essig, Zucker, Pfeffer und Salz nach Geschmack in einen Mixer geben und glatt pürieren.
Mit diesen Inspirationen können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und neue und aufregende Salate kreieren!