Salatsorten bei Edeka: Frische Vielfalt und innovative Anbaumethoden

Auf den ersten Blick mag das «Good Bank» in Berlin wie ein normales Restaurant wirken. Doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man futuristisch strahlende Farmen, auf denen Thai-Basilikum, Senfkräuter und verschiedene Salate auf übereinander gestapelten Ebenen bis an die Decke wachsen.

In diesen Kästen gedeihen Greens das ganze Jahr über pestizidfrei, planbar und platzsparend - so können sie stets frisch serviert werden.

Vertical Farming: Technologie trifft Genuss

Ema Šimurda und Leandro Vergani entwickelten 2017 die Idee für das weltweit erste «Vertical-Farm-to-Table-Restaurant». Mit «Good Bank» entstand ein Restaurant, in dem ein Teil der Zutaten direkt vor Ort angebaut wird. Dank «Farmie», der Plug-and-Play-Hardware-Lösung für vertikales Farmen, benötigen die Indoor-Gärtner nur knapp einen Quadratmeter Platz und eine Steckdose, um lokale, frische und saisonal unabhängige Gemüse, Salate und Kräuter anzubauen.

Licht, Temperatur und Nährstoffe sind optimiert, wodurch eine schadstofffreie Ernte garantiert wird.

Das Farmie Vertical Farming System

«Good Bank» ist mittlerweile eine Lebensmittelmarke und bietet neben dem Restaurantbetrieb auch ein Cateringgeschäft, eine Kochbox und Ready-to-eat-Produkte an, die in Supermärkten wie Edeka verkauft werden.

Seit dem letzten Jahrhundert haben sich immer mehr Menschen mit dem Thema beschäftigt, so Ema Šimurda. Vertikale Farmen gewinnen an Bedeutung, einerseits dank fortschrittlicher Technologien, andererseits wegen der Notwendigkeit, Wasser-, Strom- und Platzverbrauch ebenso zu reduzieren wie die CO²-Emissionen.

Zu den Vorteilen von vertikalen Farmen zählen der geringe Platz- und Zeitaufwand für das Betreiben der Farm, der geringe Stromverbrauch und die Unabhängigkeit von Wasserleitungen. Besonders innovativ seien die Setzlingsschublade sowie das cloudbasierte Monitoring, welches anzeigt, wann eine Pflanze Wasser benötigt oder es Zeit ist, neue Setzlinge zu züchten.

«Da es im geschlossenen System kaum Schädlinge gibt, bleibt die Qualität der Pflanzen konstant und ihr Geschmack toll», erklärt Ema Šimurda.

Farmie ist ein automatisiertes hydroponisches Plug-and-play-Farming-System, das automatisch Nährstoffe, Licht und Lüftung kontrolliert. Der Anwender überwacht über Kameras den Zustand der Pflanzen und wird bei möglichen Störfaktoren benachrichtigt. Vom Samen bis zum Setzling und der Ernte läuft alles in der Farm ab.

«So ist der Ertragserfolg auch ohne grünen Daumen garantiert», sagt die Jungunternehmerin.

Aktuell bieten sie 50 verschiedene Pflanzensorten an, von denen monatlich bis zu 720 Stück geerntet werden können. «Nahezu jede Art von Kräutern, Salaten oder essbaren Blüten kann in der Farm gepflanzt werden», sagt Ema Šimurda.

Je nach Konstruktion der vertikalen Farm kann der Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft enorm sein. «Bei Farmie haben wir aufgrund der optimierten Bedingungen einen ungefähr 20 Prozent schnelleren Wachstumszyklus», sagt die Berlinerin.

Neben ihrer grundsätzlichen Idee, vertikales Farmen als Plugand- play-Lösung im skalierbaren Stil zu ermöglichen und weiter zu verbessern, möchten die Gründer ihr Sortiment an anbaubaren Pflanzen erweitern und sich den Nährstoffprofilen der Pflanzen widmen. «Uns interessiert es herauszufinden, wie Veganer etwaige fehlende Vitamine und Spurenelemente zu sich nehmen können», sagt Ema Šimurda.

Vertical Farming - die optimale Revolution der Landwirtschaft? (Platz 1)

«Mittlerweile hat das Konzept des vertikalen Farmens Einzug in breitere Schichten der Gesellschaft gefunden und wird mit offenen Armen begrüsst», sagt Ema Šimurda.

Salatdressings für jeden Geschmack

Ein guter Salat steht und fällt mit dem passenden Dressing. Hier sind einige Alternativen für leckere Salatdressings:

Honig-Senf-Dressing

Das Honig-Senf-Dressing ist ein wahrer Allrounder, der nicht nur zu herbstlichen Salaten passt, sondern auch Brot und Fisch, wie gebratenem Lachs, eine besondere Note verleiht.

Zutaten:

  • Weißweinessig
  • Wasser
  • Senf
  • Honig
  • Optional: Joghurt (oder eine pflanzliche Alternative)

Zubereitung:

Zuerst verrührt man den Weißweinessig mit dem Wasser, dem Senf und dem Honig mit einem Schneebesen. Achten Sie darauf, dass eine feine Emulsion entsteht. Geben Sie dafür das Olivenöl erst nach den restlichen Zutaten langsam hinzu und verrühren Sie das Ganze vorsichtig.

Wer es etwas cremiger mag, kann Joghurt hinzufügen. Das Honig-Senf-Dressing passt wunderbar zu grünem Salat oder zu einem Salat mit Ziegenkäse.

Balsamico-Dressing

Balsamico-Dressing verwendet man zum Beispiel zu Caprese (Tomate, Mozzarella und Basilikum) und zu gemischten Salaten. Mit der Vielfalt von Balsamico-Essigen lassen sich dabei immer wieder neue Akzente setzen: Neben rotem und weißem Balsamico gibt es zahlreiche Varianten mit Früchten, Nüssen oder Gewürzen.

Aceto Balsamico, der über eine geschützte Ursprungsbezeichnung verfügt, darf nur aus Trauben hergestellt werden und muss einen Säuregehalt von mindestens sechs Prozent haben. Außerdem sollte er mindestens 60 Tage gereift sein; gute Produkte lagern allerdings bis zu 25 Jahren in den besagten Holzfässern.

Das leicht süße Dressing passt eigentlich zu allen Blattsalaten. Besonders gerne begleitet es leicht bittere Sorten wie Rucola, Endivie, Radicchio oder Chicorée in die Salatschüssel.

Asia-Dressing

Salate mit Zutaten der fernöstlichen Küche wie Chinakohl, Tofu oder Bambussprossen werden gerne mit scharfen Soßen angemacht. Ein Ingwer-Dressing mit Knoblauch, Chili und Frühlingszwiebeln passt hier wunderbar. Auch Varianten mit Sojasoße sorgen für Pfiff.

Besonders gut passt das Asia-Dressing zu Rohkost oder Glasnudel-Salaten.

Weitere Dressing-Varianten

  • French Dressing: Salatsauce auf Basis von Essig und Öl, verfeinert mit Kräutern, Senf oder Tomatenmark.
  • Italienisches Dressing: Vinaigrette aus Weinessig und Olivenöl, gewürzt mit italienischen Kräutern.
  • Joghurt-Dressing: Klassisches Dressing aus Joghurt, Zitrone, Öl, Salz und Pfeffer.
  • Thousand-Island-Dressing: Liebliches Dressing auf Mayonnaise-Basis, ergänzt mit Paprikaschoten und Chilisauce.
  • Kräuter-Vinaigrette: Vinaigrette mit frischen Kräutern, Dijonsenf und Honig.

Nachhaltigkeit: Plastikvermeidung im Fokus

Besonders gerne in Plastik eingeschweisst werden ausgerechnet Biofrüchte und -gemüse. Ausgerechnet Bio-Früchte und -Gemüse sind bei den Grossverteilern häufig in Plastik verpackt. Das ärgert viele Konsumenten, da zu «Bio» greift man auch, um die Umwelt zu schonen.

Eine neuere Methode macht Plastik-Verpackungen jedoch in vielen Fällen überflüssig. Beim sogenannten «smart branding» markiert ein hochauflösender Laser die Haut oder Schale von Früchten und Gemüse. Das Laserlicht löst dabei die Pigmente aus der Oberfläche der Frucht oder des Gemüses.

Das Licht-Tattoo funktioniert mittlerweile auf vielen Obst- und Gemüsesorten. Seit einigen Monaten auch auf Citrusfrüchten. Er schätzt, dass rund 60 Prozent des Plastiks bei Bio-Obst und -Gemüse damit eingespart werden könnten. Bei einigen Produkten sei eine Plastik-Verpackung nach wie vor sinnvoll, etwa um die Haltbarkeit zu verlängern.

Edeka will mit Branding jährlich 50 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen.

Coop schreibt, man finde die Methode spannend und prüfenswert, will aber andere Wege beschreiten: «Wir werden unsere Bio-Früchte und unser Bio-Gemüse bis Herbst 2019 unverpackt oder mit einer ökologischen Verpackung anbieten. Wichtig ist dabei, dass die Alternativen eine bessere Ökobilanz aufweisen als die bisherigen Verpackungen.»

Auch Migros nimmt nur schriftlich zum Thema Stellung: «Die Migros verkauft heute schon viele Bio-Produkte unverpackt: Nektarinen, Melonen, Avocados, Orangen und weitere Früchte/Gemüse werden entweder mit einem Sticker oder Banderolen versehen. Solche Lösungen werden weiter vorangetrieben.»

Inzwischen bieten zehn Grossverteiler in fünf europäischen Ländern Obst und Gemüse mit Laser-Gravur an. Darunter auch der grösste deutsche Lebensmittelverkäufer Edeka. Die Erfahrungen nach mehr als einem Jahr würden zeigen, dass «Geschmack, Haltbarkeit und Optik der Produkte einwandfrei bleiben».

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