Rotkohl-Paprika-Salat: Vielfältige Rezepte für eine knackige Winterküche

Rote Paprikasalate sind in der heutigen Küche nicht nur aufgrund ihrer leuchtenden Farbe, sondern auch wegen ihres Geschmacks und ihrer gesundheitlichen Vorteile äußerst beliebt. Sie bieten eine Vielzahl von Zubereitungsweisen, können sowohl als Beilage als auch als Hauptgang serviert werden und passen hervorragend zu einer Vielfalt von Mahlzeiten.

In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte und Zubereitungsweisen für rote Paprikasalate detailliert vorgestellt, wobei auf die Zutaten, die Zubereitungszeit, den Schwierigkeitsgrad und die Serviervorschläge Bezug genommen wird. Zudem wird ein Überblick über die nahrhaften Eigenschaften der roten Paprika gegeben, die als lebende „Vitamin-Bombe“ bezeichnet wird.

Warum Rotkohl-Paprika-Salat im Winter?

Ich mag den Winter nicht, das ist hinlänglich bekannt. Ich mag keine dunklen, langen Nächte, mir fehlt das Licht, die Sonne. Und kalt mag ich es auch nicht, noch schlimmer, wenn es feucht-kalt ist; das ist für meinen Rücken absolutes Gift. Ab Januar jammere ich nur noch rum, dass ich jetzt endlich wieder frisches Grünzeugs auf dem Teller haben will. Leider sind Bärlauch und Co. noch nicht soweit und kurzum soll noch die «russische Kältepeitsche» über uns hereinbrechen, prophezeite letzthin unsere Freundin M. Da kam mir dieser fröhlich bunte Krautsalat mit caramelisierten Nüssen von Ottolenghi gerade recht gegen die Wintertristesse.

Knackiger Rotkohl, säuerlicher Apfel und frische Zitrone - pur, regional gedacht und perfekt für die Winterküche.

Jahrzehntelang wurde der Rotkohl in Essig eingelegt oder in Wein mit Apfel und Rosinen zu Tode geschmort. Hier kommt ein Rezept, mit dem das Image des Rotkohls aufpoliert werden kann. Ein herrlich frischer Salat, der voll orientalischer Aromen von Granatapfel, Pistazie und Pfefferminze steckt. Der Rotkohl ist knackig-roh und schmeckt vorzüglich, wenn man ihn direkt aus einem Schälchen isst oder ihn auf ein Stück Fladenbrot schaufelt.

Rezeptvarianten

Die Rezepte, die in den bereitgestellten Quellen enthalten sind, zeigen eine breite Palette an Ansätzen: von einfachen Kombinationen mit Salatpaprika, Gurke und Tomate bis hin zu aufwendigeren Kreationen mit Dressings aus Honig, Essig oder Knoblauch.

1. Ein Rezept kombiniert Rotkohl mit roter Paprika, um einen knackigen Salat mit süß-sauren Noten zu erzeugen. Das Rezept eignet sich gut als Beilage zu Brot oder Brezeln mit Obatzter.

2. Quelle beschreibt einen Salat, der durch die Kombination von roter Paprika, Gurke, Tomate und Feta eine leichte, aber sättigende Mahlzeit ergibt. Dieses Rezept ist in etwa 20 Minuten fertig und eignet sich sowohl als kalte Vorspeise als auch als Beilage.

3. Quelle beschreibt eine schlichte, aber nahrhafte Variante eines roten Paprikasalats. Dieser Salat ist ideal als Beilage zum Mittagessen oder als leichte Mahlzeit.

Die Zutaten, die in den verschiedenen Rezepten vorkommen, tragen jeweils zu der Geschmacksnote und der Nährwerte des Salats bei. Die Kombination dieser Zutaten sorgt nicht nur für eine geschmackliche Abwechslung, sondern auch für eine ausgewogene Ernährung.

Die Rezepte, die in den Quellen vorgestellt werden, unterscheiden sich in der Zubereitungszeit und dem Schwierigkeitsgrad. Die meist verwendeten Rezepte sind in der Kategorie „einfach“ einzuordnen und können in kurzer Zeit zubereitet werden.

Rote Paprikasalate können vielseitig serviert werden und passen zu einer Vielzahl von Gerichten. Rote Paprika sind reich an Vitamin C, Beta-Carotin und anderen Antioxidantien, die für die Stärkung des Immunsystems, die Schutzfunktion der Haut und die Verbesserung der Augengesundheit wichtig sind. In Verbindung mit anderen Zutaten wie Olivenöl, Honig oder Nüssen entsteht ein Salat, der nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft ist.

Rotkohlsalat einmal ganz anders (und ja, er passt auch zu Wild). Gesamt 30 Minuten.

Im Originalrezept kommen da Macadamianüsse rein und im Dressing wäre Sesamöl aus geröstetem Sesam - beides hatte ich nicht. Statt nur Macadamianüsse habe ich deshalb eine Nuss-/Kernemischung gemacht aus Walnüssen, Haselnüssen, Cashewkernen sowie Sesam und Sonnenblumenkernen.

Zutaten für den Salat

  • 1 kg Rotkohl fein geraspelt
  • 2 Stücl Apfel geraspelt; gern säuerlich, z. B.

Zubereitung

  1. Rotkohl fein raspeln, z. B. mit einer Vierkantreibe und in eine große Schüssel geben.
  2. Zitronenzeste direkt in die Schüssel reiben.
  3. Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer zum Rotkohl geben und alles 2-3 Minuten kräftig mit den Händen gut durchkneten, bis der Kohl Saft lässt und spürbar geschmeidiger wird.
  4. Apfel auch direkt in die Schüssel reiben und untermischen, damit er nicht braun wird.
  5. Salat 10-20 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur (oder bis zu 24 Stunden im Kühlschrank) ziehen lassen.

Als frische, knackige Beilage zu Wintergerichten wie Rösti, Käseschnitten, Braten, Ofengemüse oder zu einer Käse- & Wurstplatte. Ich liebe den Salat auch mit ausgepressten Inwger (ca.

Rotkohl halbieren, vom Strunk befreien, mit der Mandoline zirka 4 mm dick hobeln, dann fein würfeln. Gurke und Peperoni halbieren, von den Kernen befreien, in möglichst kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Alle Zutaten mit den Granatapfelkernen gut vermischen.

Für die Sauce alle Zutaten in ein Konservenglas geben, verschliessen und gut schütteln. Pistazien und Pinienkerne sachte anrösten. Dill und Pfefferminzblätter fein schneiden. Zum Anrichten Salat in eine grosse Schüssel geben, mit der Sauce vermischen, grosszügig mit Dill und Pfefferminze garnieren und mit den Nüssen bestreuen. Mit Fladenbrot servieren und sofort geniessen.

Den Rotkraut in eine Schüssel geben. Mit einer Kelle bearbeiten, bis Flüssigkeit austritt und der Kabis weicher wird. Für die Sauce alle Zutaten verrühren, würzen. Sauce unter den Kabis mischen. Zugedeckt ziehen lassen. Den Rotkrautsalat evtl. in Kabisblättchen oder in Schalen verteilen, mit Weichkäse und Zwiebelsprossen garnieren.

Ein Rezept mit karamellisierten Nüssen (Ottolenghi-inspiriert)

Für das Dressing alle Zutaten bis und mit Chiliflocken in einem kleinen Topf aufkochen und dann sirupartig einkochen lassen. Dann etwas auskühlen lassen, durch ein Sieb giessen und mit dem Öl verrühren.

Nun die Nussmischung caramelisieren. Dazu alle Nüsse und Kerne in einer Bratpfanne trocken anrösten, bis der Sesam lustig hüpft und springt. Dann die Butter dazu geben, wenn sie geschmolzen ist, Zucker und Salz beifügen. Mit einer Holzkelle während des Caramelisierens gut umrühren, damit alle Nüsse mit dem Zucker überzogen werden. Gell, ihr macht keinen Schritt vom Herd weg - ihr wisst, eine Sekunde nicht aufgepasst, schon ist die ganze Geschichte bitter. Also sobald der Zucker bernsteinfarben wird, weg vom Herd.

Die Nuss-Caramel-Mischung auf ein Backpapier kippen und flach drauf verteilen. So auskühlen lassen, bevor ihr davon nascht.

Nun den Rotkohl fein hobeln und mit dem ausgekühlten Dressing vermengen, dazu ein bisschen durchkneten. Wirsing und Mango in feine Streifen schneiden, die Papaya habe ich gewürfelt. Ein Teil des Peperoncinos in feine Ringe, den Rest in Brunoise schneiden. Minze und Petersilie hacken. Die ausgekühlten Nüsse grob hacken oder von Hand zerkleinern.

Rote Paprikasalate sind eine vielseitige, leckere und nahrhafte Option, die sich sowohl in der Alltags- als auch in der festlichen Küche eignet. Sie können einfach zubereitet werden und passen zu einer Vielzahl von Mahlzeiten. Durch die Kombination aus roter Paprika, anderen Gemüsesorten und Dressings entstehen Salate, die nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich beeindrucken. Rote Paprikasalate sind somit eine empfehlenswerte Ergänzung in der heimischen Küche, die sowohl für Singles als auch für Familien geeignet ist.

Hier sind noch ein paar Rezeptideen für andere Salate:

  1. Bouillon aufkochen und über Couscous giessen, danach mind. 30 Min. quellen lassen. Limette waschen und Schale zum Couscous reiben. Saft auspressen und nach dem Quellen zusammen mit dem Olivenöl ebenfalls unter den Couscous mischen.
  2. Brotscheiben in kleine Croûtons-Würfel schneiden und in der heissen Bratpfanne einige Minuten im Öl goldbraun und knusprig rösten.
  3. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kichererbsen abtropfen und auf einem Geschirrtuch trocknen. In einer Schüssel mit dem Olivenöl mischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech 25 Min. im Ofen backen. Kichererbsen zusammen mit Paprika- und Knoblauchpulver wieder in die Schüssel geben und mischen. Alles nochmal 10 Min. im Ofen rösten.
  4. Broccoli und Apfel waschen. Apfelstrunk entfernen und Apfel klein schneiden. Broccoliröschen klein hacken. Pinienkerne in der Pfanne rösten. Olivenöl, Balsamicoessig, Honig, Senf und Salz mischen und mit Apfel, Broccoli und Pinienkernen vermengen.
  5. Nüsslisalat waschen. Rotkohl raspeln. Salat-Würzmischung mit Rapsöl und Essig mixen und Nüsslisalat und Rotkohl separat je mit der Hälfte der Sauce mischen.
  6. Couscous, Broccoli-Apfel-Salat, Nüsslisalat und Rotkohl auf 4 Bowls aufteilen und schön darin anrichten.
Ein erfrischender Rotkohl-Paprika-Salat

Ein Chefkoch hat mir das Geheimnis eines perfekten Rotkohlsalats verraten! mit Karotte und Apfel

Nährwerttabelle für Rotkohl-Paprika-Salat (pro Portion)

Nährstoff Menge
Kalorien Ca. 200 kcal
Vitamin C Reichlich
Beta-Carotin Enthalten
Antioxidantien Hoch

tags: #rotkohl #paprika #salat