Rezept für einfachen Nackenbraten im Bräter

Ein saftiger Schweinehals, erkennbar an seiner schönen Marmorierung, gehört zu den zartesten Stücken des Schweins. Je langsamer und länger man ihn gart, desto zarter wird er. Hier finden Sie ein einfaches Rezept, um diesen Braten perfekt zuzubereiten.

Zutaten und Nährwerte

Nährwerte pro Portion (ohne Salat und Baguette):

  • Kalorien: ca. 422 kcal
  • Eiweiss: 32 g
  • Kohlenhydrate: 10 g
  • Fett: 27 g

Glutenfrei und laktosefrei.

Zubereitung

  1. Schalotten schälen und je nach Grösse halbieren oder vierteln. Champignons mit einer Bürste oder Küchenpapier abreiben.
  2. Bratbutter in einem Bräter bei mittlerer Hitze schmelzen. Schweinshals hineingeben und während ca. 5-6 Minuten rundherum anbraten. Speck und Schalotten dazugeben und glasig dünsten. Mit Pfeffer und wenig Salz würzen, Rosmarinzweige dazugeben und das Ganze mit Süssmost und Bouillon auffüllen.
  3. Geschlossen bei milder Hitze ca. 75 Minuten garen. Den Schweinshals dabei 2-3 Mal wenden. Bei Bedarf etwas Flüssigkeit hinzufügen. Die Champignons 30 Minuten vor Ende der Garzeit dazugeben.
  4. Um zu testen, ob der Schweinshals schön zart ist, mit einer (Fleisch-)Gabel hineinstechen. Geht das ganz einfach, ist er durch.
  5. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, in dünne Scheiben schneiden und mit der Sauce auf vorgewärmten Tellern servieren.

Dazu passt ein grüner Salat und ein warmes Baguette.

Weitere Zubereitungstipps und Variationen

Marinade für zusätzlichen Geschmack

Für eine intensivere Geschmacksnote kann der Nackenbraten vor dem Anbraten mariniert werden. Hier ein Vorschlag für eine Marinade:

  1. Grünen Pfeffer in ein Siebchen geben, warm spülen, abtropfen lassen und grob zerdrücken. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Oreganoblättchen von den Stielen zupfen und ebenfalls hacken.
  2. Alle diese Zutaten mit Aprikosenkonfitüre, Sherry, Senf und Olivenöl mischen. Den Braten dick damit bestreichen. Zugedeckt bei Zimmertemperatur mindestens ½ Stunde marinieren lassen.

Bratengarnitur für mehr Aroma

Eine passende Bratengarnitur kann den Geschmack des Nackenbratens zusätzlich verfeinern. Hier eine Idee:

  1. Für die Bratengarnitur die Zwiebel schälen und halbieren. Das Rüebli schälen und der Länge nach vierteln. Den Lauch rüsten, der Länge nach halbieren und in 10 cm lange Stücke schneiden.

Zubereitung im Ofen

Der Nackenbraten kann auch im Ofen zubereitet werden:

  1. Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Bouillon und Sherry mischen. Die Marinade grob vom Fleisch streifen und beiseitestellen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  2. Den Braten in eine ofenfeste Form geben und im 230 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille 30 Minuten anbraten. Dann die Temperatur auf 180 Grad reduzieren. Das Fleisch wieder mit Marinade bestreichen, etwa ¼ der Flüssigkeit dazugiessen und die Bratengarnitur dazulegen.
  3. Den Braten bei 180 Grad 1 Stunde braten, dabei immer wieder mit etwas Flüssigkeit begiessen, bis diese aufgebraucht ist. Während der letzten halben Stunde das Fleisch mit der Bratenflüssigkeit begiessen.
  4. Nach Ablauf der Garzeit den Braten aus dem Ofen nehmen. Bratenjus und -garnitur durch ein Sieb passieren. Den Braten im ausgeschalteten Ofen 10 Minuten ruhen lassen.
  5. Inzwischen den Bratenjus, ½ Zwiebel von der Bratengarnitur, Crème fraîche sowie Aprikosenkonfitüre im Mixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren. Die Sauce in eine kleine Pfanne geben und so lange kochen lassen, bis sie sämig bindet. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Den Braten aus dem Ofen nehmen, in 1 cm dicke Tranchen schneiden und auf vorgewärmten Tellern servieren.

Variante mit Gemüse

Für eine Variante mit Gemüse können Sie folgendes tun:

  1. Die Rüebli, den Sellerie und die Pastinaken schälen und in etwa 1½ cm grosse Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Braten mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Bräter die Bratbutter stark erhitzen und den Braten darin rundum kräftig anbraten. Die Hitze reduzieren und das Fleisch aus dem Bräter nehmen.
  3. Im Bratensatz Zwiebel, Knoblauch und das Gemüse kurz andünsten. Birnel oder Honig sowie den Rosmarin beifügen und kurz mitdünsten. Den Braten wieder beifügen. Mit dem Bier und dem Fond oder der Bouillon ablöschen und aufkochen.
  4. Den Braten im 180 Grad heissen Ofen ungedeckt etwa 2½ Stunden weich schmoren. Dabei das Fleisch alle 20 Minuten wenden und mit Bratflüssigkeit übergiessen; wenn nötig die Flüssigkeit ergänzen.
  5. Wenn das Fleisch gar ist, aus der Sauce nehmen und warm stellen. Das Gemüse mit der Sauce in ein Sieb abgiessen und den Jus in einer Pfanne auffangen; es sollten etwa 5 dl übrig sein. Falls nötig mit Wasser ergänzen oder auf 5 dl einkochen lassen. Das Gemüse kann warm gestellt und später mit dem Fleisch angerichtet werden.
  6. Das Maizena mit etwas kaltem Wasser anrühren und in die Sauce rühren. Aufkochen und 5 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen. Am Schluss die Sauce mit Chiliflocken oder Cayennepfeffer sowie Salz abschmecken.
  7. Den Braten in feine Tranchen schneiden und in der Sauce nochmals kurz heiss werden lassen.

Niedergaren für besonders zartes Fleisch

Für ein besonders zartes Ergebnis kann der Nackenbraten auch bei niedriger Temperatur gegart werden:

  1. Ofen auf 80°C vorheizen, ein Gitter darin vorwärmen.
  2. Marinade: Senf, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen, Fleisch mit der Marinade bestreichen. In der heissen Bratbutter ringsum ca. 10 Minuten anbraten.
  3. Braten auf das Gitter legen, ein mit Backpapier belegtes Blech darunter in den Ofen schieben. Im vorgeheizten Ofen ca. 2 Stunden niedergaren.

Niedergaren: Welche Garzeiten je Fleischstück?

Sous-vide-Tabelle: Garzeiten für Fleisch & Co.

Braten richtig schneiden?

Fleisch marinieren?

Hier gehts fein weiter:

  • Milch-Senfbraten (Aktiv: 40min, Gesamt: 4h30min)
  • Gemüserösti mit Kräuterbraten (Aktiv: 30min, Gesamt: 1h10min)
  • Schweinsbraten mit Kräuterkruste (Aktiv: 1h, Gesamt: 5h30min)
  • Roastbeef (Aktiv: 20min, Gesamt: 4h20min)
  • Hackbraten aus dem Ofen (Aktiv: 20min, Gesamt: 1h20min)
  • Rindsschmorbraten in Rotwein-Jus (Aktiv: 1h, Gesamt: 10h25min)
  • Vegetarischer Randen-Tofubraten mit Rüebli (Low Carb) (Aktiv: 25min, Gesamt: 1h15min)
  • Schweinsbraten (Aktiv: 20min, Gesamt: 1h35min)
  • Aargauer Braten mit Pilzen (Aktiv: 30min, Gesamt: 2h)
  • Martinsbraten (Aktiv: 25min, Gesamt: 1h55min)

Noch Fragen? Suppe versalzen oder Fondue zu flüssig? Kein Problem, Sabine und Marie helfen dir weiter.

Der perfekte Schweinebraten

Das Nierstück gehört zu den Edelstücken des Schweins. Es ist ein relativ mageres Stück Fleisch, darum musst du aufpassen, dass der Braten beim Garen nicht trocken wird. Auch hier hilft dir unser Rezept mit genauen Angaben zur Ofen- und Kerntemperatur.

Zutaten und Nährwerte (Nierstück)

Nährwerte pro Portion (ohne Bratkartoffeln und Ofengemüse):

  • Kalorien: ca. 150 kcal
  • Eiweiss: 16 g
  • Kohlenhydrate: 1 g
  • Fett: 8 g

Glutenfrei und laktosefrei.

Zubereitung (Nierstück)

  1. Schweinsnierstück 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Ofen mit der Ofenform auf 160 °C Umluft oder auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Pfanne mit dem Öl auf höchster Stufe erhitzen. Wenn das Öl heiss ist, d.h. flüssig wie Wasser, Schweinsnierstück hineinlegen. Während ca. 4 Minuten rundum anbraten, bis es schön goldbraun ist. Vorsicht: Beim Wenden nie ins Fleisch stechen, damit kein Fleischsaft austritt.
  3. Fleisch und Gemüse in die vorgewärmte Form geben und mit Salz und Pfeffer würzen. An der dicksten Stelle Fleischthermometer hineinstecken, sodass die Spitze etwa in der Mitte des Bratens ist.
  4. Butter und Thymianzweige auf das Fleisch legen und die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben. Aufgepasst beim Einstellen des Thermometers: Zieltemperatur ist 63 °C, aber das Fleisch kommt schon bei 57 °C aus dem Ofen!
  5. Fleisch im Ofen alle 15 Minuten mit zerflossener Butter aus der Form beträufeln.
  6. Bei 57 °C, also nach ca. 40-50 Minuten, aus dem Ofen holen und mit Alufolie zugedeckt ruhen lassen, bis die Kerntemperatur 63 °C erreicht ist. Dadurch verteilt sich der Fleischsaft schön im ganzen Fleisch.
  7. Bratenschnur entfernen, das Fleisch aufschneiden und sofort servieren.

Garstufen & Kerntemperaturen

Schweinebraten ist ein Klassiker, der gerne zubereitet wird.

  • Aktiv: 25 min
  • Gesamt: 1 h 15 min
  • Garzeit: 90 min

Weitere Zubereitungsvarianten

  • Zuerst das Fleisch waschen und mit dem Senf einreiben - mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Suppengrün wie Rüebli, Sellerieknolle und/oder Lauch waschen, rüsten, würfelig schneiden, ebenfalls in den Bratentopf geben - zusammen mit dem Fleisch für ca.
  • Während der Garzeit das Fleisch ab und zu mit dem Bratensaft übergiessen.
  • Am Ende der Garzeit den restlichen Bratensaft aus der Form giessen, mit der Speisestärke vermengen und zum Schweinebraten servieren. Mit frischem Peterli bestreut servieren.

Der Schweinebraten kann nebst Salz und Pfeffer auch mit weiteren Gewürzen eingerieben werden.

Auf die Fleischart achten! Für einen besonders saftigen Braten empfiehlt sich ein Stück aus der Schulter oder der Nackenbereich.

Der Schweinsbraten ist eine deftige Hauptspeise. Dieser Schweinsbraten wird Sie vollstens überzeugen. Hier mal ein etwas anderes Schweinebraten Rezept. Der Tessiner Schweinebraten ist ein wahres Festtagsgericht. Das Rezept ist etwas zeitaufwendig, dafür umso köstlicher und festlicher.

Rezept mit Kräuterkruste

  • kgSchweinsbraten, z.B.
  • ELKräuter, z.B.
  • ELgrobkörniger Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano zum Garnieren
  1. Fleisch mit Haushaltspapier trocken tupfen. Bratcrème mit den restlichen Zutaten bis und mit Pfeffer verrühren, Fleisch damit einstreichen, zugedeckt 1-2 Stunden oder über Nacht marinieren.
  2. Das Fleisch rundum kräftig anbraten. Rüebli und Bouillon ins Bratgeschirr geben, Braten darauflegen und in der unteren Hälfte des auf 180°C vorgeheizten Ofens 30 Minuten braten.
  3. Ofenhitze auf 150°C reduzieren, Fleisch ca. 60 Minuten fertig braten. Die Kerntemperatur soll 70-75°C betragen. Das Fleisch und Gemüse ab und zu mit der entstandenen Bratenflüssigkeit übergiessen.
  4. Sauce: Knoblauch, Schalotte und Kräuter im restlichen Bratfett andämpfen. Mit Wein oder Bouillon ablöschen, etwas einkochen. Rahm und Senf beifügen, sämig einkochen, würzen.
  5. Das Fleisch kurz vor dem Servieren tranchieren, mit den Rüebli auf vorgewärmte Teller geben und mit der Sauce servieren, garnieren.

Hier gehts fein weiter:

  • Milch-Senfbraten (Aktiv: 40min, Gesamt: 4h30min)
  • Gemüserösti mit Kräuterbraten (Aktiv: 30min, Gesamt: 1h10min)
  • Schweinsbraten mit Kräuterkruste (Aktiv: 1h, Gesamt: 5h30min)
  • Roastbeef (Aktiv: 20min, Gesamt: 4h20min)
  • Hackbraten aus dem Ofen (Aktiv: 20min, Gesamt: 1h20min)
  • Rindsschmorbraten in Rotwein-Jus (Aktiv: 1h, Gesamt: 10h25min)
  • Vegetarischer Randen-Tofubraten mit Rüebli (Low Carb) (Aktiv: 25min, Gesamt: 1h15min)
  • Schweinsbraten (Aktiv: 20min, Gesamt: 1h35min)
  • Aargauer Braten mit Pilzen (Aktiv: 30min, Gesamt: 2h)
  • Martinsbraten (Aktiv: 25min, Gesamt: 1h55min)

Bayrischer Schweinebraten

In Bayern wird jedes Restaurant an seinem Schweinebraten gemessen.

  1. Fleisch trockentupfen. Kümmel im Mörser grob zerstossen. Fleisch (ohne Schwarte) mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln achteln. Lauch und Karotten in ca.
  2. Backofen auf 230°C Unter-/Oberhitze vorheizen. Die Hälfte des Öls in einem Bräter erhitzen, Gemüse darin ca. 5 Minuten andünsten, herausnehmen und beiseitestellen.
  3. Fleisch im restlichen Öl auf der Fleischseite ca. 4 Minuten anbraten. Bräter von der Herdplatte nehmen. Mit der Hälfte der Bouillon ablöschen. Braten in der Ofenmitte ca. 25 Minuten braten, bis die Schwarte anfängt Blasen zu werfen.
  4. Backofentemperatur auf 180 °C reduzieren. Gemüse beigeben. Fleisch mit der Hälfte des Biers übergiessen. Braten zurück in den Ofen geben und ca. 2 ½ Stunden fertiggaren, dabei die Kruste immer wieder mit restlichem Bier übergiessen.
  5. Braten aus der Sauce heben, in Alufolie einpacken. Restlicher Bräterinhalt durch ein Sieb abgiessen, Sauce dabei auffangen. Gemüse warmstellen.
  6. Sauce aufkochen. Maisstärke mit ca. 3 EL kaltem Wasser anrühren. Unter Rühren zur Sauce geben und nochmals aufkochen. Zum Servieren Fleisch in Tranchen schneiden. Gemüse nach Belieben in die Sauce geben oder separat dazuservieren.

Noch Fragen? Suppe versalzen oder Fondue zu flüssig? Kein Problem, Sabine und Marie helfen dir weiter.

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