Mayonnaise mit Rapsöl: Gesundheitliche Vorteile und mehr

Wir können uns noch gut an die Zeit erinnern, als wir uns mit pflanzlicher Ernährung begonnen haben auseinanderzusetzen. Da waren alle pflanzlichen Imitationsprodukte auf dem Markt richtig spannend. Vegane Mayonnaise war dann auch so ziemlich das erste, was Pascale in der Küche immer verfügbar hatte. Die Eltern waren skeptisch gegenüber Veränderungen in den Essgewohnheiten und da kam die vegane Mayonnaise gerade recht. Seitdem ist einige Zeit vergangen.

Das vegane Kochen Zuhause ist zur Selbstverständlichkeit geworden und der Anteil an „Ersatzprodukten“ in unseren Küchen ziemlich zurückgegangen. Vegane Mayonnaise ist aber immer noch etwas Feines! Was hat es mit dieser veganen Mayonnaise ohne Soja auf sich?

Soweit so gut. Aber wieso sollte man die vegane Mayonnaise denn nun selber machen? Und dann erst noch ohne Soja? Die selbstgemachte Mayonnaise ist viel günstiger! Du weisst genau, was für Zutaten enthalten sind. Es ist einfach beeindruckender, selbstgemachte Mayonnaise im Kühlschrank zu haben.

Für das Rezept brauchst du Sonnenblumenkerne, Rapsöl, Apfelessig und etwas Zucker und Salz. Uns freut am meisten, dass wir diese Zutaten alle aus Schweizer Anbau bekommen. Und nicht einmal kompliziert! Eigentlich findest du die Lebensmittel in jedem Supermarkt. Im Kühlschrank hält sich die fertige vegane Mayonnaise circa eine Woche.

Sonnenblumenkerne ganz fein mahlen. Dazu eignet sich ein kraftvoller Standmixer sehr gut. Dann das Wasser hinzugeben und vermixen. Dann während dem Mixen langsam das Rapsöl hinzugeben. Für die Mayonnaise schmeckt uns hocherhitzbares Rapsöl besser wie kaltgepresstes.

Die vegane Mayonnaise ohne Soja hält sich im Kühlschranke etwa eine Woche. Falls du andere Rezepte mit Sonnenblumenkerne suchst, findest du sie hier. Damit wir weiterhin so viel Zeit und Liebe in Urkraut investieren können, sind wir auf deine Mithilfe angewiesen!

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Rapsöl: Hochwertiges Öl aus der Schweiz

Rapsöl, auch bekannt als Rapsöl, ist ein hochwertiges Pflanzenöl, das aus den Samen der Raps-Pflanze gewonnen wird. Dieses Öl hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen, nicht nur wegen seines einzigartigen Geschmacks, sondern auch wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Herstellung von Rapsöl

Die Herstellung von Rapsöl beginnt mit der Ernte der Raps-Samen, die dann gereinigt und getrocknet werden. Anschliessend werden die Samen kaltgepresst, um das Öl zu extrahieren. Dieser Prozess stellt sicher, dass das Öl seine wertvollen Nährstoffe und Aromen behält.

Vegane Mayonnaise selber machen * Schnelles 3-Minuten Rezept * Einfache Sour Cream, Aioli, Mayo *

Inhaltsstoffe von Rapsöl

Rapsöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind essentiell für eine gesunde Ernährung und tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei. Rapsöl enthält auch Vitamin E, welches ein starkes Antioxidans ist und die Zellen vor freien Radikalen schützt.

Rapsöl kann Herzinfarkte verhindern. Denn dank seines hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren spielt Rapsöl eine wichtige Rolle für eine ausgewogene Ernährung und für die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Rapsöl ist das einzige Schweizer Öl, das in der Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für ­Ernährung aufgeführt ist.

Schweizer Lebensmittelpyramide

Verwendung von Rapsöl

Rapsöl kann auf vielfältige Weise in der Küche verwendet werden. Es eignet sich hervorragend zum Braten, Kochen und Backen und verleiht den Gerichten einen angenehmen Geschmack. Rapsöl hat auch eine hohe Rauchpunkt, was bedeutet, dass es sich gut zum Braten bei hoher Hitze eignet, ohne zu verbrennen oder seine gesundheitlichen Vorteile zu verlieren.

Darüber hinaus kann Rapsöl auch als Dressing für Salate verwendet werden. Es verleiht den Salaten eine cremige Konsistenz und einen delikaten Geschmack. Rapsöl kann auch als Basis für hausgemachte Mayonnaise oder Saucen dienen.

Kaltgepresstes Rapsöl: Fühlt sich in der kalten Küche wohl, zum Beispiel für die Zubereitung von Salatsaucen, Dips, Cocktailsaucen, Mayonnaise oder auch zur Veredelung von Suppen. Typisch nussiger Rapsgeschmack.

Klassisches Rapsöl (raffiniert): Verwendung in der kalten Küche sowie, leicht erhitzt, zum Dünsten von Fisch, Fleisch oder Gemüse geeignet. Kann auch fürs Kurzbraten, Braten oder zum Backen eingesetzt werden. Neutral im Geschmack.

HOLL-Rapsöl (raffiniert): Das ideale Öl zum heiss Anbraten, Braten und Frittieren. Es ist hitzestabil und garantiert, dass selbst bei hohen Temperaturen kein unerwünschter Beigeschmack entsteht. Rapsöl ist der Chef in jeder ­Küche.

Wo kann man Rapsöl kaufen?

Wenn Sie Rapsöl kaufen möchten, empfehlen wir Ihnen, hochwertiges Schweizer Rapsöl zu erwerben, um die beste Qualität und Reinheit zu gewährleisten. Auf der Webseite von Gewürzladen.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Rapsöl aus der Schweiz. Dort können Sie bequem von zu Hause aus bestellen und sich das Rapsöl direkt nach Hause liefern lassen.

Rapsöl in der Gastronomie

Mit Schweizer Rapsöl können Gastronomen auf jeden Fall nur gewinnen. Rapsöl ist ein sehr vielfältig einsetzbares Öl. Es eignet sich sowohl für die kalte, als auch für die warme Küche. Köche, die heiss anbraten oder gar ­frittieren möchten: Dafür gibt es das stark erhitzbare HOLL-Raps­öl.

Das einheimische Speiseöl lässt sich von der Flasche bis zum Feld zurückverfolgen. Raps wird umweltfreundlich angebaut, ökologisch transportiert und verarbeitet. In der Schweiz wird zurzeit auf einer Fläche von zirka 21 000 Hektaren Raps angebaut - was ungefähr 30 000 Fussballfeldern entspricht. Die zwischen April und Mai leuchtend gelb blühende Pflanze ist die bedeutendste Ölfrucht der Schweiz. Das aus einheimischer Produktion stammende Rapsöl deckt etwa einen Viertel des inländischen Pflanzenölbedarfs.

Die Qualitätssicherung ist garantiert, vom Feld bis in die Flasche. Einerseits bauen die rund 6500 Produzenten ausschliesslich erstklassige Rapssorten an, andererseits existiert für Raps ein Qualitätssicherungskonzept, dem sämtliche Erzeuger verpflichtet sind. In der Profiküche ist das äusserst gesunde Rapsöl ein beliebter Allrounder.

Die richtige Wahl des Öls für verschiedene Speisen

Dennoch unterscheiden sich Pflanzenöle, Streichfette, Fette zum Backen und Frittieren, Rahm, Mayonnaise etc. deutlich in ihrer Zusammensetzung. Und ihr Gehalt an verschiedenen Fettsäuren, Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen - also die Qualität, aber auch die Quantität beeinflusst den gesundheitlichen Wert, die Haltbarkeit und die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.

Fette und Öle tragen also nicht zwingend zum Hüftspeck bei, denn mit Mass verwendet, klug gewählt und für den richtigen Zweck verwendet tragen sie mehr zu unserer Gesundheit bei als vermutlich angenommen.

Öl Verwendung
HO-Sonnenblumenöl* Zum Hocherhitzen
HOLL-Rapsöl** Sehr hitzestabil

*HO-Sonnenblumenöl steht für High Oleic, d.h. einen hohen Gehalt an Ölsäure (eine einfach ungesättigte Fettsäure). Dieses Öl wird aus den Kernen speziell gezüchteter Sonnenblumen (nicht gentechnisch verändert) gewonnen und eignet sich zum Hocherhitzen.
**HOLL-Rapsöl steht für High Oleic / Low Linolenic. Dieses Öl wird aus den Samen einer speziell gezüchteten Rapssorte (nicht gentechnisch verändert) gewonnen. Es weist einen höheren Gehalt an Ölsäure und einen geringeren Gehalt an alpha-Linolensäure (eine mehrfach ungesättigte Fettsäure) auf als herkömmliches Rapsöl. Dadurch ist dieses Öl sehr hitzestabil.

Was bedeutet die Abkürzung «Holl» bei Rapsöl?

Holl-Raps ist eine speziell gezüchtete Sorte, die hitzebeständiges Rapsöl liefert. Es eignet sich zum Braten bei hohen Temperaturen und zum Frittieren. Holl ist die Abkürzung von High Oleic Low Linolenic. Das bedeutet übersetzt: ­hoher Gehalt an Ölsäure und geringer Gehalt an ­Linolensäure. Bei normalem Rapsöl ist das Verhältnis genau umgekehrt: Es enthält wenig Ölsäure und viel Linolensäure. Das ist zwar gesund, weil die Linolensäure zu den ­Omega-3-Fettsäuren gehört und für den menschlichen Organismus unentbehrlich ist. Der Nachteil ist, dass Linolensäure keine hohen Temperaturen aushält.

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