Halbmond-Kekse sind eine klassische Form des Gebäcks, die in verschiedenen Varianten zubereitet wird. Sie schmecken natürlich am besten, wenn sie selbst gebacken sind. Die bereitgestellten Rezepte umfassen Mürbeteigbasierte Kekse mit Haselnuss-Schokoladen-Creme, Rührteige mit Schokolade und Gewürzen sowie gefüllte Taschen mit Nuss-Mohn-Masse. Diese Zubereitungen eignen sich für Anlässe wie Weihnachten oder als ganzjähriges Fingerfood.
Die Tage werden kürzer, Weihnachten naht und die Vorfreude steigt. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es die Weihnachtsguetsli. Adventszeit ist Backzeit! Hier findet ihr alle Rezepte zu den beliebtesten Weihnachtsguetsli.
Vielleicht auch aus diesem Grund: Man kann sie mit recht wenig Aufwand machen. Und darum backen wir sie jetzt auch mit Petra Hutter. Hier kommt etwas aus dem Ofen, das jeder kann.
Vanillekipferl Rezept die im Mund dahin schmelzen - ein "must-have" in deiner Rezeptsammlung
Grundrezept für Mürbeteig-Halbmonde
Für den Teig Zucker, Butter, Mehl und Eidotter auf einem Backbrett zu einem Teig zusammenkneten. Diesen in Klarsichtfolie einwickeln und eine Stunde abgekühlt stellen. Danach 5 mm dick auswellen, ein gefettetes Blech damit ausbreiten und im aufgeheizten Herd bei 180 °C (Umluft) 12 Min. halbfertig (lichtgelb) backen.
Die Himbeermarmelade auf dem halbfertig gebackenen Teig gleichmäßig verteilen. Eiklar zu steifem Eischnee aufschlagen, dabei nach und nach Zucker dazugeben. Mehl, Butter, Mandelkerne und Milch unterziehen. Diese Menge auf der Marmelade gleichmäßig verteilen und das Ganze ein weiteres Mal bei 180 Grad ca. 10-12 Min. zu Ende backen.
Staubzucker mit Saft einer Zitrone zu einer Glasur vermengen. Das Backblech kurz abkühlen, dann mit der Glasur überziehen.
Mürbeteige (z. B. Source 1, 4) verwenden kalte Butter, Eier/Dotter, rasten kalt und werden ausgerollt/ausgestochen vor dem Backen.
Die Teige werden typischerweise ausgerollt und ausgestochen oder als Platte gebacken und anschließend in Halbmondform portioniert. Backtemperaturen liegen bei 170 bis 180 °C, mit Backzeiten von 12 bis 20 Minuten. Füllungen und Glasuren variieren von Milchschokoladencreme mit Rum-Aroma bis zu Rum-Zuckerguss. Geröstete Haselnüsse und Kakaopulver treten häufig als Aromageber auf.
Dieses Rezept ergibt aufwendigere Kekse, die auf einem Mürbeteig basieren und mit einer Milchschokoladencreme sowie Haselnüssen verfeinert werden. Der Teigprozess beginnt mit dem Sieben von Mehl und Backpulver auf ein Backbrett. In die Mitte wird eine Vertiefung gedrückt, und die restlichen Teigzutaten bis auf das Eiklar portionsweise hinzugefügt. Alles wird rasch von der Mitte aus zu einem glatten Teig verknetet. Der Teig rastet anschließend 1 Stunde an einem kühlen Ort. Der Teig wird messerrückendick ausgerollt.
Halbmonde werden ausgestochen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Die Kekse erhalten eine dünne Schicht Eiklar-Bestreichung. Das Backen erfolgt in der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 180 °C Ober-/Unterhitze für etwa 12 Minuten.
Parallel dazu wird die Creme hergestellt. Schlagobers und in Stücke gebrochene Milchschokolade werden in einer Kasserolle unter Rühren erhitzt, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Masse gießt man in eine Rührschüssel, rührt Rum-Aroma ein und kühlt sie vollständig ab. Nach dem Erkalten schlägt man die Creme schaumig auf und bestreicht die abgekühlten Kekse dick damit. Die Oberfläche wird mit grob gehackten, gerösteten Haselnüssen bestreut. Zum Abschluss erhitzt man die Kakao Tortenglasur nach Packungsanweisung und glasiert die Halbmonde damit. Dieses Verfahren schützt die Creme und verleiht eine stabile Schicht.
Eine Übersicht über weitere Rezepte zeigt Vielfalt: Rumhalbmonde (30 Min., simpel, 4/5 Sterne), Haselnusshalbmonde (30 Min., normal, Lieblingsplätzchen), Lenas Halbmonde (40 Min., 5/5), Halbmonde von Oma (45 Min., uralt, 5/5), Orangen-Nougat-Halbmonde (60 Min., mit Marmelade), Apfel-Halbmonde (40 Min.). Bewertungen reichen von 2/5 bis 5/5, mit Fokus auf Marmeladenfüllung, Zimt oder Nougat.
Rührteig-Variante für Halbmond Plätzchen
Eine weitere Variante basiert auf einem Rührteig mit flüssiger Schokolade und wird als Platte gebacken. Die Eier werden getrennt, Dotter vom Eiklar. Margarine mit 120 g Staubzucker schaumig gerührt, dann Dotter und zerlassene Schokolade einarbeiten. Mehl mit Backpulver unterrühren. Eiklar mit Prise Salz zu Schnee schlagen und unterheben.
Die Masse streicht man auf ein backpapierbedecktes Blech und backt bei 180 °C Umluft ca. Die Glasur entsteht durch Verrühren von 250 g Staubzucker, Rum und Zitronensaft. Sie wird über den warmen Teig gestrichen und mit Gewürzblüten bestreut. Mit einem Halbmond-Ausstecher portionieren.
Dieses Rezept verwendet einen Teig mit Kakaopulver und Eiklar-Schnee. Mehl wird mit Kakao und Weinstein-Backpulver vermengt. Eiklar schlägt man zu festem Schnee. Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, Mehlgemisch einarbeiten. Masse auf Backpapier streichen und bei 170 °C ca. 12 Minuten backen. Glasur aus Zucker und Rum mischen. Auf den ausgekühlten Boden streichen, mit Glas (z. B. Sektglas) Halbmonde ausstechen und kalt stellen.
Rührteige (Source 2, 3, 6) basieren auf schaumig gerührter Butter/Zucker, Eiklarschaum und werden als Platte gebacken, ausgestochen danach. Backpulver optional (1/2 Pkg. oder Prise).
Halbmond Plätzchen mit Nuss-Mohn-Füllung
Diese Kekse sind Taschen mit Nuss-Mohn-Füllung, bestäubt mit Puderzucker. Mehl, Salz, Zucker mischen, kalte Butter krümelig reiben. Eigelbe zu glattem Teig kneten, 30 Minuten kühlen. Füllung: Nüsse, Mohn, Zucker, Vanillezucker, Eiweiß verrühren. Teig 3-4 mm ausrollen, Kreise ausstechen, Füllung auf untere Hälfte, falten zu Halbmonden, Ränder verschließen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen (Dauer im Quelltext unvollständig, ca. 10-15 Minuten ableiten aus Kontext).
Ein saftiges Rezept ohne Backpulver, gebacken als Platte, ausgestochen mit Glas. Form (ca. 39x26 cm innen) mit Backpapier auslegen. Eier trennen. Mehl, Nüsse, Kakao mischen. Butter mit Zucker 10 Minuten hell rühren, Eigelbe nacheinander einrühren, Mehlmischung unterheben. (Vollständiger Schritt im Quelltext fragmentiert, impliziert Eiweißschnee-Unterheben.) Backen, glasieren mit Puderzucker-Rum-Mischung (alkoholfrei optional).
Vanillekipferl: Der Klassiker unter den Halbmond-Plätzchen
Die klassischen Vanillekipferl gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen und sind ein wahrer Genuss. Mit diesem einfachen Vanillekipferl Rezept kannst du dir diesen zarten Mürbeteigtraum selbst backen und deine Familie oder Gäste verwöhnen. Die Kombination aus zartem Mürbeteig und einem intensiven Vanillearoma macht diese Plätzchen zu etwas ganz Besonderem.
Das Beste daran? Vanillekipferl sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch vielseitig und passen perfekt in die Weihnachtszeit. Sie sind schnell gemacht und überzeugen durch ihre zarte, fast schon schmelzende Textur. Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich einfacher Mürbeteig in köstliche Kipferl, die nach Vanille duften und in einer Mischung aus Vanillezucker und Puderzucker gewälzt werden.
Falls du eine glutenfreie Variante ausprobieren möchtest, kannst du das Weizenmehl durch ein glutenfreies Mehl ersetzen.
Zubereitung:
- Teig vorbereiten: Vermenge zunächst die gemahlenen Mandeln mit dem Mark der Vanilleschote.
- Teig mischen: Mische das Mehl, den Zucker, das Salz und die Mandel-Vanille-Mischung auf einer sauberen Arbeitsfläche.
- Teig kneten: Beginne, die Zutaten mit einem Messer oder Teigschaber zu zerkleinern. Knete den Teig dann mit kalten Händen zu einer glatten, geschmeidigen Masse.
- Backen: Lege die geformten Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backe sie bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca.
Jeder Ofen backt unterschiedlich. Du kannst den Vanillezucker ganz einfach selbst herstellen, indem du das Mark einer Vanilleschote in Zucker einarbeitest.
Vanillekipferl lassen sich wunderbar mit verschiedenen Getränken kombinieren. Ein Tee oder heißer Kakao ist die perfekte Ergänzung für diese zarten Plätzchen. Auch eine Variation mit Schokoladenstückchen oder einem Hauch Zimt im Teig kann den Geschmack noch intensiver machen.
Vanillekipferl sind ein absoluter Klassiker in der Weihnachtszeit und mit diesem Rezept kannst du sie ganz einfach selbst zaubern. Der zarte Mürbeteig, das intensive Vanillearoma und die süße Zuckerschicht machen die Plätzchen zu einem unvergesslichen Genuss. Egal, ob du sie mit der Familie oder alleine genießt - diese köstlichen Kipferl werden immer ein Lächeln auf dein Gesicht zaubern. Die Zubereitung ist unkompliziert, die Zutaten sind leicht erhältlich und das Ergebnis ist immer perfekt.
Wenn deine Vanillekipferl nach dem Backen zu bröselig sind, kann es daran liegen, dass der Teig zu trocken war. Achte darauf, dass du den Teig gründlich knetest, bis er eine geschmeidige Konsistenz hat.
Ja, du kannst den Teig für die Vanillekipferl problemlos am Vortag vorbereiten. Einfach den fertigen Teig in zwei Rollen formen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank lagern. Vanillekipferl sollten in einer gut verschlossenen Keksdose oder Plätzchendose aufbewahrt werden. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Ja, wenn du keine Vanilleschoten zur Hand hast, kannst du auch Vanillezucker oder Vanilleextrakt verwenden.
Vanillekipferl sind zarte, vanillige Plätzchen, die besonders in der Weihnachtszeit sehr beliebt sind. Sie zeichnen sich durch ihre buttrige Konsistenz und das intensive Vanillearoma aus.
Zubereitungsschritte:
- Die Eigelbe in die Mulde geben und alles schnell mit den Händen zu einem Teig verkneten.
- Die Teigrollen in ca.
- Die Kipferl auf das Blech legen und ca.
- Die Kipferl sind fertig, wenn nur die Spitzen leicht Farbe bekommen haben.
Baiser-Halbmonde
Für die Baiser-Halbmonde das Mehl mit Butter verbröseln und mit allen anderen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
In der Zwischenzeit Eiklar mit Salz anschlagen und sobald das Eiklar etwas fester wird, den Staubzucker nach und nach einschlagen. Zu festem Zuckerschnee fertig schlagen und den Zitronensaft beimischen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 40x30 cm) und das ganze ausgerollte Teigstück auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Schneemasse auf dem Teig gleichmäßig aufstreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 160°C ca. 20 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen und dann mit einem Keksausstecher Halbmonde ausstechen.
Weitere Tipps und Tricks für perfekte Halbmond-Plätzchen
Die Mengenangabe im Rezept ist ziemlich variabel auslegbar. Je nachdem wie gross die Kipferl geformt werden kann der Teig für 50 oder bis zu 90 Plätzchen reichen. Bei mir sind die Vanillekipferl etwas grösser geworden, deswegen sind es nur ca. 60 Stück geworden. Je grösser die Vanillekipferl sind, desto länger brauchen sie später natürlich auch im Ofen.
Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen. Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Vanilleextrakt, Butter in Flocken und Eigelbe nach und nach dazu geben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes verrühren. Der Teig wird recht bröselig ähnlich einem Mürbeteig, den Teig am Schluss mit den Händen zu einer Kugel formen.
Die Schüssel mit dem Teig für ca. Aus der Kugel ca. 2 cm dicke Rollen formen und ca. 3 cm lange Stücke abschneiden. Die Stücke zwischen den Handflächen zu kleinen Rollen formen. Diese auf ein mit Backblech belegtes Blech legen, zu einem Halbmond formen und leicht andrücken (mit ein paar cm Abstand auflegen, die Vanillekipferl gehen noch etwas auf). Die Bleche in den Backofen schieben und nach der Hälfte der Backzeit tauschen, so dass das untere nach oben kommt und umgekehrt.
Fertig sind die Vanillekipferl wenn sie an den Seiten leicht gebräunt sind. Anschliessend zum Backvorgang die noch warmen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden. Wer es etwas pudriger mag kann natürlich auch Puderzucker verwenden.
Den Teig nun 0.5 cm dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Guetzli darauf platzieren. Im Ofen für 10 bis 12 Minuten goldgelb backen. Statt einem Ausstecher kann man auch ein Glas nutzen - dieses immer übereinander stechen, sodass Halbkreise entstehen.
Vanillekipferl zu formen braucht ein wenig Übung, aber der Geschmack von diesem Rezept überzeugt auf jeden Fall.
Wie muss ich nach der Zubereitung des Teiges vorgehen? Diesen unterteilst Du dann in 6-7 cm lange Stängel. Diese kommen dann auch auf ein gebuttertes Backblech und werden 24 h bei Raumtemperatur (unbedeckt) getrocknet.
Die Formen unbedingt mit ein wenig Öl einfetten oder etwas Mehl stauben und danach prägen. Haben Sie die Änis-Guetzlis auch 12 bis 24 Stunden trocknen lassen, bevor diese in den Backofen gingen? Weil dies macht auch viel aus.
Weitere Weihnachtsguetsli-Rezepte
Neben den Halbmond-Plätzchen gibt es viele weitere köstliche Weihnachtsguetsli, die die Adventszeit versüßen können:
- Spitzbuebe: Die dekorativen Guetzli passen in der Weihnachtszeit besonders gut zum Kaffee oder Tee, und schmecken fast jedem.
- Anis-Chräbeli: Diese Guetsli liebt man oder man hasst sie. Der Anis-Geschmack mag nicht jeder.
- Zimtsterne: Die Zimtsterne gehören einfach zu Weihnachten. Mit der weissen Glasur sehen die Guetzli auch noch sehr hübsch aus.
Diese 7 Fehler muss man beim Guetzlibacken vermeiden. Guetsli schmecken Jung und Alt, und schon die Zubereitung macht Spass.
Hier kommt eine Tabelle mit den Backzeiten und Schwierigkeitsgraden einiger Guetzli:
| Guetzli-Sorte | Backzeit | Ruhezeit | Schwierigkeitsgrad |
|---|---|---|---|
| Spitzbuebe | 5-10 Minuten | 30 Minuten | Mittel |
| Anis-Chräbeli | 15-25 Minuten | 24 Stunden | Mittel |
| Zimtsterne | 4-5 Minuten | 6 Stunden (über Nacht) | Leicht |
| Vanillekipferl | 10-15 Minuten | 15-30 Minuten | Mittel |
Verwendet immer hochwertige Rohstoffe. Wer hier spart, der spart am falschen Ort. Mehl und Butter nicht zu lange verkneten. Das ist einfacher und effektiver, als wenn jedes ausgestochene Guetzli einzeln bestrichen werden muss.
Halbmond-Kekse bieten durch ihre Varianten Flexibilität in Teigarten, Füllungen und Glasuren. Mürbeteige eignen sich für gefüllte Einzelkekse, Rührteige für effizientes Plattenbacken. Schlüsselzutaten wie Haselnüsse, Schokolade und Rum prägen den Geschmack. Techniken wie Ausstechen, Bestreichen und Kühlen sorgen für Stabilität.

Verschiedene Guetzli Sorten