Wer liebt es nicht, am Sonntagmorgen mit dem Duft von frisch gebackenen Brötchen aufzuwachen? Mit diesem Rezept gelingen Ihnen garantiert leckere Brötchen, die Sie ganz entspannt über Nacht vorbereiten können. Ob süß mit Butter und Marmelade oder herzhaft mit Frischkäse und Schinken belegt - diese Brötchen schmecken einfach toll.

Tatsächlich sind es immer die kleinen Formen, die ich bevorzuge, weil sie dann so schön portioniert sind und hübsch aussehen, besonders zum Brunch oder für die sonntägliche Frühstückstafel. Und bei diesen Brötchen musste ich ihn echt bremsen, weil ich noch keine Fotos gemacht hatte und er schon das dritte wegschnappen wollte :) . Das Rezept ist also absolut gelungen.
Brötchen backen - einfach und lecker!
Grundrezept für den Teig
Im Folgenden wird ein Grundrezept vorgestellt, welches vielfältig eingesetzt werden kann.
Zutaten:
- Mehl, Zucker und Salz
- Hefe im Milch Wasser Gemisch
- Weiche Butter in Stücke geschnitten
Das Milch-Hefe-Gemisch dem Mehl beifügen und für 4 Minuten auf der kleinsten Stufe der Küchenmaschine kneten. Jetzt die weiche und in Stücke geschnittene Butter zufügen und weitere 2 Minuten auf der kleinsten Stufe kneten. Danach die Küchenmaschine auf die 2. Stufe hochdrehen und den Teig weitere 10 Minuten fertig kneten.
Zubereitung:
- Mehl, Zucker und Salz vermischen.
- Die Hefe im Milch Wasser Gemisch auflösen. Wir haben hierfür Milch mit Zimmertemperatur genommen.
- Das Milch-Hefe-Gemisch dem Mehl beifügen und für 4 Minuten auf der kleinsten Stufe der Küchenmaschine kneten.
- Jetzt die weiche und in Stücke geschnittene Butter zufügen und weitere 2 Minuten auf der kleinsten Stufe kneten.
- Danach die Küchenmaschine auf die 2. Stufe hochdrehen und den Teig weitere 10 Minuten fertig kneten.
- Den etwas weichen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mit einem Tuch oder einer Plastikfolie abdecken und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
- Den super zarten Teig in 60-65 g schwere Stücke abwiegen und zu runden Brötchen formen.
- Mithilfe eines Kochlöffels nun die typische Kerbe in das Weggli drücken, danach die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
- Zugedeckt für eine weitere 1/2 Stunde gehen lassen.
- Den Backofen auf 220 °C Unter- und Oberhitze vorheizen.
- Die Weggli mit dem Eigelb Milch Gemisch bepinseln und für ca. 14-15 Minuten backen. Die Weggli sollten schön golden sein.
Varianten für den Teig
Hier sind noch weitere Rezeptideen, wie man den Teig variieren kann:
Haferbrötchen mit Knopf-Form
Die hübsche Knopfform ist übrigens gar nicht so schwierig wie es auf den ersten Blick ausschaut. Hafergrütze mit 0.75dl siedendem Wasser übergiessen und zugedeckt 1-2 Stunden quellen lassen. Tipp: dieses Rezept funktioniert auch mit ganzen Haferkernen, die du dann aber über Nacht, rsp. für mind. Hefe in 0.5dl handwarmem Wasser auflösen, zusammen mit dem Honig in die Mulde giessen und mit wenig Mehl vom Rand bestreuen. Diese Mischung wird solange stehen gelassen, bis sie leicht zu schäumen beginnt. Das dauert ca. Anschliessend das Salz, die Milch, die Butter und das gequollene Haferschrot hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschliessend den Teig zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. Das dauert ca. Teig aus der Schüssel lösen und in 8 gleichgrosse Portionen teilen. Entweder zu runden Brötchen oder zu Knöpfen formen. Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit wenig Wasser bestreichen und nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Backen: 10 Minuten bei 230°C, anschliessen Hitze auf 180°C einstellen und 10-15 Minuten weiterbacken, insgesamt also etwa 20-25 Minuten.
1.-August-Weggen
1.-August-Weggen gehören am Nationalfeiertag der Schweiz genau so zum Frühstück dazu, wie Kekse zu Weihnachten oder Schoko-Hasen zu Ostern. Seit etwa 1959 wird in der Schweiz am Nationalfeiertag die 1.-August-Wegge gebacken. Traditionellerweise wird sie zum Frühstück gegessen (mit Konfitüre, Honig, Aufschnitt oder Käse) und sollte unbedingt mit dem kleinen Schweizer Fähnchen dekoriert sein. Die Zubereitungsdauer für etwaige Teilrezepte (z.B. Anschliessend den Teig in neun Stücke teilen (ca. Für die Eierstreiche Ei und Milch vermischen und die Teiglinge damit bestreichen. Frische Brötchen am 1. August ohne früh Aufstehen? Mein Tipp: Tiefkühlen! Dazu die Brötchen nach Rezept backen, auskühlen lassen, in einen Tiefkühlbeutel verpacken und einfrieren. Zum Aufbacken am 1. August die tiefgekühlten Brötchen ca. 45 Minuten im Tiefkühlbeutel antauen. Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Die Brötchen auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und ca.
Mehl, Zucker und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Den Teig in der Rührschüssel der Küchenmaschine etwa 45 Minuten zugedeckt (z.B.
Laugenzöpfli
Auch wenn Laugengebäck nicht zu den vollwertigsten Nahrungsmitteln gehört, schmeckt es trotzdem einfach unheimlich gut. Mit ihrem leicht salzigen Aroma sind die Zöpfli etwas Besonderes und präsentieren sich äusserst vielseitig. Wer mag kann sie mit Butter und Marmelade bestreichen. Ich mache gerne Sandwiches damit, zum Beispiel herzhaft mit Bünderfleisch und Essiggurke belegt, oder frisch mit Hüttenkäse und Schnittlauch. Mein lieber Gatte hingegen mag sie am liebsten pur, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und gerade so abgekühlt sind. Herrlich, so selbstgebackenes Brot. Wenn es dir zu aufwändig ist, Zöpfchen zu formen, kannst du aus diesem Rezept natürlich auch Brötchen formen. Schmecken tut das Resultat genau so gut, vielleicht musst du aber die Backzeit leicht variieren. Und wenn du dir dieses Rezept nun für den kommenden Sonntags-Brunch vornimmst, findest du ganz unten noch einen Tipp zum Ausprobieren, damit die Zöpfli ofenfrisch auf den Tisch kommen.
Nun das Milch-Wasser-Gemisch und die flüssige (geschmolzene) Butter in die Mulde giessen und alles gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Anschliessend den Teig bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen, das dauert ca. Den Teig in 12 Portionen teilen, diese Portionen nochmals halbieren und daraus gleichmässig lange Stränge fomen, Zöpfchen flechten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Währenddessen die Lauge zubereiten: Wasser, Salz und Natron in einer Chromstahlpfanne aufkochen und dann von der Platte ziehen. Achtung: Natronlauge ätzt die Haut. Die Zöpfchen einzeln mit einer Lochkelle kurz in die heisse Lauge tauchen, abtropfen und wieder aufs Backpapier zurücklegen. Tipp: wenn du Brötchen geformt hast, solltest du ihre Oberfläche erst nach dem Eintauchen in die Lauge einschneiden. Backen: ca.
Frisch schmecken Laugen Zöpfli am allerbesten, bereits nach einem Tag werden sie langsam trockener. Wenn du nun an einem Sonntag Morgen ofenfrische Zöpfli auf den Tisch bringen willst, musst du entweder eine Frühschicht einlegen, oder die Zöpfli vorbacken, einfrieren und auf den gewünschten Zeitpunkt wieder auftauen, oder aber du versuchst es mal mit der "im-Kühlschrank-gehen-lassen"-Variante. Bereite dazu am Vorabend den Teig wie oben beschrieben zu, allerdings ausschliesslich mit kalten Zutaten. Den Teig anschliessend nicht gehen lassen sondern in eine genügend grosse Schüssel legen und mit Frischhaltefolie zugedeckt direkt in den Kühlschrank stellen. Der Teig geht nun langsamer, dafür die ganze Nacht über auf und wird luftig und aromatisch.
Dreikönigskuchen
Am 6. Januar feiern wir die Heiligen Drei Könige. Und eine schöne, süsse und schmackhafte Tradition gleich zu Beginn des Jahres, ist der Dreikönigskuchen. Ob mit Weinbeeren, Schokoladenstückchen oder ganz ohne Zugabe, das ist jedem selber überlassen. Bei uns gibt es den Dreikönigskuchen mit Schokoladenstücken. Warum? Das folgende Rezept backe ich jedes Jahr und es ist ganz einfach und gelingsicher. Mehl, Salz, Zucker in einer Schüssel mischen. Die Hefe über das Mehl zerbröseln. Butter und Milch beigeben und von Hand zu einem glatten, weichen Teig kneten. Das kann gut 10 Minuten gehen. Die Schokoladenstücke oder Sultaninen beigeben und vorsichtig darunter kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 8 Portionen von je ca. 80 g abwägen, Kugeln formen, dabei 1 König oder 1 Mandel in eine der Kugeln stecken. Aus dem restlichen Teig eine grosse Kugel formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, die kleinen Kugeln gleichmässig darum herum verteilen. Den Dreikönigskuchen zugedeckt bei Raumtemperatur nochmals ca. 30 Min. aufgehen lassen. Mit Ei bestreichen und mit dem Hagelzucker (oder Mandelblättchen) bestreuen. Ca. 30 Min., in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens, backen. Die Zutaten sollten am besten alle zimmerwarm sein.
Im gekauften Dreikönigskuchen hat es jeweils einen König aus Plastik drin. Ich persönlich mag nicht so gerne Plastik in meinem Essen und habe immer ein bisschen Angst direkt auf den König zu beissen. Daher verstecke ich statt des Königs eine Mandel im Teig. Wer mag, kann auch ein Stückchen vom Teig mit Lebensmittelfarbe einfärben und in einem Brötchen verstecken.
World Bread Day - Weggen
Heute wird zum 10ten Mal der World Bread Day gefeiert! Letztes Jahr habe ich bereits mit dem Dinkelbrot mit Amaranth mitgemacht und dieses Jahr habe ich mich für einen schönen einfachen Weggen entschieden. Dies vorallem, weil mir heute keine Zeit für etwas Aufwändigeres geblieben ist. Today we celebrad the 10th World Bread Day! Das Mehl in die Schüssel geben und eine Kuhle in das Mehl drücken. Die Hefe und den Zucker in 1 dl Milch auflösen. In die Kuhle geben und zu einem dünnen Teig mischen. Etwas Mehl über den Vorteig stäuben. Den Vorteig bei Zimmertemperatur gehen lassen bis er leicht blubbert. Alle Zutaten in die Schüssel geben, mit einer Holzkelle vermischen und von Hand 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt für ca. 1 ½ Stunden, an einem warmen Ort aufgehen lassen. Den Teig flachdrücken und dann zu einer Kugel formen und nochmals für ca. 30 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Blech aufgehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Weggen mit Eigelb bestreichen und für ca. 50 Minuten backen.
Give the flour in a bowl and press a hollow in the flour. Give the yeast and the sugar in 1 dl milk and dissolve. Give the mixture in the hollow and mix it to a thin dough. Sprinkel some flour over the predough. Allow the predough to go at room temperature until it has little bubbles. Give all ingredients in the bowl, mix them with a (wooden) spoon and knead from hand about 10 minutes until you have a smooth dough . Cover the dough and allow to rise the covered dough for approx. 1 ½ hours, at a warm place. Level the dough with light pressure and form it to a ball. But the ball on a baking trail covered with baking paper and allow to rise again for approx. 30 minutes. Preheat the oven on 180 degrees with air circulation.Coat it with egg yolk and bake it for approx 50 minutes.
Buttermilchtoastbrot
Es wurde wieder synchron gebacken! Ihr könnt euch vielleicht noch an die Frühstücksbrötchen vom letzten Mal erinnern? Dieses Mal haben sich Sandra von From Snuggs Kitchen und Zorra vom Kochtopf für ein Buttermilchtoastbrot entschieden. Auf Instagram konntet ihr schon live miterleben, wie geknetet und gebacken wurde. Und auch Cakes, Cookies and more war mit dabei. Rezepte für Toastbrot gibt es tatsächlich schon ein paar auf dem Blog. Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz mischen und gut kneten. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Die Buttermilch zum Vorteig lösen und diesen auflösen. Alle restlichen Zutaten in die Schüssel geben vermischen und ca. 10 Minuten durchkneten. Den Teig zu einem gleichmässigen Teigstrang formen und in 4 gleich grosse Teile schneiden. Jedes dieser Teigstücke in Wasser tauch und dann quer in die vorbreitete Backform legen. Den Backofen auf 210 Grad Umluft vorheizen und das Brot in den Backofen schieben. Dann die Temperatur sofort auf 180 Grad herunter stellen und 30 Minuten backen. Das Brot beobachten und falls es zu dunkel wird ev. mit Alufolie abdecken. Das Brot aus der Form nehmen und 10 Minuten fertig backen.
Sonntagsbrötchen
Gestern war mein erstes Mal! Das erste Mal, dass ich beim Synchronbacken ( #synchronbacken) mitgemacht habe. Zorra vom Kochtopf und Sandra From Snuggs Kitchen haben sich vergangenes Wochenende ans 5. Synchronbacken gemacht und zum Mitmachen aufgerufen. Gebacken wurden Variationen von Sonntagsbrötchen. Wer auf Instagram ist, findet unter #synchronbacken ganz viele Bilder der Teilnehmer. Ich zeige dort was ich koche, backe, esse und sonst so mache. Alles ein bisschen persönlicher als z.B. Das Synchronbacken war eine tolle Erfahrung und ich werde sicher bei Runde 6 wieder versuchen mitzumachen! Es fing schon damit an, dass ich den Milchroux für die Brötchen nicht termingerecht anrühren konnte. Wir waren mit den Jungs im Europapark und Familienausflüge haben natürlich immer Vorrang. Dank der Abkühlung im Kühlschrank konnte ich dann aber den Zeitplan doch noch einhalten. Die Zutaten für den Teig waren schnell abgewogen und meine liebe Küchenmaschine hat dann den Rest erledigt. Ich liess den Teig dann über Nacht gären. Zuerst bei Raumtemperatur und dann, weil er etwas zu schnell aufging, im Kühlschrank. Am Morgen habe ich dann die Brötchen geformt und sie 45 Minuten nochmals aufgehen lassen. In der Zwischenzeit habe ich den Backofen mit dem Pizzastein aufgeheizt. Vor dem Backen habe ich dann die Brötchen eingeschnitten, auf den Stein geschoben und den Backofen mit Wasserdampf versorgt. Nach 18 Minuten hatten wir wunderbar knusprige Brötchen. Innen konnten Sie leider nicht so punkten. Die Brötchen sind mir zu wenig aufgegangen und waren etwas trocken. Im Nachhinein könnte es sein, dass ich den Teig zu wenig lang geknetet habe und die Brötchen daher eher etwas trocken geworden sind. Ich werde beim nächsten Versuch besser darauf achten, dass der Teig richtig gut geknetet ist. Ein weiterer Grund wird wohl der sein, dass der Teig bei mir zu schnell aufgegangen ist und die Hefe wohl am Morgen schon an ihrer Kraft verloren hatte. Ich habe den Teig, wie im Rezept beschrieben bei Raumtemperatur gehen lassen. Da der Teig nur 1g frische Hefe enthält, erschien mir dieses Vorgehen plausibel. Nach 4 Stunden habe ich dann festgestellt, dass das Teigvolumen sich schon fast verdoppelt hatte. Ich habe den Teig dann noch bis zum Morgen in den Kühlschrank gestellt. Jetzt nimmt es mich natürlich wunder, wer von euch Sonntags frische Brötchen bäckt.
Focaccia
Bei den warmen Temperaturen backe ich zwar nicht so oft wie sonst, aber für so ein feines Focaccia mach ich das natürlich trotzdem gerne. Ganz prima lässt sich das Focaccia mit Prosciutto crudo und etwas Rucola gefüllt vor dem TV essen, wenn gerade wie jetzt die WM oder sonst was tolles läuft. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, die Hefe dazu bröckeln. Das Wasser und 3 EL Olivenöl dazugeben und das ganze zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen. Das dauert je nach Raumtemperatur ca. 1 Stunde. Den Teig flach drücken, bis er ca. 2 cm dick ist. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Oberfläche im Kreuz einschneiden, so das Quadrate entstehen. In die Quadrate mit dem Finger kleine Mulden drücken. Den Teig mit 1 1/2 EL Olivenöl bestreichen Salz und Rosmarin darüber streuen. Das Focaccia im auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein Gitter legen und mit dem restlichen Öl bestreichen.
Weissmehlbrötchen
Bei mir ist gerad das Brötchenback-Fieber ausgebrochen. Ich habe süsse und deftige Brötchen gebacken - mal mit Weissmehl oder mit Vollkornmehl. Ganz fein sind sie auch deftig mit Speck gefüllt oder süss mit einer Ovomaltine-Füllung. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, die Hefe dazu bröckeln. Die Butter in Stücke schneiden und die Milch dazu geben. Alles vermischen und von Hand in ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt für ca. 1 ½ Stunden, an einem warmen Ort aufgehen lassen. Den Teig in 12 Teile teilen und zu Brötchen formen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Wasser bestreichen und nochmals für ca. 30 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Brötchen für ca. 20 Minuten backen. So backe ich jetzt auch gerne mal etwas gesündere Brötchen, wie zum Beispiel mit Vollkorn-Dinkelmehl. Ich habe diese Brötchen in der Brötlibackform von Betty Bossi gebacken. Mit dieser Backform sind die Brötchen schneller gebacken, weil die Aufgehzeit sich verkürzt. Das „Aufgehnlassen“ in der Schüssel fällt weg. Der Teig kann gleich nach dem Kneten in die Form gefüllt werden und braucht darin nur noch ca. 30 bis 45 Minuten (je nach Teig) aufzugehen. Für uns funktioniert das toll.
Zimt Toast
Manchmal darf es schon zum Frühstück ein wenig süss sein! Und dieser Zimt Toast ist so lecker, da kann ich einfach nicht widerstehen. Schon beim Backen verbreitet sich der süsse Zimtgeruch in der Wohnung. Für eine Cakeform von ca. Das Ei zur Milch geben und verrühren. 2 EL der Ei-Milch-Mischung zugedeckt und gekühlt zur Seite stellen. Das Mehl in einer grossen Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. Die Hefe über dem Mehl zerbröckeln, die Butter in Stücken zugeben und das Milch-Ei-Gemisch zugeben. Das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dies dauert von Hand ca. 10 Minuten. Den Teig zugedeckt, bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden aufgehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich in dieser Zeit verdoppelt haben. Den Teig rechteckig, auf ca. 20 x 25 cm auswallen. Zucker und Zimt vermischen. Die Fläche mit Butter bestreichen und grosszügig mit dem Zimtzucker vermischen. Von der längeren Seite her satt aufrollen. Die Enden, auch unten, gut verschliessen (dies ist wichtig, sonst läuft der Zimtzucker später aus). Die Teigrolle mit der jetzt verschlossenen Öffnung nach unten in die ausgebutterte Cakeform legen, zudecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, den Toast mit dem zur Seite gestellten Milch-Ei-Gemisch einstreichen und den Toast ca. 30 Minuten backen.
Schinken Muffins mit Käse
Auf der Suche nach einem feinen Znüni für die Kids oder einem leckeren Fingerfood für das Apéro Buffet? Meine Kinder lieben die deftigen Muffins zum Znüni und nehmen sie gerne mit in die Schule. Sie sind praktisch, schnell gemacht und überleben zur Not auch zwei, drei Tage im Kühlschrank. Natürlich schmecken sie aber frisch gebacken am Besten. für ca. Milch, Öl, Eier, Salz und Parmesan gut miteinander verrühren. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und unter die Masse rühren. Die Schinkenwürfel unter den Teig heben und in die ausgebutterten Mulden des Muffinsbleches (oder Silikonmuffinsförmchen) verteilen. Dabei die Formen nicht überfüllen, die Muffins laufen sonst über die Formen hinaus. Ca. 25 Minuten backen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Ich empfehle die Schinkenmuffins nicht in Papierförmchen zu backen. Die Förmchen sind zwar praktisch und die Muffins sehen damit besser aus, aber leider bleiben sie auch sehr gerne an den Papierförmchen kleben. Daher empfehle ich Silikonförmchen oder das ausgebutterte Muffinsblech. Es empfiehlt sich auch die Förmchen nicht zu hoch mit Teig zu befüllen.
Vollkorntoastbrot
Form ca. Alle Zutaten miteinander vermischen und 15 Minuten kneten. Den Teig zu einer Rolle formen und in eine Cakeform legen. Das Brot im auf 160 Grad vorgeheizten Ofen für ca.
Fonduebrot
Käsefondue ist in unserer Familie sehr beliebt und wird vor allem von den Kids immer wieder gewünscht. Meist tunken wir ganz traditionell Brotstücke im heissen Käse. Früher, als es in unserem Nachbarort noch eine Käserei mit Brotverkauf gab, haben wir dort ein spezielles Fonduebrot gekauft, welches wir am Tisch nur noch zu brechen brauchten. Diese Möglichkeit ging ganz vergessen. Aber in der letzten Zeit habe ich so viel Brot gebacken und dabei habe ich mich an diese Möglichkeit zurückerinnert. Natürlich musste das gleich ausprobiert werden. Ich habe mich dabei für einen ganze einfachen Brotteig mit Weissmehl entschieden. Er ist schnell gemacht und gelingt gut. Beim ersten Versuch habe ich gleich zwei Brote gebacken und dabei haben wir neugierig gleich schon das frische Brot probiert. Mehl, Zucker, Malzextrakt und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in die Schüssel bröckeln, dass Wasser zugeben und mit einer Kelle durchmischen. Den Teig 15 Minuten kneten, in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch zudecken. Bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert ca. 2 Stunden. Den Teig ca. 1 cm dick auswallen, mit einem Messer den Teig quadratisch einschneiden und nochmals ca. Das Brot ca. 10 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen backen, dann die Hitze auf 180 Grad reduzieren und das Brot ca. 20 Minuten fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Veganer Hefeteig für Zimtschnecken und Hefezopf
Luftig, saftig und wunderbar wandelbar - dieser vegane Hefeteig ist unsere beliebte Basis für gleich zwei absolute Lieblingsrezepte: klassische Zimtschnecken und einen schönen, weichen Sonntagszopf. Klassisch wird der Zopf mit Butter, Milch und Ei zubereitet. Der Hefeteig lässt sich aber ganz einfach „veganisieren“. Wichtig für einen fluffigen Zopf ist, dass dieser genügen lange geknetet wird und für mindestens 2 Stunden an einem warmen Ort gehen kann. Die veganen Zimtschnecken sind schnell zubereitet aus dem Basisteig mit wenigen Zutaten für die Füllung. Ein einfacher Hefeteig für zwei feine Rezepte.
Zutaten für den Basis Hefeteig
- 500 g Mehl z.B. 400 g Weizenmehl Type 550 und 100 g Vollkornmehl gemischt
- 30 g Zucker
- 8 g Salz
- 50 g pflanzliche Margarine oder Butter
- 20 g frische Hefe 1/2 Würfel oder 1 Pck.
Alle Zutaten für den Teig mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand für etwa 10 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort für etwa 60 Minuten auf das doppelte Volumen aufgeben lassen.Hefeteig nach dem Aufgehen halbieren.
Zimtschnecken
Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Alle Zutaten für die Füllung glatt verrühren und auf dem Teig verstreichen, dabei einen kleinen Rand freilassen. Teig von der Längsseite her aufrollen und die Teigrolle in 6 Stück teilen. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ofenfeste Backform einfetten.Die Schnecken in die Backform setzen und nochmals 20 Min. gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 25 - 30 Minuten backen. Die Zimtschnecken schmecken frisch besonders gut.
Hefezopf
Teighälfte in zwei Stücke halbieren und beide Hälften zu je einer langen Rolle formen. Beide Rollen übers Kreuz auf die Arbeitsfläche legen. Nun das Teigende der unten liegenden Rolle von oben rechts nach unten links legen. Dann das gegenüberliegende Teigende von unten links nach oben recht legen. Dies solange wiederholen, bis der Zopf fertig gezöpfelt ist.Zopf auf ein mit Backpapier belegets Blech legen. Pflanzendrink und Ahornsirup mischen und den Zopf damit verstreichen. Zopf nochmals für 30 Minuten auf dem Backblech gehen lassen. Kurz vor dem Backen nochmals anstreichen.
Backen
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Hefezopf und Zimtschnecken im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene für ca. - Mehlmix anpassen: Der Teig funktioniert auch wunderbar mit Dinkelmehl (z. B. Die Schnecken und der Zopf schmecken frisch am besten, lassen sich aber auch super einfrieren. Viel Freude beim Ausprobieren! Liebt ihr weiches Hefegebäck?
