Raclette und Fondue sind nicht nur köstliche Nationalgerichte, sondern auch Anlässe für gesellige Runden und gute Laune. Was könnte einen solchen Abend noch aufwerten? Natürlich, die passenden lustigen Sprüche! Hier finden Sie Inspirationen, wie Sie Ihre Raclette- und Fondue-Abende mit Humor würzen können.

Kreative Ideen für personalisierte Küchenhelfer
Machen Sie das Kochen und Genießen von Raclette zu einem noch freudigeren Erlebnis, indem Sie Ihre Küchenutensilien individuell gestalten. Racletteschaber, Grillzangen oder Pfannenwender aus Buchenholz können mittels Lasergravur mit dem Unternehmenslogo, dem Namen des Lokals oder einer geliebten Person, aber auch mit einem netten Spruch graviert werden. Das bereitet Ihren Liebsten bestimmt viel Freude.
Ob für den Grillmeister, die Raclette-Liebhaberin oder für Ihre eigene Küche - mit den praktischen Küchengadgets mit persönlichem Motiv macht das Zubereiten von Speisen gleich noch mehr Freude. Die hochwertigen Küchenhelfer eignen sich hervorragend als persönliches Geschenk für Ihre Liebsten. Versehen Sie die Hilfsmittel mit einem lustigen Spruch, einer netten Botschaft oder dem Namen der beschenkten Person. Sie wird nicht nur eine lange Freude damit haben, sondern auch viele leckere Speisen damit zaubern können (vielleicht auch für Sie).
Falls Sie bereits Ihr Wunschmotiv haben, können Sie dieses ganz einfach hochladen. Wenn Sie Ihr Design noch entwerfen wollen oder noch keine Druckdaten besitzen, steht Ihnen unser Online-Designer zur Verfügung.
RACLETTE - SO WIRDS PERFEKT! Ultimative Tipps & Tricks für das perfekte Raclette + Geheimtipp
Lustige Sprüche rund um Käse und Co.
Wenn es um die Bewerbung der Nationalgerichte Raclette und Fondue geht, lassen sich Schweizer Werber etwas einfallen. Ob mit dem Spruch «Fondue isch guet und git e gueti Luune» - später abgekürzt zu Figugegl und Rigugegl - aus der Nachkriegszeit oder der Einkleidung der Skistars in ein Käsekostüm in den Neunzigerjahren: Es gibt kaum ein Thema, bei dem die Agenturen mehr Kreativität an den Tag gelegt haben, als beim Käse.
Die neue Coop-Kampagne der Agentur Contexta macht hier keine Ausnahme. Im Clip sind drei besonders markante Vertreter der Muotathaler Wetterschmöcker zu sehen, wie sie die Natur nach Zeichen von gutem Raclette- oder Fonduewetter interpretieren. Sie kommen aufgrund ihrer Beobachtungen zum Schluss, dass das Wetter gut wird für die Käsegerichte. Schliesslich sieht man das Trio gemeinsam essen und der urchige Martin Horat proklamiert: «Chli stinke muess es».
Der Claim «Chli stinke muess es», sei sogar das Beste an der ganzen Kampagne. «Auch wenn es sicher Leute gibt, die meinen, ‹Negativwerbung› funktioniert nicht. Sie tut es trotzdem.» Denn der Schweizer Geschmack werde gut getroffen: «Jeder und jede kennt das: Hat man Hunger macht dieser Duft Appetit. Nach dem Geniessen - oder eben am Morgen danach könnte man fast kotzen, wenn nicht richtig gelüftet wurde.»

Weitere humorvolle Wortspielereien
Auch abseits der großen Werbekampagnen gibt es viele Möglichkeiten, mit Worten und Bildern rund um Raclette und Käse für Lacher zu sorgen. Hier einige Beispiele:
- Bleib ruhig und iss Fondue. Lustiger Spruch für Fondueliebhaber. Ideal als Geburtstagsgeschenk, Weihnachtsgeschenk oder als Geschenkidee für Freunde die Fondue mögen.
- "Käsefondue ist nicht so gefährlich, auch wenn danach die ganze Wohnung stinkt."
Die milchigsten Wortmeiereien
Die Milch machts - auch in unserem Vokabular. Es gibt diverse Wortschöpfungen in Verbindung mit der Flüssigkeit. Manche kennen wir gut, andere kaum. Hier die Swissmilk-Top-10.
- Milchbüechlirächnig: Nichts klingt schweizerischer und tatsächlich ist die milchige Wortkombination hierzulande weitverbreitet. Was sie bedeutet, ist allerdings gar nicht so klar. Sprachwissenschaftler This Fetzer: "Im schweizerdeutschen Wörterbuch fehlt der Begriff." Zwei Verwendungen sind aber geläufig: Milchbüechlirächnig als übergenaue Rechnung, die jedoch wichtige Faktoren ausser Acht lässt. Oder als einfache Buchhaltung, die keine Ausbildung voraussetzt.
- Milchbubi: Ein unreifer Mann, ein Schwächling, eine Memme. "Milch ist in dem Fall sehr bildhaft; der Mann hängt noch an der Mutterbrust oder am Fläschchen", erklärt This Fetzer. Früher kannte man in der Schweiz vor allem den Milchbueb - Bubi kommt aus Deutschland. Trotzdem hat es sich bei uns durchgesetzt. Und zwar so sehr, dass sich das Wort auch in einem typisch schweizerischen Ausdruck findet: bubieifach.
- Milchschnauz: Diese Schöpfung hat dieselbe Bedeutung wie Milchbubi oder bezeichnet einfach den Abdruck auf der Oberlippe nach dem Milchtrinken (Hochdeutsch: Milchbart). "Zudem nennt man den ersten Anflug eines Schnurrbarts Milchschnauz", weiss This Fetzer. "Hier steht Milch wieder für Mutterbrust und damit für kindlich - ein Motiv, das in vielen Milch-Wörtern vorkommt."
- Milchstrasse: Wieso bitte steckt hier Milch drin? "Die griechische Göttin Hera soll beim Stillen ihres Sohnes Milch verspritzt haben", zitiert This Fetzer eine altgriechische Sage. Deshalb nannten die antiken Griechen den hellen Schimmer am Himmel auch Galaxías (Gála heisst auf Griechisch Milch). Strasse kam später im Lateinischen hinzu: Via Lactea. "Wohl, weil die Spur eine klare Richtung hat", vermutet Fetzer. "Deswegen interpretierte man den Streifen auch als Götterweg oder als Strasse zu einem Pilgerort." So nannten zum Beispiel die Emmentaler die Milchstrasse im 19.
- Mondmilch: Schon mal gehört? This Fetzer hat es nachgeschlagen: "Eine weissliche, schaumartige Masse in den Klüften der Kalkalpen." Oder konkreter: milchige, kalkhaltige Mineralienablagerungen in Höhlen. "Diese wurden bis ins 19. Jahrhundert als Heilmittel verwendet, zum Beispiel gegen Kuheuter-Entzündungen." Genützt hat das zwar nichts. "Vor Einzug der Schulmedizin stellte man aber oft solche Schein-Zusammenhänge her", erklärt Fetzer. "Hier: Was milchig aussieht, muss auch für das Produktionsorgan von Milch gut sein." Zudem glaubte man, Mondmilch würde durch den Einfluss des Mondes entstehen. Na klar.
- Sonnenmilch: Zugegeben: Hier muss man den Zusammenhang mit Milch nicht lange suchen - Sonnenmilch sieht eben aus wie Milch. "Optische Ähnlichkeit ist ein häufiger Grund, wieso etwas als Milch bezeichnet wird", erklärt This Fetzer. Das schweizerdeutsche Pendent für Sonnenmilch: Sonnencrème. Und dazu hat Fetzer eine schöne Geschichte auf Lager: "In einem Reiseführer für Spanien von 1966 steht, man solle Nähzeug, Schnur, Zipfelmütze, Taschenlampe, Kompass, Sonnencrème und Sicherheitsnadeln mitnehmen." Grossartig.
- Schulmilch: Richtig: Milch, die man in der Schule trinkt. Seit 1977 gibt es im EU-Raum Schulmilch-Programme. Das Ziel: Den Konsum gesunder Milchprodukte bei Kindern und Jugendlichen fördern. Und auch in der Schweiz hat Schulmilch eine lange Tradition. "1933 bekamen Schweizer Schülerinnen und Schüler offenbar nicht nur Milchprodukte, sondern auch ein Milchbüechli zum Rechnen", zitiert This Fetzer einen alten Zeitungsbericht.
- Wolfsmilch: Auch Esels-, Sau-, Katzen-, Teufels- oder Hexenmilch. Dabei geht es hier weder um Tier noch Fabelwesen, sondern um eine Pflanze. Genauer: um die Gattung Euphorbia, die (ähnlich wie Löwenzahn) einen milchigen Saft enthält. Natürlich kennt This Fetzer eine Sage dazu: "In Gadmen im Berner Oberland gaben Kühe dreimal statt zweimal pro Tag Milch, wenn sie mit Wolfsmilch gefüttert wurden", erzählt er. "Weil die Hirten dadurch aber übermütig wurden, verwandelten Erdmännchen das Futterkraut in Gift." Tatsächlich ist Wolfsmilch giftig.
- Eier legende Wollmilchsau: Der Traum der Viehwirtschaft: Ein Nutztier, das Eier legt und dazu Milch und Wolle gibt. "Die Redewendung bezog sich ursprünglich wohl tatsächlich auf die Landwirtschaft", vermutet This Fetzer. Mittlerweile wird sie allerdings meist ironisch für eine Person verwendet, die so viele Fähigkeiten hat, dass es sie gar nicht geben kann. Fetzer: "In dieser übertragenen Bedeutung ist die Redensart sehr populär geworden."
- Milchmädchenrechnung: Eine Rechnung, die auf Trugschlüssen basiert (siehe auch Milchbüechlirächnig). Anders als der Schweizer Ausdruck geht die deutsche Version wohl auf eine Fabel zurück: "Auf La laitière et le pot au lait des französischen Dichters Jean de la Fontaine", präzisiert This Fetzer. In dieser soll Lisettchen die Milch auf den Markt bringen. Auf dem Weg malt sich das Mädchen aus, was es mit dem Gewinn alles anstellen wird - bis es stolpert und die Milch ausleert.

Nach der ganzen Milch nun noch etwas feste Nahrung: Je eine Wortschöpfung mit Käse und Ei als Supplement. Denn auch Wortkreationen mit diesen Agrarprodukten gibt es zahlreiche: Während Duden online rund 200 Milch-Begriffe ausspuckt, sind es ungefähr 90 mit Käse. Käse (in Deutschland gleichbedeutend mit Quark) steht hier für etwas Minderwertiges. "Im 15. Jahrhundert war Käse billig und einfach herzustellen", erklärt This Fetzer den Ursprung dieser Verbindung. "Zwar handelte es sich dabei nicht um qualitativ hochwertigen Käse, aber fast jeder hatte Milch, die haltbar gemacht werden musste." Geschätzt habe man Käse aber trotzdem. In Nordholland tanzte man ihn zu Ostern, aber auch im Aargau oder im St. Galler Rheintal: den Eiertanz.
Während die Tänzer hierzulande mit verbundenen Augen um rohe Eier herumschwoften, zogen sich die Holländer die Schuhe aus und beförderten die Eier mit den Füssen aus einem Kreidekreis. Das gemeinsame Ziel: Die Eier nicht zu zerbrechen. "Bildlich steht der Eiertanz für vorsichtiges Vorgehen in einer Situation, für die es viel Fingerspitzengefühl braucht", erklärt This Fetzer.