Quarkbällchen ohne Hefe: Vielfältige Rezepte für die Fasnachtszeit

Die Fasnachtszeit ist ohne unwiderstehliches Fasnachtsgebäck kaum vorstellbar. Luftig-leichte Fasnachtschüechli, pralle Schenkeli und süsse Schlüferli gehören zur Fasnacht wie die Guggenmusik.

Hier finden Sie feine Fasnachtsrezepte, die Sie ganz einfach zu Hause nachmachen können:

  • Zigerkrapfen Rezept
  • Fasnachtschüechli Rezept
  • Berliner Rezept
  • Quarkbällchen Rezept
  • Schlüferli Rezept
  • Schenkeli Rezept

Das krümelige Fasnachtsgebäck hat eines gemeinsam - es wird in heissem Fett frittiert, was ihm seinen wunderbaren Geschmack verleiht.

Fasnachtsgebäck frittieren - so gelingt’s:

Das richtige Öl: Beim Frittieren werden im Normalfall mindestens 170 Grad erreicht. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie nur hitzebeständige Öle zum Frittieren verwenden. Beispielsweise raffiniertes Olivenöl, High-Oleic-Sonnenblumenöl, High-Oleic-Rapsöl oder Erdnussöl halten solch hohen Temperaturen stand, ohne dass eine Rauchentwicklung entsteht.

Die Temperatur: Um herauszufinden, ob das Öl die minimale Temperatur für Ihr Fasnachtsgebäck erreicht hat, können Sie einen Schaschlik-Spiess oder das Ende des Holz-Kochlöffels ins Fett halten. Wenn sich um das Holz herum keine Bläschen bilden, ist das Öl etwa 170 Grad heiss und hat somit die optimale Temperatur zum Frittieren.

Nicht zu viel: Geben Sie nicht zu viel Frittiergut auf einmal ins heisse Fett. Ansonsten senkt sich die Temperatur des Öls und die Speisen saugen sich mit Fett voll oder verkleben miteinander.

Dinkelbrötchen, ohne Hefe! Blitzrezept in 5 Minuten! Knusprig und lecker! #159

Rezept für Quarkbällchen ohne Hefe

Aussen schön knusprig und innen luftig-locker. Dieses himmlische Fasnachtsrezept für Quarkbällchen zaubern Sie im Handumdrehen mit Dingen, die Sie oft schon zu Hause haben.

Zutaten:

  • 125 g Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Quark
  • 250 g Mehl
  • 0,5 TL Backpulver
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

  1. Vanillezucker, Eier, Zucker und Salz schaumig schlagen.
  2. Quark dazugeben und rühren, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
  3. Mehl und Backpulver sieben und in die Masse einrühren.
  4. Den Teig danach ca. 15 Minuten ruhen lassen.
  5. Öl in einer Pfanne auf ca. 170 °C erhitzen.
  6. Teig mit zwei Esslöffeln portionieren und direkt ins heisse Öl geben.
  7. Quarkbällchen im Fett bei Bedarf drehen, damit sie gleichmässig braun werden.
  8. Mit einer Schaumkelle die gebackenen Quarkbällchen aus dem Öl nehmen, abtrocknen und abkühlen lassen.
  9. Anschliessend die abgekühlten Quarkbällchen in Zucker wälzen und geniessen.

Ergibt ca. 30 Quarkbällchen

Kleiner Tipp: Diese frittierte Leckerei, die Sie mit nur wenig Aufwand geniessen können, schmeckt mit einem Dip besonders fein.

Vegane Quarkbällchen (Quarkini)

Diese veganen Quarkbällchen stehen dem Original definitv in nichts nach. Die Eier werden weggelassen und anstelle von Magerquark kommt eine Joghurtalternative aus Kokosnuss zum Einsatz.

Zutaten für vegane Quarkbällchen:

  • Mehl & Backpulver
  • Salz
  • Zucker & Vanille Zucker
  • Quark (Joghurtalternative aus Kokosnuss)
  • Frittieröl

Zubereitung:

  1. In einer separaten Schüssel die Eier und den Quark zu einer homogenen Masse verrühren und anschliessend zu den trockenen Zutaten geben.
  2. In einer möglichst kleinen Pfanne (so brauchst du weniger Fett) das Frittieröl auf ca. 170 Grad erhitzen.
  3. Du kannst mit einem Holzlöffel testen ob das Fett die richtige Temperatur erreicht hat indem du ihn in das Fett hältst. Wenn kleine Bläschen am Holzlöffel entlang steigen ist das Öl bereit zum Ausbacken.
  4. Reduziere die Hitze anschliessend auf mittlere Stufe.
  5. Mit Hilfe eines Eisportionierers bekommst du schöne Kugeln geformt.
  6. Die Bällchen sollten ca. 7-10 Minuten im Fett ausbacken.

Das fertig ausgebackene Bällchen auf ein Küchentuch oder Küchenpapier geben und kurz abtropfen lassen.

Am aller besten schmecken die Quarbällchen frisch ausgebacken und lauwarm. Einfach himmlisch! Aussen knusprig und innen luftig und weich.

Quarkbällchen aus dem Ofen

Man kann es nicht schönreden, aber komplett gleich sind sie natürlich nicht wie die frittierten Quarkbällchen. Der Oberfläche nach dem Backen ist nicht gleich weich wie bei den Originalen, aber innen sind sie gleich fluffig.

Einer der wichtigsten Punkten bei Backen ist, dass sie nicht zu lange im Ofen sein dürfen, ansonsten werden sie aussen Hart wie ein Hefeteigbrötchen.

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Backblech mit Backpapier belegen.
  3. Eier, Quark, Salz, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen.
  4. Mehl und Backpulver hinzufügen und zu einem Teig kneten, der Teig soll etwas klebrig sein.
  5. Quarkteig mit einem Löffel oder Eisportionierer abstechen und mit bemehlten Händen zu Kugeln formen.
  6. Mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
  7. Für circa 20 Minuten backen.
  8. In der Zwischenzeit Butter langsam schmelzen.
  9. Zucker und Zimt mischen.
  10. Quarkbällchen aus dem Ofen nehmen und circa 5 Minuten abkühlen lassen.
  11. Mit flüssiger Butter bestreichen und im Zimtzucker wälzen.

Weitere Fasnachtsrezepte

Zigerkrapfen Rezept

Zigerkrapfen, den feinen Klassiker aus dem Glarnerland, können Sie als Dessert, Fingerfood oder als Snack zwischendurch geniessen.

Zutaten Zigerkrapfen Teig:

  • 250 g Mehl
  • 2 Prisen Salz
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 150 g Crème fraîche

Füllung:

  • 150 g Ziger
  • 1 EL Rahm
  • 3 EL Zucker
  • 1 Zitrone
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Sultaninen
  • Öl zum Frittieren
  • 4-5 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Mehl und Salz mit Butter mischen und zu einer krümeligen Masse reiben.
  2. Zucker und Crème fraîche beifügen und zu einem Teig zusammenfügen.
  3. Alles in Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen.
  4. Für die Füllung den Ziger mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten mischen.
  5. Zimt und Zucker in einem Suppenteller mischen und beiseite stellen.
  6. Teig zu einem Rechteck von ca 30x40 cm auswallen und für 12 Zigerkrapfen in 12 Quadrate (10x10 cm) schneiden.
  7. Die Füllung in der Mitte verteilen und die Teigränder mit etwas Wasser bestreichen.
  8. Teig jeweils diagonal über die Füllung klappen und Ränder des Zigerkrapfens mit einer Gabel gut andrücken.
  9. Öl in der Fritteuse oder im Topf auf ca. 170 °C erhitzen und die Zigerkrapfen portionsweise goldbraun frittieren.
  10. Rausnehmen, mit Haushaltspapier abtupfen und im Suppenteller mit Zimtzucker wenden.

Ergibt ca. 12 Zigerkrapfen

Fasnachtschüechli Rezept

Egal ob du sie als «Fasnachtschüechli», «Chnöiblätz» oder «Öhrli» kennst - sie gehören zur Fasnacht wie die Masken.

Zutaten:

  • 25g Butter
  • 3 Eier
  • 0.75dl Rahm
  • 1 Prise Salz
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 320 g Mehl
  • Öl zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig Eier, Rahm, Salz und Zucker verrühren.
  2. Mehl und die weiche Butter beigeben.
  3. Anschliessend alles zu einem geschmeidigen Masse kneten.
  4. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Den Teig in Portionen à ca. 40 g teilen und mit etwas Mehl so dünn wie möglich auswallen.
  6. Mit mehlbestäubten Händen unter den Teigfladen fassen und vorsichtig ausziehen, bis er dünn genug ist, dass du hindurch siehst.
  7. Öl in einer Pfanne auf ca. 180 °C erhitzen und die Fasnachtschüechli rundum 3 bis 5 Minuten frittieren.
  8. Wenn das Fasnachtschüechli goldgelb gebacken ist, es mit zwei Kellen vorsichtig aus dem Öl heben und auf Haushaltspapier abtropfen lassen.
  9. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Ergibt ca. 14 Fasnachtschüechli

Berliner Rezept

Dieses Fasnachtsrezept punktet vor allem mit seiner Vielseitigkeit, denn du musst deine Berliner nicht zwingend mit Konfi füllen. Ob du nun zum Nutella-Glas greifst oder doch lieber eine Vanillecreme in deinen Berliner füllst, ist ganz dir überlassen.

Zutaten:

  • 1 Würfel Hefe (ca. 42 g)
  • 50 g Zucker
  • 200 ml warme Milch
  • 500 g Mehl
  • 5 Eigelb
  • 60 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Frittieren
  • Konfi zum Füllen
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Hefe mit einem Teelöffel Zucker in der Hälfte der Milch auflösen.
  2. Mehl in eine Schüssel füllen und eine Mulde hineindrücken.
  3. Hefe-Zucker-Mix reinfüllen bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Teig ca. 10 Minuten gehen lassen.
  5. Den restlichen Zucker mit den Eigelben, Butter und Salz zum Teig hinzugeben und mit restlicher Milch zu einem einheitlichen Teig verarbeiten.
  6. Anschliessend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  7. Teig erneut kräftig durchkneten, welchen du dann in ca. 12 kleine Kugeln portionierst und weitere 20 bis 30 Minuten gehen lässt.
  8. Teigkugeln im heissen Öl bei ca. 180 °C backen und dabei einmal wenden.
  9. Wenn die Berliner abgekühlt sind, kannst du sie mit der Füllung deiner Wahl mit einem Spritzbeutel nach belieben seitlich Füllen.
  10. Anschliessend mit Puderzucker bestäuben und geniessen.

Ergibt ca. 12 Berliner

Schlüferli Rezept

Diese frittierte Leckerei, die du mit nur wenig Aufwand geniessen kannst, schmeckt mit einem Dip besonders fein. Beispielsweise kannst du Schlüferli mit Schoggisauce oder Konfi zum Dippen servieren.

Zutaten:

  • 180 g Butter
  • 1 Zitrone
  • 200 g Zucker
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 5 Eier
  • 80 g Rahm
  • 550 g Mehl
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

  1. Butter schaumig schlagen, bis sich Spitzchen bilden.
  2. Schale der Zitrone reiben und zusammen mit Zucker, Eier, Backpulver und Rahm zu einem glatten Teig rühren.
  3. Mehl portionenweise dazugeben und die Masse zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
  4. Den Teig zwei Stunden kühl stellen.
  5. Den Teig 5 mm dick auswallen und in ca. 3x12 cm Grosse Rechtecke schneiden.
  6. Rechtecke in der Mitte aufschneiden und das eine Ende durchziehen.
  7. Öl auf 170 °C erhitzen und Schlüferli portionenweise goldbraun frittieren.
  8. Anschliessend herausnehmen, abkühlen lassen und am besten ganz frisch geniessen.

Ergibt ca. 30 Schlüferli

Schenkeli Rezept

Dieses unwiderstehliche Fasnachtsrezept schmeckt am besten, wenn es frisch gebacken genossen wird. Achtung, hohes Suchtpotential!

Zutaten:

  • 100 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 1 Zitrone ( die abgeriebene Schale)
  • 1-2 EL Milch
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter rühren bis sich Spitzchen bilden und anschliessend Zucker, Salz und Eier vermischen bis die Masse hell ist.
  2. Zitronenschalen du Milch daruntermischen und Mehl mit Backpulver dazu sieben.
  3. Den weichen Teig in eine Folie gepackt ca. eine Stunde kühl stellen.
  4. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und schräg in 6cm lange Stücke schneiden.
  5. Die beiden Enden mit den Fingerspitzen etwas zuspitzen.
  6. Öl auf ungefähr 170 °C erhitzen und die Schenkeli portionsweise ausbacken.
  7. Wenn sie goldbraun sind, herausnehmen und auf einem Metallgitter abtropfen lassen.

Ergibt ca.

Zusammenfassung der Rezepte

Rezept Hauptzutaten Besonderheiten
Quarkbällchen Quark, Mehl, Zucker Aussen knusprig, innen luftig
Vegane Quarkbällchen Joghurtalternative (Kokosnuss), Mehl, Zucker Vegane Variante
Zigerkrapfen Mehl, Ziger, Mandeln Klassiker aus dem Glarnerland
Fasnachtschüechli Mehl, Eier, Rahm Dünn und knusprig
Berliner Mehl, Hefe, Eigelb Gefüllt mit Konfitüre oder Creme
Schlüferli Mehl, Butter, Zitrone Frittierte Teiglinge
Schenkeli Mehl, Butter, Eier Knusprig und süss

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