Pornstar Martini: Rezept und mehr über den Kult-Cocktail

Der Pornstar Martini ist mehr als nur ein Drink - er ist ein gesellschaftliches Phänomen. Eigentlich ist er weder Porno noch ein Martini, aber sowas von trinkbar!

Ein Porn Star Martini ist fruchtig, denn eine seiner Hauptzutaten ist Passionsfrucht. Vom Porn Star Martini existieren Dutzende unterschiedliche Varianten. Das Grundrezept steht im Anschluss.

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Die Geschichte des Pornstar Martini

Pornstar Martini - Der beliebteste Cocktail der Welt?!

Der Pornstar Martini gilt als Modern Classic, als Neoklassiker - ergo als einer der Drinks, die in den Achtzigerjahren oder später entstanden sind und heute zum Stammrepertoire jeder guten Barperson gehören. In den Achtzigern entstand auch der Trend, jegliche Drinks, die in einem Cocktailglas serviert wurden, pauschal mit «Martini» zu betiteln.

Erfinder des Pornstar Martini ist die Bartender-Legende Douglas Ankrah, der anno 1999 während eines Besuchs im Mavericks Revue Bar Gentlemen's Club, einem Stripclub in Kapstadt, Südafrika, erstmals auf die Idee kam, Vanille-Vodka, Passionsfrucht und Prosecco zu kombinieren. Wieder zu Hause in London taufte er seine Kreation zunächst Maverick Martini und servierte diesen in seiner damals sehr angesagten LAB Bar (= London Academy of Bartending).

Dies änderte sich schlagartig, als Ankrah 2002 seine neue Bar eröffnete - The Townhouse in Knightsbridge - und den Cocktail umtaufte. Der Pornstar Martini war geboren.

Ja, die ursprüngliche Idee kam Ankrah in einem Stripclub. Aber darüber hinaus gibt es keine spannende origin story, keine hübsche Anekdote zur Namensgebung. Stattdessen wurde hier eiskalt Marketingpsychologie angewandt. Nach eigener Aussage wollte Ankrah «etwas Eingängiges. Etwas Aufregendes. Etwas, das die drei Dinge veranschaulicht, die eine ideale Barszene sein sollte. Mutig. Sexy. Verspielt».

Ankrah lag richtig. Der Cocktail war ein sofortiger Erfolg. Heute, mehr als 20 Jahre danach, ist der Pornstar Martini in Grossbritannien allgegenwärtig. Er ist mehr als nur ein Drink. Er ist ein regelrechtes gesellschaftliches Phänomen. Anno 2018 war er der am häufigsten bestellte Cocktail in britischen Bars, Restaurants und Pubs. Absolut Vanilla ist der bestverkaufte flavoured vodka. In jedem Supermarkt gibt es eine Auswahl an trinkfertigen Pornstar-Martini-Cocktails in Dosen oder Flaschen.

Auch in den USA und in Australien legt der Drink aktuell eine Erfolgsserie hin.

Derart alltäglich ist der Cocktail, dass inzwischen die Namensgebung - ursprünglich ein wichtiger Teil des Erfolgsrezepts - selbst zum Problem wird. 2019 änderte der Grosshändler Marks and Spencer den Namen seines Dosencocktails in «Passion Star Martini». Und in Restaurants werden immer mehr «Passion Fruit Martinis» angeboten.

Hierzulande hat der Pornstar Martini noch einiges an Boden gut zu machen. Aber da jeder und jede, die ihn probiert, sofort Gefallen daran findet, dürfte seinem Erfolg nichts im Wege stehen.

Die Zutaten

Auf deiner Einkaufsliste: einer der vielen Vanille-Vodkas, die es da so gibt. Dann noch Passionsfrucht-Likör und einen guten Prosecco. Und frische Passionsfrüchte und Limetten und so.

Ob als Longdrink, im Spritz oder im Kultcocktail Pornstar Martini - der Passionsfruchtlikör Passoã bringt fruchtigen Geschmack und Farbe ins Glas. Passoã ist der bekannteste und am häufigsten verkaufte Passionsfruchtlikör der Welt. Er besteht aus natürlichen Zutaten - darunter Passionsfruchtsaft und natürliche Passionsfruchtaromen - und enthält keine künstlichen Aromen. Der Alkoholgehalt ist für einen Likör tief und liegt bei 17 % Vol. Besonders ist auch seine Farbe - das kräftige Pink sorgt dafür, dass Drinks und Cocktails mit Passoã besonders bunt sind. Je nach Zusammensetzung variieren die Farben, sie reichen von Orange, über Rot und Pink bis hin zu Rosa.

Der Pornstar Martini überzeugt sowohl mit seinem Aussehen als auch mit seinem runden Geschmack nach Passionsfrucht und Vanille.

Das Rezept für den perfekten Pornstar Martini

So mixt du dir deinen Pornstar Martini:

  • 3 cl Vanille-Vodka
  • 3 cl Passoã
  • 1 cl Passionsfruchtsaft
  • 1 cl frisch gepresster Limettensaft
  • 1/2 Passionsfrucht
  • Champagner oder Prosecco

Vanille-Vodka, Passoã, Passionsfrucht- und Limettensaft in einen mit Eiswürfeln gefüllten Cocktail-Shaker geben und energisch schütteln. In ein eisgekühltes Martiniglas abseihen. Passionsfrucht halbieren und als Garnitur im Drink schwimmen lassen. Zusammen mit einem Shotglas Prosecco servieren.

Alle Zutaten auf Eis shaken und in ein Martiniglas abseihen.

Alle Zutaten und die Hälfte einer frischen Passionsfrucht auf Eis shaken und in ein Martini-Glas abseihen.

Zwei Passionsfrüchte waschen, aufschneiden und die Hälften in den Shaker geben. Alle Zutaten bis auf den Champagner ebenfalls hinzugeben und zusammen mit einigen Eiswürfeln kräftig schütteln.

Alle Zutaten mit Eis schütteln und dann doppelt in ein gekühltes Coupe- oder Martiniglas abseihen.

Variationen

Vom Porn Star Martini existieren Dutzende unterschiedliche Varianten.

Nebenbei bemerkt: Kreativer waren da die Betreiber des indischen Streetfood-Restaurants Dhamaka in Bristol, die ihre indisch gewürzte Variante des Cocktails kurzum Sunny Leone tauften - nach dem gleichnamigen Bollywood- und ehemaligen Porno-Star. Sunny - der Name passt auch bestens zum sonnigen Geschmacksprofil des Drinks.

Martini-Cocktail: Mehr als nur ein Drink

Der Martini-Cocktail zählt zu den ikonischsten Drinks der Welt und hat sich über Jahrzehnte hinweg in seiner Form, Zubereitung und Wirkung kontinuierlich weiterentwickelt. Angefangen als elegantes Getränk der gehobenen Gesellschaft, ist er heute sowohl in Bars als auch zu Hause beliebt und ermöglicht durch zahlreiche Variationen ein breites kulinarisches Spektrum.

Die Vielfalt der Martini-Cocktail-Rezepte ermöglicht es, den Drink individuell abzuwandeln und neue Geschmackseindrücke zu schaffen.

Der Wermut (Vermouth) spielt eine zentrale Rolle in der Zubereitung von Martini-Cocktails. Es gibt verschiedene Arten von Wermut, wobei der Martini Bianco und Martini Rosso besonders häufig verwendet werden.

Die Zubereitung eines Martini-Cocktails hängt stark von den eingesetzten Zutaten, der Temperatur und der Art der Mischung ab.

Um den Martini-Cocktail optimal zu servieren, sollten die Gläser im Vorfeld gekühlt werden. Ein guter Martini erfordert frische Zutaten.

Das Verhältnis von Gin zu Wermut ist entscheidend für die Geschmackskomponente des Cocktails. Bei einem klassischen Martini liegt das Verhältnis bei 60 ml Gin zu 10 ml Wermut.

Der Martini wird traditionell gerührt, wodurch sich die Aromen harmonisch entfalten können. Ein geschüttelter Martini hingegen hat eine festere Textur und eine kühlere Temperatur.

Der Martini-Cocktail hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. In den frühen Rezepten des 19. Jahrhunderts wurden oft Zitronenzeste, Zucker, Oliven oder andere Gin-Sorten zum Martini hinzugefügt.

In den 1990er Jahren wurde der Martini-Cocktail besonders populär, auch wenn er in einigen Kreisen als zu kommerziell wahrgenommen wurde.

Eines der bekanntesten Beispiele für einen Martini-Cocktail ist der Wodka Martini, der durch die Darstellung von James Bond in den Filmen weltweit bekannt wurde.

Der Martinez ist einer der ursprünglichsten Cocktails, der viele moderne Drinks inspiriert hat. Er gilt als Vorläufer des Martinis und ist besonders bei Gin-Liebhabern beliebt.

Bei der Zubereitung eines Martini-Cocktails gibt es einige häufige Fragen, die sich besonders bei Anfängern ergeben.

Der Martini-Cocktail ist eine Ikone der internationalen Cocktail-Szene, die sich durch ihre Vielfalt an Rezepten und Zubereitungsweisen auszeichnet. Ob klassisch mit Gin und Wermut, modern mit Wodka oder unkonventionell mit Espresso - der Martini bietet für jeden Geschmack etwas.

Die Verwendung von Wermut, der in verschiedenen Varianten erhältlich ist, erlaubt es, die Geschmackskomponenten des Cocktails individuell abzuwandeln. Zudem sind Zubereitungsweisen wie Rühren oder Schütteln entscheidend für das Endergebnis.

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