Pommes von McDonald's: Inhaltsstoffe und mehr

Das Leben ist heutzutage oft hektisch, und Fast-Food-Restaurants wie McDonald's sind allgegenwärtig. Doch wie gesund sind die Produkte, die wir dort konsumieren? Ein genauerer Blick auf die Inhaltsstoffe, insbesondere der Pommes Frites, lohnt sich.

Rapsöl als Hauptbestandteil

In der Schweiz ist Raps die wichtigste angebaute Ölpflanze. Von April bis Mai blühen Rapspflanzen auf etwa 20.000 Hektar und verwandeln die Landschaft in ein leuchtendes Gelb. Die schwarzen Rapskörner enthalten etwa 40 % Öl, das in heimischen Ölmühlen mechanisch gepresst wird. Rapsöl gilt aufgrund seiner Inhaltsstoffe als sehr bekömmlich und hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Durch Züchtung und Sortenselektion wurde es möglich, die notwendige Hitzestabilität für die Herstellung von Pommes Frites zu erreichen.

Die Firma Frigemo mit Sitz in Cressier (NE) verarbeitet einen Großteil der jährlichen Kartoffelernte und frittiert ihre Pommes Frites ohne Palmöl. Diese Pommes werden unter anderem an McDonald's Schweiz geliefert. Das Sortiment von Frigemo umfasst neben Kartoffeln auch Pasta, Fertiggerichte, Gemüse, Früchte und Salate. Die Frigemo-Gruppe betreibt neben Cressier vier weitere Produktionsstandorte in Bern, Märstetten, Mellingen und Zollikofen.

Achtung: Die bereitgestellten Informationen dienen nur zur Information. Einige Lebensmittel sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Es wird empfohlen, vor einer Ernährungsumstellung oder Gewichtsverlust einen Arzt zu konsultieren. Fatsecret übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.

Gesunde Alternativen und bewusste Entscheidungen

In einer Fast-Food-Welt ist es nicht immer einfach, sich gesund zu ernähren. Doch mit Planung und Wissen ist es möglich, bewusstere Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet nicht, dass Fast Food komplett vermieden werden muss, aber es sollte seltener konsumiert werden.

Tipps für eine gesündere Ernährung im Fast-Food-Restaurant:

  • Essen Sie das Brot nicht, wenn Sie es nicht mögen.
  • Vermeiden Sie Frittiertes wie Pommes Frites und Zwiebelringe.
  • Trinken Sie Diät-Limonade, Tee oder Wasser.
  • Vermeiden Sie Desserts und Salate mit viel Zucker.
  • Begrenzen Sie den Konsum von Fast Food auf einmal pro Woche.
  • Wählen Sie einen Wrap statt eines getoasteten Sandwiches.

Unterschiede in den Inhaltsstoffen weltweit

Lebensmittel können je nach Land unterschiedliche Inhaltsstoffe aufweisen. Dies liegt an unterschiedlichen Geschmäckern, aber auch an gesetzlichen Vorgaben. So kann ein Burger der gleichen Fast-Food-Kette je nach Land unterschiedlich ungesund sein.

Ein Beispiel: Der US-amerikanische Big Mac von McDonald's hat 590 Kalorien, während der Schweizer Big Mac nur 498 Kalorien aufweist. Auch die Nährwertangaben unterscheiden sich: Der US-Burger enthält 34 Gramm Fett und 46 Gramm Kohlenhydrate, die Schweizer Variante 25 Gramm Fett und 41 Gramm Kohlenhydrate.

Weitere Beispiele für Unterschiede:

  • Fanta: In den USA ist die Fanta knallorange, während sie in Europa natürlicher aussieht. Die europäische Fanta enthält Orangensaftkonzentrat, die US-amerikanische künstliche Lebensmittelfarbe. Die US-Variante enthält auch fast doppelt so viel Zucker.
  • Eiersalat-Sandwich: Ein Eiersalat-Sandwich der Kette Pret-A-Manger enthält in den USA 610 Kalorien, in Großbritannien nur 372 Kalorien. Auch der Zuckergehalt ist höher.

Laut einer Studie der EU-Kommission unterscheiden sich Markenprodukte selbst innerhalb Europas. Europäische Konsumenten können bei etwa einem Drittel der massenproduzierten Markenlebensmittel davon ausgehen, dass sie sich in der Zusammensetzung von Land zu Land unterscheiden. Gründe dafür sind unterschiedliche gesetzliche Vorgaben, Lebensmittelregulierungen und Geschmacksvorlieben.

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McDonald's Schweiz setzt auf regionale Produkte

Die McDonald’s-Schweiz-Chefin Lara Skripitsky setzt auf Expansion und regionale Produkte. Knapp 90 Prozent der Zutaten stammen aus der Schweiz. Rindfleisch-Patties kommen von Bell, Raclettekäse und Milch für Desserts von Emmi, Pommes Frites von der Fenaco-Tochter Frigemo und der Speck von der Liechtensteiner Malbuner. McDonald's ist für diese Firmen ein bedeutender Kunde, der Wachstum bringt.

Glutenfreie Optionen bei McDonald's

McDonald’s bietet in seinen Schweizer Restaurants auch glutenfreie Optionen an. Zöliakie-Betroffene können zwischen drei klassischen Burgern mit glutenfreiem Brot wählen: Hamburger, Cheeseburger und Double Cheeseburger. Im McDonald’s-Sortiment stehen auch weitere glutenfreie Produkte zur Verfügung: Pommes Frites, kleiner grüner Salat, Caesar und Grilled Chicken Caesar Salad, Hash Brown und Ham & Eggs.

Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe der Lebensmittel zu kennen und bewusste Entscheidungen zu treffen, um eine gesunde Ernährung zu fördern. Auch Fast-Food-Restaurants können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, wenn man die richtigen Optionen wählt und den Konsum in Maßen hält.

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