Pommes unter Palmen: Eine Reise zu den Ursprüngen

Die Vorstellung von Pommes frites unter Palmen mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, doch eine Reise zu den Ursprüngen dieser Kombination offenbart überraschende Verbindungen und kulturelle Einflüsse. Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise, die von Europa über Brasilien bis in die Südsee führt.

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Europäische Wurzeln und brasilianische Edelsteine

Die Reise beginnt in Europa, genauer gesagt in Idar-Oberstein, einem deutschen Edelsteinstädtchen. Hier erfährt man, dass die arme Bevölkerung vor etwa 150 Jahren ihr Glück in Brasilien suchte. In Rio Grande do Sul fanden sie ganze Felder von Geoden und schickten diese zur Weiterverarbeitung zurück nach Idar-Oberstein.

Brasilien spielt auch in anderer Hinsicht eine Rolle. In Minas Gerais und Bahia werden wunderschöne Edelsteine von Hand geschliffen. Darunter finden sich aussergewöhnliche Morganite, pinkfarbene Turmaline (Rubellith) und zart rosafarbene Amethyste.

Karte von Minas Gerais in Brasilien

Hawaii: Ohana und die Verbindung zur Natur

Die Reise führt weiter nach Hawaii, wo der hawaiianische Leitspruch "Ohana" (Familie) und die tiefe Verbundenheit zur Natur im Mittelpunkt stehen. Die Schönheit und Vielfalt der Natur auf Hawaii ist überwältigend: riesige Bäume, Blumen in allen Farben und gigantische Formationen erstarrter Lava.

Besonders beeindruckend ist das tosende Meer mit meterhohen Wellen, auf denen waghalsige Hawaiianer mit ihren Surfbrettern reiten. Die Begegnungen mit den Menschen sind sehr herzlich, und die hawaiianische Kultur fasziniert durch ihre Formen und Muster.

Karte von Hawaii

Tahiti und Moorea: Südsee-Träume

Von Hawaii geht es weiter in die Südsee, genauer gesagt nach Tahiti und Moorea. Tahiti empfängt die Reisenden mit einer kühlen Brise und der Möglichkeit, Delfine zu beobachten. Moorea, die Insel der Künstler, bezaubert mit ihrer unberührten Natur und den eindrücklichen Buchten Cooks Bay und Opunohu Bay.

Ein besonderes Erlebnis ist die Umrundung der Insel mit einem Roller, vorbei an kleinen Kapellen, Früchteplantagen und einsamen Stränden. Auch kulinarisch gibt es Überraschungen, wie das Baguette mit Käse und Schinken, gefüllt mit Pommes Frites.

Karte von Französisch-Polynesien

Raiatea und Huahine: Heilige Inseln und Garten Eden

Die Reise setzt sich fort nach Raiatea, der heiligen Insel, wo sich der Marae Taputapuatea befindet, die wichtigste religiöse Stätte der Gesellschaftsinseln. Auch ein Besuch der Schwesterinsel Tahaa, der Vanille-Insel, steht auf dem Programm.

Huahine, auch Garten Eden genannt, bezaubert mit ihrer üppigen Vegetation und den Sacred Blue Eyed Eels, heiligen Aalen mit blauen Augen, die von Hand gefüttert werden.

Bora Bora: Der Inbegriff der Südsee

Zum Abschluss der Reise darf ein Besuch auf Bora Bora nicht fehlen, dem "Inbegriff der Südsee". Hier erwarten die Reisenden weisse Strände, türkisfarbenes Wasser und der herrliche Blick auf den Mont Otemanu.

Obwohl Bora Bora touristischer ist als die anderen Inseln, bleibt es ein unvergessliches Erlebnis, das die Reise zu den Ursprüngen von "Pommes unter Palmen" abrundet.

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