Zürich, eine Stadt, die reich an Geschichte und Innovation ist, bietet unzählige Geschichten und Anekdoten. Von mittelalterlichen Rachegeschichten bis hin zu modernen Erfindungen, von kulinarischen Genüssen bis hin zu kulturellen Eigenheiten - Zürich überrascht immer wieder aufs Neue.

Historische Anekdoten und kuriose Begebenheiten
Im Niederdorf lebte um 1280 der Bäckermeister Wackerbold. Er wurde in einen Korb gesperrt und immer wieder in die Limmat getaucht. Aus Rache füllte er seine Bäckerei und sein Haus mit Reisig und zündete es beim nächsten Fönsturm an.
Ein weiteres historisches Detail betrifft das Haus Zum schwarzen Garten im Niederdorf. Im 15. Jahrhundert bewohnte Felix Glöckner, ein Glockengiesser, das Haus. Er brachte von einem Kreuzzug eine wunderschöne schwarze Frau mit und sperrte sie ein, um sie vor neugierigen Blicken zu schützen. Noch heute ist unklar, woher der Name des Hauses stammt.
Johannes Caspar Lavater, geboren 1741 im Zürcher Niederdorf, wurde als Verfasser von Büchern über die Physiognomie bekannt. Vor allem aber war Johannes Caspar Lavater Pfarrer der St. Peter Kirche.
Geisterspuk und moderne Reinlichkeit
Im Jahr 1701 bewohnte Klingler, oberster Pfarrer Zürichs, mit seiner Familie das Antistitium am Zwingliplatz 4. Wirz und die Mägde hatten den Spuk inszeniert, indem sie Schnüre an Gegenstände gebunden hatten, um den Geist eines verstorbenen Verwandten vorzutäuschen und alles auf den Poltergeist abzuschieben.
1951 kämpfte Maria Düring, eine Hausfrau aus Zürich, gegen eine verkalkte Toilette. In ihrem Keller erfand sie ein Reinigungsmittel auf Salzsäurebasis. Jahrzehnte später nahm ihr Sohn, Walter Düring, die Idee wieder auf und entwickelte die WC-Ente, deren charakteristischer Hals das Spritzen unter den WC-Rand ermöglicht. Die WC-Ente wurde millionenfach verkauft, und weitere Produkte wie Durgol folgten.
Innovative Ideen aus Zürich
Ein junger Aargauer kam für das Informatikstudium nach Zürich und arbeitete später als Dozent an der ETH. Zusammen mit Paul Sevinç gründete er eine Firma im Technopark, die er später an TA Media verkaufte. Millionen Menschen nutzen das praktische Tool weltweit.
Die ETH ist Quelle vieler innovativer Ideen. 1939 stellte Professor Fritz Fischer ein Gerät namens Eidophor vor, das grossflächige Kino- und Fernsehbilder ermöglichte. Bis in die späten 1980er Jahre wurde der Eidophor vor allem bei Tagungen, Vorlesungen und Seminaren eingesetzt.
Im Cabaret Voltaire wurde am 5. Februar 1916 Dada geboren. Es war der Beginn der avantgardistischen Kunstbewegung, die das Kunstverständnis weltweit veränderte.
1947 liess der Zürcher Erfinder Alfred Neweczeral ein Schälgerät für Kartoffeln, Gemüse und Obst patentieren. Das Erfolgsprinzip ist einfach: Ein Griff aus Aluminium, darin verankert eine querliegende Kohlenstoffstahl-Klinge.
Die Mordnacht von Zürich
In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1350 versuchten Adlige Zürich wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Ausgangslage war die Zunftrevolution von Bürgermeister Rudolf Brun. In der Mordnacht von Zürich versuchten mehrere Adlige mit ihrer Gefolgschaft Bürgermeister Brun und seine Anhänger im Schlaf zu ermorden und die Stadt an sich zu reissen. Durch die ganze Nacht hindurch wurden erbitterte Gefechte in den Strassen Zürichs ausgetragen. Besonders blutig waren die Kämpfe bei der Zunft zum Widder (Nähe Lindenhof). Bürger haben sich gegen die Adligen gestellt und einen Anschlag auf Bürgermeister Brun verhindert.

Tierische Rettungsaktionen und kuriose Autobahnstücke
In der Nacht vom 13. Februar 2018 fand die Besatzung eines Krankenwagens eine unterkühlte, schwer verletzte Deutsche Schäferhündin auf der Autobahn. Sie gaben der Hündin den Namen "Rapunzel" und brachten sie ins Tierspital. Rapunzel kam aus Frankfurt am Main, wo sie seit mehr als 8 Monaten als vermisst galt. Sie muss mehr als 400 Kilometer zurückgelegt haben.
Das zweifellos verkehrsärmste Nationalstrasenstück der Schweiz liegt unter dem Haupfbahnhof. Weder am einen noch am anderen Ende ist der 200 Meter lange und 25 Meter breite Tunnel an eine Strasse angeschlossen. SBB und Kanton kamen bei der Planung des S-Bahnhofs überein, den kritischen Autobahnabschnitt dort schon mal vorsorglich einzubauen. Als Zwischennutzung darf die Stadt bis mindestens 2041 den Tunnel für Velos freigeben.
Weitere Zürcher Eigenheiten
- In der Zeit nach der Reformation wurden den Zürchern strenge Sittenmandate verhängt.
- Zu allen Zeiten hat sich das Volk zu allerlei Modetorheiten verleiten lassen, wie die Mode der Schnabelschuhe.
- In der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre suchten Bürgerinnen und Bürger nach sinnvoller Beschäftigung und begannen mit der Signalisierung von Wanderrouten.
Berühmte Persönlichkeiten in Zürich
Die „nur der Arbeit“ gewidmete Zeit in Zürich beschreibt Sauerbruch als die glücklichste seines Lebens. 1910 erhielt Ferdinand Sauerbruch seinen ersten Lehrstuhl in Zürich. Medizinisch mit Zürich verbunden wird die «Sauerbruch-Hand» (1916), die er mit Fachleuten der Anatomie und des Polytechnikums entwickelt hatte. Ferdinand verkehrte in seiner Zürcher Zeit regelmässig in der Kronenhalle, wo er bevorzugt Champagner trank.
Auf der Höhe des Üetliberges lag vor hunderten von Jahren die Burg Manegg, der Wohnsitz der berühmtesten und mächtigsten Adelsfamilie Zürichs - der Manesse.
Die Freude über das Kriegsende
Am 8. Mai 1945 löste die offizielle Verkündung, dass der zweite Weltkrieg beendet war, in der Schweiz einen Freudentaumel aus. Kurz nach zehn Uhr vormittags des 8. In Zürich hielt man sich nicht an den Bundesbefehl. Schulkinder liefen mit wehenden Fahnen und vaterländische Hymnen singend durch die Strassen. Doch die Stadtzürcher foutierten sich darum.
Internet-Cafés und soziale Initiativen
Ende 1995 eröffnete im Parkhaus Urania das erste Internet-Café der Schweiz. Heute sind fast alle Internet Cafés verschwunden. Dass die Nachfrage nach Internetcafés für sozial Benachteiligte gross ist, bestätigt Fabian Weiler, Co-Leiter des «Kafi Klick». Die Corona Krise hat die Armut in der Schweiz verschärft.
Aktuelle Veranstaltungen und Termine in Zürich
Hier eine Übersicht aktueller Veranstaltungen und Termine in Zürich:
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| Mittwoch, 2. August | Gesprächslunch | |
| Donnerstag, 3. August | Gästeapéro | Hotel Suvretta House St. |
| Freitag, 4. August | Lunch mit Rotary Clubs | Wallberg Volketswil |
| Montag, 7. August | Treffen im Gasthaus Hans im Glück | Gasthaus Hans im Glück, Kloten |
| Dienstag, 8. August | Abend mit Rotary Dreiländereck | |
| Mittwoch, 9. August | Wanderung «Küsnachter Berg» | |
| Donnerstag, 10. August | Besuch von Governor Thomas Hunziker | Rotary Club Zürich-Flughafen |
| Freitag, 11. August | Abendevent mit Rotary Summer Camp | |
| Samstag, 12. August | Sommerprogramm | Acht Zürcher Clubs |
| Montag, 14. August | Monatlicher Stammtisch | |
| Dienstag, 15. August | Besuch Governor Rot. | |
| Mittwoch, 16. August | Rheinschwumm mit Grillabend | |
| Donnerstag, 17. August | Sparlunch bei der Waldhütte Maur | Waldhütte Maur |
| Freitag, 18. August | Degustation von 6 WeinenAnschliessend Apero Riche durch Auberge Passepartout | Weingutes Fürst |
Zürich ist zweifellos eine Stadt, die es versteht, Tradition und Innovation zu vereinen. Die reiche Geschichte, die kuriosen Anekdoten und die zahlreichen Erfindungen machen Zürich zu einem faszinierenden Ort.