Die österreichische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und ihren Reichtum an traditionellen Rezepten. Dazu gehören auch zahlreiche Brötchensorten, die sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden können. Hier sind einige der beliebtesten österreichischen Brötchenrezepte:

Süße Brötchen
Wiener Fasnachtkrapfen
Wiener Fasnachtkrapfen haben eine lange Geschichte und Tradition. Flaumige Berliner sind ein Rezept, das nicht sehr einfach in der Herstellung ist, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Nussgipfeli
Nussgipfeli sind eine leckere Köstlichkeit. Das Rezept wird gerne gebacken, da es einfach zubereitet ist.
Buchteln
Buchteln sind ein sehr beliebtes Rezept und werden mit Vanillesauce serviert.
Traditionelle Buchteln selber machen – Einfaches Rezept Schritt für Schritt! | La Cocina
Kleine Orangenkuchen
Kleine Orangenkuchen sind perfekt für die Winterzeit.
Herzhafte Brötchen
Mohnflesserl
Mohnflesserl sind herrliche Brötchen, die mit Mohn bestreut sind.
Semmel
Hier ein super Rezept für die tolle Semmel. Schweizer Semmeln (Semmeli) sind eigentlich nichts weiter, als kleine, knusprige Brötchen aus Weizen-Weissmehl. Doch Achtung: nicht jedes Weissbrötchen ist auch automatisch ein Semmeli. Schweizer Semmeln und österreichische Kaisersemmeln sind nicht ganz das Selbe. Obwohl sie sich im Geschmack und der Konsistenz ähneln, ist die Form ausschlaggebend.

Das Weissmehl mit dem Salz und dem Malzextrakt zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine abwägen. Die Frischhefe dazubröseln, das Wasser dazugeben und ca. Den Teig in der Rührschüssel der Küchenmaschine 90 Minuten zugedeckt (z.B. Den Teig anschliessend in 80 g schwere Teiglinge aufteilen (ergibt 10 Stück) und zu runden Brötchen formen. Die Teiglinge anschliessend mit einem Pinsel mit Wasser bestreichen und mit einem scharfen Messer quer einschneiden. Die Teiglinge nun für 10 Minuten backen. Dann die Ofentür kurz öffnen um den Dampf entweichen zu lassen, und die Semmeln weitere 13 Minuten golden fertig backen. Sofort nachdem die Brötchen aus dem Ofen raus sind, die Oberfläche mit etwas frischem Wasser bestreichen.
Laugenbretzel
Laugenbretzel sind besonders zur Weihnachtszeit sehr beliebt.
Rahmbrezel
Knusprige Rahmbrezel passen zu jeder Party.
Bärlauch-Knoten (vegane Variante adaptiert)
Ziel der Challenge ist ein einfaches Brot (oder Brot-ähnliches Rezept) mit weniger als 9 Zutaten. Weitere Experimente musste ich dank Mehlmangels streichen, so habe ich mich für einen Remake eines erprobten Rezeptes entschieden. Meine liebe Kollegin Lara von Vanillachrunnch hat nämlich vor kurzem köstliche Bärlauch-Knoten gezaubert - einfach in vegan. Mit ihrer Erlaubnis (danke tuusig für mini Rettig) habe ich das Rezept auf NonVegan umgeschrieben und etwas adaptiert.
Die Milch in einem Pfännchen leicht erwärmen und den EL Zucker einrühren. Nicht aufkochen, die Mischung sollte lauwarm sein (ist sie zu heiss wird die Hefe zerstört). Von der Platte nehmen und die Hefe rein bröckeln. Für 5 Minuten quellen lassen. Das Mehl zusammen mit dem Salz und den Gewürzen (ich habe Knoblibrot-Gewürz verwendet) in eine Rührschüssel geben. Die Butter in kleinen Stücken und die Milch-Mischung zum Mehl geben. In der Maschine für 5-10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Natürlich könnt ihr auch von Hand kneten.
Den Teig zu einem runden Ballen formen und in einer Schüssel bei 30 Grad im Ofen (Ober-/Unter), mit einem nassen Tuch zugedeckt, für 80 Minuten aufs Doppelte aufgehen lassen. Nach dem Aufgehen den Teig in 12-16 gleichgrosse Stücke teilen. Bei 12 Portionen erhaltet ihr knapp faustgrosse Brötchen. Jede Portion zu einer ca. 2 cm dicken Rolle formen. Nun wird geknotet: z.B. ein einfacher Knoten und die Enden darunter schieben. Oder die Brezel Style-Methode (findet ihr bei Vanillachrunnch in den Story-Highlights). Die Knoten auf ein Backblech geben und zugedeckt nochmals für 30 Minuten aufgehen lassen. Mit einer Ei-Milch Mischung bestreichen und nach belieben dekorieren. Z.B. Vor dem Backen anstelle der Ei-Milch Mischung, die Knoten mit einer Kombi aus flüssiger Butter und Gewürzen bestreichen.
Speck-Zwiebel-Brötchen
Specktranchen in feine Streifen schneiden. Zwiebeln und Speck in der Bratpfanne glasig dünsten und auskühlen lassen. Mehl und Hefe in einer Schüssel mischen, Wasser und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Die Speck-Zwiebel-Mischung zum Schluss einkneten.
Hefeteig in einer mit einem feuchten Tuch zugedeckten Schüssel bei Zimmertemperatur auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Teig in 18 gleich grosse Portionen teilen und diese mit leicht bemehlten Händen zu Kugeln formen. Eine Kugel in die Mitte eines mit Backpapier belegten Kuchenblechs legen. Übrige Kugeln in zwei Reihen kranzförmig dazulegen. Brötchenkranz mit einem feuchten Tuch zudecken und nochmals 5-10 Minuten gehen lassen.
Garraum auf 210 °C mit Ober-/Unterhitze (vor)heizen. Kuchenblech in den vorgeheizten Garraum geben. Backen. Ober-/Unterhitze 210 °C während 25 Min. Brötchen auf dem Gitterrost auskühlen lassen.
Murren
Woher der Name "Murren" stammt weiss niemand so genau. "Mürrisch" machen sie jedenfalls nicht, diese feinen, etwas kurios geformten Backlinge. Vielmehr können sie, bestrichen mit Butter und Konfitüre, so manchen Morgenmuffel aufheitern. Ihre Krumme ist weich, mild und geschmeidig.
1 Ei zum BestreichenVorteigzutaten mischen und ca. Alle Haupteigzutaten bis auf die Butter und das Salz mit der Maschine ca. Den Teig aus der Rührschüssel nehmen und von Hand ausziehen. Die zimmerwarme Butter in kleinen Stücken darauf verteilen und den Teig einrollen. Wieder in die Rührschüssel geben und auf 2ter Stufe ca. 8 Teiglinge abstechen und rundformen (falten). Nochmals mit Ei bestreichen, ein paar Minuten trocknen lassen. Bei 230°, fallend auf 200°, 17 Minuten ohne Dampf backen. Teiglinge einfalten und rundwirken. Danach die Kugel mit Schluss nach unten abgedeckt ruhen lassen.
Weitere Brötchenvarianten
- Scherenschnittbrötchen (Beim Backen stellen sich die Zacken auf)
- Vollkornbrötchen mit Dörrfrüchten und Nüssen
- Früchtebrötchen
Rezept für Früchtebrötchen
Teig: 300 g helles Dinkelmehl Type 630, 200 g Dinkel-Vollkornmehl, 100 g Getrocknete Marillen (grob gehackt), 100 g Dörrfeigen (grob gehackt), 100 g Dörrzwetschken (grob gehackt), 50 g Walnusskerne (grob gehackt)
Alle Zutaten bis einschließlich Butter in einer Schüssel zu einem weichen, glatten Teig kneten. Restliche Zutaten beigeben und gut in den Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen. In einer Schüssel auf den Garraumboden stellen und mit Profi-Backen Aufgehen lassen 32 °C 1 Stunde lang um das Doppelte aufgehen lassen. Teig in 12 Portionen teilen, zu Kugeln formen. Kugeln mit Wasser benetzen und mit Dinkelflocken oder Mohn bestreuen, leicht andrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenblech setzen und jedes Brötchen kreuzweise einschneiden. 20 Minuten aufgehen lassen.
Garraum mit Profi-Backen bemehlt auf 190 °C vorheizen. Früchtebrötchen auf der mittleren Auflage 25 Minuten backen. Früchtebrötchen auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
Garschritte: Profi-Backen Aufgehen lassen 32 °C während 1 Std. Teig nach dem Aufgehen weiterverarbeiten. Garraum auf 190 °C mit Heissluft (vor)heizen. Vorheizen beendet. Gargut einschieben. Profi-Backen bemehlt 190 °C während 25 Min.
Rhabarberbrötchen
270 g Mehl, plus ca. 125 g Rhabarber (ca. Hefeteig vorbereiten: Mehl, Salz und Hefe mischen und mit Most oder Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Ca. eine Stunde lang aufgehen lassen. Den Rhabarber schälen und in 5 mm grosse Würfel schneiden, mit dem Zucker mischen und ziehen lassen. Wenn der Teig aufgegangen ist, Rhabarberstücke abgiessen, ausdrücken und zusammen mit Äpfeln und Nüssen gut unterkneten. Ev. nochmal Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr klebt. Dann eine armdicke Wurst formen und daraus ca. faustgrosse Brötchen rollen. Bei ca. 180 Grad Umluft für 25-30 Minuten in den Ofen.
Tipp: Einen Teil der caramellisierten Nüsse aufheben und die Teiglinge darin wälzen, statt alle Nüsse unter die Masse zu mischen.
Osterpinze
Osterpinze wird je nach Region auch Osterpinza, Pinza oder Pinze genannt. Es ist ein traditionelles Ostergebäck aus den Regionen Österreich, Slowenien und Kroatien. Bei uns zählen die Osterfeiertage zu den höchsten Feiertagen, gefolgt von Weihnachten. Bei uns kommt der Osterhase schon seit meiner Kindheit vorbei und versteckt Osternesterchen im Garten. Dabei werden im Garten, oder bei schlechtem Wetter auch im Haus, für die Kinder Süssigkeiten, kleine Geschenke und auch bunte Ostereier versteckt. Natürlich gehört auch das Ostereierfärben zu den unverzichtbaren Traditionen. Wir bevorzugen dafür natürliche Farben aus Küche und Garten.

Eine weitere schöne Tradition ist das Osterbäumchen oder die Osterzweige. Dafür werden einige Zeit vor Ostern Zweige von Obstbäumen geschnitten, die dann an Ostern im Haus erblühen. Im Rahmen des Synchronbackens auf dem Blog Kochtopf habe ich die Osterpinze zubereitet. Weiter unten, nach dem Rezept, findest du mehr dazu.
Die Grundlage, bzw. das Rezept dafür habe ich vom Blog Chili und Ciabatta übernommen und dann ein paar kleine Anpassungen vorgenommen. Ich habe etwas weniger Hefe verwendet, dafür mehr Ei, und dem Teig Schokoladenstücke hinzugefügt. Die Brötchen sind trotz des reichhaltigen, schweren Teigs schön luftig und locker geworden. Sie schmecken besonders köstlich, wenn sie frisch sind, aber auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss. Die Handhabung des Teigs ist einfach, er wird schön weich und geschmeidig. Der Hefeteig ist optimal aufgegangen. Ein traditionelles österreichisches Gebäck aus einem reichhaltigen, luftigen Hefteig.
Rezept für Osterpinze
Vorteig 1: Die Hefe in der Milch auflösen. Das Mehl darunter mischen. Zugedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen.
Vorteig 2: Alle Zutaten inkl. Vorteig miteinander zu einem Teig verrühren. 1 Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Hautpteig: Alle Zutaten, bis auf die Butter, mit der Haushaltsmaschine 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe und 8 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten lassen und dabei die Butter in kleinen Stücken dazu geben. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und ganz glatt sein. Wer mag gibt jetzt noch Schokoladenstücke dazu. Zugedeckt nochmals 1 Stunde in aufgehen lassen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Alle Zutaten für den Eiwasch miteinander verrühren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 10 ca. gleich schwere Stücke teilen. Die Teigstücke zu runden Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Abgedeckt 15 Minuten gehen lassen, dann mit Eiwasch bestreichen. 10 Minuten offen abtrocknen lassen, dann ein zweites Mal bestreichen. Weitere 10 - 15 Minuten gehen lassen. Mit einer Schere drei mal tief einschneiden, damit die Pinza die typische Form erhält. Für 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
Tipp 1: Beim Rezept bleiben Eiweisse übrig. Tipp 2: Die ausgekratzte Vanilleschote für Vanillezucker verwenden.
Synchronbacken
Bis letzte Woche hatte ich keine Ahnung, was eine Osterpinze ist oder dass es sie überhaupt gibt. Aber das ist auch eine der Sachen, die ich am Synchronbacken mag. Ich entdecke neue Hefegebäcke und erweitere so jedes Mal meinen „Backhorizont“. Beim Synchronbacken auf dem Blog Kochtopf steht der Hefeteig im Fokus. Dabei experimentieren wir mit verschiedenen Rezepten, backen diese synchron (also gleichzeitig) und tauschen uns in den sozialen Medien darüber aus. Es ist eine grossartige Möglichkeit, sich mit anderen Hefeteigfans zu vernetzen und sich gegenseitig zu motivieren.
Teilnehmer des Synchronbackens:
- zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
- Britta von Backmaedchen 1967
- Caroline von Linal’s Backhimmel
- Conny von Mein wunderbares Chaos
- Tamara von Cakes, Cookies and more
- Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
- Tina von Küchenmomente
- Birgit M.
V-ZUG ist davon überzeugt, dass selbst zubereitete Speisen und Gerichte einfach am besten schmecken. Deshalb laden wir Sie dazu ein, gemeinsam mit uns ein einzigartiges und inspirierendes Kocherlebnis zu erleben.
tags: #osterreichische #brotchen #rezept