In den guten alten Zeiten, als Omas Küche noch der Inbegriff von Natürlichkeit war, wurden Marmelade und Babynahrung mit normalem Haushaltszucker eingekocht. Die Früchte wurden so lange gekocht, bis das Pektin der verwendeten Obstsorte die Marmelade auf natürliche Weise andickte. Bei Früchten mit geringem Pektinanteil half ein Schuss Zitronensaft beim Gelieren. Kohlenhydratreduzierte Marmelade mit Stevia oder Zusatzstoffen? Kein Thema.
Heute greifen viele im Supermarkt zu industriell gefertigten Marmeladen und Konfitüren. Doch wer selbst Hand anlegt, verwendet oft Gelierzucker. Doch es gibt zahlreiche Alternativen, um Marmelade ohne Gelierzucker herzustellen und so einen gesünderen und individuelleren Fruchtaufstrich zu genießen. Warum also nicht eine Low-Carb-Marmelade ohne Gelierzucker selbst machen? Ob die Marmelade ohne Zucker oder mit wenig Zucker eingekocht wird, kann dabei jeder für sich selbst entscheiden.
Die Herstellung von Mirabellenmarmelade nach Omas Rezept ist nicht nur eine köstliche Tradition, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, kulinarische Erinnerungen zu teilen und neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Mit wenigen Zutaten und einfachen Schritten kann eine leckere Marmelade zubereitet werden, die nicht nur zum Frühstück, sondern auch in anderen Gerichten eingesetzt werden kann.
Die Zubereitung der Mirabellenmarmelade beginnt mit der gründlichen Reinigung der Früchte. Es ist wichtig, die Mirabellen zu waschen und anschließend entsteint zu entkernen. Dies kann manuell mit einem Messer oder mit einem Entsteiner erfolgen. Alternativ können auch andere Zutaten verwendet werden, um die Marmelade zu verfeinern. Beispielsweise eignet sich RUF Orangenpaste oder ein Schuss Calvados als Aromaverstärker.
Die traditionelle Mirabellenmarmelade kann durch verschiedene Zutaten und Aromen verfeinert werden. Die Zubereitung dieser Marmelade ist vergleichbar mit der traditionellen Variante. Die Vanilleschote wird längs aufgeschnitten, und das Vanillemark wird herausgekratzt. Die Zimtstange wird ebenfalls in den Topf gegeben, um dem Aroma Tiefe zu verleihen. Ein weiteres Rezept enthält RUF Orangenpaste, die dem Brotaufstrich eine zusätzliche Fruchtigkeit verleiht. Die Zubereitung ist einfach: Die Mirabellen werden gewaschen, entkernent und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit Vanillemark, Orangenpaste, Zitronensaft und Zucker in einen Topf gegeben. Die Mischung wird aufgekocht und für etwa 5 Minuten weitergekocht, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Mirabellen enthalten eine Vielzahl von Nährstoffen und sind reich an Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffen. Sie unterstützen die Verdauung und tragen zur allgemeinen Gesundheit bei.
Mit wenigen Zutaten und einfachen Schritten kann eine leckere Marmelade zubereitet werden, die nicht nur zum Frühstück, sondern auch in anderen Gerichten eingesetzt werden kann.
Marillenmarmelade selber machen (mit Gelier-Xucker)
Was ist Gelierzucker und warum Alternativen suchen?
Gelierzucker ist eine spezielle Form von Raffinade, die mit Pektin aus Obst und Zitronensäure angereichert ist. Er wird verwendet, um Marmeladen, Konfitüren und Gelees beim Einkochen zu verdicken und die Schaumbildung zu verhindern. Gelierzucker ist in verschiedenen Mischungsverhältnissen erhältlich, z. B. 1:1, 2:1 und 3:1.
Nachteile von Gelierzucker
- Zusatzstoffe: Viele Gelierzucker-Produkte enthalten Konservierungsmittel und künstliche Säuerungsmittel, die für eine natürliche Marmelade unnötig sind.
- Hoher Zuckergehalt: Gelierzucker besteht zu einem großen Teil aus raffiniertem Zucker, was für gesundheitsbewusste Menschen problematisch sein kann.
- Geschmacksveränderung: Die zugesetzten Säuren können den natürlichen Fruchtgeschmack überlagern und verfälschen.
- Kosten: Gelierzucker ist oft teurer als herkömmlicher Haushaltszucker oder natürliche Alternativen.
Vorteile natürlicher Alternativen
- Gesundheitliche Aspekte: Marmelade für Diabetiker kann problemlos ohne Gelierzucker hergestellt werden, da natürliche Süßungsmittel verwendet werden können.
- Nachhaltigkeit: Selbstgemachte Marmeladen reduzieren Verpackungsmüll und unterstützen eine nachhaltige Lebensweise.
- Individuelle Anpassung: Natürliche Geliermittel ermöglichen eine individuelle Anpassung der Süße und Konsistenz.

Die Rolle von Pektin und Säure beim Gelieren
Grundsätzlich eignen sich alle Früchte und Wildfrüchte zur Herstellung von Marmeladen, Konfitüren und Gelees. Zu berücksichtigen ist jedoch der unterschiedliche Pektingehalt. Manche Früchte enthalten mehr Pektin und Fruchtsäuren und gelieren daher schneller. Pektine sind ein natürliches Geliermittel, welches beim Einkochen von Marmelade eine gesunde Alternative zu Gelierzucker darstellt. Das Enzym Pektin bewirkt in Verbindung mit Zucker und Fruchtsäure das Festwerden der Marmeladen. Je höher der Pektinanteil in den Früchten ist, desto weniger Gelierzucker kann bei der Zubereitung von Fruchtaufstrichen verwendet werden.
Früchte mit hohem, mittlerem und niedrigem Pektingehalt
- Hoher Pektingehalt: Unreife Äpfel, Brombeeren, rote Johannisbeeren, nicht zu reife Quitten, Stachelbeeren, Rhabarber und Zitrusfrüchte.
- Mittlerer Pektingehalt: Aprikosen, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Mirabellen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen und Zwetschen.
- Geringer Pektingehalt: Ananas, Birnen, Bananen, Erdbeeren, Kirschen und Weintrauben.
Weitere wichtige Zutaten
- Einmachzucker: Im Gegensatz zu Gelierzucker ist Einmachzucker die reine Form von Zucker. Durch die größeren Zuckerkristalle gibt es weniger Schaumbildung beim Kochen der Marmelade.
- Zitronensäure: In Form von frisch gepresstem Zitronensaft unterstützt Zitronensäure das Gelieren beim Kochen von Marmelade ohne Gelierzucker. Die Zugabe sollte vorsichtig erfolgen und ist abhängig vom Pektingehalt und Säureanteil der zu verarbeitenden Früchte.
Natürliche Alternativen zu Gelierzucker
Für das Kochen von Marmelade ohne Gelierzucker gibt es verschiedene Alternativen, die als Ersatz für Gelierzucker verwendet werden können.
1. Mit Apfelpektin
Äpfel enthalten von Natur aus hohe Mengen Pektin und eignen sich perfekt als natürlicher Gelierzucker-Ersatz.
Zutaten:
- 1 kg reife Früchte (z.B. Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen)
- 2-3 säuerliche Äpfel
- 300-500 g Zucker (je nach gewünschter Süße)
- Saft einer Zitrone
Anleitung:
- Äpfel mit Schale klein schneiden und zusammen mit den Früchten in einem großen Topf erhitzen.
- Bei mittlerer Hitze 20-30 Minuten kochen lassen.
- Äpfel durch ein Sieb entfernen oder Apfelstücke mit einem Pürierstab zerkleinern.
- Zucker und Zitronensaft hinzufügen.
- Weitere 10-15 Minuten einkochen bis zur gewünschten Konsistenz.
Diese Methode eignet sich hervorragend für Fruchtaufstrich ohne Zucker, da der Zuckeranteil nach Belieben reduziert werden kann.
2. Mit Agar-Agar (Vegane Alternative)
Agar-Agar ist ein rein pflanzliches Geliermittel aus Meeresalgen und eine hervorragende Alternative für vegane Marmeladen. Es ist in den meisten Drogerien, Reformhäusern und Bioläden erhältlich. Für ein halbes Kilogramm Früchte reichen etwa 5 Gramm Agar-Agar aus.
Anleitung:
- Früchte und Zucker über Nacht ziehen lassen.
- Bei starker Hitze zum Kochen bringen.
- Ständig rühren und Schaum abschöpfen.
- Gelierprobe durchführen (Tropfen auf kalten Teller).
- In sterile Gläser füllen und sofort verschließen.

3. Mit Chiasamen (Superfood-Variante)
Chiasamen quellen in Flüssigkeit auf und wirken als natürlicher Verdicker. Diese Methode eignet sich besonders für kaltgerührte Marmelade ohne Gelierzucker.
Zutaten:
- 500 g Früchte
- 3-4 EL Chiasamen
- 100-200 g Honig oder Agavendicksaft
- 1 EL Zitronensaft
Anleitung:
- Früchte pürieren oder klein schneiden.
- Chiasamen 20 Minuten in 100 ml Wasser quellen lassen.
- Alle Zutaten vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.
- Optional: kurz aufkochen für bessere Haltbarkeit.
- In Gläser füllen und im Kühlschrank lagern.
Vorteil: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen.
4. Mit Leinsamen (Glutenfreie Option)
Geschrotete Leinsamen entwickeln beim Kochen eine gelierende Wirkung und sind eine kostengünstige Alternative.
Zutaten:
- 1 kg Früchte
- 3-4 EL geschrotete Leinsamen
- 300-500 g Zucker
- Saft einer Zitrone
Anleitung:
- Leinsamen in 200 ml Wasser 30 Minuten einweichen.
- Früchte mit Zucker kochen.
- Leinsamen-Mischung durch Sieb geben und den Schleim zur Marmelade geben.
- 15-20 Minuten weiterkochen.
- In sterilisierte Gläser füllen.
5. Die klassische Einkochmethode
Wie zu Omas Zeiten kann man Marmelade auch ohne spezielle Geliermittel einkochen. Das Zauberwort lautet Pektin, ein pflanzlicher Vielfachzucker, der dafür sorgt, dass die eingekochten Lebensmittel ihre Farbe behalten und entstandene Flüssigkeiten gelieren. Das Geheimnis liegt in den Kernen und Schalen der Früchte - das darin enthaltene natürliche Geliermittel wird ausgekocht und sorgt gemeinsam mit dem Zucker für einen Geliereffekt. Damit das auch funktioniert, sollten die Früchte nicht zu viel Wasser enthalten und nur wenig zusätzliche Flüssigkeit zugefügt werden.
Anleitung am Beispiel von Zitrusfrüchten:
- Die Früchte gründlich mit warmem Wasser waschen, halbieren und entkernen (die Kerne nicht wegwerfen, sondern in einem Teesieb oder kleinen Gewürzbeutelchen sammeln).
- Anschließend die Früchte in möglichst feine Scheiben schneiden und die Endstücke klein hacken.
- Im nächsten Schritt die Früchte, Salz, den frisch gepressten Saft und das gut verschlossene Säckchen mit den Kernen in einen Topf geben und für 40 Minuten bei schwacher Hitze abgedeckt köcheln lassen.
- Die Kerne herausnehmen und unter Rühren den Zucker dazu geben.
- Danach einmal alles unter Rühren für 3-4 Minuten aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Die Gelierprobe machen und alles in gesäuberte Einmachgläser abfüllen.
Praktische Tipps für perfekte Konsistenz und Haltbarkeit
Die richtige Gelierprobe
Eine zuverlässige Gelierprobe ist entscheidend für das Gelingen der Marmelade. Hierfür gibt es mehrere bewährte Methoden:
- Teller-Test: Einen kalten Teller aus dem Gefrierfach nehmen und einen Tropfen Marmelade darauf geben. Wenn der Tropfen nach 30 Sekunden nicht verläuft, ist die richtige Konsistenz erreicht.
- Löffel-Test: Mit einem Holzlöffel durch die Marmelade rühren. Bleibt eine deutliche Spur sichtbar, ist die Marmelade fertig.
- Temperatur-Test: Die optimale Geliertemperatur liegt bei 104-106°C. Ein Küchenthermometer hilft bei der genauen Bestimmung.
Konsistenz nachträglich anpassen
- Für zu dünne Marmelade:
- Nochmals aufkochen und länger einreduzieren.
- 1 TL Agar-Agar in kaltem Wasser auflösen und unterrühren.
- Geriebenen Apfel hinzufügen und weiterkochen.
- Für zu dicke Marmelade:
- Mit Fruchtsaft oder Wasser verdünnen.
- Erneut aufkochen und heiß abfüllen.
Optimale Fruchtauswahl
Die Wahl der richtigen Früchte ist entscheidend für das Gelingen:
- Pektinreiche Früchte (ideal für Anfänger): Äpfel, Quitten, Johannisbeeren, Cranberrys, Stachelbeeren, Zitronen, Orangen.
- Pektinarme Früchte (benötigen Zusätze): Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Himbeeren, Brombeeren.
Sterilisation der Gläser
Saubere Marmeladengläser sind essentiell für die Haltbarkeit.
- Backofen-Methode: Gläser und Deckel bei 140°C für 10 Minuten erhitzen. Bis zur Befüllung im Ofen lassen.
- Kochende Wasser-Methode: Gläser 10 Minuten in sprudelnd kochendem Wasser sterilisieren. Mit sauberer Zange herausnehmen.
Lagerung und Haltbarkeit
- Verschlossene Gläser: Bei kühler, dunkler Lagerung 6-12 Monate haltbar.
- Ersatz für Gelierzucker: Kann Haltbarkeit reduzieren.
- Regelmäßige Kontrolle: Auf Schimmelbildung achten.
- Geöffnete Gläser: Im Kühlschrank 2-4 Wochen haltbar.
- Wichtig: Immer saubere Löffel verwenden.
| Alternative | Vorteile | Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Apfelpektin | Natürliches Geliermittel, hoher Pektingehalt | Kann den Geschmack leicht verändern | Alle Fruchtaufstriche |
| Agar-Agar | Vegane Option, hohe Gelierkraft | Kann bei falscher Dosierung zu fester Konsistenz führen | Vegane Marmeladen |
| Chiasamen | Reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen, kaltgerührt | Kürzere Haltbarkeit | Kaltgerührte Marmeladen |
| Leinsamen | Glutenfreie Option, kostengünstig | Muss eingeweicht werden | Glutenfreie Marmeladen |

Rote Mirabellenmarmelade: Eine besondere Variante
Rote Mirabellenmarmelade ist eine aromatische und leckere Variante der klassischen Mirabellenmarmelade, die sich durch ihr intensiveres Aroma und ihre leuchtendere Farbe von der gelben Variante abhebt. Sie eignet sich hervorragend als Brotaufstrich und kann nach verschiedenen Rezepten zubereitet werden. Rote Mirabellen sind eine Unterart der Pflaume und zeichnen sich durch ihre dunklere Farbe und ihr intensiveres Aroma aus. Sie sind in der Regel süßer als gelbe Mirabellen und eignen sich besonders gut für die Herstellung von Marmelade.
Rezeptvarianten
Es gibt verschiedene Rezepte für rote Mirabellenmarmelade, die sich in Zutaten, Zubereitungszeit und zusätzlichen Aromen unterscheiden. Einige Rezepte enthalten beispielsweise Vanille oder Orangenpaste, andere hingegen Rosmarin oder Chili.
Rezept 1: Klassische rote Mirabellenmarmelade mit Vanille und Orange
Vorbereitung der Mirabellen: Die Mirabellen werden gewaschen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten.
Zubereitung der Marmelade: Die Mirabellenstücke, das Vanillemark, die Orangenpaste und den Zitronensaft in einen großen Kochtopf geben.
Kochen: Die Mischung wird unter Rühren erhitzt, bis sie sprudelnd kocht.
Gelierfix hinzufügen: Der Gelierfix 3 zu 1 wird nach Packungsanweisung zugegeben.
Abkühlen und Einmachen: Die Marmelade wird in saubere, heiß ausgespülte Gläser gefüllt, direkt verschlossen und auskühlen gelassen.
Dieses Rezept ist besonders aromatisch und eignet sich hervorragend für alle, die eine klassische Marmelade mit einer leichten Vanille- und Orangennote genießen möchten.
Rezept 2: Schnelle rote Mirabellenmarmelade für Anfänger
Vorbereitung der Mirabellen: Die Mirabellen werden gewaschen, halbiert und entkernt.
Zubereitung der Marmelade: Die Zitrone wird halbiert und der Saft ausgedrückt. Die Mirabellen, der Gelierzucker, 100 ml Wasser und der Zitronensaft werden in einen Topf gegeben und unter Rühren etwa 5 Minuten sprudelnd gekocht.
Pürieren: Der Topf wird vom Herd genommen und die Marmelade mit einem Stabmixer fein püriert.
Gelierprobe: Eine Gelierprobe wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Marmelade richtig geliert.
Einmachen: Die Marmelade wird in saubere, heiß ausgespülte Gläser gefüllt, direkt verschlossen und auskühlen gelassen.
Dieses Rezept ist besonders einfach und eignet sich hervorragend für Anfänger, die eine schnelle und leckere Marmelade herstellen möchten.
Rezept 3: Würzig-aromatische rote Mirabellenmarmelade mit Chili und Rosmarin
Vorbereitung der Mirabellen: Die Mirabellen werden gewaschen und tropfnass in einen Kochtopf gegeben.
Zubereitung der Marmelade: Die Mirabellen werden unter Rühren aufgekocht und etwa 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln gelassen, bis die Haut aufplatzt. Danach werden die Früchte von den Steinen befreit.
Zusätze hinzufügen: Die Mirabellen werden mit Gelierzucker, Zitronensaft, Chilischoten und Rosmarinzweigen vermengt und etwa 12 Stunden ziehen gelassen.
Kochen und Einmachen: Die Marmelade wird 3-4 Minuten sprudelnd gekocht, bis sie geliert. Der entstandene Schaum wird in die Masse eingerührt, bevor die Marmelade in Gläser gefüllt und verschlossen wird.
Dieses Rezept ist besonders aromatisch und eignet sich hervorragend für alle, die eine würzige Marmelade genießen möchten. Die Kombination aus Chili und Rosmarin gibt der Marmelade eine leichte Schärfe und einen frischen Duft.
Rezept 4: Rote Mirabellenmarmelade mit Apfelsaft und Zimt (ohne Gelierzucker-Alternative)
Vorbereitung der Mirabellen: Die Mirabellen werden nur von den Stielansätzen und braunen Stellen befreit. Sie werden nicht entsteinen, da die Kerne einfach nicht herauszulösen sind.
Kochen der Marmelade: Die Mirabellen werden mit etwas Apfelsaft und der Zimtstange gekocht, bis sie weich sind.
Sieben: Die Früchte werden durch ein Sieb gestrichen, sodass Kerne, Schalenreste und die Zimtstange zurückbleiben.
Kochen und Einmachen: Die Fruchtmasse wird mit Gelierzucker 3 Minuten sprudelnd gekocht und in heiß ausgespülte Gläser gefüllt. Die Gläser werden einige Minuten auf den Kopf gestellt, um sicherzustellen, dass sie dicht verschlossen sind.
Dieses Rezept ist besonders praktisch, wenn keine Gelierzucker-Alternative vorhanden ist. Der Apfelsaft sorgt für eine leichte Süße und die Zimtstange gibt der Marmelade eine warme Note.
Tipps zum Einmachen und Lagern
Das Einmachen und Lagern von roter Mirabellenmarmelade ist entscheidend, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.
Einmachen
- Sterile Gläser: Sterile Gläser sind wichtig, um die Marmelade vor Verunreinigungen zu schützen. Die Gläser sollten vor dem Einmachen gründlich abgekocht werden.
- Saubere Arbeitsfläche: Die Arbeitsfläche sollte sauber sein, um Schadstoffe oder Bakterien zu vermeiden.
- Schnelles Einmachen: Die Marmelade sollte so schnell wie möglich nach dem Kochen in die Gläser gefüllt werden, um die Temperatur zu erhalten und eine optimale Gelierung zu ermöglichen.
- Verschließen: Die Gläser sollten direkt nach dem Füllen verschlossen werden, um sicherzustellen, dass sie dicht sind.
- Auf den Kopf stellen: Die Gläser sollten nach dem Verschließen einige Minuten auf den Kopf gestellt werden, um sicherzustellen, dass sie dicht sind.
- Kühlen: Die Gläser sollten nach dem Einmachen auskühlen, um sicherzustellen, dass sie dicht sind.
Lagern
- Kühle und dunkle Lagerung: Die Marmelade sollte bei kühler und dunkler Lagerung aufbewahrt werden, um die Haltbarkeit zu maximieren.
- Nicht im direkten Licht: Die Marmelade sollte nicht im direkten Licht aufbewahrt werden, da das die Haltbarkeit beeinträchtigen kann.
- Nicht in der Nähe von Wärmequellen: Die Marmelade sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen aufbewahrt werden, da das die Haltbarkeit beeinträchtigen kann.
- Geöffnete Marmelade: Geöffnete Marmelade sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, um sicherzustellen, dass sie über einen längeren Zeitraum genießbar bleibt.
- Verschließen: Die Marmelade sollte immer dicht verschlossen werden, um sicherzustellen, dass sie nicht austrocknet oder verdirbt.
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