Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und der Herbst steht vor der Tür. Ein untrügliches Zeichen dafür ist die Mirabelle, die kleine, süße Steinfrucht, die von der Sommersonne verwöhnt wurde. Viele scheuen die Arbeit des Entsteinens, aber die Mühe lohnt sich definitiv.

Warum Mirabellenmarmelade selber machen?
Ich wollte eigentlich schon viel früher damit anfangen, den Sommer für die kalten Tage zu konservieren. Aber wie so oft, kommt es anders als geplant. Mirabellen Marmelade wollte ich schon lange wieder mal machen. Ich finde es nämlich sehr schade, dass sie bei uns immer mehr verschwinden und man sie regelrecht suchen muss. Zum Glück hat mein Bruder einen wunderschönen Mirabellen Baum im Garten. Dieses Jahr ist er überfüllt mit den kleinen süssen Pflaumen. Ich liebe sie zu naschen.
Die Vorteile der Mirabelle
- Reich an Vitamin C
- Enthält Antioxidantien
- Liefert Ballaststoffe
Sie unterstützen die Verdauung und tragen zur allgemeinen Gesundheit bei.
Das Grundrezept für Mirabellenmarmelade
Die Zubereitung der Mirabellenmarmelade beginnt mit der gründlichen Reinigung der Früchte. Es ist wichtig, die Mirabellen zu waschen und anschließend entsteint zu entkernen. Dies kann manuell mit einem Messer oder mit einem Entsteiner erfolgen.
Zutaten:
- Mirabellen
- Gelierzucker
- Zitrone
- Wasser
Zubereitung:
- Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.
- Mirabellen in einen grossen Topf geben und mit dem Gelierzucker mischen.
- Für eine Stunde ziehen lassen.
- Restliche Zutaten dazu geben und langsam aufkochen lassen.
- Die Masse pürieren.
- Wieder weiter aufkochen lassen und circa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen oder nach Packungsanleitung des Gelierzuckers.
- Marmelade in sterile, saubere Gläser füllen.
- Deckel verschliessen. Bei Twist-Off-Gläser auf die Deckel stellen.
Die fertige Mirabellenmarmelade heiss sofort in die sauberen Konfitüregläser füllen, fest verschliessen und auf den Deckel stellen, bis die Marmelade ausgekühlt ist. Durch das umgedrehte Glas bleibt die Marmelade länger haltbar, weil sich dadurch weniger Keime ansammeln können.
Variationen und Verfeinerungen
Die traditionelle Mirabellenmarmelade kann durch verschiedene Zutaten und Aromen verfeinert werden. Alternativ können auch andere Zutaten verwendet werden, um die Marmelade zu verfeinern. Beispielsweise eignet sich RUF Orangenpaste oder ein Schuss Calvados als Aromaverstärker. Ein weiteres Rezept enthält RUF Orangenpaste, die dem Brotaufstrich eine zusätzliche Fruchtigkeit verleiht. Die Zubereitung ist einfach: Die Mirabellen werden gewaschen, entkernent und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit Vanillemark, Orangenpaste, Zitronensaft und Zucker in einen Topf gegeben. Die Mischung wird aufgekocht und für etwa 5 Minuten weitergekocht, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Weitere Zutaten für besondere Geschmacksnoten:
- Zimt
- Vanille
- Orangenpaste
- Calvados
Ich, als Zimt Liebhaber, bin einfach nur Glücklich über das leckere Ergebnis der Marmelade. Ich könnte jeden Tag ein Stück Brot mit Frischkäse und Mirabellen Zimt Marmelade essen.
Mirabellenmarmelade
Die Gelierprobe
Nach dem köcheln der Mirabellenmarmelade die Gelierprobe machen, indem 2 EL heisse Marmelade auf einen Teller gegeben wird. Ist die Marmelade nach 1-2 Minuten Abkühlzeit fest, dann ist die Marmelade bereit zum Abfüllen. Ist sie zu flüssig, dann weiter köcheln lassen und erneut die Gelierprobe durchführen bis die Marmelade ausreichend fest ist.

Lagerung und Haltbarkeit
Gläser und Töpfe sollen peinlich sauber sein, und vor dem Einfüllen sollen sie immer mit heissem Wasser ausgespült werden. Wenn das Eingekochte vollständig erkaltet ist, legt man zuoberst ein mit Kirschwasser getränktes, weisses Papier und verbindet mit Pergamentpapier.
Serviervorschläge
Die Mirabellenmarmelade eignet sich nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch als Füllung für Kuchen oder Törtchen. Sie passt hervorragend zu Ziegenkäse oder milderen Käsesorten und ergänzt die Geschmacksskala.
Fazit
Die Herstellung von Mirabellenmarmelade nach Omas Rezept ist nicht nur eine willkommene Abwechslung in der Küche, sondern auch eine Möglichkeit, kulinarische Traditionen zu bewahren und neue Geschmackskombinationen zu entdecken.
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